DECCA - SXL-2249 - BRAHMS - DVORAK - REINER


DECCA - SXL-2249 - BRAHMS - DVORAK - REINER

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Als Johannes Brahms die Ungarischen Tänze für vierhändiges Klavier komponierte, konnte er kaum erahnen, mit welchem Enthusiasmus sein Opus schon unmittelbar nach dem Erscheinen aufgenommen würde. Nur widerwillig ließ sich Brahms von seinem Verleger dazu bewegen, die Tänze für großes Orchester zu instrumentieren, und brachte es darum nur auf drei Exemplare. Daß die Bearbeitung aller weiteren Tänze von diversen Komponisten vorgenommen wurde, zu denen auch Dvorák zählt, schmälert die Bedeutung der Musiksprache ihres Schöpfers in keiner Weise, sondern adelt sie gleichsam. Bei den volkstümlichen Melodien, die meist in rasantem, synkopenreichem 2/4-Takt geführt werden, handelt es sich um Brahmssche Erfindungen, die Fritz Reiner und die Wiener Philharmoniker mitreißend umzusetzen wissen. Von Brahms inspiriert versuchte sich einige Jahre später auch Antonin Dvorák auf dem Gebiet des Volkstanzes und schrieb die Slawischen Tänze in zwei Serien zu je acht Stücken, von denen die vorliegende Aufnahme eine gelungene Auswahl bereithält. Dvoráks urwüchsige, bodenständige Musik, die Bilder einer rauschenden Bauernhochzeit an den Ufern der Moldau entstehen läßt, besticht durch ihre wirkungsvolle und kontrastreiche Orchestrierung. Den Interpreten und Tontechnikern ist es in dieser DECCA-Einspielung auf hervorragende Weise gelungen, jene Frische, Gefühlswärme und Unbefangenheit zu konservieren, die diesen Tänzen ihre Einmaligkeit verleiht.

Aufnahme: Juni 1960 im Sofiensaal, Wien von James Brown

Produktion: Erik Smith

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