Feinkost

Feinkost

In Konzentration aller bisherigen Kategorien der Teesorten, den Anbaugebieten der Teeherkunftsländer, präsentiere ich hier eine gewisse Form der Auslese, das Besondere in seiner Verarbeitungsgruppe oder Ausnahme. Herstellung, Geschmack und Duft sind außerordentlich, die Bezugsmengen beschränkt - also Teefeinkost. Die bisherige Untergruppe Zubehör mit einem kleinen Sortiment von Dingen zum Tee, diese geht in eine separate Kategorie von bebilderten Artikeln, dessen besondere Eigenschaft außer deren handwerklichen Qualität ebenso ihre begrenzte Anzahl ist, also eine Auwahl von im Grunde Einzelstücken.
Unter der Rubrik Teefeinkost werden Sie bei den Tees dann Sortierungen aus Japan, China und Taiwan entdecken. Das Wissen, die Teekunst ist hier zu Hause - jene Länder präsentieren die ältesten Teekulturen der Welt,
sie bildeten den Nährboden und Ausgangspunkt für jeglichen weiteren Teeanbau aller sonstigen Teeländer.
Die Sortierung wird hier dann nicht nach Teesorten erfolgen, sondern die Kategorie Teefeinkost unterteilt sich nach Herkunftsländern. Dass das Herkunftsland China hier mit der größten Vielfalt vertreten ist, zeigt nur, wo die eigentliche Heimat des Tees zu finden ist. Taiwan, als ehemalige Provinz Chinas und jetzige Republic of China,
birgt einen großen Schatz von Oolongverarbeitungen und Japan hat durch seine jahrhundertelange Isolation eine ganz eigene Teekultur entwickelt, die natürlich Chinesischer Wurzel ist, aber sich völlig von der Buntheit Chinas unterscheidet, zumal wir eigentlich nur eine einzige Teegruppe vorfinden: Grüner Tee.

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Neue Ernte 2017

Morimoto Shincha

Morimoto ShinchaDie Vorernte des first flush in Japan genannt Shincha wird dort mit stetig wiederkehrender Begeisterung begrüßt, oftmals entstehen auf Grund der limitierten Erntemengen Schlangen in den Teegeschäften. Der Andrang und das Interesse ist so hoch wie hierzulande der Ansturm auf den Märkten bei den besten Anbieterständen, wenn Spargelsaison ist. Ich weiß jetzt nicht mehr, wann ich zuletzt den Shincha der Familie Morimoto aus Miyazaki im Angebot hatte. Der kontrolliert-ökologische Anbau begeistert seit Beginn mit einer guten Standardauswahl von Bancha und einfachen Sencha bis zu den mittlerweile leicht in das Spitzensegment hereinragenden Tokujou Sencha und Okumidori Kabuse Cha. Der Tokujou ist in der letzten Saison so erfolgreich gewesen, daß ausverkauft wir alle auf sein Eintreffen im Juli warten müssen, verschiffter Tee eben. Ihnen den Shincha zu beschreiben, hieße geschmacklich ein wenig auf den Tokujou verweisen, die Komposition ist ähnlich. Die Ernte fand in einer Zusammenführung zweier Strauchsorten Mitte April statt: für die blumig hellen Töne des Aufgusses ist das Yutaka Midori Blatt verantwortlich, für eine nachhaltig kräftige Tassenpräsenz zeichnet das Saki Midori Blatt. Das Ergebnis bildet den Auftakt des Jahres, die typisch spritzige Tasse eines Frühlingstees ab, welche mit Süße und Tiefe nachhaltig punktet. Ich empfehle dem Garten typischen cho mushi Dämpfung wegen die Ziehzeit im ersten Aufguss nicht über 30 Sekunden hinweg gehen zu lassen und gerade den zweiten Aufguss mehr oder minder nur zu spülen. Die euphorisierende energetische Wirkung von Shincha´s kann man sich kaum entziehen, ähnlich dem Flugtee Darjeeling ist es das Synonym für einen stimulierenden Elan, die Verve zu Beginn eines jeden neuen Jahres. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

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Morimoto ShinchaMorimoto Shincha


 

28,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 3

Geschenkpackung, 50g Met.fol.pack. - Shincha 2017

Watanabe Yakushima Kabuse Shincha Die Familie Watanabe kann für die Vorernte zum 1st flush, und gemeint ist der Shincha für den Export nach Deutschland, nur 30kg produzieren. Der Garten liegt auf der zu Kagoshima gehörenden Insel Yakushima. Die limitierten Mengen sind schnell vergriffen und in Japan stehen auch schon mal Schlangen im Verkauf: ein neues Jahr, ein neuer Tee! Die Charge zeigt im Gegensatz zu den Mitspielern aus Miyazaki, dem Morimoto Shincha, und aus Kumamoto, dem Shincha Moe, eine deutliche Beschattung. Es ist ein Kabuse Shincha und die durch den lichtminimierten Anbau sich aufbauende Süße ist geschmacklich deutlich spürbar. Ich hatte den Shincha der Watanabe´s ebenso im letzten Jahr, doch fiel er mir nicht so positiv auf wie diesjährig - er ist aus meiner Sicht wirklich harmonischer gelungen und macht dem Moe des Sakura-en Gartens mit seiner kompakten Gestalt gut Konkurrenz. Bitte glauben Sie im übrigen nicht, eine Süße, welche durch Beschattung hervorgerufen wurde, würde dem Tee Kraft rauben. Der Koffeingehalt des Tees ist erheblich, nur sind seine Gerbstoffe anbaubedingt geringer, was, wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sogar als Vorteil zu betrachten geht. Die mittlerweile vier Shincha Tees bei mir im Haus sind erfreulicherweise so von Grund auf verschieden, - ein jeder steht für eine gewisse Wahl der Strauchvarietäten, der Region, dem Boden und Klima dort und nicht zu vergessen, dem Gestaltungswillen des Bauerns -, daß Sie mit jedem neuen Tee ein ganz neues Tee-Erleben genießen dürfen - ich wünsche viel Freude damit!Watanabe Yakushima Kabuse Shincha


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

20,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 90 g

Lagerbestand: 13

Original Japanpapier-Umhüllung, 50g Met.fol.pack. - Shincha 2017

Sakura-no Shincha Moe Der „normale“ 1st flush folgt in der Regel als Schiffslieferung im Spätsommer, Shincha als Vorernte der Frische wegen gern als Luftfracht genauso wie der Flugtee Darjeeling. Das nun Besondere an diesem Shincha ist im Unterschied zum „normalen“ Sakura No Sencha ein kürzeres und sanftes Dämpfen der Blätter, was zum einen eine weiche und hellere Tasse zaubert und dem Blattgut ein schöneres Aussehen belässt – die feinnadelige, dunkelgrüne Sortierung ist ein Augenschmaus. Also etwas weniger gedämpft asa mushi genannt, verwenden die Matsumoto´s ausschließlich die Strauchvariante Yabukita, welche im Gegensatz zum "normalen" Sakura-No Sencha mit anteiliger Beschattung, sich dann spritzig-brillanter darstellt. Hier ist nun etwas, das nachgereicht auf keinen Fall zu spät die Zubereitung betrifft: Shincha ist ja in der Regel weniger von Nachhaltigkeit denn von Brillanz gekennzeichnet. Doch diese Partie erfüllt beide Charakeristika perfekt, ich sehe von meiner Seite ein minmale Korrektur in der Zubereitungsempfehlung bezüglich der Temperatur vor allem aber der Ziehzeit. Ich teile Ihnen dies zusätzlich auf der Rückseite der Verpackung mit. Die für den Markt produzierte Shincha-Menge ist limitiert - Sie sollten bei der innerlich gestellten Frage des Bezugs diesen Aspekt folglich berücksichtigen! Sakura En ist ein Garten natürlichen Anbaus mit dem Verzicht von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln.

 

25,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g

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80g Originalverpackung Kirishima Aracha Shincha 2017 – Kabuse Mishou Asatsuyu

Was für ein Reihe von Begriffen, die es zu erklären gilt: aus Kagoshima, der Region Kirishima, da habe mehr als einen Tee unterschiedlicher Anbieter und Teefarmer. Hierbei handelt es sich um ein Tee der Familie Hayashi – falls Sie bei der Präsentation des Teegartens mit Shutaro Hayashi und der Firma MARIMO dabei waren, so ist eine Zuordnung sicher leichter. Ansonsten sind Ihnen vielleicht die recht populären Tees des Bauern, sein Houjicha, vor allem der Tokujou Sencha und der Tennen Gyokuro vertraut. Relativ neu ist ein schöner Matcha, den ich in bälde online setzen werde. „Da es sich um einen Aracha handelt und durch ein Fehlen der finalen Erhitzung der Tee ca. 5% mehr Feuchtigkeit hat, empfehlen wir den Tee gut gekühlt zu lagern!“ Dies war ein sehr umsichtiger Hinweis der Großhandels für uns Händler und für Sie ein Hinweis zur Unterscheidung zum Sencha. Gut, Shincha als Begriff der kleinen Vorernte zur Haupternte, das dürfte den meißten Japanteeliebhabern vertraut sein, doch sind es noch viele kleine jedoch wesentliche Details im Anbau dieses Tees, welche ich vielleicht nur streife und im Nachhinein sukzessiv im Shop ergänze – die Firma MARIMO hat die Zeit der Ernte dieses besonderen Tees in einem Blog bemerkenswert beschrieben, daß ich da auch wirklich wenig Erbauliches hinzudoktern möchte, wohl aber doch meine Eindrücke des Pflückguts, des Tees in der Verkostung hier in Berlin hinzufüge. Noch kurz bemerkt sei das typische Erscheinungsbild eines Aracha die ebenso noch fehlende Endsortierung und für Sie die auffällige Unregelmäßigkeit und generell größere bzw. längere Sortierung der Blätter. Interessant ist hierbei bzw. bemerkenswert die auffällig geringe Anteil von Kukis (Stengel/Blattrippen) – doch komme ich zum Tee in der Tasse. Ach ja, wichtig ist: Kabuse und Asatsuyu, die Blattsorte – beide Aspekte, die vollständige Abdeckzeit mit Netzen, 7 Tage bis zur Ernte am 3.Mai, und die daraus resultierende Süße (und zwar deutlich) sowie die Blattsorte Asatsuyu, welche eine ähnliche Charaktereigenschaft transportiert. Heute telefonierte ich mit dem Großhandel und musste mitteilen, daß die auf vier Händler in Deutschland !! eingeschränkte und verteilte Menge und die daraus erfolgte Absprache des Einkaufspreis für Sie als Kunden zu niedrig eingeschätzt wurde. Der Tee ist ein Schmuckstück, doch wusste man vorab nicht exakt um dessen Güte. So folgen Sie meiner Empfehlung so bald als möglich und schlagen Sie zu – der Tee am 3.Mai geerntet, verarbeitet und verpackt kam als erste Teillieferung mit den Grossisten im Flugzeug nach Deutschland, der Rest folgt Ende der nächsten Woche. Die Firma MARIMO hat einen wunderbaren Blog bezüglich der Ernte des Aracha Shincha-Tees sowie auch des gleichzeitig eingetroffenen Sakura-No Shincha MOE 2017, welche ich beide als Lektüre wärmstens ans Herz legen möchte.


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Kirishima Aracha Shincha 2017 – Kabuse Mishou AsatsuyuKirishima Aracha Shincha 2017 – Kabuse Mishou Asatsuyu
22,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 130 g

Zur Zeit nicht lieferbar

100g OriginalverpackungGokase Kamairi Tamaryokucha

Qualitativ eine besonders hochwertige Rarität aus der Region Gokase der Miyazaki Präfektur, eine der bedeutendsten Anbauregionen für Tamaryokucha in Japan überhaupt. Hier im Süden Japans treffen klimatische Bedingungen und nährstoffreiche Böden, begünstigt durch viele noch aktive Vulkane, aufeinander. Dass Bio-Anbau nur 3% der Gesamtproduktion Japanischer Tees ausmacht erfordert eindeutig ein hohes Maß an Expertise. Große traditionelle Könnerschaft im Tee-Anbau wie aber auch die Tatsache, daß fast der gesamte Ertrag im Bio-Landbau nicht in Japan sondern in Europa konsumiert wird fördern jedoch eine große Auswahl an Premiumtees im Angebot aus Bio-Anbau. Tamaryokucha wird im Gegensatz zu allgemein bekannten Sencha Grüntee nicht in Nadelform gebürstet, sondern in Tuben wie auch auf Pfannen gerollt und nachträglich geröstet. Das gekräuselte Blatt erinnert somit zunächst äußerlich an Chinesischen Tee. Die Röstung kann marginal kaum spürbar ausfallen oder, wie hier beim Gokase Tee, einen sagenhaft aromatisch nussigen fast schon mandelartigen Charakter entwickeln. Trotz der Hitze in der Verarbeitung verbleibt der Tee unabhängig seiner Intensität geschmeidig, also füllig und mild zugleich. In Japan gibt es der Heißtrocknung auf der Pfanne, der Röstnote, die Bezeichnung Kamairicha, was der Großhandel vielleicht der Vermeidung zu vieler Details dem Endverbraucher vorenthält, wer weiß. Der Gokase Kamairi Tamaryokucha ist seit dem Dezember 2016 erfolgreich im Programm, ein längerer Bezug war für mich dazumal nicht gesichert, daß ich ein Listen im Shop nicht vornahm.


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Gokase Kamairi TamaryokuchaGokase Kamairi Tamaryokucha

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-005.
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32,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 11

Sindhupalchowk_White_Buds_019

Die Plantage wurde jüngst rekultiviert, um der Bevölkerung in Sindhupalchowk nach dem Erdbeben in Nepal Lohn und Brot zu geben. Komplett manuell hergestellt: handgepflückt, handgerollt, handverlesen – ein absoluter Glücksfall. Ein sehr weiches, vollblumiges Aromaprofil, welches an den Duft einer in voller Blüte stehenden Sommerwiese erinnert. Daneben entwicklet sich eine feine Würzigkeit, einem Kunden assozierte für sich Misu. Diese salzige Würze zeigt sich jedoch nicht geschmacklich übergreifend, die Blumigkeit, Farben von Gräsern dominieren und schaffen in der Gänze ein außergewöhnliches Tee-Erlebnis von übrigens deutlich nachhaltiger Wirkung! Hier habe ich mich der gesamten Partie ermächtigt, klein ist sie sowieso, doch ist guter Weißer Tee selten einer, der mich überzeugen konnte. Dieser tut es.


Sindhupalchowk_White_Buds_025

 

28,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 1,250 g

You-Hseng Li Shan Hochland-OolongWie seltsam es ist, im Genuss einen Moment innehalten zu müssen, gar nicht anders können als einen Augenblick zu warten, der Schönheit eine Zeitspanne zu geben sich auszubreiten, den Raum zu füllen. So wie es mich davon abhält, nach einem berückendem Konzert unmittelbar den verdienten Applaus zu spenden, ich das eigene Klatschen als Störung der soeben verstummten Musik empfinde, so hing ich zunächst nur über der Tasse dieses Oolongs und ich wollte einfach nicht trinken, wollte nur riechen, sein Bouquet einatmen. Das kennen Sie sicherlich auch, da wird die Handlung des Trinkens, der eigene Schluck schier profan im Vergleich mit einer die Sinne entführenden Duftkomposition. Manch einer sagt sich, hier übertreibt einer aber ganz schön - ehrlich gesagt, denke ich genau das Gegenteil. Im Grunde halte ich mich noch zurück, verrate nicht alle Assoziationssprünge, welche mir hier das Odeur einer wirklich guten Tasse Tee spendet, das kann dann doch schnell etwas privat werden. Nun denn, Sie merken, der Li Shan hier hat mich verzaubert, eingewebt in ein Netz lieblicher Blumigkeit mit einer Süße, welche ich schon lange nicht mehr hatte. Die Eigenart gering-oxidierter Oolongs im Grunde auch mit Säure nicht zu sparen, überrascht hier mit einer Zurückhaltung, daß ich nach Bemusterung ad hoc eine für seinen(verdienten) Preis deutlich größere Menge reservieren ließ. Dieser Tee wird auffallen, sagte ich mir, muss auffallen und deswegen in Taiwan bald ausverkauft sein. Dieses Jahr scheint ein noch besseres Ernte-Jahr zu werden, jedenfalls kann ich das bereits bezüglich der Oolongernte Taiwans sagen. Sicher bin ich mir jetzt gerade nicht, doch glaube ich Ihnen 6 Aufgussansichten präsentiert zu haben - der Duft der gespülten Trockenmasse war bereits so apart, daß ich mir vornahm, möglichst bis zu einer Aufgusszahl zu kommen, daß die Entwicklung, das Öffnen der Oolongperlen, abgeschlossen ist. Mit dem - es war der 6.- letzten Aufguss hatte es für die Präsentation ein Ende, das Trinken noch längst nicht. Auch dies ungewöhnlich: zumeist brillieren diese Art leicht-oxidierten Tees mit "berühmt-berüchtigten" Namen nur in den ersten drei Tassen und fallen dann leider hinter ihren preislichen Erwartungen zurück, dieser hier nicht. Wie sich Blütenduft, zuckriger Schmelz mit leichter Adstringenz vermengt und im Verlauf der weiteren Aufgüsse Fruchtsüße sich ausbreitet: Sie merken, der Tee hat ganz meine Begeisterung - es sollte die ihrige werden!

You-Hseng Li Shan Hochland-Oolong
0,45 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 45,00 €

Lagerbestand: 475 g

50g Originalverpackung m. zip-Verschluss

Aus Uji stammend ist dies eine limitierte Charge eines Gyokuros auf Basis des Okumidori-Blattes, was zum einen ungewöhnlich für die Anbauregion ist, doch vor allen Dingen ein uniques Tassenfinish zaubert bei relativ hoher Zubereitungstemperatur, was allesamt verblüfft mich eingeschlossen. Die Sortierung war im Vorjahr der Menge wegen ein Rohtee-Aracha durchwachsen mit vielen sehr großen Blätter mit unübersehbaren Kukis. Die Charge hatte ich des Aussehens etwas beanstandet, den Aufguss bei Leibe nicht und ich stellte auch einen leicht niedrigen Einkaufspreis fest. Diesjährig fehlt die Bezeichnung Aracha, der Tee ist feinsortiert und ohne Kukis, von schöner ebenmäßiger Gestalt. Leider sind sich dessen die Verkäufer auch bewusst, so ist der Preis deutlich höher als im Vorjahr. Doch wie so häufig, die Qualität siegt und wir goutieren das Bessere, das Bedauern ist angesichts des Genusses nur halbherzig. Eine weitere Besonderheit ist die Bezeichnung Shincha Gyokuro und die Frage ist berechtigt, was wir darunter zu verstehen haben. Im Grunde eine verkürzte Abdeckzeit, so daß man vielleicht auch von Kabuse sprechen könnte, die verwendeten Sträucher hierbei jedoch andere sind - meine bisherigen Information geben diesem Tee trotz allem 21 Tage Beschattung, was dann doch deutlich über die bei Kabuse liegt, doch nicht die volle Abdeckzeit bei normalem Gyokuro darstellt. Das Spannende ist ein gleichzeitig spritzig-grasiges Moment, was es eigentlich bei normalem Gyokuro nicht gibt und der üblichen Unami-Süße. Der Tee ist somit sehr vollmundig und großzügig im Mundraum sich ausbreitend mit kompakter Süße, zeigt daneben dann aber auch Leichtigkeit und Brillanz. Das Frappierende bleibt die Zubereitunghitze von 65-70°C, was bei 90sek Ziehzeit im 1.Aufguss zu verblüffen vermag. Ich habe mich persönlich dann in der Zubereitungsdosierung etwas an einem Kabuse angenähert, doch finden Sie die Details dann auf dem Etikett. Auch diesmal bleibt die Charge exklusiv auf meinen Bezug beschränkt, limitiert und Sie sollten ihn bei Interesse nicht verpassen- ein etwas anderer Uji-Tee und ein Tipp für Einsteiger, die sich mit Schattentee probieren wollen.


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Okimidori Shincha Gyokuro

 

31,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 80 g

Lagerbestand: 8

Minggu Ali Shan Oolong

Dieser und auch der kürzlich wieder eingetroffene Cui-Feng Ali Shan ersetzen mir denke ich den wahrscheinlich in seiner alten Gestalt nicht mehr aufgestellten Minggu Dongding – die Bäuerin hat das Verarbeiten der Oolongs ganz ihrem Sohn übertragen. Folglich erreichen uns dann eher Näherungen, doch im Grunde ganz neue Verarbeitungsideen. Die Qualitäten bleiben ungebrochen gut, doch was schreibe ich: vorzüglich! Konstante Kompositionen, die sich über etliche Aufgüsse erstrecken und uns das Genießen so sehr zu verlängern gestatten. Beim Ali Shan hier ist es ein gelungenes Arrangement weich zuckriger Töne, Blumigkeit und frischen Gräsern. Vorsichtig gebacken ist der der Unterton nur vom hellen Keks, sowieso domieren der Schmelz von Blüten neben leicht säuerlichen Trauben.

Minggu Ali Shan Oolong
15,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,700 g

Neue Ernte

Cui-Feng Ali ShanAli Shan Tee stammt wie auch meine hier angebotenen Dong Ding Partien aus dem Hochland Zentral-Taiwans, der Bezug läuft jedoch aus dem Süden der Insel, wo ein Tee-Connaisseur,
eine Privatperson wobei ein Spezialist, ausgesuchte Tee-Partien aus Nantou einkauft und daheim per Hand verfeinert. Zum Erlebnis Tee jetzt:
die Tasse gelb-grün, im Duft feine Mandel und Zuckerguss halten sich die Waage und das heißt wir haben einen vielleicht 30% oxidierten Tee vor uns mit vorsichtigem Backen verfeinert. Geschmacklich bringt er einen Komplex leichter Blumentöne, stärker zeichnet sich assoziierend Apfelschale und Gräser. Im weiteren Verlauf steigert sich Süße sowie allgemeine Präsenz im Mundraum.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Erntesaison!


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15,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 50 g

Lagerbestand: 1,200 g

Nankang Laocha Paochung – 1973Zunächst für meine Oolongkunden: mit Sicherheit ist dieser Tee zu Beginn ein leicht-oxidierter Oolong gewesen, doch und das ist eminent wichtig zu wissen, falls Sie sich zu einem Bezug hinreißen lassen, was ich natürlich hoffe – der Tee hat in der Zeit seiner Reifung eine Wandlung vollzogen, die ihn eher in die Kategorie Pu-erh einfügt. Doch natürlich ist das kein Pu-erh Tee. Die faszinierende Blumigkeit von Rose oder Lilie und die Frucht von Pfirsich, welche den Paochungs gern zugeschrieben werden, und das zu recht – das werden Sie bei Leibe nicht mal ansatzweise wiederfinden. Ich lagere mittlerweile sämtliche Oolongs in kleineren Tonkrügen und der Duft der Blätter, welcher einem sich präsentiert – und daß ich hier nicht phantasiere, lasse ich mir stets seitens meiner Kunden bestätigen: Rote Beete und Ginseng, Paprika und Kartoffel. Was Sie in Trockenmasse im Duft zu erkennen glauben werden Sie als dann auch im Geschmack wiederfinden, vereinen sich harmonisch zu einem imposanten Gesamtbild. Die Blätter sind akurat die eines Paochung, dh. offen und längs gerollt, nicht zu Kugeln gefaltet oder gerollt. Wenn Sie dann an die Originalpartie eines „normalen“ Paochung mit vielleicht 15-20% Oxidation schnuppern, glauben Sie kaum das selbe Ausgangsmaterial vor sich zu sehen. Und geschmacklich, das schrieb ich ja bereits, bewegen wir uns in deutlicher Nähe zu Pu-erh – nur schlanker, klarer. Die Wirkung dieses Tees ist gelinde geschrieben beeindruckend: ich will das Bonmot eines Kunden „blitzschnell entschleunigt“ nicht überstrapazieren, doch drückt Sie der Tee sanft, jedoch mit Entschiedenheit sanft in den Sessel - Auszeit! Die Exklusivität auch dieser Partie braucht keine weitere Erklärung, die eingeschränkte Bezugsmenge muss kostspieliger sein, der Genuss ist ein außergewöhnlicher.

Nankang_Laocha_Paochung_1973_s029
0,85 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 85,00 €

Lagerbestand: 210 g

Flugtee 2016 Dj3_Tumsong_Flugtee_2016_002

Mit zwei Partien des Gartens Risheehat sind die als "Best Of Season" bezeichneten Flugtees bereits gekürt worden, doch war es mir nicht genug. So war mir 2015 der Garten Tumsong nachhaltig in Erinnerung geblieben, welcher wie Balasun auf eine klassische das Chinablatt betonende Sortierung setzt. Die ungemein üppige Süße oder sage ich mal Vollmundigkeit der zuerst gennannten Risheehat-Chargen, das ist nicht sein ausweisendes Profil. Sicherlich werden wir jene Aspekte ebenso vorfinden, doch diese Invoice zeugt mehr von, nun ich sage mal, leuchtender Brillanz. Und das war auch zur letzten Flugteesaison so und so fragte ich diesbezüglich auch im Handel nach, ob eventuell....nun, Tumsong ist gekommen - kam, sah und siegte, wollte ich schon sagen - und es werden alle Nuancen und Farben bedient, die ein Flugtee zeigen kann. Blumig, vital und spritzig dabei nicht nachhaltig adstringierend, Anflug von Maiglöckchen, tropische Früchte im Erkalten der gegossenen Blättter. Ein unbeschwerter Tee voller Elan, und wie alle Flugtees ein perfektere Genuss für den Frühlingsanfang.
Was, wenn man sich die Frage gestattet, ist relevant, was ist der Grund der unterschiedlichen Preise. Es sind natürlich Sortierungsqualitäten, logisch, und Nachhaltigkeit im Genuss, es kann auch mal die Bekanntheit des Gartens sein - da wissen Weinenthusiasten sicher mitsprechen zu können. Tumsong zeigt neben sehr schön entfalteten Blättern innerhalb der Partie auch ein klein wenig Bruch, dies werden Sie bei den Risheehat-Tees schwerlich vorfinden, suchen erst gar nicht. Doch die Tasse entscheidet natürlich, und für mich entscheidet es sich nur positiv. Und überhaupt ist es nur ein Vergleich, denn betrachten wir die Standards, dann ergibt sich für mich mitunter die Frage: wie sind diese Tees eigentlich zu den Sortierungskürzel gekommen, eine Frechheit eigentlich. Während sämtliche Flugtees, die sind es Wert, die verdienen unsere Aufmerksamkeit und Wertschätzung, eine angemessene Verbeugung: denn das ist wirklich guter Tee.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-005.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.


Ausgewählte Ansichten

Dj_3_Tumsong_Flugtee_2016_012
21,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 125 g

50g Geschenkpackung

Besser gehts nicht! Eigentlich sollte das schon reichen. So gut Maschinen uns brillanteste Sencha-, Kabuse- oder Gyokurosortierungen zaubern können: ein Handpflücken, eine Handverarbeitung von großer Könnerschaft ist dem dann doch, und das ist gut so, weit überlegen. Ich musste mich "opfern" und öffnete eine Packung des Temomi Sencha Yabukita, um Ihnen eine Zubereitungsempfehlung mitzugeben. 50g sind etwas wenig, um da herum zu doktern, das gebe ich gern zu. In Geschmack und in Verarbeitung ein kaum zu überbietendes Gesamtes zeigen die Ergebnisse des jährlichen Temomi-Wettbewerbes, ein Zeugnis Japanischer Teekunst par excellence.
Duft und Tasse sind geprägt von kompakt eingebetteter Süße, Unami, das Blatt ist sichtbar beschattet worden, die Dämpfung eher leicht. Dieser Umstand und die Besonderheit des Handgerollten führt sicherlich zu einer etwas schnelleren Entwicklung im Aufguss, die fein-nadligen Blätter entfalten sich früher als gewohnt. Nichtsdestotrotz, in eigener Abwägung der Zubereitung von 90 Sekunden im 1.Aufguss empfehle ich eine relativ hohe Temperatur von 75°C. Das ist eine Besonderheit, welche ich des öfteren bei Feinstsortierungen mehrheitlich aus Uji feststellte. Ein normaler Tee ist das ja sowieso nicht, mein Rat zur Dosierung ist gleichsam der Hinweis wirklich nur ein kleines Zubereitungsgefäß zu gebrauchen. Noch jetzt, gut eine Stunde nach dem Genuss zweier Yunomi- Bechertassen bin ich im positiven Sinne etwas angeschlagen und möchte durch andere Tees heute nicht mehr gestört werden. Wie bei allem Guten gilt: wenig ist noch im Lager, aber falls Sie sich wirklich etwas Ungewöhnliches gönnen wollen, Anlässe gibt es ja immer oder lassen sich (er-)finden, dann sollten Sie nicht lange zögern.
 


40,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g

Lagerbestand: 1

Assam_Mangalam_OR223_special_cl_005Bei einer groß angelegten Bemusterung stach ein Sample – und nicht nur preislich – über die Maßen hervor und das, obwohl die Sortierungsqualität dies nicht sogleich vermuten ließ, schließlich sind Teemuster nur Kleinstmengen. Selbstverständlich hat der Endkunde ein Recht zu diesem Preis adäquat dem Auge Gefälliges geboten zu bekommen. Dies wird natürlich erfüllt, doch vor allem ist es ein Trinkgenuss wie schon lange nicht mehr, mächtig und geschlossen harmonisch zugleich. Diese Art Tees haben das mitunter profan Malzige einfacher Qualitäten längst hinter sich gelassen und erfüllen dann in ihrer Grundsüße eher den Charakter von Honig oder Rohrzucker. Auf meinem Etikett stehen als Empfehlung 5min, Sie können getrost mal 6min daraus werden lassen – und bitte verderben Sie es sich nicht mit Milch, es bedarf dessen nicht. Nichtsdestotrotz, ein Assam ist eine Tropentee und so sollten Sie den Tee nicht zu hoch dosieren bzw. eventuell nicht gleich eine große Kanne kochen. Ich ließ mir für den Einkauf mit Bedacht Zeit, schließlich kommt erst jetzt so richtig die Jahreszeit, in der wir der Kälte trotzend uns in warme Gefilde schlürfen können, ein absolutes Assam-Muss!

15,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 50 g

50g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

Exklusiv, direkt vom Teefarmer aus Kagoshima und dessen Region Kirishima im Süden Japans entstammt diese Feinkost. Gyokuro, Voll-Schattentee, zwischen 4 - 6 Wochen separat unter Bambusdächern beschattet, erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance in der Welt des Tees. Die durch die lange Beschattung dunkelgrüne Färbung der Blätter, dessen in Nadelform gebrachte Verarbeitung nah einem Schwarz kommt, erbringt in stofflicher Dichte des Aufgusses eine tiefweite Süße, geminderte Gerbstoffe und hohen Anteilen von Antioxidantien. Seine Nachhaltigkeit ähnelt in gewisser Weise wirklich guter dunkler Schokolade und so ist es nicht ungewöhnlich, daß beide Genussmittel die gleichen Kenner gefunden haben. Bei all den Gyokurosortierungen, welche ich zur Zeit vorstelle, ist der Kazue eine, welche eine gewissen Variantenreichtum anbietet. Je nach verändertem Parameter in der Zubereitungsgleichung von Gramm pro Milliliter und einer spezifischen Temperatur erzielte ich in einem fort ein gutes Ergebnis. Jede Tasse hatte seinen Reiz, seine Berechtigung - doch wenn Sie mich nach einer persönlichen Präferenz bezogen auf diesen Tee festnageln möchten, so habe ich eine etwas höhere Temperatur (fast 65°C) gewählt als sonst, die Grammzahl ein Tic reduziert und dann doch die Ziehzeit auf 2min geschoben. Er zeigt hierbei eine interessante Würze, eine begleitende Bitternis, welche schwindet und versiegend einer dunklen Süße Nachhall Raum und Wirkung überlässt - sehr eindrucksvoll!


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Gyokuro Kazue

 

38,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 17

100g Originalverpackung m. zip-Verschluss
Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi Die Begrifflichkeit Tokujou als beste Sencha Sortierung des Anbieters, das hat sich bei vielen meiner Kunden so weit schon herum gesprochen. Doch kann es in meinem Angbeot des Sortiments zur Zeit wirklich zu einer gewissen Verwirrung führen, da ich zwei Tokujou aus (oder von) Kyushu und einen aus der Präfektur Mie führe. Alle drei stammen aus dem kontrolliert-ökologischen Anbau - und zur Unterstützung versehentlich den "Falschen" (obwohl eigentlich alle drei keine Fehlgriffe sind!) gegriffen zu haben, heißen der Bauer aus Mie und der jetzige aus Kirishima mit Familiennamen Hayashi. Ich habe unterstützend, oder wie böse Zungen flüstern noch mehr zur Verwirrung beitragend, den Vornamen des Farmers Shutaro mit beigefügt. Der (ausgeschrieben) Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi avanciert seit der Bemusterung zu einem meiner Lieblingstees überhaupt. Die Gründe sind deren viele: zum einen, er sieht für einen Grünen Tee aus ökologischen Anbau eines Kleinbauern ungewöhnlich gut sortiert aus, das Auge trinkt ja mit! - und ich bitte das nicht als Kritik gegenüber den anderen Farmern zu betrachten. Den Grund hierfür erklärte mir einer der Importeure, daß die Familie Hayshi (aus Kirishima) ihre Erträge separat beauftragt endverabeiten und sortieren lässt, also nicht im Alleingang. Der Tee ist im Vergleich feinnadeliger sowie einheitlicher sortiert, in der Endverarbeitung etwas heißer getrocknet, was ihm eine süß-dunkle Note gibt, weswegen ich ihm auch entgegen der Zubereitungsempfehlung des Imports mit einer leicht höheren Temperatur zubereite, dafür aber kürzer ziehen lasse. Die dunkle Tönung im Duft und Geschmack lassen jedoch das satte Grün des Tees nicht in den Hintergrund treten, wie die Bilder gut zeigen können. Der Tee ist ausgewogen vollmundig wie harmonisch, kraftvoll doch nicht herb (wenn man den Tee nicht vergisst abzugießen natürlich...), eher ist sein Charakter von einer reifen Süße geprägt, die höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, daß der Anbau ebenso beschattete Strauchsorten mit in den Blend einbettet. Die nicht zu starke Dämpfung, die beschriebene Enderhitzung und die Sortierungsgüte geben ihm einen klaren und dabei imposanten Auftritt - viel Spaß dabei!


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

25,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 9

Shincha 2015

Kirishima Shincha Makizono Der Makinozono ist ein wunderbar filigraner wie erfrischender Shincha mit leichter Dämpfung, was eine elegante und zugleich nachhaltige Tasse erbringt. Meine Zubereitungstemperatur liegt zwischen 60-65°C, 50 Sekunden lassen einen harmonischen Aufguss mit dezenter Betonung grasigen Geschmackes zurück. Die zweite Tasse nach zehn Sekunden zeigt wie üblich einen gehaltvolleren Anblick in der Tasse. Die Inhaltsstoffe ströhmen schneller und ungehindert in ein dunkleres Grün und bei unveränderten Ziehzeiten ab dem 2.Aufguss wiederhole ich dies noch zwei weitere mal bis die Tasse anfängt Schwächen zu zeigen. Aber es ist ein Genuss und ich kann dies nur empfehlen. Im Vergleich zu meinen anderen Shinchas, so zeigt dieser vor allem durch geringere Dämpfung eine gewisses Spiel in der Zubereitung betreffend seiner Ziehzeit und....schön schaut er auch aus, nicht wahr?


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-005.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

17,50 € / 50 g *
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Neue Ernte

An Ji Bai Cha Obwohl der An Ji Bai Pian das Attribut Weißer Tee im Namen trägt, ist dieser im Grunde doch ein Grüner Tee. Seine jade-grüne Tassenfarbe präsentiert einen der besten Tees Chinas.
Das filigrane Pflückgut ergibt im Aufguss einen einzigartigen Geschmack nach frischen Gräsern und Kräutern duftend.
Zudem findet sich weniger Koffein als üblicherweise in der Infusion. Die Wirkung des Tees ist, obwohl Tassenfarbe und Süße im Geschmack zunächst etwas Anderes vermuten lassen, aber sehr nachhaltig.
An Ji, eine fast zwei Jahrtausende alte Kulturlandschaft mit Bergformationen, malerischen Schluchten und üppigen Bambuswälder, liegt im Nordwesten der Provinz Zhejiang unweit der Küstenmetropole Shanghai gelegen.
Der Jahresertrag der 45.000 Hektar großen Teeplantagen beträgt 3.300 Tonnen. An Ji White Tea, im Anbau eine Rarität, wächst nirgendwo sonst im Land und erzielt höhere Preise als der nicht minder berühmte Drachenbrunnen-Tee Long Jing.
Seine Besonderheit wie denn auch namensgebend ist ein wahrscheinlich genetischer Defekt des Blattes, welches im Frühling eine weiße Färbung der zarten Knospen zeigt, die sich bis Mitte April ausweitet und im Mai wieder zurückgeht ins Grüne.
Diese ganz eigene Wandlung in der Wachstumsperiode gab diesem Tee unter der lokalen Bevölkerung auch den Namen Fairy Grass Tea, dem Frühlingstee wurde zudem eine spirituell heilende Wirkung nachgesagt.



An Ji Bai Cha
0,30 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 30,00 €

Lagerbestand: 3,500 g

Als ich im Sommer das Muster zugesteckt bekam, dachte ich zunächst einen klein gerollten Schwarztee vor mir zu haben, doch stellte ich im Aufgießen sogleich mein Irrtum fest: das Aroma, und ich bin da nicht allein mit meiner Begeisterung, zeigt einen ausnehmend prächtigen Duft von süßwürziger Pflaume und ja wirklich, Hopfen, zudem hat der Oolong eine betont malzige Röstung ohne Schärfe erhalten, welche beides, Malz und Odeur, harmonisch über etliche Aufgüsse die Sinne zu erfreuen vermag. Der Oxidationsgrad liegt zwischen 85-90%, also deutlich am Ende. Der Tee ist ein Fest in der Gongfu Cha Zubereitung, aber egal wie Sie Oolong genießen, dieser Tee ist ein absolutes Muss, jedenfalls für Freunde dunkler Oolongs mit Sicherheit eine kleine Offenbarung. Noch ein Plus sollte ich nicht unter den Tisch fallen lassen: der Produzent gehört zu einer kleinen Kooperative, die in Taiwan Bio-Anbau betreiben.

0,55 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 55,00 €

Lagerbestand: 1,250 g

1 Gramm / € 0,58 - Mindestbestellmenge 15g

Fang Cha Shou Pu-erh 1991

Lang ist es her, daß ich ich solch einen Tee hatte, solch einen Pu-erh in der Güte und Ausgewogenheit wie Reife. Ja, Reife ist die beste Charaktisierung, so denke ich. Kraft gibt es im Grunde nicht wieder. Das Alter des Ziegeltees von 1991 sieht man ihm im Blattgut dann an und dieser lange Reifeprozess hat für mich eines der ausdrucksstärksten Ergebnisse in der Pu-erh Verarbeitung erzielt, welche mir untergekommen ist. Ein Geschmack, der nicht nachlässt, klar sich gefunden hat, eine geschlossene Einheit bildet. Ich habe diesen Effekt von Kraft ohne Aggression, ein anderes Wort will mir jetzt gerade nicht einfallen, stets bei Oolong Tee (aus Taiwan versteht sich), der im höchsten Preissegment sich aufhält, Auslese- bzw. Wettbewerbssortierung einer Saison ist/war. Eine drängende Kraft, welche den ganzen Körper umschließt. Die Farben, Geschmackstöne, das bleibende Spiel auf Zunge, sein Nachhall: Rauch? Nein, Pfeffer, der süßlichen Art, sehr altes Holz, Ginseng, Mu-erh Pilz, brauner Champignon, Kartoffelschale. Säure? Wie sollte das nach so langer Zeit noch sein - natürlich nicht! Weich, etwas wie reife Pflaumen wird überdeckt von moosigem Holz, Humus. Die Grundtönung, der Halt, das geschmacklichen Fundament, auf das der Fang Cha ruht, besteht für mich aus den drei Komponenten Pfeffer, Ginseng und dunklen Pilz - die anderen Farben füllen das gesamte Bild dann auf. Ich habe mich mit dem Fang Cha von 1991 entschlossen, die Novität des 1g-Preises einzuführen. Es betrifft grundsätzlich die Pu-erh Tees in gepresster Form - wie beispielsweise dem Menghai Shou Beeng Cha Pu-erh 2011 oder dem Yiwu Zheng Shan Wild Arbor Sheng Pu-erh 2007 -, den Kuchen und Ziegeln allgemein, Mindestbezug erfolgt stets bezogen auf den entsprechenden Artikel, hier beim 1991- Fang Cha ab 25g Bruch aus/vom Ziegel, welcher ursprünglich 250g Eigengewicht hatte. Mittlerweile, es sind 22 Jahre vergangen, hat der Ziegel im Durchschnitt ca. 235g, da mit der Lagerung im Nachreifen die Feuchtigkeit aus dem Ziegel entwich. Der Ziegel ist locker gepresst, daß eine Dosierung unproblematisch verläuft. Die Ansicht des Ziegels zeigt dann auch, hier haben wir eine für Shou Pu-erh sehr gute Sortierung, von großen und einheitlichen Blättern - mitunter taucht dann mal ein wirklich großes Blatt auf, eine Dimension, die ich sonst nur bei Sheng Pu-erh gefunden habe. Der Tee ist eine wahre Freunde, für jeden Pu-erh-Liebhaber ein absolutes Muss - bei diesem Tee trifft es dann zu, daß das Bessere der Feind des Guten ist. Über diesen Tee hinaus...das geht kaum noch, findet man äußerst selten.


Ausgewählte Ansichten

Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991Fang Cha Brick 1991

 

0,58 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 58,00 €

Lagerbestand: 650 g

Sencha Minami SayakaHaruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung und wie sämtlichst alle Erzeugnisse der Familie Morimoto, so ist auch dieser Tee aus kontrolliert-ökologischen Anbau und es ist recht interessant die beiden Standards, den Okumidori Sencha und jetzt den Minami Sayaka nebeneinander zu verkosten. Beides Basistees, ja, so weiß jedoch der Minami Sayaka durch eine feinere Sortierung und getragen von der Blattsorte mit hellgrasigen und lieblichfruchtigen Farben aufzufallen. Der Tee hat gleichsam einen etwas längere Dämpfung genossen, der Aufguss dadurch stärker eintrübend und generell von einem prägnanteren Grün. Der Okumidori ist von sich aus eher der robustere Tee, zeigt eine eher algig-süßliche Tasse, ist kompakt und sicher in der Zubereitung. Der Minami Sayaka brilliert vom ersten Ziehen an, sollte jedoch nicht mit der gleichen Hitze zubereitet werden, da der in Mischung beschattete Tee im Nachhall eine Nachsüße reifen lässt, welche bei größerer Hitze quasi nieder gewalzt wird. Ich bin gespannt auf Ihre Aufnahme, Ihre Meinung.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

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Sencha Minami Sayaka

 

12,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 2,950 g

Dieser Ripe Pu-erh verblüfft schon durch sein Aussehen: zum einen sichtbar ein gehobener Sortierungsgrad mit einem ungewöhnlich hohen Anteil wohl gestalteter Blattknospen und mehrheitlich 1.Blättern. Eigentlich von Beginn an ist die fast hellkupfer farbene Gesamterscheinung quasi ins Auge springend. Der aparte Duft aus der Kiste, den fand ich dann auch in der Tasse wieder: dunkle Champignons, Maronen, Bambussprossen und weich-süßlich dunkles Holz. Kein Rauch, nix Fischiges, Teer oder Keller, - all diese Aspekte sind diesem Tee fern. Somit auch ein perfekter Einstieg für Vorsichtige. Mit persönlich liegen zwar die ausdrucksstarken gepressten Varianten näher, aber mit dieser Eleganz hat er einfach etwas zu bieten, was sonstige in Kraft protzenden Shou Pu-erh Tees nicht gelingt.


14,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 2,600 g

50g Geschenkpackung

Jene Spezialität ist mittlerweile im Bestand zunehmend ausgedünnt, nur noch wenige Packungen sind übrig geblieben - so auch der Temomi Sencha - . Ein Tee aus Kyushu, nun, eigentlich braucht es hierbei kaum der Worte, die Bilderkraft spricht eine deutliche Sprache von Perfektion in Verarbeitung und reinem Gaumengenuss, aber ich darf das natürlich nicht unter den Tisch fallen lassen: 3.Platz beim National Tea Contest 2014. Leichtes Dämpfen erbringt ein subtiles Profil von Artischoken und Gräsern, zurückhaltend doch merklich ansteigendes Unami folgen: ein Tee für ein gutes Buch...und Sie vergessen irgendwann zu blättern, kein Tee für den Newsletter...irgendwann lässt man das Schreiben sein.

Kirishima_Sencha_Premium_010
46,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 125 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Für Kenner von Taiwan-Oolongs ist der Li Shan Tee entweder kein Unbekannter oder ein gesetztes Ziel, welches man zu erreichen sucht: die Klasse, die Aura, welche um diesen Tee liegt ist fast schon legendär. Nun, die Partie ist, welche mir respektive Ihnen zur Verfügung steht, etwas völlig unerwartet Neues: Li Shan ist eigentlich immer ein heller, wenig oxidierter Tee und, Sie merken schon, worauf ich hinaus will, dieser Tee ist das genaue Gegenteil davon, dunkel und darüberhinaus ein handgerösteter mit dem jeweiligen Jahrgang vermerkt. Ich fand diese beiden Aspekte so ungewöhnlich, daß ich auf eine Auswahl von Jahrgänge (bei ansteigenden Preisen) verzichtet habe. Der Jahrgang 2014 genügte mir vollkommen und ich behielt eine noch ältere Partie nur für mich zurück. Mittlerweile, ich habe mich erweichen lassen, können Sie sich auch an dem Jahrgang 2012 ergötzen, wobei es eine wirklich kleinlimitierte Menge ist - Sie können den älteren Jahrgang als Variante auswählen. Der handgeröstete Aspekt lässt ihn in Geschmack und Duft so völlig anders als meine sonstigen erscheinen, daß mir ein Einkauf und selbst als Kleinstcharge interessant genug erschien. Von der bekannten Norm verschweißter und vakuumierter Aluminiumfolien abweichend, wird der Tee traditionell unverändert einzig in gelblichen Papier verpackt, rot gestempelt der Jahrgang mit dem jeweiligen Chinesischen Jahreszeichen, aktuell das Jahr des Pferdes. Eine Rarität im Grunde, Geschmack und Duft der Aufgüsse sind einzigartig – ein absolutes Muss!


Ausgewählte Ansichten

Tai-nan_Gui_Hua_Tang_2014_Li_Shan_hand_roasted_007Tai-nan_Gui_Hua_Tang_2014_Li_Shan_hand_roasted_007

 

0,44 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 44,00 €

Lagerbestand: 800 g

100g Originalverpackung m. Zip-Verschluss

Imposant -so eine weitere Variante eines Fukamushi-Tees. Geschmacklich eine Wonne für jeden Liebhaber des satten Grüns...Broccoli war meine erste Assoziation, und sehr, sehr nachhaltig, vielleicht ähnlich dem Jyudan-No Cha, doch ohne Pfannenhitze. Dieser Tee hat mich auch an den Tamaryokucha Gold erinnert, den ich so sehr mit einem reinen Grün in Verbindung bringe. Daß Fukamushi-Tees etwas konturlos aus den Fugen gehen kann, wird ihm häufig nachgesagt und das hat sicher seine Berechtigung, stimmt jedoch bei diesem Tee nicht. Gut bestückt, großzügig, ausladend – alles richtig, doch weder difus oder schwammig. Ein excellenter Grüntee betonter Körpersprache.....und nach der Verkostung ist vor der Verkostung: war ich doch etwas irritiert über mein Ergebnis des Aufgusses in der Teeprobe an einem Samstag, so musste dieser nochmals sein Inneres nach Außen kehren. Das Fazit ist ein neues Etikett, da mir ein Schreibfehler ein Bein stellte: 10 Sekunden bei einer Vorgabe von 30 Sekunden sind viel! Meine Kunden, welche diesen Tee bereits haben, empfehle statt der 25-30 Sekunden bitte es mit 10 Sekunden mehr zu gestalten – der Unterschied ist ein deutlicher.


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Akegata_Fukamushi_Cha
35,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 6

50g Originalverpackung m. Zip-Verschluss

Dieser Tee war sogleich erwählt, denn die Blattsorte Akebono als solche eher eine Unbekannte, der Aufguss dann, Geschmack und Duft sind von so hervorragender Güte, ich konnte unmöglich Nein sagen. Ganz charakteristisch wird jedem Genießenden neben dem etwas stärker gedämpften Sencha und der daher resultierenden Präsenz im Aufguss ein Duft wie auch Geschmack von, ich finde, Erdnuss gewahr. Von sattem Grün begleitet in jedem Aufguss ist diese Tönung nicht so röstig wie bei dem Kamairicha aus Ureshino, doch ist sie stets präsent, nur eben samtig, weicher. Für mich ist dieser Tee fast schon ein Fukamushi-Tee, die Tasse ist wirklich satt vollmundig. Daß ich von diesem Neuzugang schwer beeindruckt bin, merken Sie und ich kann es mir auch kaum vorstellen, daß Sie nicht die außerordentliche Qualität erkennen, goutieren werden – eine der spannendsten Neuerwerbung in Sachen guten Tees aus Japan.


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Asakaze_Sencha
19,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g

Lagerbestand: 24

100g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

In Kagoshima auf Kyushu produziert von der Familie Watanabe: einen Tokujou Kabuse, - dies meint in der Verarbeitung die beste Senchasortierung und Kabuse eine in dem Fall 10 Tage andauernde Abdeckungszeit mittels Netzen - Asatsuyu, die Strauchsorte: dies sind die Eckpfeiler bezogen auf den Tee in Ihrer Tasse, auf Ihrer Zunge. In verkaufsförderne Worte gefasst, haben wir einen durch die Wahl des Blattes und der Beschattung aromatisch süßlich betonten Sencha in leuchtend grüner Tassenfarbe. Und guter Grüntee duftet!... Einen Vergleich möchte ich noch anmerken – Tokujou Kabuse, diese Verarbeitung haben wir seitens des Morimoto-Sortimentes bereits vorliegen, geschmacklich ist dieser durch drei andere Strauchsorten komponiert und während der Morimoto Tokujou Kabuse erst leicht spritzig und nachfolgend süßlich nacharbeitet, der Watanabe Tokujou erscheint mir genau umgekehrt beginnend erst weich, süß und dann leicht adstringierend in hellen Tönen ausebbend – ein vorzüglicher Tee. Auch hier mein Nachtrag zur Zubereitung: der Verarbeitung folgend kann man etwas mehr Tee nehmen, ich habe 5g für 150-180ml gewählt und bei nicht mehr denn 60°C 75 sek ziehen lassen, gefolgt 20sek; 1min und 3min – die Schattensüße ziegt sich hierbei im Vordergrund und es ist so ein prächtiger Trank.


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Watanabe_Tokujou_Kabuse_Cha

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
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25,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Zur Zeit nicht lieferbar

50g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

Das sofort Auffällige ist für mich die für einen Gyokuro von der ersten Tasse an bereits stark grüne Tassenfarbe, dann Duft wie Geschmack zeichnen neben der Süße eine erkennbare Würze, welche von einem Gast in einer Verkostung gar als Brühwürze bezeichnet wurde. Dies geht mir zwar ein wenig zu weit, doch ein salziges Empfinden möchte ich dem Geschmack nicht absprechen, das ist richtig. Interessant ist unabhängig der noch etwas ungenauen Suche nach der besten Variante im Gießen, - jeder Tee, jeder Gyokuro ist anders als die anderen – der zweite Aufguss hatte sogar eine Steigerung für uns alle zu bieten und das ist nicht unbedingt Allgemeingut bei Schattentees. Eine Überraschung ist hierbei der für Bio-Gyokuro moderate Einstiegspreis, die Sortierung ist bei Kleinbauern wie die von Herrn Watanabe sicher nicht vergleichbar mit denen von Grossproduzenten oder Wettbewerbs-Spezialsortierungen, doch schön genug ist er allemal, was die Bilder auch zeigen dürften. Die Bezeichnung Tennen Gyokuro meint natürliche Gyokurosüße aus der Blattsorte resultierend, die Beschatttung ist mit 14 Tagen im Ergebnis nicht mit den bis zu 4 Wochen der Auslesesortierungen in der Verarbeitungsgruppe gleichzusetzen. Nichts destotrotz, das Besondere ist die Strauchsorte Asatsuyu, die daraus resultierende süß-würzige Komposition ist sein ungewöhnliches Alleinstellungsmerkmal und sagte ich das eigentlich schon: er mundet vorzüglich!


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Tennen_Gyokuro_Schattentee_003

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
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30,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 5

Im Grunde ein Oldie im Teeprogramm bei mir, hatte ich diesen Tee nach Eingang ein, zwei Alternativen dieser Verarbeitungsart zunächst aufs Eis gelegt. Der Grund war dazumal mein gestiegendes Interesse an Produkten aus dem Bio-Anbau und eine Besonderheit der Zubereitung. Der Sencha Fukujjirushi ist als Fukamushi Teetyp so lang und anhaltend gedämpft worden, daß das Austoßen seiner Inhaltsstoffe nach dem ersten Aufguss ja fast extreme Formen annimmt. Wir nähern uns farblich zunehmend dem Olivgrün und eine Zubereitung mit größeren Teekannen, welche über keine gute Siebvorrichtung verfügen, entwickelt sich auch mal zu einem Debakel: der Tee quillt mit dem zweiten Aufguss so stark auf, daß normale Siebe quasi zugekleistert werden, eine einzige grüne Masse versperrt nachhaltig den Teeabguss. Mein Gedanke war etwas Verbraucherfreundliches anzubieten und fand auch erfolgreich Alternativen, wobei die Stärke und Präsenz nie so erreicht wurde wie beim Fukujirushi.
Die Ausnahme als Spitzentee bildet der Jyudan No Cha aus Fukuoka, aber eben ein Spitzentee in einem deutlich anderen Preissegment. Der Tee ist jetzt wieder ins Standardsortiment zurückgekehrt und ich, aber vor allem viele Fans, möchten diesen Tee auch nicht wieder missen. Einen Tipp zur Zubereitung: im 1.Aufguss bereits bleibe ich unter 30 Sekunden, der 2. ist nur gespült!!! der 3. dann erreicht vielleicht 20 Sekunden. Diese hängt von Gaumen bzw. ursprünglicher Dosierung ab. In der Regel mache ich bis zu 5.Aufgüsse mit diesem Tee. Nicht Raffinesse ist sein Thema - brillante Ergiebigkeit und Kraft nehmen uns gefangen und bauen eine Brücke zur Feinkost Japanischer Tees.


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Fukamushi Sencha FukujirushiFukamushi Sencha Fukujirushi

 

19,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 300 g

100g Originalverpackung

Nicht unbekannt solte die preislich attraktive Partie des Kabuse Cha aus der 2.Ernte sein, für eine first flush Pflückung ergab sich bis jetzt keine Notwendigkeit - jedoch war ich bei der Erstverkostung so verblüfft seiner vitalisierenden, ja man könnte auch sagen euphorisierenden Wirkung wegen. Die Tees aus dem Anbau von der Familie Morimoto sind mir eigentlich von der Art her ein wenig zu spritzig gehalten, die Verarbeitung gleichermaßen zu einem Halbschatten-Tee lässt jedoch in der 1.Ernte den Aspekt der nachhaltigen Süße stark hervortreten. Und das meine ich mit dem Verblüfftsein, ich spürte quasi wie der stattliche Koffeinanteil meine Pupillen erweiterte und sich nach kurzer Zeit dann eine angenehme runde Süße dazu gesellte. Ich habe letztens den „einfacheren“ Tokujou der Morimotos mit dem Tokujou der Familie Hayashi aus Mie getauscht, was ich auch nicht reue. Ich kann es aber in dem Fall nicht lassen, die beschattete Variante aus dem Anbau aus Miyazaki Ihnen vorzuenthalten. Es ist glaube ich von mir schon alles gesagt, was zu sagen wäre: wer beim Japanischen Tee das grasige Element sucht bzw. finden möchte und der größeren Inhaltsstoffe wegen auf beschattete Tees setzt, der/die ist mit dieser Partie genau richtig liegend.
Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


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Morimoto_Tokujou_Kabuse_Cha_007

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
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28,00 € / Packung(en) *
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Zubehör

Ensemble Japanischer Tee auf Tablett Diese Untergruppe Zubehör stellt ein kleines Sortiment von Dingen zum Tee dar, dessen besondere Eigenschaft außer deren handwerklichen Qualität ihre begrenzte Anzahl ist, also im Grunde Einzelstücke. Das betrifft vor allem Teekannen.
Darüber hinaus ist es eine Abteilung, die sich sukzessiv erweitert und stetig im Wandel sich befindet.