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Sport im Sozialismus


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Die zwei Seiten der Medaille

Artikel-Nr.: 978-3-95631-739-2

Sören Resch

Die zwei Seiten der Medaille

Der autobiographische Roman gibt einen tiefen Einblick in Menschen und Strukturen des ehemaligen Sportclubs Dynamo Berlin, der durch seine engen Verknüpfungen mit der Polizei und dem Ministerium für Staatssicherheit eine Sonderstellung im DDR-Hochleistungssport einnahm. Der Roman erzählt die Geschichte von Ronny Schubert, der in diesem Club bis zu deutschen Wiedervereinigung 10 Jahre lang geprägt, gefordert und gefördert wurde. Mal nachdenklich, mal amüsant reflektierend macht er den Leser auf eine etwas andere, fast schon intime Weise mit dem DDR-Leistungssport vertraut, behandelt die Chronologie der Wendezeit in der DDR und das Zusammenfinden unseres vereinten Deutschlands bis in die heutige Zeit. Und er traut sich sehr persönlich an die schwierige Frage heran, wie viel Schuld ein Mitläufer auf sich lädt und ob dieser mit einem Opportunisten gleichgestellt werden darf.

18,90 *

Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte

Artikel-Nr.: 978-3-7307-0082-2

Jutta Braun / Michael Barsuhn (Hrsg.)

Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte

Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in Thüringen

Seit 1968 schnitt die DDR bei Olympischen Spielen regelmäßig besser ab als die Bundesrepublik Deutschland. Der Stolz auf den ostdeutschen Medaillenglanz lässt jedoch leicht die Schattenseiten des DDR-Sportsystems vergessen. Im sportlichen Vorzeigeland Thüringen ist der Streit um die Vergangenheit mit besonderer Vehemenz entbrannt. Dieses Buch geht daher der Frage nach, weshalb dort bis heute sportlicher Regionalstolz mit dem Wunsch nach einer angemessenen Würdigung der Opfer von Doping und Staatssicherheit kollidiert.

24,90 *

Der Dirigent: Hans-Jürgen "Dixie" Dörner - Eine deutsche Fußballkarriere

Artikel-Nr.: 978-3-89533-575-4

Jens Genschmar / Veit Pätzug

Der Dirigent

Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner – Eine deutsche Fußballkarriere

Man ließt von Dingen in seiner Biografie, von denen die wenigsten wissen, und bei denen einem der Mund offen stehen bleibt. So wird der Beckenbauer des Ostens, der beste Fußballer, den Dynamo Dresden je hatte, schon mal mit der Bemerkung eines Ordners „Hier kommen Sie nicht rein“ zu einem anderen Stadioneingang geschickt. Wohlgemerkt bei einem Heimspiel von Dynamo.

Im Sommer 2007 geführte Interviews mit Mit- und Gegenspielern, Politikern und anderen Wegbegleitern (auch Ehefrau und Sohn) stellen die Stärke des Buches dar. Sie wirken authentisch und leuchten eine Persönlichkeit aus, die es durch Talent, Trainingsfleiß und Disziplin zum besten Fußballer in 40 Jahren DDR gebracht hat und vor der alle Befragten äußersten Respekt zollen. In ihrer Biografie mit dem treffenden Titel „Der Dirigent“ erinnern Jens Genschmar und Veit Pätzung an die fünf DDR-Meisterschaften und die fünf FDGB-Pokalsiege Dörners mit den Schwarz-Gelben.

9,99 *

Böhme - Eine deutsch-deutsche Handballgeschichte

Artikel-Nr.: 978-3-89533-604-1

Erik Eggers

Böhme - Eine deutsch-deutsche Handballgeschichte

Wolfgang Böhme galt im Handball als Weltklassespieler. Der Rostocker war langjähriger Kapitän der DDR-Auswahl, mit der er u.a. Vizeweltmeister wurde. Kurz vor den Olympischen Spielen 1980 verschwindet das Sportidol plötzlich aus der Öffentlichkeit. Während sein Team die Goldmedaille gewinnt, wird Böhme aufgrund einer (unbegründeten) Stasi-Denunziation vom System verstoßen; selbst aus den Zeitungsarchiven werden seine Fotos entfernt.

Aufbauend auf Böhmes Tagebuch, hat Erik Eggers eine beeindruckende Biografie verfasst. Sie erhellt zugleich die politischen Absurditäten im DDR-Sport und schildert die damals hochklassigen, politisch brisanten deutsch-deutschen Handballduelle.

18,90 *

Eisern Union! - Der 1. FC Union Berlin

Artikel-Nr.: 978-3-86163-092-0

Jörn Luther / Frank Willmann

Eisern Union! 

Ein Buch von Jörn Luther und Frank Willmann voll Leidenschaft und Freude am Fußball. Berliner Sportgeschichte spannend erzählt, die ganze Geschichte des Vereins Union von 1906 bis 2009. 

Der 1.FC Union hat etwas von einem Kometen. Alle paar Jahre glänzt der Verein hell am Fußballhimmel, dann verschwindet er wieder auf seine Umlaufbahn durch die Spielklassen. Erstaunlich, dass er immer dann auftaucht, wenn in der Welt etwas wichtiges passiert. 1968 wurde die Mannschaft DDR-Pokalsieger, 2001 stand Union im DFB-Pokalfinale gegen Schalke 04. Beim ersten Endspiel saß ich sozusagen noch im Sandkasten, beim zweiten war ich im Berliner Olympiastadion dabei. Seit den siebziger Jahren gibt Unions Spielplan meinem Leben einen Rahmen. 

Millionen erleben an jenem 26. Mai 2001 vor dem Fernseher einen sympathischen Außenseiter mit eigenwilliger Hymne, wahnsinnigen Fans und einer starken Mannschaft. Nach dem Spiel, das nur sehr, sehr knapp verloren ging, kennt die Fußballwelt den Namen des kleinen Klubs endgültig. 

Sogar ein szeniger Literatursalon wie das »Kaffee Burger« in Berlin-Mitte widmet sein Programm dem historischen Augenblick. Der Wirt ist seit Ewigkeiten Unionfan, Stammgast Frank Willmann Mitverfasser der ersten umfassenden Vereins-Geschichtsschreibung, die im Herbst 2000 erschien. Am Abend des Pokalfinals lerne ich ihn dort kennen. Alles, was in diesem Buch über den Mythos Union geschrieben wurde, deckte sich mit meinen eigenen Erinnerungen, alle Fakten stimmten. Das lässt sich nicht über viele Bücher und Filme sagen, die sich mit der DDR-Zeit beschäftigen. Frank Willmann und seinem Co-Autor Jörn Luther war es gelungen, durch Dutzende Interviews und intensive Archivstudien ein genaues Bild über den 1. FC Union entstehen zu lassen. Heute, acht Jahre, zwei Ab- und zwei Aufstiege, mehreren Fastpleiten und rettende Fan-Iniativen später, behauptet sich Union erstaunlich souverän in der Zweiten Liga. Erneut fliegen dem Verein Sympathien aus ganz Deutschland zu. Schon vor Saisonbeginn waren massenhaft in- und ausländische Medien ins Vereinsrevier an der »Alten Försterei« gekommen, um davon zu berichten, wie Tausende Anhänger monatelang den nötigen Stadionumbau in ihre eigenen Hände nahmen. Der Zeitpunkt für eine ergänzte Neuauflage ist also optimal. 

Für dieses Projekt kehren Willmann und Luther zu dem kleinen Verlag zurück, dessen Name Basisdruck schon auf seine Entstehung in den Wendemonaten 1989/ 90 verweist und der bis heute jeder finanziellen oder ideologischen Vereinnahmung widerstanden und trotzdem überlebt hat.

24,80 *

Sportler im Jahrhundert der Lager - Profiteure, Widerständler und Opfer

Artikel-Nr.: 978-3-89533-872-4

Diethelm Blecking / Lorenz Peiffer (Hrsg.)

Sportler im "Jahrhundert der Lager"

Profiteure, Widerständler und Opfer

Zahllose Sportlerinnen und Sportler waren im Europa des 20. Jahrhunderts von politischer Verfolgung betroffen. In erster Linie galt dies für faschistische Staaten, doch auch in den (post-)stalinistisch verfassten Ländern wie in der Sowjetunion oder der DDR herrschte im Sport ein Totalitarismus, der Opportunismus belohnte und »Abweichler« bitter und folgenreich diskriminierte. Dieser Band, an dem viele ausgewiesene Historiker und Journalisten mitwirkten, stellt beispielhaft mehr als 40 Biografien vor: politische und rassische Opfer des deutschen Nationalsozialismus wie den Ringer Werner Seelenbinder, den Boxer Johann Trollmann oder den Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch, aber auch Verfolgte des Stalinismus in der Sowjetunion wie die Fußballbrüder Starostin.

Daneben werden Funktionäre und Sportler porträtiert, die sich mit den jeweiligen Systemen arrangierten, beispielsweise der Boxer Max Schmeling oder die DDR-Radsport-Ikone Täve Schur. Ein Sammelband, der eine politische Bilanz des vergangenen Jahrhunderts auf der Ebene des Sports versucht.

28,00 *

Weißt du noch? - 1. FC Magdeburg

Artikel-Nr.: 978-3-945608-06-7

Hans-Joachim Malli / Peter Skubowius

1. FC Magdeburg

Weißt du noch? - ... vom Käse im Kuip, einem Tor für die Ewigkeit und der langen Rückkehr in den Profifußball ...

Der 1. FC Magdeburg ist nicht irgendein Verein, er ist im Osten ein Mythos. Viele Geschichten und Anekdoten ranken sich um die Blau-Weißen von der Elbe. Seit seiner Gründung verbucht der Verein sieben Pokalsiege, drei Meistertitel und als Zugabe der besonderen Art den Europapokaltriumph im Mai 1974, eine Visitenkarte, die nicht von schlechten Eltern ist.

Hans-Joachim Malli (links) und Peter Skubowius, seit Jahrzehnten leidenschaftliche Hobbyfußballer und Anhänger des 1. FC Magdeburg, erzählen in diesem Buch aus erfolgreichen und weniger erfolgreichen Zeiten Geschichten und Anekdoten, von den damaligen „Fußballhelden“ und was aus ihnen geworden ist. Sie erzählen Geschichten, die sicher die Magdeburger „Fußballer-Herzen“ höher schlagen lassen.

11,90 *

Kassiber aus der Gummizelle

Artikel-Nr.: 978-3-7307-0169-0

Frank Willmann

Kassiber aus der Gummizelle

Geschichten vom Fußball

Wild und unberechenbar – Frank Willmann schreibt so, wie der Fußball es sein sollte. Auf seinen Reisen durch Ostdeutschland und den Rest der Welt nimmt er vor allem den Fußball abseits des Glamours in den Blick: ob er verzweifelte Fans von Stahl Brandenburg besucht, die tief gespaltene Szene bei Dynamo Dresden beschreibt oder sich an den schwarzen Schnee in den ostdeutschen Braunkohlerevieren erinnert, der hier einst auf die Fußballfelder rieselte.

Voller Sarkasmus mosert Willmann gegen die Bayern, und mit bissigem Witz schildert er die letzten Abenteuer, die der Fußball zu bieten hat. Beispielsweise einen Trip zu den Fußballfeldern des Balkans, zu fünft in einem alten Passat Kombi.

9,90 *

Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder

Artikel-Nr.: 978-3-89533-448-1

Hanns Leske

Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder

Der Einfluss der SED und des -Ministeriums für Staatssicherheit auf den Fußballsport in der DDR

Fußball in der DDR – das ist auch die Geschichte schier unglaublicher Pressionen seitens des SED-Regimes, das Sport in erster Linie als Politikum sah. Hanns Leske hat jahrelang in Vereins- und Stasi-archiven geforscht und eine Fülle von brisantem Material entdeckt. Er beschreibt eindrucksvoll

- die permanenten staatlichen Eingriffe in den Spielbetrieb, wodurch die „politisch erwünschten“ Erfolge erzwungen werden sollten

- das Spitzelwesen gegenüber regimekritischen Spielern oder potenziellen „Republikflüchtlingen“

- die Abschirmungsmaßnahmen bei deutsch-deutschen Fußballbegegnungen

- die Repressionen gegenüber unbotmäßigen Fans

- das besonders krasse Beispiel des zehnfachen Meistervereins Berliner FC Dynamo, den Stasi-Chef Erich Mielke als seinen Privatklub ansah.

Leskes Untersuchung bildet die erste wissenschaftlich fundierte Arbeit über die systematische Überwachung des Fußballsports in der DDR.

38,00 *

Das Rennen gegen die Stasi

Artikel-Nr.: 978-3-95726-001-7

Herbie Sykes

Das Rennen gegen die Stasi

Die vier Leben des Radrennfahrers Dieter Wiedemann

Eine wahre Geschichte über Liebe und Verrat, den Irrsinn des Kalten Krieges und das größte Radrennen der Geschichte

Mai 1964. Der 22-jährige Radrennfahrer Dieter Wiedemann ist eines der großen Sportidole der DDR. Soeben hat er die legendäre Friedensfahrt auf dem Podium beendet. Ein Vorzeigegesicht des Sozialismus, ein junger Held, der die Überlegenheit des Systems zu verkörpern hat. Schon bald auch bei Olympischen Spielen?

Juli 1964. Dieter Wiedemann wird nicht an den Spielen von Tokio teilnehmen. So viel steht nun fest. Die SED-Presse brandmarkt ihn inzwischen als Verräter. Die Stasi macht seinen Fall zur Kommandosache. Denn Dieter Wiedemann hat das größte nur denkbare Verbrechen wider den Sozialismus begangen. Bei einem Qualifikationsrennen in Gießen hat er sich in den Westen abgesetzt.

Was niemand ahnte: Der junge Radrennfahrer aus Flöha bei Karl-Marx-Stadt hatte sich unsterblich verliebt, in ein Mädchen von der anderen Seite des Eisernen Vorhangs. Die riskante, sportpolitisch überaus brisante Republikflucht, für ihn ist sie die einzige Chance, um ein Leben mit der Frau zu führen, die er liebt.

Im Westen fährt Dieter Wiedemann bald als Profi. Statt der Friedensfahrt bestreitet er nun die Tour de France. Doch die Schatten der Vergangenheit kann er nicht abschütteln. Die Stasi lässt nichts unversucht, um ihn in die DDR zurückzuführen. Mit schwerwiegenden Konsequenzen für seine gesamte Familie …

 

19,80 *
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