Roter Weisser Mann


Roter Weisser Mann

16,20
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Amerika, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts: Zwischen Nord- und Südstaaten tobt der erbitterte Sezessionskrieg, im Westen nimmt die Expansion der Weißen auf Kosten der Roten Völker ihren Fortgang.
In die Wirren des Bürgerkriegs gerät vorerst auch Kelly, ein blutjunger Abenteurer aus Michigan. Er heuert bei den Unionstruppen als Scout an und kommt so erstmals in Kontakt mit indianischen Spähern vom Volk der Delaware. Ihre fremde Welt fasziniert ihn. Nach und nach gewinnt er ihr Vertrauen; sein Wagemut und Draufgängertum beeindrucken sie. Nach dem Ende des Bürgerkriegs zieht es Kelly nach Westen.
An der "new frontier" wird er bald zum Kundschafter zwischen zwei Welten: den weißen Eroberern, denen er angehört, und den Sioux, die er schätzen und bewundern lernt. Hin- und hergerissen steht er dazwischen …
Vor dem Hintergrund einer historischen Tragödie erzählt Gerd Weyer vom Schicksal des "Roten Weißen Mannes" Kelly – eine packende und berührende Geschichte und gleichzeitig ein außergewöhnlich authentischer, detailgetreuer Roman über den Untergang einer Welt.

Gerd Weyer,
geboren 1947 in Würzburg, brach sein Jura-Studium in München ab, um eine künstlerische Tätigkeit aufzunehmen. 1982 legte er die Meisterprüfung als Holzbildhauer ab; seinen Beruf übt er noch heute aus.
Von Jugend auf faszinierte Weyer die Welt der Indianer, ihre Kultur und Lebensweise, die er vorerst nur aus Büchern kannte. Ab 1971 zog es ihn immer wieder nach Amerika, wo er sich mit Gelegenheitsjobs durchschlug, bis er endlich das Leben der Indianer in langen Aufenthalten in der Cheyenne River Reservation in Süd Dakota und bei den Northern Cheyenne in Montana kennenlernen konnte.

Heute lebt Gerd Weyer wieder in München.
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