Henriette Krahnstöver: Zwischen Rüben und Güldengossa


Henriette Krahnstöver: Zwischen Rüben und Güldengossa


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Aus den Lebenserinnerungen des Schlossgärtners Reinhold Hofmann im Leipziger Südraum

Ein letztes Mal kommt Reinhold Hofmann 1949 nach Rüben, dem Ort wo er aufgewachsen war und wo er beim Vater die Kunst des Gärtnerns erlernte. Er sah den herrlichen Schlossgarten – das Lebenswerk seines Vaters – verwüstet und das alte Herrenhaus von Neubauern zerstört. Er sah das Dorf Rüben wegen des Braunkohlenabbaus sterben und er beschloss seine Lebenserinnerungen aufzuschreiben. Fesselnd, episodenreich und mit sicherer Feder beschreibt er Alltag, Arbeitswelten, Dörfer und Landschaften südlich von Leipzig als an den alles verändernden Braunkohleabbau noch nicht zu denken war. Als Spross einer Schlossgärtnerfamilie und selbst den Beruf in höchster Vollkommenheit beherrschend, sind ihm zudem die damals vorherrschenden Familien der Region, wie die Richters und Brandstetters auf Rüben, die von Friesens auf Rötha, die Volkmars auf Zehmen oder die Welters auf Güldengossa und die Zustände auf ihren Rittergütern bestens vertraut. Die Autorin ergänzt die Handschrift Hofmanns mit wichtigem Hintergrundwissen und rundet so einfühlsam und geschickt seine einzigartigen Darstellungen ab.

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