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Hörbücher über Fürth und Franken

Hörbücher über Fürth und Franken

Chroniken der Stadt Fürth

Wir bieten auch Hörbücher mit Chroniken der Stadt Fürth an. Diese Chroniken berichten ab dem Jahr 1933 bis 1982 pro Jahr über viele Details zu Bewohner, Lebensumstände, Bildung, Politik und Wirtschaft.Das_20te_Jahrhundert

Hier ein Beispiel für das Jahr 1947:

Themen sind in diesem Jahr unter anderem
Dazu gehört das Verbot von Tanzveranstaltungen in der Faschingszeit, die Ankündigung von Strom-Rationierung und Lebensmittelkarten. Der Mangel prägte das Leben auch in Fürth. Für die wenigen Lebensmittel mussten die Menschen lange anstehen.
Der Schwarzmarkt florierte. Hier galt die Zigarettenwährung. Was in Fürth die Situation dramatisch verschärfte, war der Zustrom von Flüchtlingen. Weil die Stadt relativ unzerstört war, wurden viele Vertriebene hierhin dirigiert. Mehr als 23.000 Menschen musste Fürth aufnehmen. In über 40 kleinen und großen Lagern kamen sie unter. Viele Häuser und Wohnungen wurden obendrein von den Amerikanern beschlagnahmt.
Wie sehr die Fürther zusammenrücken mussten, zeigte sich schon am Beispiel der Baugenossenschaft „EigenesHeim“. 70 Prozent der Hauptmieter teilten sich ihre Wohnungen mit Untermietern. Strom oder Gas gab es nur stundenweise, fließendes Wasser war Luxus. Ungeachtet des Verbots suchten viele Fürther in den wilden Müllkippen an den Talrändern nach Brauchbarem.
Drangvolle Enge herrschte im Sommer 1947 aber auch im Flussbad. Weil man das ehemalige Militärbad an der Dambacher Straße und auch das Privatbad an der Weikershofer Gaggerlasquelle geschlossen hatte, drängten sich an Wochenenden manchmal über 10.000 Menschen in der Rednitz.
Viele zum Kriegsende sinnlos zerstörte Brücken mussten repariert werden. Aber auch zahlreiche Ruinen prägten das Stadtbild.

Diese Hörbücher bieten wir in einer von uns verwendeten Plattform an, bitte hier klicken