Assam

Dieses grösste zusammenhängende Teeanbaugebiet der Erde liegt in Nordost-Indien, an der Grenze zu Myanmar, dem ehemaligen Birma. Assam-Tee ist kräftig, voll, rund, ausgewogen, malzig und hat eine dunkel rotbraun leuchtende Tassenfarbe.
Assam-Tee ist meistens die Grundlage für die berühmten ostfriesischen Mischungen.


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Assam_Harmutty_0001Ein Assam wie er sein sollte aus meiner Sicht: dicht und leicht malzig, dezent bitter im Anflug, sodann aber gleich verschwindend. Wärmend energetisch UND ohne metallischen Biss - etwas daß ich bei Schwarzen Tee aus Indien überhaupt nicht schätze, ist gerade diese kalte Schärfe. Für mich ein Makel, was sich sehr oft bei einfachen Tees Assams finden lässt - zum Glück nicht bei diesem Assam Harmutty. Eine gelungene Tasse Assam für jeden Tag, mehr brauche ich nicht.


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Assam_Harmutty_0006
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Assam_Duflating_0001Es gab bisher nur einen einzigen Kunden, für den der Name Duflating kein unbekannter war. Als sich mir ein Muster sich ankündigte, war ich sofort gespannt, ob sich eine Wiederholung von Assampartien erfüllen würde, welche ich in den ersten drei Jahren meines Gesschäftes hatte.
Nun, ganz so brillant wie dazumal ist diese Partie nicht ausgefallen, jedoch, was ich hier habe, das lässt sich allemal sehen bzw. macht mir sehr viel Freude: der Tee hat ein fein gedrehtes, kompaktes Blatt, sichtend finden wir viele goldene Tips. Der Tee ist jung, keine Lagerware, kraftvoll wie fruchtig duftend, kaum malzig, eher Ahornsirupsüße, harzig. Meine Empfehlung ist seiner Lebendigkeit wegen ihn nicht kochend aufzugießen und auch nicht zu lang ziehen zu lassen. Lieber nehme ich etwas mehr in der Dosierung und verringere die Wassermenge. Nach 2min ist der Tee sehr harmonisch und überraschend ausgewogen bei reduzierter Bittterkeit in der Tasse - weswegen ich dann lieber auf eine Erhöhung der Dosierung setze als auf eine Verlängerung der Ziehzeit wie zum Beispiel beim Mokalbari. Jener Tee ist eine Lagerware und somit geradezu prädestiniert für 3-4min Ziehzeit, da dieser schon Federn der Säure gelassen hat und sich dann seine Reife charaktervoll zeigen kann.
Duflating kann das noch nicht sein und so rund wie er mir erscheint, wird die Partie wahrscheinlich auch schnell verkauft sein...sollte ich da vielleicht etwas einlagern? Hmmm...


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Assam_Duflating_0006
7,50 / 100 g *
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Zu meiner rechten wird bemerkt - und ich teile diese Meinung nicht vollständig, jedoch sehe ich etliche Charakteristika erfüllt und bestätigt, die zu der ausschließenden Prämierung zielen: "Der Golden Manohari ist der beste Assam aller Zeiten!" Nun, warum ich das nicht so sehe liegt daran, daß es da in meiner Erinnerung zwei Partien von Assamchargen verankert gibt, die auf jeden Fall mithalten können, wenn nicht sogar besser waren. Doch sei das mal eben eine Erinnerung, welche bekanntlich immer subjektiv sind - Fakt ist, was wir vor uns haben, das ist ein Ausnahme-Assam der Spitzenklasse, dies ist und bleibt unbestritten. Ich schreibe hier im übrigen einen Wiederhoungstext, denn eigentümlicherweise ist der ursprüngliche Text samt Bildern verloren gegangen. Die Bilder, welche vorrübergehend noch eine alte Partie eines Assam Hajua zeigen, müssen derweil für den Manohari herhalten.
Kein Blatt-Assam der letzten Jahre hat solch einem Tippsanteil vorzuweisen gehabt, keiner zeigt Stringenz und Kraft, eine runde und kompakt dichte Tasse, wo wir im gleichem Atemzug belohnt werden mit einem geschmacklich einschmeichelden Körper, was seinesgleichen sucht. Neben dem (leider ausverkauften) Hattialli des letzten Jahres mit Sicherheit der beste Assam am Platz.

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Assam_Doomni_Broken_0014Standardtees können verblüffen, verblüffen im Preis, in Qualität der Sortierung sowie in Aufgusstasse. Bestes Beispiel in jüngster Vergangenheit ist sicherlich der Chinesische Schwarztee Golden Yunnan Premium, ein vorzüglicher Bio-Schwarztee zu einem ungemein günstigen Preis. Ähnlich verhält es sich mit diesem Neuzugang aus Assam, ein Broken der Plantage Doomni. Es wäre nun ein wenig realitätsfern, die Anbaugrößen Assams mit denen Darjeelings gleich zu setzen und Doomni dann als Garten zu bezeichnen, was sicherlich bei Darjeeling noch zutrifft. Wieder mal einem in Kürze eintreffenden Notstand Vorsorge tragend suchte ich einen passenden Ersatz für meinen Brokentee, den Assam Greenwood, und fand etwas, wo ein Nein sich quasi verbot, obwohl sich gewisse Aspekte in Nachfolge nicht eins zu eins decken. Jedoch ist der Broken Doomni ein absoluter Glücksfall in jeglicher Hinsicht, da selbst Assam-Meider unter den Tee trinkenden, diesem Tee eine gewisse Reverenz erweisen: die Sortierung ist für einen Broken wirklich beeindruckend, einheitlich und von vielen, vielen Tips durchsetzt. Sein Duft, das Aroma aus der Kiste ist wahrlich verführend von Frucht und süßlichem Pfeifentabak. Der Tee, eine Ernte des Vorjahres, hat bereits jetzt aufgegossen eine ruhig-geschlossene Tasse, gehalten adstringierend mit langem Nachhall. Am deutlichsten überzeugte es mich, daß selbst bei einer "größeren" 650ml Kanne (natürlich habe ich noch größere, jedoch vor allem kleinere...beginnend bei 60ml...) der Broken nicht in leidvolle Bitternis abrutscht. Ganz das Gegenteil, was wir bei den meisten Bruch-Assams gewohnt sind. Das, was mich zu Beginn zögern ließ, ein Abwägen ob, das war jener Aspekt von noch zurückhaltender Malzigkeit. Doch gerade das kann man von solcher Tippigkeit auch kaum erwarten, dachte ich, und überhaupt, so er in der Kanne steht, reift er eben in Körperlichkeit mehr und mehr. Schon die ganze Zeit, seitdem der Tee eingetroffen ist, denke ich darüber nach, mir eine weitere Kiste zu sichern. Einfach weil ich hier auf ein Nachreifen setzen könnte, denn schließlich, davon bin ich überzeugt, werden Sie diesen Tee lieben! Nebenbei bemerkt, versuchen Sie ein Aufgießen unter 90°C, etwas über 85°C bei 2min und einen weiteren Aufguss mit kochendem Wasser mit gut 5min - es hat mich selbst erstaunt, wie akzeptabel das Ergebnis ist. Und dies bei einem Broken - ich verfahre so sonst nur bei exzellenten Blattsortierung...


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Assam Doomin Broken
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