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Visuelle Montageformen des Computerspiels

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Visuelle Montageformen des Computerspiels

von Philipp Bojahr

 

Jan. 2021, Hardc., Fadenh., 348 S., zahlr. farb. Abb.

ISBN 978-3-86488-151-0, 34,80 € (D), 35,80 € (A), 39,80 CHF

[Zugl: Diss., Univ. zu Köln, 2019]

 

Während der Einzug des digitalen Zeitalters eine Aktualisierung diverser Medienkonzepte und -theorien befeuert hat, verbleibt die Montage als nach wie vor transmedial anzutreffendes Phänomen erstaunlich oberflächlich berücksichtigt. Besonders deutlich zeichnet sich dieser Umstand beim Computerspiel ab, das als Inbegriff der digitalen Medien zum Gegenstand einer kaum mehr überschaubaren Palette von interdisziplinären Annäherungen geworden ist, dabei jedoch nur eine äußerst randständige Diskussion seiner Montageformen erfahren hat.

Dabei stellt sich gerade im Kontext des Computerspiels die Frage, was es überhaupt bedeutet, von Montage zu sprechen. Steht der Begriff hier in der Tradition des Films, der Literatur und der bildenden Künste oder birgt das Computerspiel als technisch komplexes Medium im Besonderen industrielle Montageformen?

Von diesem Punkt aus beginnt Philipp Bojahr seine umfassende Untersuchung, die das Computerspiel anhand von zahlreichen Fallbeispielen aus unterschiedlichen Blickwinkeln von Ästhetik bis Platform Studies abtastet. Dabei erprobt er unterliegend, inwiefern das Computerspiel als Fokuspunkt fungiert, an dem die künstlerisch-ästhetische und industriell-technische Bedeutungssphäre des Montagebegriffs wieder zusammenfinden können und damit für die Game Studies neue medienspezifische Beschreibungsformen erschließen.

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