Martin Herzig: Geliebt - gehasst - gelyncht


Martin Herzig: Geliebt - gehasst - gelyncht

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Leben und Tod des Fürsten Felix Maria Lichnowsky (1814-1848)

Felix Lichnowsky war zu seiner Zeit ein viel besprochener Mann, den Heinrich Heine als Ritter Schnapphahnsky verspottete und dem Georg Weerth die Satire »Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphahnsky« widmete. Grund dafür waren Lichnowskys konservative politische Haltung, sein skandalträchtiges Auftreten in der Gesellschaft sowie sein fragwürdiger Charakter. Er war eine schillernde Figur, war ein Abenteurer, Lebemann und Homme á Femmes, war Militär, Politiker, Journalist, Schriftsteller, Kunstfreund und Unternehmer. Aber war er wirklich nur ein unbelehrbarer Reaktionär; ein eitler Schürzen- und Mitgiftjäger, ein arroganter, hochmütiger Junker? Oder ist ein diametral entgegengesetztes Urteil richtig, zählte er – wie ernstzunehmende Historiker schrieben – »zu den interessantesten und gewiß auch zu den bedeutendsten Persönlichkeiten Deutschlands zwischen 1830 und 1850«, war er ein »politischer Kopf«, hätte er vielleicht gar »ein Konkurrent Bismarcks werden können«? In dem vorliegenden Buch wird versucht, eine Antwort auf diese Fragen zu finden.

Der Autor: geboren 1937, Studium Sport und Geschichte an der Universität Greifswald, Arbeit als Lehrer, dann Assistent und Oberassistent in Greifswald, Promotion 1967, anschließend Übergang in den Journalismus, Tätigkeit als Chefredakteur bzw. stellvertretender Chefredakteur der Zeitschriften »FORUM. Zeitung für geistige Probleme der Jugend«, »Temperamente. Blätter für junge Literatur« und »Die Weltbühne«. Veröffentlichungen: zahlreiche Beiträge in den genannten Medien; zuletzt (2009) die Biografie »›Ich hab’s gewagt!‹ Das Leben des Ludwig von Mühlenfels (1793-1861)«.

 

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