Oolong Tee

Oolong Tee

Oolong Tee

Heller Oolong im Kleinem Kännchen

Der Oolong - allgemein Halb-fermentierter Tee genannt - ist ein
unterschiedlich stark oxidierter Tee, dessen Oxidationssstufe den Bereich von graduell 15% -70% umfassen kann.
Die Herstellung durchläuft mehr Arbeitsprozesse, die Verarbeitung ist weitaus aufwendiger als bei Grünem- oder Schwarzem Tee.
Sie ist wie eine Création ausgerichtet auf ein spezielles Aroma und Duft, und um diese Duft- und Geschmacksnuancen auszubilden, war und ist bis heute eine große Kenntnis bis Meisterschaft von Nöten.
Die Seiten berücksichtigen die Anbaugebiete Taiwan und Festland-China sowie Erträge aus Vietnam und Thailand.

 


Oolong aus Taiwan

Taiwan Oolong in Original Tea-Caddies

Ensemble Taiwanesischer Olongs mit Geschirr

Die Insel Taiwan (portugiesisch: Formosa)
gilt als das Paradies für Suchende in Sachen Oolong.
Das zentrale Bergland von Taiwan bietet weltberühmte Anbaugebiete, dessen Tees Höchstpreise erzielen und ebenso teuer gehandelt werden wie Spitzenweine aus Frankreich, wo das Gramm Tee denn auch mal mehr als einen Euro betragen kann. Wettbewerbsverkostungen - Teetafeln -
die innerhalb der Teebauern abgehalten werden, führen zu Prämierungen und Preisträger-Tees, die auch der geringen Erntemengen wegen und Begeisterung der Taiwanesen selbst für ihren Tee, zum Teil das Land nicht mehr verlassen.
Der Standard ist trotz oder vielleicht gerade des zunehmenden Bekanntheitsgrades im Kontext der Chinesischen Teezeremonie hoch.
Ein Direktimport sichert mir jedes Jahr Prämierungen verschiedener Verarbeitungsstufen zu.

Oolong aus China

Die Oolong Tees vom Festland China sind besonders bekannt für die Verarbeitung hin zu weit-fermentierten Tees ihrer Familie. Berühmtestes Anbaugebiet ist der Wu Yi Shan Gebirgszug. Darüber hinaus suche ich in dieser Kategorie weitere Oolong Tees aus anderen Anbaugebieten zu präsentieren, die in der Machart den Chineschen entlehnt wurden - aktuell gerade aus Vietnam.


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Daß ein solcher Wettbewerbstee mittels Gongfu Cha genosssen werden sollte, das verstand sich in der Verkostung wie von selbst: Weihnachten, meinte jemand, ja richtig, wie Weihnachtsgebäck. Wettbewerbstees sind nachträglich noch einer Handröstung und- Sortierung unterzogen, ein wiederholtes Procedere im Grunde, denn Oolong ist de facto bereits der kreierte Tee, hier wird nur noch eine Veredelung zusätzlich vorgenommen. Der Luku Dongding, so herrlich nach exquisiten Gebäck riechend und auch schmeckend, diese Charge hat seinen Charakter nicht der Oxidation wegen, denn die liegt bei ca. 40-50%, es ist wirklich das Handanlegen. Ich selbst hatte in einer teereduzierten Form der Zubereitung vorab den Eindruck einer dunklen Edelschokolade mit deutlich fruchtigen Farben ( ja fast sogar bergamotte-artig) unter der kakaoigen Tasse. Der Eindruck kann auch einer etwas heißeren Zubereitung geschuldet sein, überhaupt liegt es stets ein wenig in Ihrer Hand, wie Sie den Tee geführt haben wollen. Während ich hier schreibe, gestehe ich mir und natürlich Ihnen ein Blackout: ich entsinne mich in Differenziertheit gerade nicht verglichen dem Erstplatzierten. Hole dies natürlich der Vollständigkeit nach. Ich weiß nur noch, daß ich für beide Tees eine schnelle Zusage nach Taiwan senden musste, die Bezugsmengen sind gering gewesen. Übrigens war es mir unmöglich an einem Tag den 3rd Premium bis zur vollständigen Entfaltung der gerollten Blätter zu gießen: der letzte Aufguss war der 9. mit Potential.


10,00 € / 25 g *
Versandgewicht: 35 g
100 g = 40,00 €

Lagerbestand: 700 g

You-Hseng Li Shan Hochland-OolongWie seltsam es ist, im Genuss einen Moment innehalten zu müssen, gar nicht anders können als einen Augenblick zu warten, der Schönheit eine Zeitspanne zu geben sich auszubreiten, den Raum zu füllen. So wie es mich davon abhält, nach einem berückendem Konzert unmittelbar den verdienten Applaus zu spenden, ich das eigene Klatschen als Störung der soeben verstummten Musik empfinde, so hing ich zunächst nur über der Tasse dieses Oolongs und ich wollte einfach nicht trinken, wollte nur riechen, sein Bouquet einatmen. Das kennen Sie sicherlich auch, da wird die Handlung des Trinkens, der eigene Schluck schier profan im Vergleich mit einer die Sinne entführenden Duftkomposition. Manch einer sagt sich, hier übertreibt einer aber ganz schön - ehrlich gesagt, denke ich genau das Gegenteil. Im Grunde halte ich mich noch zurück, verrate nicht alle Assoziationssprünge, welche mir hier das Odeur einer wirklich guten Tasse Tee spendet, das kann dann doch schnell etwas privat werden. Nun denn, Sie merken, der Li Shan hier hat mich verzaubert, eingewebt in ein Netz lieblicher Blumigkeit mit einer Süße, welche ich schon lange nicht mehr hatte. Die Eigenart gering-oxidierter Oolongs im Grunde auch mit Säure nicht zu sparen, überrascht hier mit einer Zurückhaltung, daß ich nach Bemusterung ad hoc eine für seinen(verdienten) Preis deutlich größere Menge reservieren ließ. Dieser Tee wird auffallen, sagte ich mir, muss auffallen und deswegen in Taiwan bald ausverkauft sein. Dieses Jahr scheint ein noch besseres Ernte-Jahr zu werden, jedenfalls kann ich das bereits bezüglich der Oolongernte Taiwans sagen. Sicher bin ich mir jetzt gerade nicht, doch glaube ich Ihnen 6 Aufgussansichten präsentiert zu haben - der Duft der gespülten Trockenmasse war bereits so apart, daß ich mir vornahm, möglichst bis zu einer Aufgusszahl zu kommen, daß die Entwicklung, das Öffnen der Oolongperlen, abgeschlossen ist. Mit dem - es war der 6.- letzten Aufguss hatte es für die Präsentation ein Ende, das Trinken noch längst nicht. Auch dies ungewöhnlich: zumeist brillieren diese Art leicht-oxidierten Tees mit "berühmt-berüchtigten" Namen nur in den ersten drei Tassen und fallen dann leider hinter ihren preislichen Erwartungen zurück, dieser hier nicht. Wie sich Blütenduft, zuckriger Schmelz mit leichter Adstringenz vermengt und im Verlauf der weiteren Aufgüsse Fruchtsüße sich ausbreitet: Sie merken, der Tee hat ganz meine Begeisterung - es sollte die ihrige werden!

You-Hseng Li Shan Hochland-Oolong
0,45 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 45,00 €

Lagerbestand: 475 g

Minggu Ali Shan Oolong

Dieser und auch der kürzlich wieder eingetroffene Cui-Feng Ali Shan ersetzen mir denke ich den wahrscheinlich in seiner alten Gestalt nicht mehr aufgestellten Minggu Dongding – die Bäuerin hat das Verarbeiten der Oolongs ganz ihrem Sohn übertragen. Folglich erreichen uns dann eher Näherungen, doch im Grunde ganz neue Verarbeitungsideen. Die Qualitäten bleiben ungebrochen gut, doch was schreibe ich: vorzüglich! Konstante Kompositionen, die sich über etliche Aufgüsse erstrecken und uns das Genießen so sehr zu verlängern gestatten. Beim Ali Shan hier ist es ein gelungenes Arrangement weich zuckriger Töne, Blumigkeit und frischen Gräsern. Vorsichtig gebacken ist der der Unterton nur vom hellen Keks, sowieso domieren der Schmelz von Blüten neben leicht säuerlichen Trauben.

Minggu Ali Shan Oolong
15,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,700 g

Neue Ernte

Cui-Feng Ali ShanAli Shan Tee stammt wie auch meine hier angebotenen Dong Ding Partien aus dem Hochland Zentral-Taiwans, der Bezug läuft jedoch aus dem Süden der Insel, wo ein Tee-Connaisseur,
eine Privatperson wobei ein Spezialist, ausgesuchte Tee-Partien aus Nantou einkauft und daheim per Hand verfeinert. Zum Erlebnis Tee jetzt:
die Tasse gelb-grün, im Duft feine Mandel und Zuckerguss halten sich die Waage und das heißt wir haben einen vielleicht 30% oxidierten Tee vor uns mit vorsichtigem Backen verfeinert. Geschmacklich bringt er einen Komplex leichter Blumentöne, stärker zeichnet sich assoziierend Apfelschale und Gräser. Im weiteren Verlauf steigert sich Süße sowie allgemeine Präsenz im Mundraum.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Erntesaison!


Detailansichten

15,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 50 g

Lagerbestand: 1,200 g

Nankang Laocha Paochung – 1973Zunächst für meine Oolongkunden: mit Sicherheit ist dieser Tee zu Beginn ein leicht-oxidierter Oolong gewesen, doch und das ist eminent wichtig zu wissen, falls Sie sich zu einem Bezug hinreißen lassen, was ich natürlich hoffe – der Tee hat in der Zeit seiner Reifung eine Wandlung vollzogen, die ihn eher in die Kategorie Pu-erh einfügt. Doch natürlich ist das kein Pu-erh Tee. Die faszinierende Blumigkeit von Rose oder Lilie und die Frucht von Pfirsich, welche den Paochungs gern zugeschrieben werden, und das zu recht – das werden Sie bei Leibe nicht mal ansatzweise wiederfinden. Ich lagere mittlerweile sämtliche Oolongs in kleineren Tonkrügen und der Duft der Blätter, welcher einem sich präsentiert – und daß ich hier nicht phantasiere, lasse ich mir stets seitens meiner Kunden bestätigen: Rote Beete und Ginseng, Paprika und Kartoffel. Was Sie in Trockenmasse im Duft zu erkennen glauben werden Sie als dann auch im Geschmack wiederfinden, vereinen sich harmonisch zu einem imposanten Gesamtbild. Die Blätter sind akurat die eines Paochung, dh. offen und längs gerollt, nicht zu Kugeln gefaltet oder gerollt. Wenn Sie dann an die Originalpartie eines „normalen“ Paochung mit vielleicht 15-20% Oxidation schnuppern, glauben Sie kaum das selbe Ausgangsmaterial vor sich zu sehen. Und geschmacklich, das schrieb ich ja bereits, bewegen wir uns in deutlicher Nähe zu Pu-erh – nur schlanker, klarer. Die Wirkung dieses Tees ist gelinde geschrieben beeindruckend: ich will das Bonmot eines Kunden „blitzschnell entschleunigt“ nicht überstrapazieren, doch drückt Sie der Tee sanft, jedoch mit Entschiedenheit sanft in den Sessel - Auszeit! Die Exklusivität auch dieser Partie braucht keine weitere Erklärung, die eingeschränkte Bezugsmenge muss kostspieliger sein, der Genuss ist ein außergewöhnlicher.

Nankang_Laocha_Paochung_1973_s029
0,85 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 85,00 €

Lagerbestand: 210 g

Shanlin_Shi_011

Der mir liebste Oolong Tee aus Taiwan bleibt der wenig-oxidierte Dong Ding Minggu Oolong der Teebäurin Frau Liu aus dem zentralen Hochland des Eilands. Das bleibt, doch ab und an bietet sich für mich die Gelegenheit von separierten Büschen innerhalb ihres Anbaus, welche jene spezielle Blattsorte beherbergen – Shanlin Shi Oolong - zu beziehen. Noch süßer als sein Nachbar der Minggu Dongding zeigt es die excellente Sortierung, welche wir aus jenem Anbau gewohnt sind. Zur Einstufung: Shanlin Shi ist ebenfalls nicht grasig, wenig oxidiert sowie kaum geröstet. Vollmundig mit ansteigender Süße bezaubert der Tee mit großer Blüte – mein Tipp unter den hellen Oolongs! Wie der Minggu, unabhängig davon, daß dieser den Namen Dongding trägt, der Name Shanlin Shi sagt zunächst keinem etwas. Doch das wird bald nach der Verkostung vergehen, der Eindruck ist im positiven Sinne nachhaltig, einfach bezaubernd.


Shanlin_Shi_013


 

28,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Als ich im Sommer das Muster zugesteckt bekam, dachte ich zunächst einen klein gerollten Schwarztee vor mir zu haben, doch stellte ich im Aufgießen sogleich mein Irrtum fest: das Aroma, und ich bin da nicht allein mit meiner Begeisterung, zeigt einen ausnehmend prächtigen Duft von süßwürziger Pflaume und ja wirklich, Hopfen, zudem hat der Oolong eine betont malzige Röstung ohne Schärfe erhalten, welche beides, Malz und Odeur, harmonisch über etliche Aufgüsse die Sinne zu erfreuen vermag. Der Oxidationsgrad liegt zwischen 85-90%, also deutlich am Ende. Der Tee ist ein Fest in der Gongfu Cha Zubereitung, aber egal wie Sie Oolong genießen, dieser Tee ist ein absolutes Muss, jedenfalls für Freunde dunkler Oolongs mit Sicherheit eine kleine Offenbarung. Noch ein Plus sollte ich nicht unter den Tisch fallen lassen: der Produzent gehört zu einer kleinen Kooperative, die in Taiwan Bio-Anbau betreiben.

0,55 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 55,00 €

Lagerbestand: 1,250 g

Für Kenner von Taiwan-Oolongs ist der Li Shan Tee entweder kein Unbekannter oder ein gesetztes Ziel, welches man zu erreichen sucht: die Klasse, die Aura, welche um diesen Tee liegt ist fast schon legendär. Nun, die Partie ist, welche mir respektive Ihnen zur Verfügung steht, etwas völlig unerwartet Neues: Li Shan ist eigentlich immer ein heller, wenig oxidierter Tee und, Sie merken schon, worauf ich hinaus will, dieser Tee ist das genaue Gegenteil davon, dunkel und darüberhinaus ein handgerösteter mit dem jeweiligen Jahrgang vermerkt. Ich fand diese beiden Aspekte so ungewöhnlich, daß ich auf eine Auswahl von Jahrgänge (bei ansteigenden Preisen) verzichtet habe. Der Jahrgang 2014 genügte mir vollkommen und ich behielt eine noch ältere Partie nur für mich zurück. Mittlerweile, ich habe mich erweichen lassen, können Sie sich auch an dem Jahrgang 2012 ergötzen, wobei es eine wirklich kleinlimitierte Menge ist - Sie können den älteren Jahrgang als Variante auswählen. Der handgeröstete Aspekt lässt ihn in Geschmack und Duft so völlig anders als meine sonstigen erscheinen, daß mir ein Einkauf und selbst als Kleinstcharge interessant genug erschien. Von der bekannten Norm verschweißter und vakuumierter Aluminiumfolien abweichend, wird der Tee traditionell unverändert einzig in gelblichen Papier verpackt, rot gestempelt der Jahrgang mit dem jeweiligen Chinesischen Jahreszeichen, aktuell das Jahr des Pferdes. Eine Rarität im Grunde, Geschmack und Duft der Aufgüsse sind einzigartig – ein absolutes Muss!


Ausgewählte Ansichten

Tai-nan_Gui_Hua_Tang_2014_Li_Shan_hand_roasted_007Tai-nan_Gui_Hua_Tang_2014_Li_Shan_hand_roasted_007

 

0,44 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 44,00 €

Lagerbestand: 800 g

Ungesehen und ungekostet kommt kein Tee in mein Angebot - in diesem Fall bin ich noch genauer in Bezug auf Reinheit und Qualität des Produktes. Bei Tee aus Vietnam hat man so seine Erfahrungswerte, die noch unschöner sein können als bei Chinesischen Teeverarbeitungen - aber dieser Oolong ist rückstandskontroliert und somit verkehrsfähig, wie es so schön heißt.
Und er ist nebenbei bemerkt ausgesprochen lecker und hochwertig, was mich ein wenig verärgert hätte, wenn ich auf diesen Tee hätte verzichten müssen.
Schauen Sie sich die Sortierung an, werfen Sie einen Blick auf sämtliche Tassenaufgüsse und die jeweiligen Stufen der Blattentwicklung, die ich in Bildern bis zum 4.Aufguss dokumentierte.
Eine gelungene Überraschung in Sachen Oolong Tee mit einem wirklich dankbaren Preis! Der Tee ist jetzt zuletzt im Februar als neue Partie eingetroffen und erscheint nunmehr im Charakter etwas grüner und lieblicher als zuvor ohne jedoch an Kraft, Stringenz eingebüßt zu haben.

 

8,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 14,800 g

Ich habe hier den vorjährigen Paochong als Basis-Tee abgelöst durch einen Tieguanyin, da die Blüten auf Grund des geöffneten Blattes des Paochongs leicht zu Boden fallen können. Der Oolong ist von seiner Art her lieblich und das leicht süßlich und fruchtige Aroma harmonisiert sehr gut mit dem Grundcharakter des Tees.
Mir persönlich behagt eine Osmanthus-Beduftung mehr als das Pendant mit Jasminblüten – das Arrangement ist weniger aufdringlich und erscheint mir harmonischer.
Die Mischung ist von eigener Hand, die Blüten stammen aus Taiwan.

9,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 500 g

Nantou Dongding Oolong

Dieser Oolong aus Nantou ist im Grunde ein Ergebnis die Erfolgsgeschichte des Thailändischen Ruanzhi Oolong fortzusetzen bzw. dessen ein Ende zu setzen, da dieser aus dem Vertrieb ausschied. Denn nach großer Akzeptanz fiel mir in den Folgechargen kleine aber fortgesetzte Mängel auf. Ein Zeichen, es mit einem neuen Tee zu probieren und hierbei wieder nach Taiwan zu schauen. Nach erfolgter Bemusterung ist der Tee recht schnell erwählt worden und im Ladengeschäft bereits ein nicht weg zu denkender Einstiegstee in die Welt besserer Oolongverarbeitung. Von geringer Oxidation und nur dezenten Backens ist der Grundtenor ein wenig „butterkeksig“ mit hellen, grasigen Tönen. Die in Abkühlen gegossenen Blätter, welche zu Beginn noch aus der Ferne wie gehexelter Grünkohl wirken, zaubern mehr und mehr blumige Süße hervor und die difuse Sortierung entpuppt sich zu wohl gestalteten schönen Blättern. Die Röstung nach zwei Aufgüssen hat ihre Schuldigkeit getan, wirklich ganz reizend - doch muss man im Vergleich zu seinen Namensvettern im höheren Preissegment, Abzüge in Vollmundigkeit bzw. Nachhaltigkeit attestieren, das kann man aber angesichts des Preises nicht anders erwarten. Nichtsdestotrotz, - ein Prince Charming, so braucht es wirklich "Mühe", diesen Tee misszugestalten - für Einsteiger in die Materie Oolong setzt dieser Dongding wirklich Maßstäbe, ist brillant und neben der kleinen Kanne gerade auch geeignet, großvolumige Aufgüsse zuzulassen.

Nantou Dongding OolongNantou Dongding OolongNantou Dongding Oolong

 

16,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Oriental Beauty Auszeichnung Nach den erfolgreich eingeführten Oriental Beauty Preisträger-Tees aus dem Jahr 2007 hatte ich eine Nachfolgepartie aus dem Winter 2008 verfügbar, diese war aber auch bald vergeben und verkauft. Das Anbaugebiet Er Mei bietet traditionell die besten und durch Wettbewerbe auch teuersten Chargen dieser Verarbeitung an. Die Auszeichnung "Three Bugs" konnte ich nun durch eine Premium Sortierung sogar erweitern: "Five Bugs" - ein einzigartiger Tee, eine Kostbarkeit der Oolongverarbeitung aus Taiwan.
Mein subjektiver Eindruck, der folgenden Duft und Geschmack wiederzugeben versucht: ätherisch fast wie Bergamotte anmutend, Frucht und Süße von Orange oder auch Granatapfel und Grapefruit. Heller Tabakton, Rohrzucker und Malz, weiche und dunkel-aromatische Holznuancen folgen in Intensität mit der Anzahl von Aufgüssen - trotz eines Potpourri von Aromen ist die Tasse immer noch erstaunlich leicht, vor allem wenn man vergleichend die weit-fermentierten Oolongs des Wu Yi Shan aus China daneben stellt. Auch fehlt eine deutliche Beerenkomponente. Die makellose Pflückung verdient einen respektvollen Blick, fantastisch gearbeitet - dies ist Teefeinkost in Reinkultur.

 


0,80 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 80,00 €

Zur Zeit nicht lieferbar

60g Originalverpackung m. zip-Verschluss Luyeh Pouchong

Nach des ungemein erfreulichen Eingang des A-Rong Red Oolong in mein Sortiment, ein weit-oxidierter Oolong der Extra-Klasse, dazu noch aus einer Bio-Kooperative Taiwans stammend, folgten jetzt aus deren Anbau gleich zwei weitere Verarbeitungen und natürlich kann ich pro Seite nur einen Artikel beschreiben, die Variante wohl aber aufzeigen - ein großblättriger Schwarztee Mi Hsiang Cha, genannt nach seinem honigartigen Duft ist es noch. Hier ist es jetzt ein sehr gering-fermentierter Pouchong von maximal 20% Oxidation. Daß ein Bio-Oolong solch eine Intaktheit des Pflückguts zeigen kann, ist wirklich außergewöhnlich, mein Dokumentieren in der Bilderauswahl zeigt das auch zur Genüge. Geschmacklich ist dieser sehr hell gießende Tee für seine Brillanz bekannt, Pouchong oder auch mal Paochung geschrieben, sind so nah am Grünen Tee und dann finden wir doch ein ungemein facettenreiches Spektrum an Zitrustönen, daß sich ein Grüntee kaum vorstellen lässt. Diese Partie zeigt interessanterweise neben diesem charakteristischen Zug einen deutlich dunklen Aspekt von Pflanzenfaser, nicht grasig sondern eher in die Richtung Spinat weisend, wobei ich mittlerweile vorsichtig bin, meinen Kunden auf eine doch persönliche Fährte zu führen, was ich geschmacklich und im Duft bei und mit einem Tee assoziiere. Fakt ist auf jeden Fall, das Gesamtbild des Luyeh Pouchong ist nicht einheitlich homogen, sondern es spiegeln sich zwei klar diffenzierbare Aspekte wider. Wenn das nach einer Kritik am eigenen Artikel klingt, so ist das natürlich völlig unangemessen, denn daß hier ein Spitzentee vorliegt, sieht ein jeder sogleich. Ich habe nur ein wenig versucht meine Gedanken zum Produkt zu sortieren und das Herausragende der Bilder zum Geschmack hinzuführen: ein Oolong, um die mich einige beneiden werden, das weiß ich bereits jetzt. Im übrigen, die Aufgusstasse in Farbe hier der 4.Aufguss, der dunkelste von allen zuvor und natürlich nicht der letzte seiner Zahl. Die Größe des Pflückguts bei Pouchong ist normal, jedoch bedingt hierbei die Verarbeitung immer eine große Umverpackungen, weil Pouchongs nicht in Kugelform gerollt oder gefaltet werden wie die meisten Oolongs sondern längs eingefaltet vorliegen. Das macht diesen Tee recht sperrig und die Abpackung - eine 60g Originalverpackung mit zip-Verschluss -, ein großes Päckchen, Sie werden es sehen.

Luyeh Pouchong
30,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 8

Qi Lan Oolong

Den Namen haben die Qi Lan Teesträucher der Legende nach, nachdem daraus erstmalig ein Oolong hergestellt wurde, welcher sich durch seinen orchideenartigen Duft hervortat..doch nicht nur sein langanhaltener Duft ist Quelle der Faszination: eine für mich besondere Eigentümlichkeit im Verkosten bleibt der stets wiederkehrende Geschmack im Mundraum allein durch das normale Ein- und Ausatmen. Dieses "Phänomen" habe ich nur bei wirklich außergewöhnlichen Tees feststellen können und dieser Oolong zählt dazu. Viele Geschmacksschichten, welche durch umsichtige Verarbeitung entstanden sind, ergeben diesen komplexen Tee. Zunächst ist es seine Röstung, wobei ohne Schärfe, und die weitere Oxidation, welches zusammen dem Tee nussige Farben geben, komplexe Fruchtnoten die mich persönlich mehrheitlich an Aprikose erinnern, ergänzen die Komposition. Sämtliche Aromen zeigen sich in den verschiedenen Aufgüssen unterschiedlich stark ausgeprägt, die Aufgusszahl ist nebenbei bemerkt von überraschender Höhe. Nachdem sich zu Beginn, den ersten zwei Aufgüssen die dunklen und nussigen Aspekt hervorheben, dreht sich im weiteren Verlauf das Pendel mehr und mehr in Richtung den zu Beginn beschriebenen Fruchtnuancen und der Blume. Der Tee verliert bis zum Ende nicht an Kraft und Ausdruck, dies finde ich neben dem nicht zu übergehenden Detail hier einen Bio-Anbau vor uns zu haben außerordentlich. Vergleichen wir Oolongtee aus Taiwan, ähnlich wäre hier in Oxidation und dunkler Backtönung der Wu Fu Dongding zu nennen, so hat er sicherlich nicht ganz das Format, die weitumspannende Körperlichkeit der Hochlandtees aus Zentral-Taiwan. Doch nichtsdestotrotz, dieser Tee ist nicht ohne Grund in einem meiner letzten Newsletter als Geheimtip erwähnt, ein hocharomatischer Oolongtee von großer Nachhaltigkeit. Sie sollten, falls Ihnen die Verarbeitung Oolong am Herzen liegt diesen Verführer im Alltag nicht übergehen, es lohnt.

Ausgewählte Ansichten

Qi Lan OolongQi Lan OolongQi Lan Oolong

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

22,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Dan Cong

Ich bin überrascht, weil ich eigentlich bei manch einer Kundenberatung eher etwas enttäuscht oder mich auch abschätzig über das Missverhältnis des berühmten Namens eines Chinesischen Oolongs und dessen offensichtlich bescheidene Qualität im gesamten äußere. Das werde ich auch nicht zurücknehmen, es heißt aber nicht, daß sie grundsätzlich nicht existent wären, die guten Chinesischen Oolongs, welche in der Vergangenheit einen imposanten Eindruck hinterließen. Überrascht, endlich nun doch mal wieder etwas Schönes aus dieser Verarbeitungsgruppe der dunklen Oolongs und auch noch aus China anbieten zu können. Der Dan Cong war schon nach der ersten Tasse im Aufguss erwählt, ein Tee, der Einblicke gewährt, in die bei mir seit langem nicht präsenten dunklen Oolong weiteren Oxidationsgrades. Das Ungewöhnliche an ihnen oder besser ist es jetzt speziell von diesem zu sprechen, ist seine überraschend an Pfirsich duftende Tasse (und Blätter duftend nach dem Abspülen) – wirklich sehr apart, und gleichzeitig von einer dunklen Holznote begleitet ist der Dan Cong ein außerordentlicher Tee, welche Oolongtrinker nicht verpassen sollten. Ich gebe mir hier gerade mein eigenes Stichwort: verpassen – diesen Tee kann es auf Grund geringen Angebotes seitens des Großhandels nicht auf Dauer geben, das Angebot ist limitiert. Der Tee ist bereits in einer 100g Folie vorverpackt und verschweißt, so dass in diesem Fall 50g Einheiten nicht zu bestellen gehen.


 

22,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Wu Fu Dong Ding Old Style, Aufguss im Ensemble

Ungachtet ihres Preises sind Oolongs und gerade die Kostspieligen unter ihnen, die Hochland-Oolongs aus Taiwan sehr begehrt. Der Wu Fu Dong Ding Old Style ist ein Bestseller in seiner Kategorie. In traditioneller und man kann schon fast sagen rustikaler Art verarbeitet bekommt dieser schöne Tee mittels eines intensiven Backvorgangs ein sehr ausdrucksstarkes Aroma von Gebäck und Nüssen.
Im Hintergrund der 50% Fermentation ruht schwer ein trauben-fruchtiges Fundament voll gehaltvoller Süße.
Dieser delikate Dong Ding Tee ist vielfältig im Gebrauch, so ist dessen Kraft durch gekonntes Dosieren an die jeweilige Kannengröße anpassbar. Die Blätter werden in der Verarbeitung eng und dicht in Kugelform gefaltet, was beim Brühen im Entfalten dann überraschend fülligen Ertrag zeigt. Dong Ding Oolong ist in der Herstellung recht komplexer Natur und Oolongs generell durchlaufen einige Arbeitsprozesse und Detailveredelungen mehr als jede andere Teeverarbeitung. Das Ergebnis ist immer eine hoch-aromatische Komposition. Im Vergleich zur letzten Partie ist es mir gelungen diesen Tee erfreulich günstiger einzukaufen, was auch Ihnen zu Gute kommt: 

Dong Ding Old Style in gerollter loser FormDong Ding Oolong Old Style Aufgussblätter und Tasse
12,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,050 g

Mao Kung Lao Cha Oolong Dunkle Oolongs der weiten Oxidation erfreuen sich großer Beliebtheit. Einigen Teekennern ist die Laocha-Verarbeitung in der Vergangenheit bereits aufgefallen, ähnlich dem Pu-erh wird im Grunde fertiger Oolong abgelagert und in bestimmten Abständen des Jahres nachgeröstet. Aus dem Norden Taiwans, in den Bergen nahe der Hauptstadt Taipeh gelegen, beziehe ich diese Tee-Rarität und anders als bei den zwei weiteren Anbietern in meinem Sortiment- der Minggu Tea Plantation, deren Minggu Dongding schon als Klassiker meines Oolongsortiments bezeichnet werden kann, deren Minggu Laocha Dongding und dann der Nankang Laocha, dessen Ausgangsmaterial ein Paochung, ein gering-oxidierter Oolong ist, gibt es einen fundamentalen Unterschied in der Verarbeitung: die Partien des Mao Kung Laocha Tiekuanyin sind von starker Röstung; Piment, Teer, Pfeffer und Muskat heben sich Charakter gebend deutlich ab. Der 1st Grade – meine unbedingte Empfehlung – war einer von vieren, die ich probeweise meinen Kunden vorstellte - und er hatte sich klar durchgesetzt. Er ist ungemein harmonisch mit zusätzlichem Nuancen von Vanille und im Unterschied zu ansonsten stark-oxidierten Oolongs ist das Tassenfinish ungeachtet seiner Kraft weicher und von großer Ausgewogenheit geprägt.


Ausgewählte Ansichten

Mao Kung Lao Cha OolongMao Kung Lao Cha OolongMao Kung Lao Cha Oolong

 

30,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Zur Zeit nicht lieferbar

1 Gramm / € 0,45 - Mindestbestellmenge 25g

Dieser Tee war bisher online nicht gelistet, da ich der Bezugsmenge wegen im Zweifel war. Es handelt sich aber nicht um Bück-, sondern eher Streckware auf dem Regal in der Auswahl der außergewöhnlichen Tees hier bei mir erhältlich. So möchte ich diesen Tee auch Kunden zugänglich machen, die mich nur mittels eines Versands erreichen können. Zu Oriental Beauty Tee möchte ich mich selbst zitieren: ätherisch fast wie Bergamotte anmutend, Frucht und Süße von Orange oder auch Granatapfel und Grapefruit. Heller Tabakton, Rohrzucker und Malz, weiche und dunkel-aromatische Holznuancen folgen in Intensität mit der Anzahl von Aufgüssen - trotz eines Potpourri von Aromen ist die Tasse immer noch erstaunlich leicht, vor allem wenn man vergleichend die weit-fermentierten Oolongs des Wu Yi Shan aus China daneben stellt.
Dass diese Partie wesentlich feiner wie auch „grüner“ ist, weniger Fermentation aufweist und subtiler ist als sein Mitstreiter, der Nankang Oriental Beauty sollte bemerkt werden - beide Tees sind Taiwan-Oolongs auf höchstem Niveau, grandiose Teeverarbeitungen.

0,45 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 45,00 €

Lagerbestand: 125 g

Dong Ding Minggu Oolong Frühling

Der mir liebste Oolong Tee aus Taiwan bleibt der wenig-oxidierte Dong Ding Minggu Oolong der Teebäurin Frau Liu aus dem zentralen Hochland des Eilands.
Unnachahmlich seine frisch-grüne bis minzige Note, die den Frühling einzufangen scheint, sein lieblich-blumiger Charakter prägen ihn seit etlichen Jahren, leichte Nuancen von Mandelnuss durch dezentes Backen krönt diese Oolongverarbeitung.
Eine typisch milchig-weiche Tasse zeichnet den Tee, der Aufguss erscheint klar und ist von perlender Leichtigkeit, die beste Ernte bleibt hier für mich die Erträge des Monat Mai. Die Aufnahmen lassen denke ich am deutlichsten erahnen, von welcher Brillanz in Duft und Geschmack hier die Rede ist.
Die Verarbeitung ist in Kontinuität der vergangenen Erntejahre immer hochwertig geblieben.
Meine ganz besondere Empfehlung für den Frühsommer...eigentlich für ständig! Aktuell sollte ich der Frühlings-Ernte 2013 etwas hinzufügen, dieses Jahr ist es etwas anders, verändert zur letztjährigen Ernte, daß, während ich hier schreibe, ein neues Etikett in Druck geht. Eigentlich hatte ich das zuletzt auch bei der Winterernte des Minggu Oolong, seine Qualität war über die Maßen erfreulich, so eine Zweitlieferung dieser Ernte sich als unabdingbar herausstellte, und das erstmalig. Ich bin so dann gespannt, ob dies mit jetziger Frühlingspflückung ebenso geschehen wird, wir werden sehen. Durch das Neujahrsfest etwas nach Hinten verschoben, war für mich der Bezug sowieso eher Ende Mai geplant, was sich im Produkt niederschlägt. Die sonst hellen grasig-minzigen Farben erreichen uns erst ganz zuletzt auf der Zunge, interessanterweise auch mehr ab dem zweiten Aufguss. Der Minggu ist, und ich übertreibe nicht, von nachhaltig üppiger Süße gezeichnet, deutlich intensiver als je zuvor. In der Oxidation der Blätter sehen wir ein tiefes sattes Grün, der Tee ist auf Grund der späteren Ernte dunkler und kräftiger - an der Sortierungsqualität hat sich nichts verändert. Ungeachtet dessen sollten wir aber nicht versucht sein, deswegen eine höhere Temperatur anzupeilen. Der Tee hat einfach sehr großes Potential, ich bleibe selbst zwischen 75-80°C haften. Ich möchte nicht den Eindruck erzeugen, der Tee sei erheblich abweichend oder gar schlechter - nein, Minggu bleibt ein gering-oxidierter Oolong bester Machart, nur den Stammkunden des Minggu verpflichtet ist dieser Text zu verstehen. Er bleibt immer noch der hellste Oolong am Platz, der so manch berühmten Spitzen-Oolong in die Schranken verweist.


Dong Ding Minggu Oolong FrühlingDong Ding Minggu Oolong Frühling

 

25,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Dieser Oriental Beauty übertrifft das Ergebnis „Tee im Aufguss“ einer vormaligen Beschreibung: ätherisch fast wie Bergamotte anmutend, Frucht und Süße von Orange oder auch Granatapfel und Grapefruit. Heller Tabakton, Rohrzucker und Malz, weiche und dunkel-aromatische Holznuancen folgen in Intensität mit der Anzahl von Aufgüssen - trotz eines Potpourri von Aromen ist die Tasse immer noch erstaunlich leicht, vor allem wenn man vergleichend die weit-fermentierten Oolongs des Wu Yi Shan aus China daneben stellt..., oder besser ausgedrückt sei hier, dass die Nuancen sämtlicher dunklen Töne von Tabak, Holz und Malz mit süßer Frucht dominanter sind.
Das Blattgut ist deutlich üppiger, ein weit-fermentierter Tee Taiwans der absoluten Spitzenklasse!...aber wie es so kommt, selbst bei Spitzen-Tees heißt es dann auch: "Das Bessere ist der Feind des Guten!" Und der Nankang Oriental Beauty hat schon deutlich einen Maßstab setzen können, der Er Mei Oriental Beauty Three Bugs eine Messlatte höher gesetzt!

 

30,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 175 g

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Jin Shuan Dong Ding Premiumab 25g

Nimmt man sich dieses Tees an, wird man mit dem Problem der Ergiebigkeit konfrontiert: nach zwei Tassen sind meine Geschmacksrezeptoren im Mundraum derartig beschäftigt, dass ich kaum eine weitere Tasse mehr zu trinken brauch. Es ist ein Oolong des dunklen Typus mittlerer Oxidation und etwas stärkerer Röstung, ein wenig kräftiger sogar als beim Dong Ding Old Style. Das Jin Shuan Blatt zeigt sich in fruchtiger Einfärbung des ansonsten mit gerösteter Pekannuss, Melasse und Pfeffer auftretenden Tees, welcher aus Zentral-Taiwan, genauer aus Nantou stammend mit einer Prämierung zu mir gelangte. Ein Tee natürlich wie geschaffen für die Gongfu Cha Zubereitung, ein Leckerbissen für Liebhaber der etwas kräftigeren Oolongtees. Durch die stärker durchgeführte Oxidation und Röstung werden hier mit Sicherheit gerade auch Freunde von Steintees deutlich Ähnlichkeiten entdecken können. Nach dem 7. Aufguss musste ich erstmal das Handtuch schmeißen, allein genossen, ist der Tee in der Dosierung wie abgebildet ein Kraftakt. Bei aller satter Präsenz ist bis zuletzt der fruchtige Unterton erhalten geblieben und die nicht abfallende Konstante in den Folgeaufgüssen, die Veredelung in Handarbeit, erklären den Sprung in den High-End Bereich von Oolongverarbeitungen. Mit Sicherheit ein Höhepunkt in dieser Erntesaison!


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Ein spektakulärer Tee, wie ich finde: Jedes Jahr, und insgesamt sind es 3 Jahre, werden die Blätter eines leicht-oxidierten und bekannt spritzig-fruchtigen Paochungs wiederholt auf der Pfanne nachgearbeitet. Erzielt wird ein wunderbar nussig-honigartiger Grundton, worüber ein Duft von eingelegten Tomaten und milder Grapefruit schwebt. Ein sehr schöner Tee, der trotz seiner Intensität in Geschmack und Duft immer noch elegant wie unbeschwert wirkt.
Ein Tee, der sich ausgezeichnet zur Gongfu Cha eignet, zwar in Ergiebigkeit den gerollten Oolongs unterlegen ist, aber in Duft und Brillanz ungemein vielfältige Facetten aufweist.

39,00 € / 100 g *
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Chin-Ho_Minggu_Dongding_004Ein über Holzkohlen gerösteter Oolong der Familie Liu, dessen "grüner" Minggu Dongding ein Altbekannter unter den Oolongtrinkern sein müsste. Hier nun sollte man ein Freund dieses intensiven Geschmackserlebnisses sein, wo das Röstig-(rauchige), - das Feuer – im Vordergrund steht. Das für mich Erstaunliche geschieht bei diesem dunklen Tee in einem konzentrierten Gießen, entweder lang gezogen oder in Gongfu Cha Manier: ein Geschmack ähnlich eingelegter Pflaume/Sultaninen oder auch einem alten Sherry – bemerkenswert! Der Tee ist handgerösted, der daraus resultierenden Intensität kann (möchte) man sich nicht entziehen. Doch, was ich als Problem bei einigen anderen Oolongs starker Röstung wahrnehme und das nicht nur ich, sind erhöhte Bitterstoffe, aber dies ist erfreulicherweise bei diesem Tee nicht der Fall. Dunkle Hölzer voll geschmeidiger Süße sorgen für einen langen Nachhall...falls Sie sich an den Mao Kung Laocha Tikuanyin erinnern sollten, so gibt es eine gewisse Nähe bezüglich des Barrique-Charakter. Der Chin-Ho Minggu Dongding zeichnet im Ergebnis mehr das fruchtig-süßliche aus ungeachtet des großzügigen Holzbouquets.

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Nantou Dongding Oolong Exzellenz

Seit einiger Zeit habe ich es mir zur Gewohnheit werden lassen, jeden Arbeitstag im Geschäft mit einem Tee des Tages beginnen zu lassen. Was ich damit meine ist in der Regel ein Oolong, den ich in der Deckeltasse, einem Gaiwan, bis zur Neige trinke. Und das ist wie viele wissen eine lange Zeit, die Ergibigkeit in dieser Verarbeitungsgruppe ist nur noch mit Pu-erh vergleichbar...wenn man das Timing bezogen auf den Tee beherrscht, dauert es den ganzen Tag. Nebenbei erfülle ich selbstverständlich die Pflichten des Teehändlers, koste kreuz und quer, berate meine Kundschaft, so sie sich einfindet. Ich nutze diese Form natürlich auch um einen eventuell neuen Oolng auf Herz und Nieren zu prüfen. Für diesen Oolong aus Nantou war eine Neujustierung notwendig geworden, da als Charge der Tee sich völlig von dem bestellten Muster unterschied. Eine Fehllieferung im Grunde und dann entpuppten sich in der Verkostung Qualitäten, daß ich von einer Reklamation absah. Es wäre sowieso sinnlos, ich sehe auch eine gewisse Kommunikationsschwäche von meiner Seite aus und nehme die Dinge so wie sie sind und sie sind ja nicht schlecht! Was ich bestellt zu meinen glaubte, war ein blumiger, süßlich schmeichelnder Tee und bekommen habe ich ein deutlich gebackenen Oolong. Die Blume ist wohl auch dabei, nur deutlich dunkler und auch an Süße mangelts nicht - doch der Charakter ist nun wirklich ein ganz anderer, herzhafter, so man es zulässt natürlich, recht ausdrucksstark. Der Röstung wegen sollte man den Tee entweder heiß und nur kurz ziehen oder aber trotz der höheren Oxidationsstufe + Röstung sich in der Temperaturwahl zu nicht all zu großer Hitze verleiten lassen, wenn man ein längeres Ziehenlassen bevorzugt. Die Verarbeitung Oolong läd ja quasi zum Spielen ein, unterschiedliche Variablen der Fertigung erlauben ebenso mannigfache Zubereitungsmöglichkeiten. Das ist mitunter auch der Knackpunkt, wenn man mich festhalten möchte, für eine bestimmte Zubereitung zu voten. So einfach ist es dann nicht und wäre im Grunde auch etwas langweilig.

Nantou Dongding Oolong Exzellenz

 

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