Allgemeine Informationen

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Hier stellte sich die Frage: Was ist denn nun wirklich das Richtige für meinen Hund?


Die Lager sind gespalten: Die einen befürworten ausschließlich Halsbänder; die anderen ausschliesslich Brustgeschirre. Etwaige Aussagen wie: - durch ein Brustgeschirr wird der Hund erst richtig zum Ziehen animiert, oder - durch ein Brustgeschirr geht der Hund ganz brav "bei Fuss", stimmen so natürlich nicht. Das Ziehen des Hundes ist nicht davon abhängig, ob er mit Brustgeschirr oder Halsband geführt wird, sondern vielmehr davon, wie gut der Hund trainiert wurde, ohne Zug locker an der Leine zu laufen. Wohlgemerkt geht es hier nicht um das Laufen "bei Fuss", sondern um Bewegungsfreiheit bei lockerer Leine.

Was spricht nun für ein Brustgeschirr?

Gesundheit:
Wenn ein Hund häufig, viel und fest zieht, kann ein Halsband, egal welcher Art und welches Material, schwerwiegende Probleme am Kehlkopf, bis hin zum Trachealkollaps, auslösen.  Bei dem Führen mit Halsband wird der Hund immer über die Halswirbelsäule belastet. Das Ziehen, aber auch ruckartige Bewegungen des Kopfes nach hinten, etwa, weil unser Liebling sich erschreckt hat, können die Halswirbelsäule schädigen. Von Muskelentzündungen,-zerrungen über Nervenentzündungen (z.B. Wobbler-Syndrom) bis hin zum  Bandscheibenvorfall ist vieles möglich. Nicht zuletzt sollte man aber auch beim Brustgeschirr auf die Gesundheit achten: Durch ein minderwertiges, schlecht sitzendes Geschirr kann der Hund sich ebenfalls gesundheitliche Schäden zuziehen. Vorprogrammiert bei schlecht sitzenden Geschirren sind hier Hautirritationen bis zum Wund sein und schlimmer.

Strasse und Verkehr:
Aus einem Halsband ist der Hund schnell mal rausgeschlüpft oder durch die Haarpracht unseres Lieblings bekommen wir es gar nicht erst zu fassen.  Ein Brustgeschirr erlaubt durch den langen Rückensteg ein schnelles, sicheres Zugreifen und somit deutlich mehr Sicherheit in Gefahrensituationen.

Sozialverhalten:
Wenn man an die Welpentage denkt, erinnert man sich daran, wieviel an Erziehung über ein Schütteln im Nacken, Liebkosen der Seiten, "Beissen" in die Kehle  ablief.
Wenn unser Vierbeiner heute auf Artgenossen trifft, wird auch da häufig durch den obligatorischen "Kehlbiss" ausgemacht, wer der Stärkere ist und gegenseitig gestupst bei Sympathie.  Diese Urinstinkte sind all unseren Hunden angeboren,  dennoch ist es möglich, das, wenn der Hund mit Halsband geführt wird, es im Laufe der Zeit zu einer Desensibilisierung dieser Instinkte kommen kann.
Die Folge davon kann sein, das der Hund äußeren Einwirkungen immer weniger Bedeutung beimisst bzw. Beachtung schenkt.

Selbstverständlich wollen wir hier das gute, alte Halsband nicht verteufeln: Für einen gut erzogenen, leinenführigen Hund mag es durchaus das Richtige sein.

Wir hoffen, wir konnten hier eine kleine Entscheidungshilfe leisten. Die Marke "Wolfsong" steht für sehr gut sitzende, qualitativ hochwertige Brustgeschirre und auch Halsbänder sowie passende Leinen. Weshalb woanders suchen?