Peter Hoffmann: In der hinteren Reihe


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Peter Hoffmann: In der hinteren Reihe

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Aus dem Leben eines Osteuropa-Historikers in der DDR und danach

 

Die erste 2006 erschienene Auflage dieser Erinnerungen wurde allgemein wohlwollend aufgenommen. Diese zweite Auflage ist bis in die Gegenwart weitergeführt.
Der Autor (geb. 1924) war, obwohl er nie über die Stellung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters in der Akademie der Wissenschaften der DDR hinausgekommen ist, in Fachkreisen für sein Spezialgebiet – die russische Geschichte und die deutsch-russischen Beziehungen vor allem des 18. Jahrhunderts – über die Grenzen der DDR hinaus anerkannt.
Den durch Elternhaus, Hitlerjugend und Waffen-SS bestimmten Jugendjahren bis 1945 folgten Jahre des Umdenkens. In meinen politischen Überzeugungen bildete das Jahr 1949, in dem ich die klare Entscheidung für die DDR traf, eine entscheidende Zäsur.
Nach Abschluss der Ausbildung zum Starkstrommonteur folgten »Lehrjahre« in den Wissenschaften und anschließend Jahre als Assistent bzw. als Aspirant. Gewürdigt werden Lehrer, Kollegen und Freunde sowohl in der DDR als auch in Moskau und in Leningrad.
Die Erfahrungen im Berufsleben als wissenschaftlicher Mitarbeiter in historischen Instituten der Akademie der Wissenschaften der DDR von 1958 bis 1989 werden in einem eigenen Kapitel »Mein Credo als Historiker« zusammengefasst, wobei auf die Formationstheorie als ein die eigenen Anschauungen und Forschungen bestimmendes Hilfsmittel ausführlich eingegangen wird. Ein weiteres Kapitel ist meinen bibliophilen Interessen und meiner Büchersammlung gewidmet.
Die Wende brachte das Scheitern von fünf mit Verlagen der bald ehemaligen DDR vereinbarten Buchprojekten. Nach einer Zeit der Krise begann unter neuen veränderten Gegebenheiten eine Zeit der »Ernte«, in der zur DDR-Zeit begonnene Forschungsvorhaben zu Publikationen ausgearbeitet werden konnten. So sind in den Jahren 1995 bis 2018 insgesamt 13 Buchtitel erschienen.
In zwei neuen Kapiteln wird mein Leben seit 2006 dargelegt. Hier findet sich auch eine Würdigung meiner Frau Anni (1928-2014), die mir mit ihrer uneigennützigen Hilfe ein Leben für die Wissenschaften ermöglicht hat.
 

 

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