Feinkost

Feinkost

In Konzentration aller bisherigen Kategorien der Teesorten, den Anbaugebieten der Teeherkunftsländer, präsentiere ich hier eine gewisse Form der Auslese, das Besondere in seiner Verarbeitungsgruppe oder Ausnahme. Herstellung, Geschmack und Duft sind außerordentlich, die Bezugsmengen beschränkt - also Teefeinkost. Die bisherige Untergruppe Zubehör mit einem kleinen Sortiment von Dingen zum Tee, diese geht in eine separate Kategorie von bebilderten Artikeln, dessen besondere Eigenschaft außer deren handwerklichen Qualität ebenso ihre begrenzte Anzahl ist, also eine Auwahl von im Grunde Einzelstücken.
Unter der Rubrik Teefeinkost werden Sie bei den Tees dann Sortierungen aus Japan, China und Taiwan entdecken. Das Wissen, die Teekunst ist hier zu Hause - jene Länder präsentieren die ältesten Teekulturen der Welt,
sie bildeten den Nährboden und Ausgangspunkt für jeglichen weiteren Teeanbau aller sonstigen Teeländer.
Die Sortierung wird hier dann nicht nach Teesorten erfolgen, sondern die Kategorie Teefeinkost unterteilt sich nach Herkunftsländern. Dass das Herkunftsland China hier mit der größten Vielfalt vertreten ist, zeigt nur, wo die eigentliche Heimat des Tees zu finden ist. Taiwan, als ehemalige Provinz Chinas und jetzige Republic of China,
birgt einen großen Schatz von Oolongverarbeitungen und Japan hat durch seine jahrhundertelange Isolation eine ganz eigene Teekultur entwickelt, die natürlich Chinesischer Wurzel ist, aber sich völlig von der Buntheit Chinas unterscheidet, zumal wir eigentlich nur eine einzige Teegruppe vorfinden: Grüner Tee.

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Flugtee 2018, Darjeeling Goomtee Dj 1

Flugtee 2018...jetzt im August? Natürlich habe ich diesen Tee schon weitaus länger, genau genommen seit Anfang-Mitte April. Es war nach Darjeeling Gielle der zweite Flugtee diesen Jahres im Angebot, hatte jedoch unter der Konkurrenz zu Shree Dwarika (mittlerweile ausverkauft...) und Orange Valley etwas Probleme sein Profil durchzusetzen. Dabei ist es ein hervorragender Tee, nur wie so häufig ist das Bessere der Feind des Guten. In der Kategorie der Top-Darjeelings, der Kategorie Flugtee lässt es dies leicht vergessen: es ist ein Spitzen- Tee! Zu Beginn hatte ich mit diesem Tee und auch mit Shree Dwarika der überbordenen Kraft leichte Probleme, den Potpourri an Aromen im Tassenaufguss zu bändigen. Jetzt nach vier Monaten stelle ich mir nichts Besseres vor, als jeden Nachmittag zwei Tassen Goomtee zu schlürfen (...wenn da nicht die lästig-große Auswahl meines Sortiments wäre!). Noch immer fruchtig und Maiglöckchenflair, eine helle aparte Tasse MIT zweitem Aufguss natürlich. Fein adstringierend, nicht bitternd - wenn man Temperatur bei 80°C und Ziehzeit von 2min belässt: total lecker, wie ich zu sagen pflege...nur leider nicht mehr viel da!


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Flugtee_2018,_Darjeeling_FTGFOP-1_Goomtee_Dj_1_0012
24,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 1,500 g

60g OriginalpackungSagara Tamaryokucha Saemidori Premium

Erinnerungen, Erlebtes oder Gelebtes, und positve meine ich, wieder lebendig werden zu lassen, das ist ein Glücksfall, ist selten. Und bezogen auf Tamaryokucha, jetzt also Tee aus Japan, da reicht es sehr weit zurück in die Anfänge der Beschäftigung mit Grünem Tee. Damals waren die Begrifflichkeiten Japanischer Teeverarbeitungen noch vage differenziert und es wurde kein Unterschied gemacht (oder erkannt) zwischen Tamaryokucha, Guricha oder Kamairicha. In der zweiten Welle von Importen aus Japan erwählten wir eine für uns zusätzlich neue Verarbeitungsart Japanischer Tees: den Tamaryokucha. Geschmack, Duft und vor allem Ansicht der Blätter unterscheiden sich wesentlich vom bekannten Sencha Tee. Anstatt in Nadelform gezogen und gebürstet, sieht man ein kleines und leicht eingedrehtes Pflückgut, was folglich ein Rollen allein vorhergehen lässt. Im Duft dann und das stets verschieden, doch immer wahrzunehmen - Endhitze, welche gradiert von feiner heller Nuss oder Sesam bis mal röstig rauchig geht oder auch den Charakter von dunkler Bohne erreicht. Mit Sicherheit eine Reminiszenz an Verarbeitungen Chinesischer oder natürlich auch Koreanischer Tees, schließlich war die Teepflanze in Japan ursprünglich nicht beheimatet. Der Sagara Tamaryokucha weckt(e) nun eine Erinnnerung, an einen Japanischen Tee, denn ich damals eine Zeit lang viel lieber goutierte als jeden Sencha. Mittlerweile ist das Erlebte verschiedenster Grüntees viel, viel weiter gespannt als zur damaligen Zeit, doch ist es eine geglückte Wiederbegegnung. Der Sagara Tamaryokucha stammt aus Kumamoto und die Komposition dreier Cultivare machen als Blend diesen Tee aus: Saemidori, Yabukita und Asanoka. Das Blattgut ist bis auf sehr vereinzelt auftretenen großen Blättern, sehr klein und einheitlich sortiert. Der Tee entwickelt sich recht schnell im Aufguss, die Tasse trübt schnell dunkelgrün ein - entweder ist der Tamaryokucha länger gedämpft worden oder aber eine Kombination aus Mediumdämpfung und eben dann kleiner Blattgröße lassen die Entwicklung im Aufguss sich beschleunigen. Egal zu welcher These man neigt, zu beherzigen sei deswegen eine verkürzte Ziehzeit im 1. Aufguss, welche für mich nicht über 30 Sekunden hinaus zu reichen braucht. Und meine mit amüsiertem Wohlwollen erkannte Randbemerkung auf dem Etikett bezogen auf die 2. Aufgusszeit, nämlich ein sofortiges Abgießen! - dies wird durch eine intensiv dunkelgrüne Tasse bestätigt. Es ist jedoch nicht nur sein energetisches Auftreten, es ist gerade sein fein-nussiger und raffinierer Duft, der mich begeistert: ein wunderbarer Tee!


 

Sagara Tamaryokucha, SortierungsansichtSagara Tamaryokucha Saemidori Premium
23,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 90 g
100 g = 38,33 €

Lagerbestand: 20

80g zip-Pack./Faltbox

Imuta Sencha Asanoka

Wie es gekommen ist, weiß ich wirklich nicht, doch versäumt ist versäumt - anders kann ich es nicht nennen - neben den fast jährlich bekannten Shincha Tees aus Bio-Anbau, fanden sich selbstvertändlich auch Tees der 1. Ernte aus konventionellen Anbaus bei mir ein - wie zum Beispiel den Shincha Tamae. Und nie ist es Konkurrenz, es ist eine Bereicherung im Sortiment, nie sollte sich das eine messen müssen am anderen, zumal die Auswahl, Ihre Auswahl eine des Geschmacks ist, oder etwa nicht? Nein, ist es nicht, selbstverständlich nicht, nicht im oberflächlichen Sinne, es vermengt sich, denn haben wir einen Anspruch am Produkt Tee, so dürfen wir, wenn wir ehrlich sind, nicht Halt machen und sagen, es sei nur eine Sache des Geschmacks. Nein, es ist mehr als das Wort zunächst zum besten gibt. So ist für mich Geschmack eigentlich gleich einem Erkennen eines Tees mir all seinen Verarbeitungsschritten, welche vom Anbau bis zum Verzehr in der Tasse eine Geschichte zu erzählen weiß - vor Jahren schrieb ich bezogen auf einen herausragenden Tee: ..."so suche ich nicht mehr die eine perfekte Tasse Tee, eher eine Geschichte, ein Verinnerlichen, ein Erwachen." Zugegeben, etwas viel Pathos, doch um noch einmal auf Geschmack zu kommen, Geschmack, das ist eigentlich Lebensart und dementsprechend mehr als...es schmeckt nach, was weiß ich. Oh je, jetzt habe ich mich etwas verzettelt und besser Sie überspringen gedanklich das letzte, nur um wenigstens dem Thema Bio und Non-Bio noch etwas hinzuzufügen: nicht jeder Bauer kann/leistet sich ein Bio-Zertifikat (leisten) und da ich selbst mittlerweile biozertifiziert bin (hört, hört!!), muss ich mich daran halten, und im Falle des Falles verschweigen, ob dieses Produkt nun doch eigentlich...aber...Wie dem auch sei, ich halte mich auch selbst daran, denn wenn ich etwas aus Versehen verwechseln sollte, das wäre mir nun überhaupt nicht recht. Jetzt aber endlich zu meinem Versäumnis: Imuta in der Präfektur Kagoshima, man glaube es kaum, doch ich schreibe hier, während sich zwei Shinchas von dort erfolgreich im Verkauf den Rang ablaufen und jetzt noch den Imuta Sencha Asanoka - das ist schon recht eigentümlich, wenn ich bedenke, was für einer Qualität wir hier begegnen. Die Shincha Tees liste ich sowie nachträglich, doch zunächst den Sencha Asanoka. Ein Cuvée aus eben jener Strauchsorte Asanoka mit Anteilen von Yabukita, der einfachheithalber heißt er Sencha Asanoka. So ist er im Öffnen des zip-Beutels tief-süßlich duftend, leicht dunkel, was auf eine leichte Endhitze hindeutet. Der Aufguss nach so viel versprechender Nase erfüllt dies mit gehaltvoller, doch nicht überbordener Tasse. Die Dämpfung liegt zwischen asa- und chou mushi  und die Geschmacksfülle setzt dann erst richtig im 2. Aufguss ein. Ein, ja ich würde fast sagen, fast typisch satter Grüntee, welcher fruchtig, mehr moosig denn irgendwie grasig daher kommt und mit einer leichten, doch gekonnt gesetzten Endhitze einen famose Tasse zaubert. Helle Gräser bleiben wie Reflexe mittig auf der Zunge, der Körper rund, satt. Wie beim Zarai Sencha hält auch hier die Sortierung etwas zurück, was wir zum Ende der Aufgüsse entdecken können: eine wirklich famose Blattsortierung. Jene Kunden, welche sich des Sayuri Sencha erinnern - dies ist endlich der versprochene Ersatz!

Imuta Sencha AsanokaImuta Sencha Asanoka

 

27,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 110 g
100 g = 33,75 €

Lagerbestand: 20

Gyokuro_Samidori_Uji-Tawara_014

Matcha und Gyokuro sind die teuersten Tees Japans...  natürlich wenn diese beiden wirklich aus Japan stammen... und im Grunde ist der Anbau des Gyokuro die Basis zur Matchaproduktion... im Grunde... wenn nicht die Nachfrage so groß wäre und die "günstigeren" Angebote aus anderen Herkunftsländern die sonstigen Parameter des traditionellen Anbaus in Japan über Bord kippen... wie dem auch sei, dieser Gyokuro stammt aus dem Herzen Japans, aus Uji-Tawara in der Präfektur Kyoto. Der Cultivar ist die Blattsorte Samidori, und es zeigt uns auf den ersten Blick in die Sortierung hinein für vergleichbare Schattentees eine etwas durchwachsene Ansicht: generell nicht ganz einheitlich, kleinteilig, verdreht und langnadelig - alles ist dabei und natürlich von einem so typisch dunklem Grün. Doch überschlagen ist das fast der einzige Grund, welcher ihn verhältnismäßig günstig erscheinen lässt. Denn im Aufguss, bzw. in den Aufgüssen!, werden die Augen groß, der Gaumen erfreut sich an großzügigen Tasse von Beginn an. Sicher ist der erste Aufguss noch typisch hell, leicht gelbgrün, ein warmes Umami seidig weich dicht kräutrige Farben einfängt. Je nach gewählter Temperatur, Menge des Tees und natürlich Ziehzeit ist der Aspekt von Kräutern und Gräsern unterschiedlich stark, wobei hinzugefügt sein sollte, dieser Gyokuro ist von etwas kräftiger Gestalt. Es erscheint auch möglich, daß eine Spur längere Dämpfzeit dies unterstützt: die Folgeaufgüsse sind von einem satten Grün, daß ein Kunde in der Verkostung die Assoziation bzw. Geschmack von Matcha hatte. Nun, nach 5 Aufgüssen wird dann doch ersichtlich, daß von bescheidener Sortierungsgüte kaum die Rede sein kann. So ist es ein sehr gut gemachter Schattentee - und wie ich es mir nicht nehmen lassen kann zu bemerken, ein eigentlich wirklich günstiger Vertreter seiner Verarbeitung - , dessen Qualität sich im Grunde hinter unklarer Sortierung verbirgt...und äußerliche Schönheit ist ja bekanntlich nicht alles.


Gyokuro Samidori Uji-Tawara

 

27,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 45,00 €

Lagerbestand: 19

Schmuckschachtel, 60g Met.fol.pack. mit zip- Verschluss

Aracha Kabuse aus Shiga Ein weiteres Kontingent ließ ich mir sichern - dieser Tee läuft jetzt schon als Kandidat für meine alljährliche Verkostung der besten Tees der Saison: das Muster verblasste sogar als ich den Tee real hier im Geschäft, in meiner Kanne und Schale begrüßen durfte. Brillant? - das würde ich so, nicht weiter ausgeführt, nicht stehen lassen. Zunächst ist die Ansicht der wie üblich etwas konturlosen und ungestalteten Sortierung des Aracha nicht einnehmend, fast wirr, doch entwickelt sich der Tee im Aufguss nicht nur zu einem Gaumen- sondern ebenso zu einem Augenschmaus. Brillant kann man auch deswegen nicht stehen lassen, weil im Kabuse durch Abdeckzeit der Sträucher eine weichere Erscheinung der Tasse resultiert, fast schon süßlich könnte man es beschreiben. Lieblich floral duftend aus der Abpackung ist dann das Tassenfinish pflanzlich vegetabil, sicher ähnlich einem Gyokuro, doch schlanker und verglichen zum Vollschattentee dynamischer. Somit empfinde ich diesen Tee in seiner Vollmundigkeit gleichsam lebendig wie ausgeglichen. Es ist eine selten freundlich gebrauchte Umschreibung, doch der Tee ist es im positiven: gefällig! Der Tee ist ein Blend zweier Blattsorten, der Cultivare Okumidori und Saemidori, und es war mir möglich die Blattsorten der Bauern pur zu verkosten: es war wirklich bezeichnend, wie hier eine Komposition aus Zweien, - und jedes für sich Gutem -, zu einem neuen gelungenen Einem gelingen kann.Aracha Kabuse aus Shiga


26,50 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 44,17 €

Lagerbestand: 30

Original Japanpapier-Umhüllung, 50g Met.fol.pack. - Shincha 2018

Sakura-no Shincha Moe Der „normale“ 1st flush folgt in der Regel als Schiffslieferung im Spätsommer, Shincha als Vorernte der Frische wegen gern als Luftfracht genauso wie der Flugtee Darjeeling. Das nun Besondere an diesem Shincha ist im Unterschied zum „normalen“ Sakura No Sencha ein kürzeres und sanftes Dämpfen der Blätter, was zum einen eine weiche und hellere Tasse zaubert und dem Blattgut ein schöneres Aussehen belässt – die feinnadelige, dunkelgrüne Sortierung ist ein Augenschmaus. Also etwas weniger gedämpft asa mushi genannt, verwenden die Matsumoto´s ausschließlich die Strauchvariante Yabukita, welche im Gegensatz zum "normalen" Sakura-No Sencha mit anteiliger Beschattung, sich dann spritzig-brillanter darstellt. Hier ist nun etwas, das nachgereicht auf keinen Fall zu spät die Zubereitung betrifft: Shincha ist ja in der Regel weniger von Nachhaltigkeit denn von Brillanz gekennzeichnet. Doch diese Partie erfüllt beide Charakeristika perfekt, ich sehe von meiner Seite ein minmale Korrektur in der Zubereitungsempfehlung bezüglich der Temperatur vor allem aber der Ziehzeit. Ich teile Ihnen dies zusätzlich auf der Rückseite der Verpackung mit. Die für den Markt produzierte Shincha-Menge ist limitiert - Sie sollten bei der innerlich gestellten Frage des Bezugs diesen Aspekt folglich berücksichtigen! Sakura En ist ein Garten natürlichen Anbaus mit dem Verzicht von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln.

 

25,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 50,00 €

Lagerbestand: 3

Minggu Ali Shan Oolong

Dieser und auch der kürzlich wieder eingetroffene Cui-Feng Ali Shan ersetzen mir denke ich den wahrscheinlich in seiner alten Gestalt nicht mehr aufgestellten Minggu Dongding – die Bäuerin hat das Verarbeiten der Oolongs ganz ihrem Sohn übertragen. Folglich erreichen uns dann eher Näherungen, doch im Grunde ganz neue Verarbeitungsideen. Die Qualitäten bleiben ungebrochen gut, doch was schreibe ich: vorzüglich! Konstante Kompositionen, die sich über etliche Aufgüsse erstrecken und uns das Genießen so sehr zu verlängern gestatten. Beim Ali Shan hier ist es ein gelungenes Arrangement weich zuckriger Töne, Blumigkeit und frischen Gräsern. Vorsichtig gebacken ist der der Unterton nur vom hellen Keks, sowieso domieren der Schmelz von Blüten neben leicht säuerlichen Trauben.

Minggu Ali Shan Oolong
15,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,200 g

100g Originalverpackung - Neue Ernte 2018

Nicht unbekannt solte die preislich attraktive Partie des Kabuse Cha aus der 2.Ernte sein, für eine first flush Pflückung ergab sich bis jetzt keine Notwendigkeit - jedoch war ich bei der Erstverkostung so verblüfft seiner vitalisierenden, ja man könnte auch sagen euphorisierenden Wirkung wegen. Die Tees aus dem Anbau von der Familie Morimoto sind mir eigentlich von der Art her ein wenig zu spritzig gehalten, die Verarbeitung gleichermaßen zu einem Halbschatten-Tee lässt jedoch in der 1.Ernte den Aspekt der nachhaltigen Süße stark hervortreten. Und das meine ich mit dem Verblüfftsein, ich spürte quasi wie der stattliche Koffeinanteil meine Pupillen erweiterte und sich nach kurzer Zeit dann eine angenehme runde Süße dazu gesellte. Ich habe letztens den „einfacheren“ Tokujou der Morimotos mit dem Tokujou der Familie Hayashi aus Mie getauscht, was ich auch nicht reue. Ich kann es aber in dem Fall nicht lassen, die beschattete Variante aus dem Anbau aus Miyazaki Ihnen vorzuenthalten. Es ist glaube ich von mir schon alles gesagt, was zu sagen wäre: wer beim Japanischen Tee das grasige Element sucht bzw. finden möchte und der größeren Inhaltsstoffe wegen auf beschattete Tees setzt, der/die ist mit dieser Partie genau richtig liegend.
Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.

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Nicht-EU-Landwirtschaft


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Morimoto_Tokujou_Kabuse_Cha_007

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

28,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 7

60g Originalpackung mit zip- Verschluss

Shincha Tamae Vielleicht der Shincha, welcher am meißten zu beeindrucken wusste - kaum einer konnte sich in der letzten Verkostung der Shincha Tees aus Japan mit diesem an Kraft messen. Ja, er war einigen sogar zu präsent, es war sogar die Rede von "zu perfekt". Zum Zeitpunkt der Verkostung lagen noch nicht sämtliche Angebote an Shincha vor, dazumal war der TAMAE an Gestalt des verarbeiteten Pflückguts und Kraft in der Tasse unangefochten die Nummer 1 in der Verkostungsliste (...jetzt nicht mehr!) Nichtsdestotrotz hat er gewisse Eigenheiten, welchen ihn in der Zubereitung nicht so leicht gelingen lassen. Schon im Öffnen der Verpackung zeigt sich ein eminentes Bouquet tiefer dunkler Frucht ähnlich Brombeeren, die Erwartung in den Aufguss gelegt erleben wir dann eine Überraschung: der Tee ist neben seinem fruchtig reifen Gewand deutlich heißer getrocknet, daß wir im Geschmack und Duft über dies vorab Beschriebene den Charakter von gerösteten Sesam erleben. Dies ist ein deutlicher Kontrapunkt zu den sonstigen Shinchas aus Japan und der Tee plaziert sich im Sortiment mit wenigen zusammen in eine kleineren Gruppe Grüntees, wo die Endhitze beim Trocknen größer ist - Sencha Seji, Kirishima Tokujou Sencha und vor allem der Gokase Kamairi Tamaryokucha. Die Kraft des TAMAE ist so groß, daß sich eine Temperatur zwischen 60-65°C bewährt, die Dämpfung zwischen asa-chou + der hi-ire Hitze in der Trocknung lassen keine Minute Ziehzeit zu, außer Sie schätzen die bitteren Komponenten im Grüntee - ich halte mich daran, die selbstgesetzte Grenze von 40 Sekunden im ersten Aufguss nicht zu überschreiten  und dies ist sogar ein tick weniger als ich auf dem Etikett empfehlend zu stehen habe. Das Ergebnis ist beeindruckend!Shincha Tamae


27,50 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 45,83 €

Lagerbestand: 12

Zarai_Sencha_aus_Shiga_002

Seit einiger Zeit führe ich qualitativ hochwertige Grüntees direkt von Teebauern, wo ein Teil der produzierten Menge nicht den Weg über den Zwischenhandel innerhalb Japans geht, sondern eben direkt an Sie bzw. an mich weiter gereicht wird. Wir sollten nicht gleich urteilend denken, dass jener Zwischenhandel ausschließlich dazu dient, eine Verteuerung des Produktes Tee herbei zu führen, ein Aspekt des Marketing darstellt. Dies sicherlich auch, aber hier werden vor allen Dingen der Tee in seiner Rohform weiter verarbeitet, feingesiebt und zu unterschiedlichen Chargen sortiert. Es fehlen den Bauern in der Regel hierfür die notwendigen Maschinen, dies selbst auszuführen. Neben unseren verwöhnten Gaumen sollte es denn auch optisch zu überzeugen wissen, nicht wahr? Und gar meisterlich gelingt dies bei Tees aus den alljährlichen Tee-Wettbewerben, dass Partien feinstgesiebt, geschnitten und geblendet, bereinigt von Ecken und Kanten uns zu verzücken wissen. Gewisses Einzigartiges kann diesen Sortierungen aber abhanden gehen und seit einigen Wochen schon schwelge ich in Tees über Tees - man darf mich hierin mit Sicherheit beneiden. Einzig das Auswählen ist in der Menge an Mustern wegen wirklich nicht einfach ohne sich im Angebot später nicht zu wiederholen. Der Hinweis eines Lieferantens bezüglich des Zari Sencha aus Shiga, - dies liegt im übrigen zwischen den Präfekturen Kyoto und Mie - dass ihm dieser Tee so ans Herz gewachsen sei, er ihn fast täglich trinkt. Nun, dies machte mich mehr als neugierig, mich mit dem Tee, dem Cultivar Zarai, zu beschäftigen. Es gab hinsichtlich der Strauchsorte Zarai in Vergangenheit bereits einen Tee im Sortiment, den Mukashi Sencha von Herrn Matsumoto aus Kumamoto. Die Eigentümlichkeit eines Anwelkens über Nacht missfiel mir aber auf Dauer geschmacklich dann doch, neben Sortierungsgüte und natürlich Einkaufspreis, dass ich jenes Experiment sehr gern in Vergessenheit geraten ließ. Jetzt aber, mit einem mittlerweile andauernden Siegeszug eher unbekannter Strauchsorten im Japanischen Teeanbau ist die Situation eine völlig andere.
Zu Beginn sehen wir ein eher durchwachsenes, wohl aber tiefgrünes Erscheinungsbild, einige Kukis, Blattrippen, hellen die Ansicht der Partie. Direkt vom Bauern mit bis mal auch 5cm langen gefalteteten Blättern überrascht der Tee dann schon nach 1. Aufguss mit einer unerwartet schönen Ansicht, welche sich von Aufguss zu Aufguss  steigert. Doch das wirklich Besondere dieses Tees ist sein ungewöhnlicher Geschmack, den ich ein wenig bei Bambussprosse und Bohnen einsortieren möchte. Die aufgegossenen Blätter duften wie in Butter gedünsteter Kohl, Kürbis oder Wachsbohnen. Die Dämpfung und auch die Enderhitzung der Blätter ist gering, zusammen sorgt es so für ein klares Grün in Eigenart der geschmacklichen Strauchsorte Zarai bei Fülle und gleichzeitiger Transparenz der Aromen. Die zu empfehende Temperatur ist mit 75°C (auch höher) relativ hoch, recht energetisch tut er sich besonders morgens mit gesichert drei Aufgüssen hervor. Die präsente Eigensüße dieser Partie hat mich dann dazu gebracht, ihn gern noch stärker zu dosieren, 75° Grad nicht zu überschreiten und dann sichere 5 Aufgüsse genießen zu dürfen. Für mich ein wirklich ganz besonderer Tee, da durch ungeblendeter Verwendung jener Blattsorte Zarai er kein Tee unter Vielen ist, sondern eben zum Charaktertee avanciert und eine dauerhafte Platzierung im Sortiment errungen hat - ein Kandidat zur Jahresverkostung 2018, denke ich...


Zarai Sencha
23,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 110 g
100 g = 28,75 €

Lagerbestand: 29

30g DoseMatcha Yabukita Premium, Handpflückung aus Uji-Shirakawa

Richtig, es ist eine Entscheidung des eigenen Anspruchs: dies ist ein Matcha, dessen Blätter nicht maschinell geerntet wurden, hier liegt eine Handpflückung vor und nicht nur das, zusätzlich ist es ein Matcha, dessen Büsche sehr lang, nämlich 40 Tage beschattet wurden, also fast 6 Wochen. Dieser Tee wurde in einer zurückliegenden Matchaverkostung von allen meinen Gästen als der beste nominiert - das Warum erklärt sicherlich aus der langen Beschattungszeit, jedoch auch aus den zwei Tatsachen eines einzig verwendeten Cultivars - in dem Fall das Yabukitablattes - und dann noch bestimmender: der ungeblendete Erntezeitpunkt. Gemeint ist, daß die großen Teefirmen, welche Matcha auf dem Markt anbieten, es der großen Nachfrage wegen sich nicht gestatten können, nur einen Pflückertrag zu verwenden: die Erträge werden über den gesamten Erntezeitraum zusammengefasst und zu einem Blend unterschiedlicher Gradierungen gebracht. Anders ist es hier, denn es ist ein einzelner Farmer aus Uji-Shirakawa, wo das Zeitfenster innerhalb der 1. Ernte klein ist und die Erträge daher wesentlich geringer sind. Die Qualität der Tees steigen jedoch um ein Vielfaches an. So groß, daß sich dieser Tee vor allem zur Zubereitung von Koicha eignet, ja es gerade herausfordert. Koicha ist der Hochzeremonie-Tee innerhalb der Japanischen Teezeremonie und hierfür werden nur die besten Sortierungen verwendet. Der Tee wird wesentlich höher dosiert, das Verhältnis von Tee zum verwendeten Wasser ist um ein deutliches höher, daß man den Tee nicht aufzuschlagen vermag - er wird zu einer grießbreiähnlichen dicklichen Paste von intensivster Kraft verrührt. Dementsprechend ist für solche Tees wichtig, daß die Beschattung der Büsche lang genug war, so sich in dieser Periode kaum Gerbstoffe haben bilden können. Ob nun als Usucha verwendet oder als Koicha zubereitet, der Matcha Yabukita Premium ist der zur Zeit harmonischste Pulvertee am Platz, rund, gehaltvoll ohne Kanten zu zeigen und von einem sehr, sehr langen Nachhall - eine inspirierende Erfahrung, die Sie nicht verpassen sollten.


Matcha Yabukita Premium, Handpflückung aus Uji-Shirakawa

 

42,00 € / Dose(n) *
Versandgewicht: 75 g
100 g = 140,00 €

Lagerbestand: 11

Geschenkpackung, 80g Met.fol.pack. - Shincha 2018, Bio-Anbau

Watanabe Yakushima Kabuse Shincha Die Familie Watanabe kann für die Vorernte zum 1st flush, und gemeint ist der Shincha für den Export nach Deutschland, nur 30kg produzieren. Der Garten liegt auf der zu Kagoshima gehörenden Insel Yakushima. Die limitierten Mengen sind schnell vergriffen und in Japan stehen auch schon mal Schlangen im Verkauf: ein neues Jahr, ein neuer Tee! Die Charge zeigt im Gegensatz zu den Mitspielern aus Miyazaki, dem Morimoto Shincha, und aus Kumamoto, dem Shincha Moe, eine deutliche Beschattung. Es ist ein Kabuse Shincha und die durch den lichtminimierten Anbau sich aufbauende Süße ist geschmacklich deutlich spürbar. Ich hatte den Shincha der Watanabe´s ebenso im letzten Jahr, doch fiel er mir nicht so positiv auf wie diesjährig - er ist aus meiner Sicht wirklich harmonischer gelungen und macht dem Moe des Sakura-en Gartens mit seiner kompakten Gestalt gut Konkurrenz. Bitte glauben Sie im übrigen nicht, eine Süße, welche durch Beschattung hervorgerufen wurde, würde dem Tee Kraft rauben. Der Koffeingehalt des Tees ist erheblich, nur sind seine Gerbstoffe anbaubedingt geringer, was, wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sogar als Vorteil zu betrachten geht. Die mittlerweile vier Shincha Tees bei mir im Haus sind erfreulicherweise so von Grund auf verschieden, - ein jeder steht für eine gewisse Wahl der Strauchvarietäten, der Region, dem Boden und Klima dort und nicht zu vergessen, dem Gestaltungswillen des Bauerns -, daß Sie mit jedem neuen Tee ein ganz neues Tee-Erleben genießen dürfen - ich wünsche viel Freude damit!

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Nicht-EU-Landwirtschaft


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Watanabe Yakushima Kabuse Shincha

 

20,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 25,00 €

Lagerbestand: 5

Neue Ernte 2018

Morimoto Shincha,Bio-Anbau

Morimoto ShinchaDie Vorernte des first flush in Japan genannt Shincha wird dort mit stetig wiederkehrender Begeisterung begrüßt, oftmals entstehen auf Grund der limitierten Erntemengen Schlangen in den Teegeschäften. Der Andrang und das Interesse ist so hoch wie hierzulande der Ansturm auf den Märkten bei den besten Anbieterständen, wenn Spargelsaison ist. Ich weiß jetzt nicht mehr, wann ich zuletzt den Shincha der Familie Morimoto aus Miyazaki im Angebot hatte. Der kontrolliert-ökologische Anbau begeistert seit Beginn mit einer guten Standardauswahl von Bancha und einfachen Sencha bis zu den mittlerweile leicht in das Spitzensegment hereinragenden Tokujou Sencha und Okumidori Kabuse Cha. Der Tokujou ist in der letzten Saison so erfolgreich gewesen, daß ausverkauft wir alle auf sein Eintreffen im Juli warten müssen, verschiffter Tee eben. Ihnen den Shincha zu beschreiben, hieße geschmacklich ein wenig auf den Tokujou verweisen, die Komposition ist ähnlich. Die Ernte fand in einer Zusammenführung zweier Strauchsorten Mitte April statt: für die blumig hellen Töne des Aufgusses ist das Yutaka Midori Blatt verantwortlich, für eine nachhaltig kräftige Tassenpräsenz zeichnet das Saki Midori Blatt. Das Ergebnis bildet den Auftakt des Jahres, die typisch spritzige Tasse eines Frühlingstees ab, welche mit Süße und Tiefe nachhaltig punktet. Ich empfehle dem Garten typischen cho mushi Dämpfung wegen die Ziehzeit im ersten Aufguss nicht über 30 Sekunden hinweg gehen zu lassen und gerade den zweiten Aufguss mehr oder minder nur zu spülen. Die euphorisierende energetische Wirkung von Shincha´s kann man sich kaum entziehen, ähnlich dem Flugtee Darjeeling ist es das Synonym für einen stimulierenden Elan, die Verve zu Beginn eines jeden neuen Jahres. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.

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Nicht-EU-Landwirtschaft


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Morimoto ShinchaMorimoto Shincha


 

28,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 5

30g DoseMatcha_Wazuka_Okumidori_019

Nicht nur möglich, sondern selbstverständlich: Matcha, ein Genuss und das auch im Alltag! Ich vertreibe zwar ausschließlich Matcha-Qualitäten, welche für den zeremoniellen Bereich ihre Quaität unter Beweis stellen, nichtsdestotrotz schließt das nicht den Gebrauch für jeden Tag aus. Und das heißt nicht, daß sich am Morgen nach dem Aufstehen bereits eine Zeremonie anschließt. Gerade Matcha ist eine willkommende Hilfe, wenn es mir an Zeit mangelt, die Müdigkeit des Augenblicks effektiv zu vertreiben und den sonst üblichen Sencha in seinen Aufgüssen komplett auszukosten - ein jeder kennt einen Morgen der Kraftlosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung, welche sich an einen heften und drohen, den Tag einen nicht gelingen lassen zu wollen. Und dies ist für mich bisher stets die Lösung der Lösungen gewesen: Matcha zuzubereiten ist wahrlich eines der unkompliziertesten Dinge in der Zubereitung von Tee, die Chawan lässt sich mit dem Chashaku, dem Bambuslöffel, samt Teepulver auch noch mit den schlaftrunkensten Augen finden und zur Not kann man sich ja am Schalenrand festhalten, wenn alle Stricke reißen sollten. Die Auftaktwirkung eines Matcha ist phänomenal, die fehlende Menge Tee kompensiere ich durch ein zweimaliges Trinken der zu reinigen Chawan mit deren Restschaum des Matcha und den durchs Wasser gezogenen Chasen Teebesen, worin sich ja ebenfalls noch Restmengen Tee befinden, wenn auch geringfügig...aber das Wenige ist wie ein Nachhall oder Verfeinerung des Entre. Zum Tee jetzt mal endlich, denn im Grunde sind diese Zeilen vorab für sämtliche Matchasorten geschrieben - dieser Artikel befindet sich erst seit kurzer Zeit bei mir im Sortiment und ich halte ihn für eine wunderbare Ergänzung zu den bereits bekannten Ikuyo-no mukashi und Kan-no shiro. Ist es im jetzigen Fall die Blattsorte Okumidori Matcha, welche Schuld trägt, daß der Tee so überraschend mild und ausgewogen sich darstellt? Ich weiß es nicht. So ausgewogen rund mit wenig Bitterstoffen - nichtdestotrotz hat er natürlich die Kraft eines Pulvertees, welche ich immer als etwas versteckt subtil gegenüber den Blattteeverarbeitungen betrachte, da Matcha zwar auf Grund der Beschattung deutlich Gerbstoffe fehlen doch eine pulverisierte Form von Tee natürlich ein Gesamtwirken aller Inhaltstoffe anzeigt.
Im Kontrast zum Ikuyo-no mukashi finden sich beim Okumidori Matcha deutlich hellere Farben und grasige Töne, ein sanfterer Verlauf des Genusses. Ikuyo-no mukashi tritt dunkler im Geschmack, sämiger und bei aller Süße etwas herber auf. Wie verschieden gerade Matchasorten sein können, so probieren Sie diesen Neuzugang!


Okumidori Matcha Wazuka

 

22,00 € / Dose(n) *
Versandgewicht: 75 g
100 g = 73,33 €

Lagerbestand: 14

80g Originalverpackung Kirishima Aracha Shincha– Kabuse Mishou Asatsuyu

Was für ein Reihe von Begriffen, die es zu erklären gilt: aus Kagoshima, der Region Kirishima, da habe mehr als einen Tee unterschiedlicher Anbieter und Teefarmer. Hierbei handelt es sich um ein Tee der Familie Hayashi – falls Sie bei der Präsentation des Teegartens mit Shutaro Hayashi und der Firma MARIMO dabei waren, so ist eine Zuordnung sicher leichter. Ansonsten sind Ihnen vielleicht die recht populären Tees des Bauern, sein Houjicha, vor allem der Tokujou Sencha und der Tennen Gyokuro vertraut. Relativ neu ist ein schöner Matcha, den ich in bälde online setzen werde. „Da es sich um einen Aracha handelt und durch ein Fehlen der finalen Erhitzung der Tee ca. 5% mehr Feuchtigkeit hat, empfehlen wir den Tee gut gekühlt zu lagern!“ Dies war ein sehr umsichtiger Hinweis der Großhandels für uns Händler und für Sie ein Hinweis zur Unterscheidung zum Sencha. Gut, Shincha als Begriff der kleinen Vorernte zur Haupternte, das dürfte den meißten Japanteeliebhabern vertraut sein, doch sind es noch viele kleine jedoch wesentliche Details im Anbau dieses Tees, welche ich vielleicht nur streife und im Nachhinein sukzessiv im Shop ergänze – die Firma MARIMO hatte bereits im Vorjahr 2017 während der Erntezeit bezüglich dieses Tees bemerkenswerte Erfahrungen und Detailberichte hinterlassen, daß ich da auch wirklich wenig Erbauliches hinzudoktern möchte, wohl aber doch meine Eindrücke des Pflückguts, des Tees in der Verkostung hier in Berlin hinzufüge. Noch kurz bemerkt sei das typische Erscheinungsbild eines Aracha die ebenso noch fehlende Endsortierung und für Sie die auffällige Unregelmäßigkeit und generell größere bzw. längere Sortierung der Blätter. Interessant ist hierbei bzw. bemerkenswert die auffällig geringe Anteil von Kukis (Stengel/Blattrippen) – doch komme ich zum Tee in der Tasse. Ach ja, wichtig ist: Kabuse und Asatsuyu, die Blattsorte – beide Aspekte, die vollständige Abdeckzeit mit Netzen, 7 Tage bis zur Ernte am 3.Mai, und die daraus resultierende Süße (und zwar deutlich) sowie die Blattsorte Asatsuyu, welche eine ähnliche Charaktereigenschaft transportiert. Der Tee ist ein Schmuckstück, doch wusste man vorab nicht exakt um dessen Güte. So folgen Sie meiner Empfehlung so bald als möglich und schlagen Sie zu – der Tee am 3.Mai geerntet, verarbeitet und verpackt kam als erste Teillieferung mit den Grossisten im Flugzeug nach Deutschland, der Rest folgt Ende der nächsten Woche.

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Detailansichten

Kirishima Aracha Shincha – Kabuse Mishou AsatsuyuKirishima Aracha Shincha– Kabuse Mishou Asatsuyu
22,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 115 g
100 g = 27,50 €

Lagerbestand: 2

100g OriginalverpackungGokase Kamairi Tamaryokucha

Qualitativ eine besonders hochwertige Rarität aus der Region Gokase der Miyazaki Präfektur, eine der bedeutendsten Anbauregionen für Tamaryokucha in Japan überhaupt. Hier im Süden Japans treffen klimatische Bedingungen und nährstoffreiche Böden, begünstigt durch viele noch aktive Vulkane, aufeinander. Dass Bio-Anbau nur 3% der Gesamtproduktion Japanischer Tees ausmacht erfordert eindeutig ein hohes Maß an Expertise. Große traditionelle Könnerschaft im Tee-Anbau wie aber auch die Tatsache, daß fast der gesamte Ertrag im Bio-Landbau nicht in Japan sondern in Europa konsumiert wird fördern jedoch eine große Auswahl an Premiumtees im Angebot aus Bio-Anbau. Tamaryokucha wird im Gegensatz zu allgemein bekannten Sencha Grüntee nicht in Nadelform gebürstet, sondern in Tuben wie auch auf Pfannen gerollt und nachträglich geröstet. Das gekräuselte Blatt erinnert somit zunächst äußerlich an Chinesischen Tee. Die Röstung kann marginal kaum spürbar ausfallen oder, wie hier beim Gokase Tee, einen sagenhaft aromatisch nussigen fast schon mandelartigen Charakter entwickeln. Trotz der Hitze in der Verarbeitung verbleibt der Tee unabhängig seiner Intensität geschmeidig, also füllig und mild zugleich. In Japan gibt es der Heißtrocknung auf der Pfanne, der Röstnote, die Bezeichnung Kamairicha, was der Großhandel vielleicht der Vermeidung zu vieler Details dem Endverbraucher vorenthält, wer weiß. Der Gokase Kamairi Tamaryokucha ist seit dem Dezember 2016 erfolgreich im Programm, ein längerer Bezug war für mich dazumal nicht gesichert, daß ich ein Listen im Shop nicht vornahm.

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Gokase Kamairi TamaryokuchaGokase Kamairi Tamaryokucha

 

32,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1

Sindhupalchowk_White_Buds_019

Die Plantage wurde jüngst rekultiviert, um der Bevölkerung in Sindhupalchowk nach dem Erdbeben in Nepal Lohn und Brot zu geben. Komplett manuell hergestellt: handgepflückt, handgerollt, handverlesen – ein absoluter Glücksfall. Ein sehr weiches, vollblumiges Aromaprofil, welches an den Duft einer in voller Blüte stehenden Sommerwiese erinnert. Daneben entwicklet sich eine feine Würzigkeit, einem Kunden assozierte für sich Misu. Diese salzige Würze zeigt sich jedoch nicht geschmacklich übergreifend, die Blumigkeit, Farben von Gräsern dominieren und schaffen in der Gänze ein außergewöhnliches Tee-Erlebnis von übrigens deutlich nachhaltiger Wirkung! Hier habe ich mich der gesamten Partie ermächtigt, klein ist sie sowieso, doch ist guter Weißer Tee selten einer, der mich überzeugen konnte. Dieser tut es.


Sindhupalchowk_White_Buds_025

 

28,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 1,700 g

You-Hseng Li Shan Hochland-OolongWie seltsam es ist, im Genuss einen Moment innehalten zu müssen, gar nicht anders können als einen Augenblick zu warten, der Schönheit eine Zeitspanne zu geben sich auszubreiten, den Raum zu füllen. So wie es mich davon abhält, nach einem berückendem Konzert unmittelbar den verdienten Applaus zu spenden, ich das eigene Klatschen als Störung der soeben verstummten Musik empfinde, so hing ich zunächst nur über der Tasse dieses Oolongs und ich wollte einfach nicht trinken, wollte nur riechen, sein Bouquet einatmen. Das kennen Sie sicherlich auch, da wird die Handlung des Trinkens, der eigene Schluck schier profan im Vergleich mit einer die Sinne entführenden Duftkomposition. Manch einer sagt sich, hier übertreibt einer aber ganz schön - ehrlich gesagt, denke ich genau das Gegenteil. Im Grunde halte ich mich noch zurück, verrate nicht alle Assoziationssprünge, welche mir hier das Odeur einer wirklich guten Tasse Tee spendet, das kann dann doch schnell etwas privat werden. Nun denn, Sie merken, der Li Shan hier hat mich verzaubert, eingewebt in ein Netz lieblicher Blumigkeit mit einer Süße, welche ich schon lange nicht mehr hatte. Die Eigenart gering-oxidierter Oolongs im Grunde auch mit Säure nicht zu sparen, überrascht hier mit einer Zurückhaltung, daß ich nach Bemusterung ad hoc eine für seinen(verdienten) Preis deutlich größere Menge reservieren ließ. Dieser Tee wird auffallen, sagte ich mir, muss auffallen und deswegen in Taiwan bald ausverkauft sein. Dieses Jahr scheint ein noch besseres Ernte-Jahr zu werden, jedenfalls kann ich das bereits bezüglich der Oolongernte Taiwans sagen. Sicher bin ich mir jetzt gerade nicht, doch glaube ich Ihnen 6 Aufgussansichten präsentiert zu haben - der Duft der gespülten Trockenmasse war bereits so apart, daß ich mir vornahm, möglichst bis zu einer Aufgusszahl zu kommen, daß die Entwicklung, das Öffnen der Oolongperlen, abgeschlossen ist. Mit dem - es war der 6.- letzten Aufguss hatte es für die Präsentation ein Ende, das Trinken noch längst nicht. Auch dies ungewöhnlich: zumeist brillieren diese Art leicht-oxidierten Tees mit "berühmt-berüchtigten" Namen nur in den ersten drei Tassen und fallen dann leider hinter ihren preislichen Erwartungen zurück, dieser hier nicht. Wie sich Blütenduft, zuckriger Schmelz mit leichter Adstringenz vermengt und im Verlauf der weiteren Aufgüsse Fruchtsüße sich ausbreitet: Sie merken, der Tee hat ganz meine Begeisterung - es sollte die ihrige werden!

You-Hseng Li Shan Hochland-Oolong
11,25 € / 25 g *
Versandgewicht: 40 g
100 g = 45,00 €

Lagerbestand: 475 g

Neue Ernte

Cui-Feng Ali ShanAli Shan Tee stammt wie auch meine hier angebotenen Dong Ding Partien aus dem Hochland Zentral-Taiwans, der Bezug läuft jedoch aus dem Süden der Insel, wo ein Tee-Connaisseur,
eine Privatperson wobei ein Spezialist, ausgesuchte Tee-Partien aus Nantou einkauft und daheim per Hand verfeinert. Zum Erlebnis Tee jetzt:
die Tasse gelb-grün, im Duft feine Mandel und Zuckerguss halten sich die Waage und das heißt wir haben einen vielleicht 30% oxidierten Tee vor uns mit vorsichtigem Backen verfeinert. Geschmacklich bringt er einen Komplex leichter Blumentöne, stärker zeichnet sich assoziierend Apfelschale und Gräser. Im weiteren Verlauf steigert sich Süße sowie allgemeine Präsenz im Mundraum.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Erntesaison!


Detailansichten

15,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 65 g
100 g = 30,00 €

Lagerbestand: 750 g

Nankang Laocha Paochung – 1973Zunächst für meine Oolongkunden: mit Sicherheit ist dieser Tee zu Beginn ein leicht-oxidierter Oolong gewesen, doch und das ist eminent wichtig zu wissen, falls Sie sich zu einem Bezug hinreißen lassen, was ich natürlich hoffe – der Tee hat in der Zeit seiner Reifung eine Wandlung vollzogen, die ihn eher in die Kategorie Pu-erh einfügt. Doch natürlich ist das kein Pu-erh Tee. Die faszinierende Blumigkeit von Rose oder Lilie und die Frucht von Pfirsich, welche den Paochungs gern zugeschrieben werden, und das zu recht – das werden Sie bei Leibe nicht mal ansatzweise wiederfinden. Ich lagere mittlerweile sämtliche Oolongs in kleineren Tonkrügen und der Duft der Blätter, welcher einem sich präsentiert – und daß ich hier nicht phantasiere, lasse ich mir stets seitens meiner Kunden bestätigen: Rote Beete und Ginseng, Paprika und Kartoffel. Was Sie in Trockenmasse im Duft zu erkennen glauben werden Sie als dann auch im Geschmack wiederfinden, vereinen sich harmonisch zu einem imposanten Gesamtbild. Die Blätter sind akurat die eines Paochung, dh. offen und längs gerollt, nicht zu Kugeln gefaltet oder gerollt. Wenn Sie dann an die Originalpartie eines „normalen“ Paochung mit vielleicht 15-20% Oxidation schnuppern, glauben Sie kaum das selbe Ausgangsmaterial vor sich zu sehen. Und geschmacklich, das schrieb ich ja bereits, bewegen wir uns in deutlicher Nähe zu Pu-erh – nur schlanker, klarer. Die Wirkung dieses Tees ist gelinde geschrieben beeindruckend: ich will das Bonmot eines Kunden „blitzschnell entschleunigt“ nicht überstrapazieren, doch drückt Sie der Tee sanft, jedoch mit Entschiedenheit sanft in den Sessel - Auszeit! Die Exklusivität auch dieser Partie braucht keine weitere Erklärung, die eingeschränkte Bezugsmenge muss kostspieliger sein, der Genuss ist ein außergewöhnlicher.

Nankang_Laocha_Paochung_1973_s029
12,75 € / 15 g *
Versandgewicht: 25 g
100 g = 85,00 €

Lagerbestand: 470 g

Flugtee 2018 Bio-Anbau Shree_Dwarika_002

Als neuer Stern am Darjeeling Himmel bezeichnet...Diese Partie des Shree Dwarika ist nun sicher ein herausragender Tee, akurat mit großer Expertise aus China- und Clonalbüschen produziert. Er zeigt Aspekte beider Typen beispielhaft: frühlingshaft spritzig und hocharomatisch, dabei ebenso weich-blumig sich darstellend, mit einem Hauch von Pfirsich ein I-Tüpfelchen setzend.
Der Garten Shree Dwarika - erstreckend über einer Höhenlage von 1000-1800m-, vielleicht noch bekannt unter seinem ursprünglichen Namen Val Tukvar, zeigt in dieser Charge sehr fein gedrehte Blätter mit vielen weißen, flaumigen Blattknospen, eine exquisite Sortierungsqualität. Ein für mich sehr gelungener Frühlingstee, erfischend, voll subtiler Farben von Gräsern und süßlichem Glanz.

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Nicht-EU-Landwirtschaft


im Aufguss

Darjeeling Flugtee, Dj1 Shree Dwarika Bio-Anbau
26,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Zur Zeit nicht lieferbar

50g Geschenkpackung

Besser gehts nicht! Eigentlich sollte das schon reichen. So gut Maschinen uns brillanteste Sencha-, Kabuse- oder Gyokurosortierungen zaubern können: ein Handpflücken, eine Handverarbeitung von großer Könnerschaft ist dem dann doch, und das ist gut so, weit überlegen. Ich musste mich "opfern" und öffnete eine Packung des Temomi Sencha Yabukita, um Ihnen eine Zubereitungsempfehlung mitzugeben. 50g sind etwas wenig, um da herum zu doktern, das gebe ich gern zu. In Geschmack und in Verarbeitung ein kaum zu überbietendes Gesamtes zeigen die Ergebnisse des jährlichen Temomi-Wettbewerbes, ein Zeugnis Japanischer Teekunst par excellence.
Duft und Tasse sind geprägt von kompakt eingebetteter Süße, Unami, das Blatt ist sichtbar beschattet worden, die Dämpfung eher leicht. Dieser Umstand und die Besonderheit des Handgerollten führt sicherlich zu einer etwas schnelleren Entwicklung im Aufguss, die fein-nadligen Blätter entfalten sich früher als gewohnt. Nichtsdestotrotz, in eigener Abwägung der Zubereitung von 90 Sekunden im 1.Aufguss empfehle ich eine relativ hohe Temperatur von 75°C. Das ist eine Besonderheit, welche ich des öfteren bei Feinstsortierungen mehrheitlich aus Uji feststellte. Ein normaler Tee ist das ja sowieso nicht, mein Rat zur Dosierung ist gleichsam der Hinweis wirklich nur ein kleines Zubereitungsgefäß zu gebrauchen. Noch jetzt, gut eine Stunde nach dem Genuss zweier Yunomi- Bechertassen bin ich im positiven Sinne etwas angeschlagen und möchte durch andere Tees heute nicht mehr gestört werden. Wie bei allem Guten gilt: wenig ist noch im Lager, aber falls Sie sich wirklich etwas Ungewöhnliches gönnen wollen, Anlässe gibt es ja immer oder lassen sich (er-)finden, dann sollten Sie nicht lange zögern.
 


35,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 70,00 €

Lagerbestand: 3

50g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

Exklusiv, direkt vom Teefarmer aus Kagoshima und dessen Region Kirishima im Süden Japans entstammt diese Feinkost. Gyokuro, Voll-Schattentee, zwischen 4 - 6 Wochen separat unter Bambusdächern beschattet, erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance in der Welt des Tees. Die durch die lange Beschattung dunkelgrüne Färbung der Blätter, dessen in Nadelform gebrachte Verarbeitung nah einem Schwarz kommt, erbringt in stofflicher Dichte des Aufgusses eine tiefweite Süße, geminderte Gerbstoffe und hohen Anteilen von Antioxidantien. Seine Nachhaltigkeit ähnelt in gewisser Weise wirklich guter dunkler Schokolade und so ist es nicht ungewöhnlich, daß beide Genussmittel die gleichen Kenner gefunden haben. Bei all den Gyokurosortierungen, welche ich zur Zeit vorstelle, ist der Kazue eine, welche eine gewissen Variantenreichtum anbietet. Je nach verändertem Parameter in der Zubereitungsgleichung von Gramm pro Milliliter und einer spezifischen Temperatur erzielte ich in einem fort ein gutes Ergebnis. Jede Tasse hatte seinen Reiz, seine Berechtigung - doch wenn Sie mich nach einer persönlichen Präferenz bezogen auf diesen Tee festnageln möchten, so habe ich eine etwas höhere Temperatur (fast 65°C) gewählt als sonst, die Grammzahl ein Tic reduziert und dann doch die Ziehzeit auf 2min geschoben. Er zeigt hierbei eine interessante Würze, eine begleitende Bitternis, welche schwindet und versiegend einer dunklen Süße Nachhall Raum und Wirkung überlässt - sehr eindrucksvoll!


Detailansicht

Gyokuro Kazue

 

38,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g
100 g = 76,00 €

Lagerbestand: 3

100g Originalverpackung m. zip-Verschluss
Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi Die Begrifflichkeit Tokujou als beste Sencha Sortierung des Anbieters, das hat sich bei vielen meiner Kunden so weit schon herum gesprochen. Doch kann es in meinem Angbeot des Sortiments zur Zeit wirklich zu einer gewissen Verwirrung führen, da ich zwei Tokujou aus (oder von) Kyushu und einen aus der Präfektur Mie führe. Alle drei stammen aus dem kontrolliert-ökologischen Anbau - und zur Unterstützung versehentlich den "Falschen" (obwohl eigentlich alle drei keine Fehlgriffe sind!) gegriffen zu haben, heißen der Bauer aus Mie und der jetzige aus Kirishima mit Familiennamen Hayashi. Ich habe unterstützend, oder wie böse Zungen flüstern noch mehr zur Verwirrung beitragend, den Vornamen des Farmers Shutaro mit beigefügt. Der (ausgeschrieben) Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi avanciert seit der Bemusterung zu einem meiner Lieblingstees überhaupt. Die Gründe sind deren viele: zum einen, er sieht für einen Grünen Tee aus ökologischen Anbau eines Kleinbauern ungewöhnlich gut sortiert aus, das Auge trinkt ja mit! - und ich bitte das nicht als Kritik gegenüber den anderen Farmern zu betrachten. Den Grund hierfür erklärte mir einer der Importeure, daß die Familie Hayshi (aus Kirishima) ihre Erträge separat beauftragt endverabeiten und sortieren lässt, also nicht im Alleingang. Der Tee ist im Vergleich feinnadeliger sowie einheitlicher sortiert, in der Endverarbeitung etwas heißer getrocknet, was ihm eine süß-dunkle Note gibt, weswegen ich ihm auch entgegen der Zubereitungsempfehlung des Imports mit einer leicht höheren Temperatur zubereite, dafür aber kürzer ziehen lasse. Die dunkle Tönung im Duft und Geschmack lassen jedoch das satte Grün des Tees nicht in den Hintergrund treten, wie die Bilder gut zeigen können. Der Tee ist ausgewogen vollmundig wie harmonisch, kraftvoll doch nicht herb (wenn man den Tee nicht vergisst abzugießen natürlich...), eher ist sein Charakter von einer reifen Süße geprägt, die höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, daß der Anbau ebenso beschattete Strauchsorten mit in den Blend einbettet. Die nicht zu starke Dämpfung, die beschriebene Enderhitzung und die Sortierungsgüte geben ihm einen klaren und dabei imposanten Auftritt - viel Spaß dabei!

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25,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 20

Neue Ernte

An Ji Bai Cha Obwohl der An Ji Bai Pian das Attribut Weißer Tee im Namen trägt, ist dieser im Grunde doch ein Grüner Tee. Seine jade-grüne Tassenfarbe präsentiert einen der besten Tees Chinas.
Das filigrane Pflückgut ergibt im Aufguss einen einzigartigen Geschmack nach frischen Gräsern und Kräutern duftend.
Zudem findet sich weniger Koffein als üblicherweise in der Infusion. Die Wirkung des Tees ist, obwohl Tassenfarbe und Süße im Geschmack zunächst etwas Anderes vermuten lassen, aber sehr nachhaltig.
An Ji, eine fast zwei Jahrtausende alte Kulturlandschaft mit Bergformationen, malerischen Schluchten und üppigen Bambuswälder, liegt im Nordwesten der Provinz Zhejiang unweit der Küstenmetropole Shanghai gelegen.
Der Jahresertrag der 45.000 Hektar großen Teeplantagen beträgt 3.300 Tonnen. An Ji White Tea, im Anbau eine Rarität, wächst nirgendwo sonst im Land und erzielt höhere Preise als der nicht minder berühmte Drachenbrunnen-Tee Long Jing.
Seine Besonderheit wie denn auch namensgebend ist ein wahrscheinlich genetischer Defekt des Blattes, welches im Frühling eine weiße Färbung der zarten Knospen zeigt, die sich bis Mitte April ausweitet und im Mai wieder zurückgeht ins Grüne.
Diese ganz eigene Wandlung in der Wachstumsperiode gab diesem Tee unter der lokalen Bevölkerung auch den Namen Fairy Grass Tea, dem Frühlingstee wurde zudem eine spirituell heilende Wirkung nachgesagt.



An Ji Bai Cha
0,30 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 30,00 €

Lagerbestand: 3,225 g

Als ich im Sommer das Muster zugesteckt bekam, dachte ich zunächst einen klein gerollten Schwarztee vor mir zu haben, doch stellte ich im Aufgießen sogleich mein Irrtum fest: das Aroma, und ich bin da nicht allein mit meiner Begeisterung, zeigt einen ausnehmend prächtigen Duft von süßwürziger Pflaume und ja wirklich, Hopfen, zudem hat der Oolong eine betont malzige Röstung ohne Schärfe erhalten, welche beides, Malz und Odeur, harmonisch über etliche Aufgüsse die Sinne zu erfreuen vermag. Der Oxidationsgrad liegt zwischen 85-90%, also deutlich am Ende. Der Tee ist ein Fest in der Gongfu Cha Zubereitung, aber egal wie Sie Oolong genießen, dieser Tee ist ein absolutes Muss, jedenfalls für Freunde dunkler Oolongs mit Sicherheit eine kleine Offenbarung. Noch ein Plus sollte ich nicht unter den Tisch fallen lassen: der Produzent gehört zu einer kleinen Kooperative, die in Taiwan einen pestizidfreien Anbau durchführen.

13,75 € / 25 g *
Versandgewicht: 35 g
100 g = 55,00 €

Lagerbestand: 550 g

Wieder am Start könnte man sagen, dieser Tee, lang ist's her, ihn hatte ich in Vorstellung des Gartens aus Saga, welcher zwar einen pestizidfreien Anbau betreibt, doch dessen Kompost mit Sake-Fermenten angereichert kein Bio-Zertifikat erringen kann, da es diesen in Bio-Qualität wohl nicht gibt, so mein Informationsstand. Beschattet und tief gedämpft, sattgrüne Tasse und sehr energetisch. Vor allen Dingen sollten Sie die bei Tamaryokucha typische Blattverarbeitung bedenken, welche stets kleiner ist und somit schneller Inhaltsstoffe abgibt – erhöht wird dies durch jene Intensivdämpfung des Fukamushitee-Typs, warum ich wirklich zu einer kleinen Kyusu, Hobin oder Shiboridashi rate. Meine Nase im Beutel versenkt, meine ich Weintrauben wahrzunehmen – ich und meine Wahrnehmung! Sie entscheiden. Die einfache Gradierung hatte aus meiner Sicht etwas gelitten, dass ich diesen Tee aus dem Sortiment entfernte, doch hat hierbei der Bauer sich ins Zeug gelegt und einen Spitzentee erstellt.


Soejima_Kabuse_Tamaryokucha_Saemidori_Premium_001Soejima_Kabuse_Tamaryokucha_Saemidori_Premium_011Soejima Kabuse Tamaryokucha Saemidori Premium – Fukamushi Typ

37,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 75 g
100 g = 74,00 €

Lagerbestand: 9

Fang Cha Shou Pu-erh 1991

Lang ist es her, daß ich ich solch einen Tee hatte, solch einen Pu-erh in der Güte und Ausgewogenheit wie Reife. Ja, Reife ist die beste Charaktisierung, so denke ich. Kraft gibt es im Grunde nicht wieder. Das Alter des Ziegeltees von 1991 sieht man ihm im Blattgut dann an und dieser lange Reifeprozess hat für mich eines der ausdrucksstärksten Ergebnisse in der Pu-erh Verarbeitung erzielt, welche mir untergekommen ist. Ein Geschmack, der nicht nachlässt, klar sich gefunden hat, eine geschlossene Einheit bildet. Ich habe diesen Effekt von Kraft ohne Aggression, ein anderes Wort will mir jetzt gerade nicht einfallen, stets bei Oolong Tee (aus Taiwan versteht sich), der im höchsten Preissegment sich aufhält, Auslese- bzw. Wettbewerbssortierung einer Saison ist/war. Eine drängende Kraft, welche den ganzen Körper umschließt. Die Farben, Geschmackstöne, das bleibende Spiel auf Zunge, sein Nachhall: Rauch? Nein, Pfeffer, der süßlichen Art, sehr altes Holz, Ginseng, Mu-erh Pilz, brauner Champignon, Kartoffelschale. Säure? Wie sollte das nach so langer Zeit noch sein - natürlich nicht! Weich, etwas wie reife Pflaumen wird überdeckt von moosigem Holz, Humus. Die Grundtönung, der Halt, das geschmacklichen Fundament, auf das der Fang Cha ruht, besteht für mich aus den drei Komponenten Pfeffer, Ginseng und dunklen Pilz - die anderen Farben füllen das gesamte Bild dann auf. Ich habe mich mit dem Fang Cha von 1991 entschlossen, die Novität des 1g-Preises einzuführen. Es betrifft grundsätzlich die Pu-erh Tees in gepresster Form - wie beispielsweise dem Menghai Shou Beeng Cha Pu-erh 2011 oder dem Yiwu Zheng Shan Wild Arbor Sheng Pu-erh 2007 -, den Kuchen und Ziegeln allgemein, Mindestbezug erfolgt stets bezogen auf den entsprechenden Artikel, hier beim 1991- Fang Cha ab 25g Bruch aus/vom Ziegel, welcher ursprünglich 250g Eigengewicht hatte. Mittlerweile, es sind 22 Jahre vergangen, hat der Ziegel im Durchschnitt ca. 235g, da mit der Lagerung im Nachreifen die Feuchtigkeit aus dem Ziegel entwich. Der Ziegel ist locker gepresst, daß eine Dosierung unproblematisch verläuft. Die Ansicht des Ziegels zeigt dann auch, hier haben wir eine für Shou Pu-erh sehr gute Sortierung, von großen und einheitlichen Blättern - mitunter taucht dann mal ein wirklich großes Blatt auf, eine Dimension, die ich sonst nur bei Sheng Pu-erh gefunden habe. Der Tee ist eine wahre Freunde, für jeden Pu-erh-Liebhaber ein absolutes Muss - bei diesem Tee trifft es dann zu, daß das Bessere der Feind des Guten ist. Über diesen Tee hinaus...das geht kaum noch, findet man äußerst selten.


Ausgewählte Ansichten

Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991

 

11,60 € / 20 g *
Versandgewicht: 30 g
100 g = 58,00 €

Lagerbestand: 585 g

Sencha Minami SayakaHaruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung und wie sämtlichst alle Erzeugnisse der Familie Morimoto, so ist auch dieser Tee aus kontrolliert-ökologischen Anbau und es ist recht interessant die beiden Standards, den Okumidori Sencha und jetzt den Minami Sayaka nebeneinander zu verkosten. Beides Basistees, ja, so weiß jedoch der Minami Sayaka durch eine feinere Sortierung und getragen von der Blattsorte mit hellgrasigen und lieblichfruchtigen Farben aufzufallen. Der Tee hat gleichsam einen etwas längere Dämpfung genossen, der Aufguss dadurch stärker eintrübend und generell von einem prägnanteren Grün. Der Okumidori ist von sich aus eher der robustere Tee, zeigt eine eher algig-süßliche Tasse, ist kompakt und sicher in der Zubereitung. Der Minami Sayaka brilliert vom ersten Ziehen an, sollte jedoch nicht mit der gleichen Hitze zubereitet werden, da der in Mischung beschattete Tee im Nachhall eine Nachsüße reifen lässt, welche bei größerer Hitze quasi nieder gewalzt wird. Ich bin gespannt auf Ihre Aufnahme, Ihre Meinung.

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Sencha Minami Sayaka

 

12,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 3,000 g

Dieser Ripe Pu-erh verblüfft schon durch sein Aussehen: zum einen sichtbar ein gehobener Sortierungsgrad mit einem ungewöhnlich hohen Anteil wohl gestalteter Blattknospen und mehrheitlich 1.Blättern. Eigentlich von Beginn an ist die fast hellkupfer farbene Gesamterscheinung quasi ins Auge springend. Der aparte Duft aus der Kiste, den fand ich dann auch in der Tasse wieder: dunkle Champignons, Maronen, Bambussprossen und weich-süßlich dunkles Holz. Kein Rauch, nix Fischiges, Teer oder Keller, - all diese Aspekte sind diesem Tee fern. Somit auch ein perfekter Einstieg für Vorsichtige. Mit persönlich liegen zwar die ausdrucksstarken gepressten Varianten näher, aber mit dieser Eleganz hat er einfach etwas zu bieten, was sonstige in Kraft protzenden Shou Pu-erh Tees nicht gelingt.


14,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g
1 kg = 140,00 €

Lagerbestand: 2,500 g

* Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand
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Zubehör

Ensemble Japanischer Tee auf Tablett Diese Untergruppe Zubehör stellt ein kleines Sortiment von Dingen zum Tee dar, dessen besondere Eigenschaft außer deren handwerklichen Qualität ihre begrenzte Anzahl ist, also im Grunde Einzelstücke. Das betrifft vor allem Teekannen.
Darüber hinaus ist es eine Abteilung, die sich sukzessiv erweitert und stetig im Wandel sich befindet.