De Krippelkiefern

Es handelt sich hierbei
nicht um einen Sommerscherz, sondern die Erzgebirgs - "Folkdresch" -
Band "De Krippelkiefern", die seit 2003 in Viererbesetzung den
Freistaat Sachsen und angrenzende Regionen musikalisch verunsichern.
Stefan ‚Sterni' Mösch (voc, g) und Torsten Lang (g, voc), beide z. Zt. in der
Diaspora in Berlin lebend, spielten schon seit Anfang der 90er Jahre sporadisch
gemeinsam, ehe sie ihre neuen erzgebirgischen Lieder auf der CD
"Es gieht mich ja nischt ah" (2003)
einem größeren Publikum
vorstellen konnten.
Kurze Zeit später stießen dann die Musiker Tobias Horn (b, voc) und Stefan
Heppner (dr, voc) dazu, mit denen
"De Singel" (2004)
als Eigenproduktion
eingespielt wurde.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge versucht die Band, in ihren
Liedern das Leben und die Schicksale der kleinen Leute ihrer Heimatregion - mal
sarkastisch - komisch, mal traurig - einfühlsam - nachzuzeichnen.
Dabei scheuen sie sich nicht, auch die krisenbedingten Schattenseiten des
erzgebirgischen Lebens gebührend zu beleuchten.
Musikalisch haben die vier, die häufig live durch befreundete Gastmusiker
Unterstützung erhalten, keinerlei Berührungsängste. Neben Folk, Blues und Rock
wagen sie sich auch an diverse Punk - Einlagen oder legen einen Erzgebirgs -
Reggae aufs Parkett.
Getreu dem Motto;
"Schlimmer giehts immer" (CD 2007)
stiegen sie ihren steilen, steinigen Pfad weiter bergan. Mittlerweile gehörte Thomas „Karli“ Karl, der „Gitarrengott aus dor Zwicke“ zum festen Inventar der Kriki-Bande, um 2009 schließlich ein reguläres Mitglied zu werden.
Nach der DVD
„Live im Lokschuppen“ (2008)
gingen die Kriki-Musikanten zunächst einmal auf Weihnachts-Urlaub, um sich von dort mit der balladesken, inzwischen 4. CD
„Weinnachten im Arzgebirg“ (2009)
bei ihrem wacker ausharrenden Fanpublikum akustisch zurückzumelden.
Im Sommer 2010 stieg die Ur-Krippelkiefer Torsten Lang aus der Bande aus, um einen neuen wichtigen Lebensabschnitt (natürlich auch mit neuem Kind und Kegel) zu beginnen.
Neben der Arbeit im Studio und auf der Bühne startete die Bande auch diverse Sonderprojekte:
Durch ihre Mitwirkung in dem Schulprojekt „Der Weg des Eisens“ (2009) bewiesen sie ihre pädagogischen Stärken.
2011 wagten sich de Krippelkiefern mit dem Axel Poike Stück „Spuk am Hirtstein“ auf die Bretter der Theaterbühne.
Mit „Urlaub von Hartz IV“ (Regie Udo Neubert 2011) gaben sie zudem ihr Kinodebüt.
Viele neue Songs sind in den letzten Jahren entstanden und zum Teil bereits im Studio produziert worden. Sie alle warten darauf, so bald wie möglich auf einer neuen Scheibe ihren Fans präsentiert werden zu dürfen.
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