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Veranstaltungen, Links und Informatives
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Alltägliches im Nebeneinander von Außergewöhnlichem
Ein Refugium guter Tees
Tee ist wie eine Formel, ein Synonym für ein Sichzurückziehen an einen Ort der Ruhe,
der Entspannung und des Genusses, wohl aber auch der Kreativität oder Konzentration auf das Wesentliche,
je nachdem, ob wir arbeiten oder genießen wollen. Tee verleiht dem gewöhnlichen Leben ein Muster,
eine ästhetische Struktur und transportiert Lebensart in den Alltag bis zur charakterlichen Ausformung im verfeinerten Genuss einer Spezialität.
Ausgehend von einer Jahrtausende alten Trinkkultur mit den verschiedensten Strömungen und Entwicklungen bis in die heutige Zeit, biete ich in meinem Geschäft Teefeinkost TAN Momentaufnahmen von Erträgen im Teeanbau an,
die von Einfachheit bis hin zur Tee-Kunst reichen.
Im namenlosen Meer der Masse statt Klasse, von Billig entgegen Gutem versteht sich Teefeinkost TAN wie eine Enklave oder eine Insel für den Teeliebhaber.
Im Sortiment stelle ich sämtliche Verarbeitungen der Teepflanze dar, wobei in reichhaltiger Auswahl und ausnehmender Betonung exklusive Grüne Tees und Oolongs (halb-fermentierte Tees) aus China, Taiwan (Formosa) und Japan angeboten werden.
Nicht minder stark präsentiert sich mein Angebot orthodox verarbeiteter Schwarzer Tees Indiens,
aus Darjeeling und Assam - Pflückerträge Schwarzer Tees aus China, Ceylon, Kenia und Nepal vervollständigen das Angebot.
Mein Geschäft in Berlin-Schöneberg befindet sich in der Crellestraße 7 und ist geöffnet von Montag - Freitag ab 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr am Abend, der Samstag hat eine verkürzte Öffnungszeit von 11:00 bis 16:00 Uhr - ein Besuch außerhalb der Geschäftszeiten können Sie telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich über Fragen zum Tee sowie jede Anregung zur Verbesserung des Shops.
Freundlichst
Tan Kutay
Vom 02. - 05. August bitte ich meine Kunden Ihre Wünsche online oder per E-Mail abzuwickeln, da ich in dieser Zeit nur sporadisch im Geschäft anzutreffen sein werde.
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4,50 €
/ 100 Gramm
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Kenia Tinderet TGFOP-1
Dieser Tee ist von gleichmäßigem Pflückgut, das süßlich duftend einen markant rot-braunen Aufguss bietet, dabei aber innerhalb einer von mir empfohlenen langen Ziehzeit wenig Bitternis und Gerbstoffe entwickelt. Ein guter Tee für den Nachmittag, mit einer Intensität, die der von Ceylon- oder Assam-Partien in nichts nachsteht. Meine Ziehzeitempfehlung liegt zwischen 4 und 5min.
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19,50 €
/ 100 Gramm
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Flugtee 2010, Puttabong DJ 15 Clonal Queen Bio-Anbau
...Die „Königin“ des derzeit vielleicht besten First Flush Gartens überzeugt durch ein sehr feines drahtiges Blatt mit vielen Silbertips und einer sehr dichten tropisch-fruchtigen (Honigmelone, Mango), vollmundigen und samtigen Tasse, die lange im Mund bleibt. Vielleicht der gelungenste Tee dieser First Flush Saison. Puttabong ist der älteste Teegarten Darjeelings, er besteht sei 1852, wurde damals als "Tukvar" gegründet und später in "North Tukvar" und "Puttabong" ("Tukvar") geteilt. Er ist dieses Jahr zum ersten Mal voll BIO zertifiziert. Seit vielen Jahren ist er berühmt für seine Spitzenqualitäten, besonders im First Flush. Er reicht bis auf ca. 2000 Höhenmeter üdM, hat als einziger Teegarten Darjeelings eine Bewässerungsanlage (weshalb seine Tees auch in sehr trockenen Jahren wie diesem recht saftig ausfallen) und hat einen Anteil von ca. 60 % alter Chinasträucher. Typisch sind die geringe Fermentation, die spritzige helle feingliedrige Tasse mit recht pflanzlichem Geschmack voller zarter Blumigkeit und Süße.
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3,30 €
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40 pads/125g Packung
Barry´s Gold Blend ist die populärste aller Mischungen, die die Irische Firma anbietet. Sie ist vielleicht die Ausgewogenste von allen, rund und harmonisch bei aller Tropenkraft. Der hohe Anteil an Assam-Tee ergibt einen kräftig-malzigen Geschmack. Ich führe den Gold Blend ebenfalls als lose Ware in 250g Original-Abpackungen.
Es sei hier noch ausdrücklich erwähnt, dass zwischen den Tees in Teebeuteln und der losen Ware kein qualitativer Unterschied besteht. Der Gold Blend ist in zwei Verpackungseinheiten lieferbar: neben der hier beworbenen 40-Beutel-Packung ist eine 80-Beutel-Packung ebenfalls lieferbar.
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7,50 €
/ 100 Gramm
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Long Jing Drachenbrunnen Bio-Anbau 2009
Sehr gute Medium-Qualität des Chinesischen Klassikers Long Jing Drachenbrunnen-Tee, dazu im zertifizierten Bio-Anbau. Leichte Kastanien-Nuss wie frisch im Grün, mit garantiert drei Aufgüssen ein wunderbarer Tee für den ganzen Tag.
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24,00 €
/ 100 Gramm
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Ein spritzig-blumiger Oolong bester Verarbeitung, vormals in der Winter-Ernte 09 eigentlich betont fruchtig, zeigt er sich hier im Blütengewand. Leicht adstringierend, fein-zuckrige und leicht gebacken im Geschmack. Die Pflückung ist nicht sonderlich weit oxidiert und kaum geröstet worden. Und doch ist der Minggu Jin Shuan Frühling 2010 von großer Nachhaltigkeit, wobei immer elegant verbleibend - ein Klassetee wie er nur aus Taiwan kommen kann! Gerade noch für mich abrufbar war eine kleine Menge von diesem Frühlingstee, gilt er doch schon längst als Geheimtipp unter Oolong-Kennern und zudem in der jetzigen Verarbeitung als überzeugend gut gelungen.
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15,00 €
/ 100 Gramm
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Tokujou Sencha Bio-Anbau
Im Angebot: 100g Met.fol.pack. / 15,- Euro (ehemals 17,50 Euro)
Der Familienbetrieb Hayashi aus Mie auf Japans Hauptinsel Honshu bewirtschaftet seit zwei Generationen ohne Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutz- und Düngemittel seine Teegärten - der Karigane yuki-JAS Bio-Anbau entstammt dem selben Anbau, welcher mit einem wirklich guten Sencha-Tee mein Angebot erweitert.
Der Tokujou Sencha gleicht dem Karigane in der Verarbeitungsart unter dem Aspekt, dass auch er länger gedämpft wurde. Der Effekt ist bekannt: ein üppig-grüner Aufguss, eine fulminante Tasse. Kein typischer Sencha meine ich; so schwebt über der Oberfläche verführerisch ein mild-süßer Duft und die allgemein bekannt frisch-grasigen Noten sind harmonisch im Aufguss eingebunden. Ein Tee mit langem Nachhall, ein Japanischer Bio-Grüntee, der uns dazu noch in großer Ergiebigkeit erfreuen kann.
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9,50 €
/ 100 Gramm
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Jade Pond & White Snow
Ich freue mich, Ihnen einen populären Tee wie diesen aus zertifiziert biologischen Anbau anbieten zu können. Die Komposition eines leichten Tees junger Blätter gekoppelt mit intensiver Jasminbeduftung, beste Frühlingsknospen gemischt mit tieferen Blattgraden treffen auf frische Jasminblüte. Die Pflückung zeigt sich in einem hellen Jade-Grün, der Aufguss hellgelb, rein und klar. Das Aroma ist belebend und köstlich. Der Tee erhielt seinen Namen, da während die Teeblätter in der Zubereitung im Gefäß hinabgleiten die Jasminblüten wie Vorhänge von der Oberfläche herab schweben und so der bildhafte Eindruck von Schneeflocken auf Jade erschien.
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9,50 €
/ 100 Gramm
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Ich habe hier den vorjährigen
Paochong als Basis-Tee abgelöst durch einen Tieguanyin, da die Blüten auf Grund des geöffneten Blattes des Paochongs leicht zu Boden fallen können. Der Oolong ist von seiner Art her lieblich und das leicht süßlich und
fruchtige Aroma harmonisiert sehr gut mit dem Grundcharakter des Tees. Mir persönlich behagt eine Osmanthus-Beduftung mehr als das Pendant mit Jasminblüten – das Arrangement ist weniger aufdringlich
und erscheint mir harmonischer. Die Mischung ist von eigener Hand, die Blüten stammen aus Taiwan.
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7,80 €
/ 100 Gramm
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Darjeeling Sungma 2nd flush
Einer der höchsten Gärten Darjeelings, welcher auf Grund der Anbauhöhe mehrheitlich das China-Blatt in reiner Form zu kultivieren zulässt. Als zweite Ernte aus dem Jahr 2008 mittlerweile etwas gesetzter und harmonischer als zu Beginn lädt er jetzt mit weniger Säure und geschwächten Bitterstoffen als Sungma Second geradezu auf ein langes Ziehen ein. Das Ergebnis erbringt einen gereiften und würzigen Tee vollmundiger Tasse mit Tönen von dunklen Hölzern und Tabak bis Piment und Muskat. Ein Wärmespender für den Nachmittag im Herbst.
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12,00 €
/ 100 Gramm
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Er Mei Oolong Frühling 2010
Dieser Tee ist traditionell über Holzkohlen abgeröstet und etwas weiter fermentiert, ca.50-60%. Die Blätter sind kleiner gefaltet und öffnen sich rascher als bei edleren Oolongs - die Zubereitung sollte sich diesen Besonderheiten im Aufguss annehmen. Das Ergebnis im Brühen ist trotz der herzhaften Verarbeitung dann doch überraschend milder, hat weniger Gerbstoffe, so dass der Tee gut sehr heiß aufgegossen werden kann, er aber dann nicht umschlägt ins Herb-Bittere. Die Tasse ist im Duft von ätherisch-röstiger Präsenz, ein deutlicher Aprikosenton gibt eine weiche Basis, ein Hitze gebender Tee. Wer sich an den Mi Lan Xiang erinnert, der wird hier Verwandtes entdecken, aber Blattqualität und Verarbeitung ist um ein Deutliches besser, dieses taiwanesische Produkt hat ein harmonisches Ganzes, der Fruchtton transportiert sich auch in die letzten Aufgüsse hinein und das bei einem dankbaren Preis für einen taiwanesischen Oolong. Dieser Tee ist ein ausgezeichneter Einstieg für Schwarzteetrinker, gewisse Übereinstimmungen zu 2nd flush- Darjeelings sind gut nachvollziehbar.
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
dieser Oolong Tee ist zur Zeit ausverkauft, befindet sich aber im Bestellvorgang und wird mich in den nächsten 14 Tagen erreichen. Ich danke für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen,
Tan Kutay
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Neue Tees
Jasmine Pearls sind der Klassiker im Jasmintee-Bereich und Jasmin steht für Frühling: eine aktuelle Partie des Frühjahrs süßer Perlen bestehend aus drei Knospen mit 1. Blatt zusammen gerollt. Wunderbar
frisch, vollmundig, ergiebig und herrlich anzusehen. Als nahezu beste Jasmintee-Verarbeitung überhaupt ist der Preis dieses Jahr um ein Deutliches günstiger als zuvor.
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100g / 12,50 Euro (ehemals 14,90 Euro)
Schon im letzten Newletter erwähnt, der Vollständigkeit halber führe ich den Spitzen-Flugtee Darjeelings in diese Liste der
Neuzugänge ein: Puttabong
Clonal Queen im Bio-Anbau. „...Die „Königin“ des derzeit vielleicht besten First Flush Gartens überzeugt durch ein sehr feines drahtiges Blatt mit vielen Silbertipps und einer sehr dichten tropisch-fruchtigen (Honigmelone, Mango), vollmundigen und samtigen Tasse, die lange im Mund bleibt. Vielleicht der gelungenste Tee dieser First Flush Saison...“
Auch hier gewähre ich wie zuvor beim Risheehat 5% bzw. 10% Rabatt auf Pfund- bzw. Kg-Abnahme.
Marimo
Shincha aus Mie / Bio-Anbau
Aus einer anfänglich kleineren Zusammenarbeit mit der Firma Marimo hat sich ein fast 40% Anteil sämtlicher Japanischen Grüntees entwickelt. Diese sind, was auch grundsätzliches Anliegen dieses Unternehmens ist, im kontrolliert biologischen Anbau produziert und stammen von kleineren Betrieben aus Japan. Der hier vorliegende Shincha aus Mie ist etwas stärker gedämpft, bei Shincha nicht ungewöhnlich, zeichnet doch diese allererste Pflückung des Jahres eine betont spritzige Tasse von sattem Grün - das high steamed - Verfahren macht den Aufguss noch umso kompakter. So üppig in der Zahl der Aufgüsse, so weich aber ist dessen Präsenz auf der Zunge, die erste Vorgabe von stark pflanzlich-dunklen Tönung. Herrlich! Ein absolutes Muss zum Auftakt der Grüntee-Saison.
Mit Oolongs aus Taiwan verbinde ich sofort die Minggu Tea Plantation, welche mir seit Jahren beste Qualitäten zu erstaunlichen Konditionen liefert. Beide nachfolgenden Tees leisten in Geschmack und Verarbeitung Spitzenwerte zu unveränderten Preisen: Minggu Dongding Spring Oolong 2010 Mir der liebste unter den Grünen Oolongs, weich-rahmend mit ganz leicht
gebackenen Blättern und von umfassender Süße. Dank wenig Gerbstoffen und seinem leicht-blumigen Charakter mit frisch-grünen
Tönen gilt er als einer der beliebtesten Oolongs im Sortiment. Die geringe Fermentation des Tee mindert nicht dessen Nachhaltigkeit,von ausdauernder Kraft bricht er nicht in sich zusammen wie bei einfachen Tees dieser Verarbeitung. Sein Geschmack ist für Kenner unverwechselbar und mit jeder neuen Ernte wird dieser Tee mit Freuden erwartet und zelebriert.
Dann etwas überraschend erbrachte die Frühlingspartie des Minggu
Jin Shuan Spring Oolong 2010 eine Steigerung ins Spritzig-Blumige, wo doch das Vollmundig-Fruchtige
sonst dessen Markenzeichen darstellte. Im Gegensatz zur Partie des Winters 09 ist die Fermentation etwas zurück genommen und der Tee beim Prozess der Veredlung merklich weniger gebacken worden. Die Tasse ist raffiniert, sein Parfum nicht aufdringlich. Beide Oolongs bilden in Duft und Tasse ein harmonisches Gesamtbild und Genuss pur im Frühsommer.
Und ein weiterer Oolong:
Tu Quy Oolongperlen aus Vietnam
wobei die erste Frage, die ich mir stellte, war: Wie spreche ich eigentlich den Namen richtig aus?
Soweit mir mein Ohr kein Streich spielte, dann [ti: kui] – „genauso“ wie beim Tieguanyin Oolong. Und ein solcher ist er auch; vom Typ her mild-süß im Geschmack, von weicher Tasse, kaum adstringierend und eher blumig als fruchtig. Dabei zeigt er eine große Ergiebigkeit. Wie der etwas stärker gebackene Mekong Tieguanyin Oolong so ist dieser Tee rückstandskontrolliert. Ich muss betonen, dass dieser Umstand den Ausschlag gab, überhaupt diese beiden Tees ins Sortiment
einzufügen – Tieguanyin ist beständig im Fokus von Kontolluntersuchungen, da diese Blattverarbeitung aus Fernost hierzulande immer wieder für negative Schlagzeilen sorgt. Es hätte mir auch wirklich Leid getan, da beide Tees in ungemein guter Verarbeitungsqualität vorliegen und das zu einem sehr dankbaren Preis.
Es wird dieser Tage nicht immer alles teurer, es gibt das Angebot: der Mekong Tieguanyin Oolong kostet statt zuvor 8,50 Euro jetzt
Der vierte Oolong und die vorerst letzte Frühjahrsofferte aus der Verarbeitung der halb-fermentierten Tees ist die neue Ernte des Nantou Er Mei Oolong 2010
Bei den Abbildungen des Minggu Jin Shuan, des Minggu Dongding wie auch bei diesem Tee habe ich auf aktuelle Fotos zur Sortierung verzichtet, da keine Veränderung äußerlich zu erkennen ist – die Verarbeitungsqualität zeigt erfreulich Kontinuität und erspart mir dadurch aufwendiges Fotografieren. Natürlich gibt es aber geschmackliche Veränderungen: der Er Mei hat wie ich finde bei leichter Reduktion des Aprikosen-Tons an Harmonie durch weniger scharfen Backens gewonnen. Die Partie empfinde ich dadurch hochwertiger, denn die Aufgüsse liegen geschmacklich deutlich näher beieinander. Der Tee bleibt pointiert stark, seine gut 65% Oxidation sowie die dazu gehörende Röstung lassen ihn nicht unbemerkt auf der Zunge stehen. Ein ausgezeichnet guter Start für Kunden, die mit weit-oxidierten Oolongs eine Alternative zum Schwarzen Tee suchen.
Ai Lao Sheng Pu-erh 2009
Nachdem für mich etwas unerwartet die Partie meines letzten Sheng Pu-erh verhältnismäßig schnell ausverkauft war, musste ich natürlich zügig ein Alternative erbringen. Ich habe hier eine noch deutlich bessere Qualität gesucht, da letzterer im Aufguss schnell zu Bitternis neigte. Gefunden habe ich einen ungemein milden und ausgewogenen Grünen Pu Er, der nichtsdestotrotz einen wunderbar intensiv-blumigen Duft in der Tassenwandung hinterlässt, welcher jedes mal aufs Neue zu überraschen vermag. Dieser hocharomatische Tee zeigt sich zunächst mit Noten von Wiesenkräutern und hellem Tabak, wo der süße Duft als Finish in der Tasse zum Ende hin den sowieso schon sehr harmonischen Aufguss abschließend krönt und das lang anhaltend. Unbedingt zu erwähnen ist die Verarbeitung: bei vielen Pu Er Scheiben sieht man in der Schicht unter den betont schönen Deckblättern oftmals Bruch, hier jedoch nicht! Die Pflückung ist rundum in guter bis sehr guter Qualität – Sehr empfehlenswert!!
Black & Gold Tea Cake Frühling 2009 ist die Folge-Partie des Jiu Wan Beeng Cha, eines abgelagerten Schwarzen Yunnantees in Pressung von 2004. Ich war ich natürlich großer Hoffnung, Adäquates Ihnen wieder präsentieren zu können, wobei mir aber natürlich klar war, dass dies in zwei Eigenschaften des letzteren kaum gelingen würde: der Bezug jetzt ist zum einen von einem anderen Anbieter und zum anderen eine Pressung jüngeren Datums. Die Pflückung stammt aus dem Vorjahr 2009 und das extrem Weich-Malzige ist daher einfach noch nicht einlösbar, obwohl leicht rauchige Süße und dunkler Nuss-Ton ihn ebenfalls zu einem sehr reizvolles Bild formen. Im Aufguss zeigt er sich noch von stärkerer Säure und ich empfehle diesen Tee daher nicht zu lange ziehen zu lassen – er gewinnt sowieso nachziehend an malziger Präsenz und Erdenschwere. Im Grunde muss ich aber sagen, dass dieser Tee mir besser gefällt als der vormalige Jiu Wan; von gehoben-feinerer Güte im Geschmack ist der Tee auch deutlich in besserer Sortierung gepresst worden. Es würde sich mit Sicherheit lohnen, diese Tee-Scheibe auf Vorrat für zwei Jahre zu lagern. Hiernach würde mit Sicherheit der Vergleich mit dem Jiu Wan zeigen, dass hier eigentlich ein wesentlich besserer Tee vorliegt.
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