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Handkommunion

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Während bis vor fünfzig Jahren in der Gesamtkirche allgemein von den Gläubigen die Mundkommunion praktiziert wurde, hat die Westkirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil die Handkommunion erlaubt, die sich vielerorts als einzige Form des Kommunionempfangs durchgesetzt hat. Wer immer noch Mundkommunion praktiziert, gilt als konservativ oder fun­da­mentalistisch. Eingeführt wurde die Hand­kom­muni­on mit dem Hinweis darauf, dass diese Form des Kom­mu­ni­onempfangs bereits in der Frühzeit der Kirche üblich war und auch in Zukunft angemessen ist.
Die vorliegende historisch-dogmatische Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Im Blick auf die Ehrfurcht und Anbetung der Eucharistie ist die Mundkommunion die dem Allerheiligsten Altarssakrament angemessenste Form des Eucharistieempfangs.

Mit einem Vorwort von Univ.-Prof. Dr. Robert Spaemann

Pater Dr. Martin Lugmayr FSSP, geb. 1965 in Zwettl/Österreich, Priesterweihe 1989 durch Kardinal Augustin Mayer OSB, 1990-1992 Lizentiatsstudium in Rom, 2005 Abschluss des Doktoratsstudiums in Lugano mit einer Arbeit über die Schöpfungstheologie Leo Scheffczyks, Seelsorgstätigkeit in verschiedenen Ländern, Dozent für Dogmatik.

Wichtiger Hinweis für die Zeit während der Corona-Pandemie:

Bitte beachten Sie die aktuellen jeweiligen Bestimmungen der einzelnen Bischofskonferenzen (DBK, ÖBK, SBK etc.) bzw. der jeweiligen Bistümer.

Im Bistum Augsburg gilt beispielsweise: "Für die Gläubigen ist nur die Handkommunion möglich. Mundkommunion kann tatsächlich nur für den Einzelfall erlaubt werden und auch nur in der Weise, dass nach jeder Kommunionspendung die Finger des Kommunionspenders desinfiziert werden (z.B. Desinfektionstuch)" (Bistum Augsburg, Infektionsschutzkonzept für katholische Gottesdienste, Stand: 14.01.2021, Nr. 4.2.7).

Im Bistum Regensburg gilt: "In der Heiligen Messe wird bis auf Weiteres die Kommunion nur als Handkommunion gereicht, Mundkommunion ist nur als Einzelkommunion z.B. für Kranke oder nach der Messe möglich und erfordert die Desinfektion der Hand vor und nach jeder Kommunion." (Diözesane Anweisungen für die Liturgie ab dem 4. Mai 2020 in der Diözese Regensburg zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften, Regensburg, 21.01.2021)

Im Bistum Eichstätt gilt: "Handkommunion ist empfohlen, Mundkommunion ist möglich. Es ist aber darauf zu achten, dass der Ablauf des Kommunionempfangs bekanntgegeben wird und anschließend zunächst ausschließlich die Handkommunion/ dann erst die Mundkommunion gespendet wird. Alternativ könnte die Spendung der Mundkommunion auch nach dem Abschluss des Gottesdienstes erfolgen." (Schreiben des Generalvikars des Bistums Eichstätt v. 14. Oktober 2020).

In Österreich gilt: "Mundkommunion ist nur möglich, wenn diese zum Abschluss des Kommuniongangs empfangen wird" (Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz zur Feier öffentlicher Gottesdienste, wirksam ab 7. Februar 2021).

In der Schweiz heißt es lediglich: "Die Austeilung der Kommunion erfolgt unter Beachtung der hygienischen Vorschriften." (Rahmen-Schutzkonzept der Schweizer Bischofskonferenz zur Durchführung öffentlicher Gottesdienste. Dieses Schutzkonzept gilt ab dem 28. Mai 2020 und bis auf Weiteres.)

Sehen Sie zum selben Thema auch das Buch "Corpus Christi"!

Martin Lugmayr
Handkommunion
Eine historisch-dogmatische Untersuchung
Augsburg 2. Aufl. 2020, 98 Seiten. Paperback
ISBN 978-3-940879-68-4

 

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