Leben angesichts des TodesHat der Mensch das Recht, über den eigenen Tod zu bestimmen? Müssen Angehörige hilflos, vielleicht Monat um Monat, Jahr um Jahr zusehen, wie ein engster Angehöriger unter großen Schmerzen dahinsiecht, nur mehr leiden und sonst nichts mehr kann? Ist der Selbstmord wirklich die schlimmste Todsünde, als welche ihn etwa Thomas von Aquin bezeichnet hat oder kann es den Selbstmord auch ohne subjektiv schwere Schuld geben? Hat der heutige Mensch recht, der sich einen "schönen Tod" wünscht: angstfrei, schmerzfrei und schnell? Oder müssen wir wieder die "ars moriendi", die "Kunst des Sterbens" lernen, um zu einem "guten Tod" zu kommen, damit wir für immer das Leben gewinnen?
Die Autoren:
Franz Breid (Hrsg.),
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