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60g OriginalpackungSagara Tamaryokucha Saemidori Premium

Erinnerungen, Erlebtes oder Gelebtes, und positve meine ich, wieder lebendig werden zu lassen, das ist ein Glücksfall, ist selten. Und bezogen auf Tamaryokucha, jetzt also Tee aus Japan, da reicht es sehr weit zurück in die Anfänge der Beschäftigung mit Grünem Tee. Damals waren die Begrifflichkeiten Japanischer Teeverarbeitungen noch vage differenziert und es wurde kein Unterschied gemacht (oder erkannt) zwischen Tamaryokucha, Guricha oder Kamairicha. In der zweiten Welle von Importen aus Japan erwählten wir eine für uns zusätzlich neue Verarbeitungsart Japanischer Tees: den Tamaryokucha. Geschmack, Duft und vor allem Ansicht der Blätter unterscheiden sich wesentlich vom bekannten Sencha Tee. Anstatt in Nadelform gezogen und gebürstet, sieht man ein kleines und leicht eingedrehtes Pflückgut, was folglich ein Rollen allein vorhergehen lässt. Im Duft dann und das stets verschieden, doch immer wahrzunehmen - Endhitze, welche gradiert von feiner heller Nuss oder Sesam bis mal röstig rauchig geht oder auch den Charakter von dunkler Bohne erreicht. Mit Sicherheit eine Reminiszenz an Verarbeitungen Chinesischer oder natürlich auch Koreanischer Tees, schließlich war die Teepflanze in Japan ursprünglich nicht beheimatet. Der Sagara Tamaryokucha weckt(e) nun eine Erinnnerung, an einen Japanischen Tee, denn ich damals eine Zeit lang viel lieber goutierte als jeden Sencha. Mittlerweile ist das Erlebte verschiedenster Grüntees viel, viel weiter gespannt als zur damaligen Zeit, doch ist es eine geglückte Wiederbegegnung. Der Sagara Tamaryokucha stammt aus Kumamoto und die Komposition dreier Cultivare machen als Blend diesen Tee aus: Saemidori, Yabukita und Asanoka. Das Blattgut ist bis auf sehr vereinzelt auftretenen großen Blättern, sehr klein und einheitlich sortiert. Der Tee entwickelt sich recht schnell im Aufguss, die Tasse trübt schnell dunkelgrün ein - entweder ist der Tamaryokucha länger gedämpft worden oder aber eine Kombination aus Mediumdämpfung und eben dann kleiner Blattgröße lassen die Entwicklung im Aufguss sich beschleunigen. Egal zu welcher These man neigt, zu beherzigen sei deswegen eine verkürzte Ziehzeit im 1. Aufguss, welche für mich nicht über 30 Sekunden hinaus zu reichen braucht. Und meine mit amüsiertem Wohlwollen erkannte Randbemerkung auf dem Etikett bezogen auf die 2. Aufgusszeit, nämlich ein sofortiges Abgießen! - dies wird durch eine intensiv dunkelgrüne Tasse bestätigt. Es ist jedoch nicht nur sein energetisches Auftreten, es ist gerade sein fein-nussiger und raffinierer Duft, der mich begeistert: ein wunderbarer Tee!


 

Sagara Tamaryokucha, SortierungsansichtSagara Tamaryokucha Saemidori Premium
23,00 / Packung(en) *
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100 g = 38,33 €

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Imuta Sencha Asanoka

Wie es gekommen ist, weiß ich wirklich nicht, doch versäumt ist versäumt - anders kann ich es nicht nennen - neben den fast jährlich bekannten Shincha Tees aus Bio-Anbau, fanden sich selbstvertändlich auch Tees der 1. Ernte aus konventionellen Anbaus bei mir ein - wie zum Beispiel den Shincha Tamae. Und nie ist es Konkurrenz, es ist eine Bereicherung im Sortiment, nie sollte sich das eine messen müssen am anderen, zumal die Auswahl, Ihre Auswahl eine des Geschmacks ist, oder etwa nicht? Nein, ist es nicht, selbstverständlich nicht, nicht im oberflächlichen Sinne, es vermengt sich, denn haben wir einen Anspruch am Produkt Tee, so dürfen wir, wenn wir ehrlich sind, nicht Halt machen und sagen, es sei nur eine Sache des Geschmacks. Nein, es ist mehr als das Wort zunächst zum besten gibt. So ist für mich Geschmack eigentlich gleich einem Erkennen eines Tees mir all seinen Verarbeitungsschritten, welche vom Anbau bis zum Verzehr in der Tasse eine Geschichte zu erzählen weiß - vor Jahren schrieb ich bezogen auf einen herausragenden Tee: ..."so suche ich nicht mehr die eine perfekte Tasse Tee, eher eine Geschichte, ein Verinnerlichen, ein Erwachen." Zugegeben, etwas viel Pathos, doch um noch einmal auf Geschmack zu kommen, Geschmack, das ist eigentlich Lebensart und dementsprechend mehr als...es schmeckt nach, was weiß ich. Oh je, jetzt habe ich mich etwas verzettelt und besser Sie überspringen gedanklich das letzte, nur um wenigstens dem Thema Bio und Non-Bio noch etwas hinzuzufügen: nicht jeder Bauer kann/leistet sich ein Bio-Zertifikat (leisten) und da ich selbst mittlerweile biozertifiziert bin (hört, hört!!), muss ich mich daran halten, und im Falle des Falles verschweigen, ob dieses Produkt nun doch eigentlich...aber...Wie dem auch sei, ich halte mich auch selbst daran, denn wenn ich etwas aus Versehen verwechseln sollte, das wäre mir nun überhaupt nicht recht. Jetzt aber endlich zu meinem Versäumnis: Imuta in der Präfektur Kagoshima, man glaube es kaum, doch ich schreibe hier, während sich zwei Shinchas von dort erfolgreich im Verkauf den Rang ablaufen und jetzt noch den Imuta Sencha Asanoka - das ist schon recht eigentümlich, wenn ich bedenke, was für einer Qualität wir hier begegnen. Die Shincha Tees liste ich sowie nachträglich, doch zunächst den Sencha Asanoka. Ein Cuvée aus eben jener Strauchsorte Asanoka mit Anteilen von Yabukita, der einfachheithalber heißt er Sencha Asanoka. So ist er im Öffnen des zip-Beutels tief-süßlich duftend, leicht dunkel, was auf eine leichte Endhitze hindeutet. Der Aufguss nach so viel versprechender Nase erfüllt dies mit gehaltvoller, doch nicht überbordener Tasse. Die Dämpfung liegt zwischen asa- und chou mushi  und die Geschmacksfülle setzt dann erst richtig im 2. Aufguss ein. Ein, ja ich würde fast sagen, fast typisch satter Grüntee, welcher fruchtig, mehr moosig denn irgendwie grasig daher kommt und mit einer leichten, doch gekonnt gesetzten Endhitze einen famose Tasse zaubert. Helle Gräser bleiben wie Reflexe mittig auf der Zunge, der Körper rund, satt. Wie beim Zarai Sencha hält auch hier die Sortierung etwas zurück, was wir zum Ende der Aufgüsse entdecken können: eine wirklich famose Blattsortierung. Jene Kunden, welche sich des Sayuri Sencha erinnern - dies ist endlich der versprochene Ersatz!

Imuta Sencha AsanokaImuta Sencha Asanoka

 

27,00 / Packung(en) *
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Gyokuro_Samidori_Uji-Tawara_014

Matcha und Gyokuro sind die teuersten Tees Japans...  natürlich wenn diese beiden wirklich aus Japan stammen... und im Grunde ist der Anbau des Gyokuro die Basis zur Matchaproduktion... im Grunde... wenn nicht die Nachfrage so groß wäre und die "günstigeren" Angebote aus anderen Herkunftsländern die sonstigen Parameter des traditionellen Anbaus in Japan über Bord kippen... wie dem auch sei, dieser Gyokuro stammt aus dem Herzen Japans, aus Uji-Tawara in der Präfektur Kyoto. Der Cultivar ist die Blattsorte Samidori, und es zeigt uns auf den ersten Blick in die Sortierung hinein für vergleichbare Schattentees eine etwas durchwachsene Ansicht: generell nicht ganz einheitlich, kleinteilig, verdreht und langnadelig - alles ist dabei und natürlich von einem so typisch dunklem Grün. Doch überschlagen ist das fast der einzige Grund, welcher ihn verhältnismäßig günstig erscheinen lässt. Denn im Aufguss, bzw. in den Aufgüssen!, werden die Augen groß, der Gaumen erfreut sich an großzügigen Tasse von Beginn an. Sicher ist der erste Aufguss noch typisch hell, leicht gelbgrün, ein warmes Umami seidig weich dicht kräutrige Farben einfängt. Je nach gewählter Temperatur, Menge des Tees und natürlich Ziehzeit ist der Aspekt von Kräutern und Gräsern unterschiedlich stark, wobei hinzugefügt sein sollte, dieser Gyokuro ist von etwas kräftiger Gestalt. Es erscheint auch möglich, daß eine Spur längere Dämpfzeit dies unterstützt: die Folgeaufgüsse sind von einem satten Grün, daß ein Kunde in der Verkostung die Assoziation bzw. Geschmack von Matcha hatte. Nun, nach 5 Aufgüssen wird dann doch ersichtlich, daß von bescheidener Sortierungsgüte kaum die Rede sein kann. So ist es ein sehr gut gemachter Schattentee - und wie ich es mir nicht nehmen lassen kann zu bemerken, ein eigentlich wirklich günstiger Vertreter seiner Verarbeitung - , dessen Qualität sich im Grunde hinter unklarer Sortierung verbirgt...und äußerliche Schönheit ist ja bekanntlich nicht alles.


Gyokuro Samidori Uji-Tawara

 

27,00 / Packung(en) *
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100 g = 45,00 €

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100g Originalverpackung - Neue Ernte 2018

Nicht unbekannt solte die preislich attraktive Partie des Kabuse Cha aus der 2.Ernte sein, für eine first flush Pflückung ergab sich bis jetzt keine Notwendigkeit - jedoch war ich bei der Erstverkostung so verblüfft seiner vitalisierenden, ja man könnte auch sagen euphorisierenden Wirkung wegen. Die Tees aus dem Anbau von der Familie Morimoto sind mir eigentlich von der Art her ein wenig zu spritzig gehalten, die Verarbeitung gleichermaßen zu einem Halbschatten-Tee lässt jedoch in der 1.Ernte den Aspekt der nachhaltigen Süße stark hervortreten. Und das meine ich mit dem Verblüfftsein, ich spürte quasi wie der stattliche Koffeinanteil meine Pupillen erweiterte und sich nach kurzer Zeit dann eine angenehme runde Süße dazu gesellte. Ich habe letztens den „einfacheren“ Tokujou der Morimotos mit dem Tokujou der Familie Hayashi aus Mie getauscht, was ich auch nicht reue. Ich kann es aber in dem Fall nicht lassen, die beschattete Variante aus dem Anbau aus Miyazaki Ihnen vorzuenthalten. Es ist glaube ich von mir schon alles gesagt, was zu sagen wäre: wer beim Japanischen Tee das grasige Element sucht bzw. finden möchte und der größeren Inhaltsstoffe wegen auf beschattete Tees setzt, der/die ist mit dieser Partie genau richtig liegend.
Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.

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Morimoto_Tokujou_Kabuse_Cha_007

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

28,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 135 g

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Schmuckschachtel, 60g Met.fol.pack. mit zip- Verschluss

Aracha Kabuse aus Shiga Ein weiteres Kontingent ließ ich mir sichern - dieser Tee läuft jetzt schon als Kandidat für meine alljährliche Verkostung der besten Tees der Saison: das Muster verblasste sogar als ich den Tee real hier im Geschäft, in meiner Kanne und Schale begrüßen durfte. Brillant? - das würde ich so, nicht weiter ausgeführt, nicht stehen lassen. Zunächst ist die Ansicht der wie üblich etwas konturlosen und ungestalteten Sortierung des Aracha nicht einnehmend, fast wirr, doch entwickelt sich der Tee im Aufguss nicht nur zu einem Gaumen- sondern ebenso zu einem Augenschmaus. Brillant kann man auch deswegen nicht stehen lassen, weil im Kabuse durch Abdeckzeit der Sträucher eine weichere Erscheinung der Tasse resultiert, fast schon süßlich könnte man es beschreiben. Lieblich floral duftend aus der Abpackung ist dann das Tassenfinish pflanzlich vegetabil, sicher ähnlich einem Gyokuro, doch schlanker und verglichen zum Vollschattentee dynamischer. Somit empfinde ich diesen Tee in seiner Vollmundigkeit gleichsam lebendig wie ausgeglichen. Es ist eine selten freundlich gebrauchte Umschreibung, doch der Tee ist es im positiven: gefällig! Der Tee ist ein Blend zweier Blattsorten, der Cultivare Okumidori und Saemidori, und es war mir möglich die Blattsorten der Bauern pur zu verkosten: es war wirklich bezeichnend, wie hier eine Komposition aus Zweien, - und jedes für sich Gutem -, zu einem neuen gelungenen Einem gelingen kann.Aracha Kabuse aus Shiga


26,50 / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 44,17 €

Lagerbestand: 7

Zarai_Sencha_aus_Shiga_002

Seit einiger Zeit führe ich qualitativ hochwertige Grüntees direkt von Teebauern, wo ein Teil der produzierten Menge nicht den Weg über den Zwischenhandel innerhalb Japans geht, sondern eben direkt an Sie bzw. an mich weiter gereicht wird. Wir sollten nicht gleich urteilend denken, dass jener Zwischenhandel ausschließlich dazu dient, eine Verteuerung des Produktes Tee herbei zu führen, ein Aspekt des Marketing darstellt. Dies sicherlich auch, aber hier werden vor allen Dingen der Tee in seiner Rohform weiter verarbeitet, feingesiebt und zu unterschiedlichen Chargen sortiert. Es fehlen den Bauern in der Regel hierfür die notwendigen Maschinen, dies selbst auszuführen. Neben unseren verwöhnten Gaumen sollte es denn auch optisch zu überzeugen wissen, nicht wahr? Und gar meisterlich gelingt dies bei Tees aus den alljährlichen Tee-Wettbewerben, dass Partien feinstgesiebt, geschnitten und geblendet, bereinigt von Ecken und Kanten uns zu verzücken wissen. Gewisses Einzigartiges kann diesen Sortierungen aber abhanden gehen und seit einigen Wochen schon schwelge ich in Tees über Tees - man darf mich hierin mit Sicherheit beneiden. Einzig das Auswählen ist in der Menge an Mustern wegen wirklich nicht einfach ohne sich im Angebot später nicht zu wiederholen. Der Hinweis eines Lieferantens bezüglich des Zairai Sencha aus Shiga, - dies liegt im übrigen zwischen den Präfekturen Kyoto und Mie - dass ihm dieser Tee so ans Herz gewachsen sei, er ihn fast täglich trinkt. Nun, dies machte mich mehr als neugierig, mich mit dem Tee, dem Cultivar Zarai, zu beschäftigen. Es gab hinsichtlich der Strauchsorte Zarai in Vergangenheit bereits einen Tee im Sortiment, den Mukashi Sencha von Herrn Matsumoto aus Kumamoto. Die Eigentümlichkeit eines Anwelkens über Nacht missfiel mir aber auf Dauer geschmacklich dann doch, neben Sortierungsgüte und natürlich Einkaufspreis, dass ich jenes Experiment sehr gern in Vergessenheit geraten ließ. Jetzt aber, mit einem mittlerweile andauernden Siegeszug eher unbekannter Strauchsorten im Japanischen Teeanbau ist die Situation eine völlig andere.
Zu Beginn sehen wir ein eher durchwachsenes, wohl aber tiefgrünes Erscheinungsbild, einige Kukis, Blattrippen, hellen die Ansicht der Partie. Direkt vom Bauern mit bis mal auch 5cm langen gefalteteten Blättern überrascht der Tee dann schon nach 1. Aufguss mit einer unerwartet schönen Ansicht, welche sich von Aufguss zu Aufguss  steigert. Doch das wirklich Besondere dieses Tees ist sein ungewöhnlicher Geschmack, den ich ein wenig bei Bambussprosse und Bohnen einsortieren möchte. Die aufgegossenen Blätter duften wie in Butter gedünsteter Kohl, Kürbis oder Wachsbohnen. Die Dämpfung und auch die Enderhitzung der Blätter ist gering, zusammen sorgt es so für ein klares Grün in Eigenart der geschmacklichen Strauchsorte Zarai bei Fülle und gleichzeitiger Transparenz der Aromen. Die zu empfehende Temperatur ist mit 75°C (auch höher) relativ hoch, recht energetisch tut er sich besonders morgens mit gesichert drei Aufgüssen hervor. Die präsente Eigensüße dieser Partie hat mich dann dazu gebracht, ihn gern noch stärker zu dosieren, 75° Grad nicht zu überschreiten und dann sichere 5 Aufgüsse genießen zu dürfen. Für mich ein wirklich ganz besonderer Tee, da durch ungeblendeter Verwendung jener Blattsorte Zarai er kein Tee unter Vielen ist, sondern eben zum Charaktertee avanciert und eine dauerhafte Platzierung im Sortiment errungen hat - ein Kandidat zur Jahresverkostung 2018, denke ich...


Zarai Sencha
23,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 110 g
100 g = 28,75 €

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60g Originalpackung mit zip- Verschluss

Shincha Tamae Vielleicht der Shincha, welcher am meißten zu beeindrucken wusste - kaum einer konnte sich in der letzten Verkostung der Shincha Tees aus Japan mit diesem an Kraft messen. Ja, er war einigen sogar zu präsent, es war sogar die Rede von "zu perfekt". Zum Zeitpunkt der Verkostung lagen noch nicht sämtliche Angebote an Shincha vor, dazumal war der TAMAE an Gestalt des verarbeiteten Pflückguts und Kraft in der Tasse unangefochten die Nummer 1 in der Verkostungsliste (...jetzt nicht mehr!) Nichtsdestotrotz hat er gewisse Eigenheiten, welchen ihn in der Zubereitung nicht so leicht gelingen lassen. Schon im Öffnen der Verpackung zeigt sich ein eminentes Bouquet tiefer dunkler Frucht ähnlich Brombeeren, die Erwartung in den Aufguss gelegt erleben wir dann eine Überraschung: der Tee ist neben seinem fruchtig reifen Gewand deutlich heißer getrocknet, daß wir im Geschmack und Duft über dies vorab Beschriebene den Charakter von gerösteten Sesam erleben. Dies ist ein deutlicher Kontrapunkt zu den sonstigen Shinchas aus Japan und der Tee plaziert sich im Sortiment mit wenigen zusammen in eine kleineren Gruppe Grüntees, wo die Endhitze beim Trocknen größer ist - Sencha Seji, Kirishima Tokujou Sencha und vor allem der Gokase Kamairi Tamaryokucha. Die Kraft des TAMAE ist so groß, daß sich eine Temperatur zwischen 60-65°C bewährt, die Dämpfung zwischen asa-chou + der hi-ire Hitze in der Trocknung lassen keine Minute Ziehzeit zu, außer Sie schätzen die bitteren Komponenten im Grüntee - ich halte mich daran, die selbstgesetzte Grenze von 40 Sekunden im ersten Aufguss nicht zu überschreiten  und dies ist sogar ein tick weniger als ich auf dem Etikett empfehlend zu stehen habe. Das Ergebnis ist beeindruckend!Shincha Tamae


27,50 / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 45,83 €

Lagerbestand: 15

Original Japanpapier-Umhüllung, 50g Met.fol.pack. - Shincha 2018

Sakura-no Shincha Moe Der „normale“ 1st flush folgt in der Regel als Schiffslieferung im Spätsommer, Shincha als Vorernte der Frische wegen gern als Luftfracht genauso wie der Flugtee Darjeeling. Das nun Besondere an diesem Shincha ist im Unterschied zum „normalen“ Sakura No Sencha ein kürzeres und sanftes Dämpfen der Blätter, was zum einen eine weiche und hellere Tasse zaubert und dem Blattgut ein schöneres Aussehen belässt – die feinnadelige, dunkelgrüne Sortierung ist ein Augenschmaus. Also etwas weniger gedämpft asa mushi genannt, verwenden die Matsumoto´s ausschließlich die Strauchvariante Yabukita, welche im Gegensatz zum "normalen" Sakura-No Sencha mit anteiliger Beschattung, sich dann spritzig-brillanter darstellt. Hier ist nun etwas, das nachgereicht auf keinen Fall zu spät die Zubereitung betrifft: Shincha ist ja in der Regel weniger von Nachhaltigkeit denn von Brillanz gekennzeichnet. Doch diese Partie erfüllt beide Charakeristika perfekt, ich sehe von meiner Seite ein minmale Korrektur in der Zubereitungsempfehlung bezüglich der Temperatur vor allem aber der Ziehzeit. Ich teile Ihnen dies zusätzlich auf der Rückseite der Verpackung mit. Die für den Markt produzierte Shincha-Menge ist limitiert - Sie sollten bei der innerlich gestellten Frage des Bezugs diesen Aspekt folglich berücksichtigen! Sakura En ist ein Garten natürlichen Anbaus mit dem Verzicht von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln.

 

25,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 50,00 €

Lagerbestand: 2

30g DoseMatcha Yabukita Premium, Handpflückung aus Uji-Shirakawa

Richtig, es ist eine Entscheidung des eigenen Anspruchs: dies ist ein Matcha, dessen Blätter nicht maschinell geerntet wurden, hier liegt eine Handpflückung vor und nicht nur das, zusätzlich ist es ein Matcha, dessen Büsche sehr lang, nämlich 40 Tage beschattet wurden, also fast 6 Wochen. Dieser Tee wurde in einer zurückliegenden Matchaverkostung von allen meinen Gästen als der beste nominiert - das Warum erklärt sicherlich aus der langen Beschattungszeit, jedoch auch aus den zwei Tatsachen eines einzig verwendeten Cultivars - in dem Fall das Yabukitablattes - und dann noch bestimmender: der ungeblendete Erntezeitpunkt. Gemeint ist, daß die großen Teefirmen, welche Matcha auf dem Markt anbieten, es der großen Nachfrage wegen sich nicht gestatten können, nur einen Pflückertrag zu verwenden: die Erträge werden über den gesamten Erntezeitraum zusammengefasst und zu einem Blend unterschiedlicher Gradierungen gebracht. Anders ist es hier, denn es ist ein einzelner Farmer aus Uji-Shirakawa, wo das Zeitfenster innerhalb der 1. Ernte klein ist und die Erträge daher wesentlich geringer sind. Die Qualität der Tees steigen jedoch um ein Vielfaches an. So groß, daß sich dieser Tee vor allem zur Zubereitung von Koicha eignet, ja es gerade herausfordert. Koicha ist der Hochzeremonie-Tee innerhalb der Japanischen Teezeremonie und hierfür werden nur die besten Sortierungen verwendet. Der Tee wird wesentlich höher dosiert, das Verhältnis von Tee zum verwendeten Wasser ist um ein deutliches höher, daß man den Tee nicht aufzuschlagen vermag - er wird zu einer grießbreiähnlichen dicklichen Paste von intensivster Kraft verrührt. Dementsprechend ist für solche Tees wichtig, daß die Beschattung der Büsche lang genug war, so sich in dieser Periode kaum Gerbstoffe haben bilden können. Ob nun als Usucha verwendet oder als Koicha zubereitet, der Matcha Yabukita Premium ist der zur Zeit harmonischste Pulvertee am Platz, rund, gehaltvoll ohne Kanten zu zeigen und von einem sehr, sehr langen Nachhall - eine inspirierende Erfahrung, die Sie nicht verpassen sollten.


Matcha Yabukita Premium, Handpflückung aus Uji-Shirakawa

 

42,00 / Dose(n) *
Versandgewicht: 75 g
100 g = 140,00 €

Lagerbestand: 3

Geschenkpackung, 50g Met.fol.pack. - Shincha 2018, Bio-Anbau

Watanabe Yakushima Kabuse Shincha Die Familie Watanabe kann für die Vorernte zum 1st flush, und gemeint ist der Shincha für den Export nach Deutschland, nur 30kg produzieren. Der Garten liegt auf der zu Kagoshima gehörenden Insel Yakushima. Die limitierten Mengen sind schnell vergriffen und in Japan stehen auch schon mal Schlangen im Verkauf: ein neues Jahr, ein neuer Tee! Die Charge zeigt im Gegensatz zu den Mitspielern aus Miyazaki, dem Morimoto Shincha, und aus Kumamoto, dem Shincha Moe, eine deutliche Beschattung. Es ist ein Kabuse Shincha und die durch den lichtminimierten Anbau sich aufbauende Süße ist geschmacklich deutlich spürbar. Ich hatte den Shincha der Watanabe´s ebenso im letzten Jahr, doch fiel er mir nicht so positiv auf wie diesjährig - er ist aus meiner Sicht wirklich harmonischer gelungen und macht dem Moe des Sakura-en Gartens mit seiner kompakten Gestalt gut Konkurrenz. Bitte glauben Sie im übrigen nicht, eine Süße, welche durch Beschattung hervorgerufen wurde, würde dem Tee Kraft rauben. Der Koffeingehalt des Tees ist erheblich, nur sind seine Gerbstoffe anbaubedingt geringer, was, wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sogar als Vorteil zu betrachten geht. Die mittlerweile vier Shincha Tees bei mir im Haus sind erfreulicherweise so von Grund auf verschieden, - ein jeder steht für eine gewisse Wahl der Strauchvarietäten, der Region, dem Boden und Klima dort und nicht zu vergessen, dem Gestaltungswillen des Bauerns -, daß Sie mit jedem neuen Tee ein ganz neues Tee-Erleben genießen dürfen - ich wünsche viel Freude damit!

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Watanabe Yakushima Kabuse Shincha

 

20,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 40,00 €

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Neue Ernte 2018

Morimoto Shincha,Bio-Anbau

Morimoto ShinchaDie Vorernte des first flush in Japan genannt Shincha wird dort mit stetig wiederkehrender Begeisterung begrüßt, oftmals entstehen auf Grund der limitierten Erntemengen Schlangen in den Teegeschäften. Der Andrang und das Interesse ist so hoch wie hierzulande der Ansturm auf den Märkten bei den besten Anbieterständen, wenn Spargelsaison ist. Ich weiß jetzt nicht mehr, wann ich zuletzt den Shincha der Familie Morimoto aus Miyazaki im Angebot hatte. Der kontrolliert-ökologische Anbau begeistert seit Beginn mit einer guten Standardauswahl von Bancha und einfachen Sencha bis zu den mittlerweile leicht in das Spitzensegment hereinragenden Tokujou Sencha und Okumidori Kabuse Cha. Der Tokujou ist in der letzten Saison so erfolgreich gewesen, daß ausverkauft wir alle auf sein Eintreffen im Juli warten müssen, verschiffter Tee eben. Ihnen den Shincha zu beschreiben, hieße geschmacklich ein wenig auf den Tokujou verweisen, die Komposition ist ähnlich. Die Ernte fand in einer Zusammenführung zweier Strauchsorten Mitte April statt: für die blumig hellen Töne des Aufgusses ist das Yutaka Midori Blatt verantwortlich, für eine nachhaltig kräftige Tassenpräsenz zeichnet das Saki Midori Blatt. Das Ergebnis bildet den Auftakt des Jahres, die typisch spritzige Tasse eines Frühlingstees ab, welche mit Süße und Tiefe nachhaltig punktet. Ich empfehle dem Garten typischen cho mushi Dämpfung wegen die Ziehzeit im ersten Aufguss nicht über 30 Sekunden hinweg gehen zu lassen und gerade den zweiten Aufguss mehr oder minder nur zu spülen. Die euphorisierende energetische Wirkung von Shincha´s kann man sich kaum entziehen, ähnlich dem Flugtee Darjeeling ist es das Synonym für einen stimulierenden Elan, die Verve zu Beginn eines jeden neuen Jahres. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.

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Nicht-EU-Landwirtschaft


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Morimoto ShinchaMorimoto Shincha


 

28,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

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100g OriginalverpackungGokase Kamairi Tamaryokucha

Qualitativ eine besonders hochwertige Rarität aus der Region Gokase der Miyazaki Präfektur, eine der bedeutendsten Anbauregionen für Tamaryokucha in Japan überhaupt. Hier im Süden Japans treffen klimatische Bedingungen und nährstoffreiche Böden, begünstigt durch viele noch aktive Vulkane, aufeinander. Dass Bio-Anbau nur 3% der Gesamtproduktion Japanischer Tees ausmacht erfordert eindeutig ein hohes Maß an Expertise. Große traditionelle Könnerschaft im Tee-Anbau wie aber auch die Tatsache, daß fast der gesamte Ertrag im Bio-Landbau nicht in Japan sondern in Europa konsumiert wird fördern jedoch eine große Auswahl an Premiumtees im Angebot aus Bio-Anbau. Tamaryokucha wird im Gegensatz zu allgemein bekannten Sencha Grüntee nicht in Nadelform gebürstet, sondern in Tuben wie auch auf Pfannen gerollt und nachträglich geröstet. Das gekräuselte Blatt erinnert somit zunächst äußerlich an Chinesischen Tee. Die Röstung kann marginal kaum spürbar ausfallen oder, wie hier beim Gokase Tee, einen sagenhaft aromatisch nussigen fast schon mandelartigen Charakter entwickeln. Trotz der Hitze in der Verarbeitung verbleibt der Tee unabhängig seiner Intensität geschmeidig, also füllig und mild zugleich. In Japan gibt es der Heißtrocknung auf der Pfanne, der Röstnote, die Bezeichnung Kamairicha, was der Großhandel vielleicht der Vermeidung zu vieler Details dem Endverbraucher vorenthält, wer weiß. Der Gokase Kamairi Tamaryokucha ist seit dem Dezember 2016 erfolgreich im Programm, ein längerer Bezug war für mich dazumal nicht gesichert, daß ich ein Listen im Shop nicht vornahm.

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Gokase Kamairi TamaryokuchaGokase Kamairi Tamaryokucha

 

32,00 / Packung(en) *
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80g Originalverpackung Kirishima Aracha Shincha– Kabuse Mishou Asatsuyu

Was für ein Reihe von Begriffen, die es zu erklären gilt: aus Kagoshima, der Region Kirishima, da habe mehr als einen Tee unterschiedlicher Anbieter und Teefarmer. Hierbei handelt es sich um ein Tee der Familie Hayashi – falls Sie bei der Präsentation des Teegartens mit Shutaro Hayashi und der Firma MARIMO dabei waren, so ist eine Zuordnung sicher leichter. Ansonsten sind Ihnen vielleicht die recht populären Tees des Bauern, sein Houjicha, vor allem der Tokujou Sencha und der Tennen Gyokuro vertraut. Relativ neu ist ein schöner Matcha, den ich in bälde online setzen werde. „Da es sich um einen Aracha handelt und durch ein Fehlen der finalen Erhitzung der Tee ca. 5% mehr Feuchtigkeit hat, empfehlen wir den Tee gut gekühlt zu lagern!“ Dies war ein sehr umsichtiger Hinweis der Großhandels für uns Händler und für Sie ein Hinweis zur Unterscheidung zum Sencha. Gut, Shincha als Begriff der kleinen Vorernte zur Haupternte, das dürfte den meißten Japanteeliebhabern vertraut sein, doch sind es noch viele kleine jedoch wesentliche Details im Anbau dieses Tees, welche ich vielleicht nur streife und im Nachhinein sukzessiv im Shop ergänze – die Firma MARIMO hatte bereits im Vorjahr 2017 während der Erntezeit bezüglich dieses Tees bemerkenswerte Erfahrungen und Detailberichte hinterlassen, daß ich da auch wirklich wenig Erbauliches hinzudoktern möchte, wohl aber doch meine Eindrücke des Pflückguts, des Tees in der Verkostung hier in Berlin hinzufüge. Noch kurz bemerkt sei das typische Erscheinungsbild eines Aracha die ebenso noch fehlende Endsortierung und für Sie die auffällige Unregelmäßigkeit und generell größere bzw. längere Sortierung der Blätter. Interessant ist hierbei bzw. bemerkenswert die auffällig geringe Anteil von Kukis (Stengel/Blattrippen) – doch komme ich zum Tee in der Tasse. Ach ja, wichtig ist: Kabuse und Asatsuyu, die Blattsorte – beide Aspekte, die vollständige Abdeckzeit mit Netzen, 7 Tage bis zur Ernte am 3.Mai, und die daraus resultierende Süße (und zwar deutlich) sowie die Blattsorte Asatsuyu, welche eine ähnliche Charaktereigenschaft transportiert. Der Tee ist ein Schmuckstück, doch wusste man vorab nicht exakt um dessen Güte. So folgen Sie meiner Empfehlung so bald als möglich und schlagen Sie zu – der Tee am 3.Mai geerntet, verarbeitet und verpackt kam als erste Teillieferung mit den Grossisten im Flugzeug nach Deutschland, der Rest folgt Ende der nächsten Woche.

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Kirishima Aracha Shincha – Kabuse Mishou AsatsuyuKirishima Aracha Shincha– Kabuse Mishou Asatsuyu
22,00 / Packung(en) *
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100 g = 27,50 €

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Wieder am Start könnte man sagen, dieser Tee, lang ist's her, ihn hatte ich in Vorstellung des Gartens aus Saga, welcher zwar einen pestizidfreien Anbau betreibt, doch dessen Kompost mit Sake-Fermenten angereichert kein Bio-Zertifikat erringen kann, da es diesen in Bio-Qualität wohl nicht gibt, so mein Informationsstand. Beschattet und tief gedämpft, sattgrüne Tasse und sehr energetisch. Vor allen Dingen sollten Sie die bei Tamaryokucha typische Blattverarbeitung bedenken, welche stets kleiner ist und somit schneller Inhaltsstoffe abgibt – erhöht wird dies durch jene Intensivdämpfung des Fukamushitee-Typs, warum ich wirklich zu einer kleinen Kyusu, Hobin oder Shiboridashi rate. Meine Nase im Beutel versenkt, meine ich Weintrauben wahrzunehmen – ich und meine Wahrnehmung! Sie entscheiden. Die einfache Gradierung hatte aus meiner Sicht etwas gelitten, dass ich diesen Tee aus dem Sortiment entfernte, doch hat hierbei der Bauer sich ins Zeug gelegt und einen Spitzentee erstellt.


Soejima_Kabuse_Tamaryokucha_Saemidori_Premium_001Soejima_Kabuse_Tamaryokucha_Saemidori_Premium_011Soejima Kabuse Tamaryokucha Saemidori Premium – Fukamushi Typ

37,00 / Packung(en) *
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100 g = 74,00 €

Lagerbestand: 7

100g Originalverpackung m. zip-Verschluss
Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi Die Begrifflichkeit Tokujou als beste Sencha Sortierung des Anbieters, das hat sich bei vielen meiner Kunden so weit schon herum gesprochen. Doch kann es in meinem Angbeot des Sortiments zur Zeit wirklich zu einer gewissen Verwirrung führen, da ich zwei Tokujou aus (oder von) Kyushu und einen aus der Präfektur Mie führe. Alle drei stammen aus dem kontrolliert-ökologischen Anbau - und zur Unterstützung versehentlich den "Falschen" (obwohl eigentlich alle drei keine Fehlgriffe sind!) gegriffen zu haben, heißen der Bauer aus Mie und der jetzige aus Kirishima mit Familiennamen Hayashi. Ich habe unterstützend, oder wie böse Zungen flüstern noch mehr zur Verwirrung beitragend, den Vornamen des Farmers Shutaro mit beigefügt. Der (ausgeschrieben) Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi avanciert seit der Bemusterung zu einem meiner Lieblingstees überhaupt. Die Gründe sind deren viele: zum einen, er sieht für einen Grünen Tee aus ökologischen Anbau eines Kleinbauern ungewöhnlich gut sortiert aus, das Auge trinkt ja mit! - und ich bitte das nicht als Kritik gegenüber den anderen Farmern zu betrachten. Den Grund hierfür erklärte mir einer der Importeure, daß die Familie Hayshi (aus Kirishima) ihre Erträge separat beauftragt endverabeiten und sortieren lässt, also nicht im Alleingang. Der Tee ist im Vergleich feinnadeliger sowie einheitlicher sortiert, in der Endverarbeitung etwas heißer getrocknet, was ihm eine süß-dunkle Note gibt, weswegen ich ihm auch entgegen der Zubereitungsempfehlung des Imports mit einer leicht höheren Temperatur zubereite, dafür aber kürzer ziehen lasse. Die dunkle Tönung im Duft und Geschmack lassen jedoch das satte Grün des Tees nicht in den Hintergrund treten, wie die Bilder gut zeigen können. Der Tee ist ausgewogen vollmundig wie harmonisch, kraftvoll doch nicht herb (wenn man den Tee nicht vergisst abzugießen natürlich...), eher ist sein Charakter von einer reifen Süße geprägt, die höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, daß der Anbau ebenso beschattete Strauchsorten mit in den Blend einbettet. Die nicht zu starke Dämpfung, die beschriebene Enderhitzung und die Sortierungsgüte geben ihm einen klaren und dabei imposanten Auftritt - viel Spaß dabei!

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Nicht-EU-Landwirtschaft


 

25,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 5

30g DoseMatcha_Wazuka_Okumidori_019

Nicht nur möglich, sondern selbstverständlich: Matcha, ein Genuss und das auch im Alltag! Ich vertreibe zwar ausschließlich Matcha-Qualitäten, welche für den zeremoniellen Bereich ihre Quaität unter Beweis stellen, nichtsdestotrotz schließt das nicht den Gebrauch für jeden Tag aus. Und das heißt nicht, daß sich am Morgen nach dem Aufstehen bereits eine Zeremonie anschließt. Gerade Matcha ist eine willkommende Hilfe, wenn es mir an Zeit mangelt, die Müdigkeit des Augenblicks effektiv zu vertreiben und den sonst üblichen Sencha in seinen Aufgüssen komplett auszukosten - ein jeder kennt einen Morgen der Kraftlosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung, welche sich an einen heften und drohen, den Tag einen nicht gelingen lassen zu wollen. Und dies ist für mich bisher stets die Lösung der Lösungen gewesen: Matcha zuzubereiten ist wahrlich eines der unkompliziertesten Dinge in der Zubereitung von Tee, die Chawan lässt sich mit dem Chashaku, dem Bambuslöffel, samt Teepulver auch noch mit den schlaftrunkensten Augen finden und zur Not kann man sich ja am Schalenrand festhalten, wenn alle Stricke reißen sollten. Die Auftaktwirkung eines Matcha ist phänomenal, die fehlende Menge Tee kompensiere ich durch ein zweimaliges Trinken der zu reinigen Chawan mit deren Restschaum des Matcha und den durchs Wasser gezogenen Chasen Teebesen, worin sich ja ebenfalls noch Restmengen Tee befinden, wenn auch geringfügig...aber das Wenige ist wie ein Nachhall oder Verfeinerung des Entre. Zum Tee jetzt mal endlich, denn im Grunde sind diese Zeilen vorab für sämtliche Matchasorten geschrieben - dieser Artikel befindet sich erst seit kurzer Zeit bei mir im Sortiment und ich halte ihn für eine wunderbare Ergänzung zu den bereits bekannten Ikuyo-no mukashi und Kan-no shiro. Ist es im jetzigen Fall die Blattsorte Okumidori Matcha, welche Schuld trägt, daß der Tee so überraschend mild und ausgewogen sich darstellt? Ich weiß es nicht. So ausgewogen rund mit wenig Bitterstoffen - nichtdestotrotz hat er natürlich die Kraft eines Pulvertees, welche ich immer als etwas versteckt subtil gegenüber den Blattteeverarbeitungen betrachte, da Matcha zwar auf Grund der Beschattung deutlich Gerbstoffe fehlen doch eine pulverisierte Form von Tee natürlich ein Gesamtwirken aller Inhaltstoffe anzeigt.
Im Kontrast zum Ikuyo-no mukashi finden sich beim Okumidori Matcha deutlich hellere Farben und grasige Töne, ein sanfterer Verlauf des Genusses. Ikuyo-no mukashi tritt dunkler im Geschmack, sämiger und bei aller Süße etwas herber auf. Wie verschieden gerade Matchasorten sein können, so probieren Sie diesen Neuzugang!


Okumidori Matcha Wazuka

 

22,00 / Dose(n) *
Versandgewicht: 75 g
100 g = 73,33 €

Lagerbestand: 4

50g Originalverpackung m. Zip-Verschluss

Dieser Tee war sogleich erwählt, denn die Blattsorte Akebono als solche eher eine Unbekannte, der Aufguss dann, Geschmack und Duft sind von so hervorragender Güte, ich konnte unmöglich Nein sagen. Ganz charakteristisch wird jedem Genießenden neben dem etwas stärker gedämpften Sencha und der daher resultierenden Präsenz im Aufguss ein Duft wie auch Geschmack von, ich finde, Erdnuss gewahr. Von sattem Grün begleitet in jedem Aufguss ist diese Tönung nicht so röstig wie bei dem Kamairicha aus Ureshino, doch ist sie stets präsent, nur eben samtig, weicher. Für mich ist dieser Tee fast schon ein Fukamushi-Tee, die Tasse ist wirklich satt vollmundig. Daß ich von diesem Neuzugang schwer beeindruckt bin, merken Sie und ich kann es mir auch kaum vorstellen, daß Sie nicht die außerordentliche Qualität erkennen, goutieren werden – eine der spannendsten Neuerwerbung in Sachen guten Tees aus Japan.


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Asakaze_Sencha
19,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 38,00 €

Lagerbestand: 11

50g Geschenkpackung

Besser gehts nicht! Eigentlich sollte das schon reichen. So gut Maschinen uns brillanteste Sencha-, Kabuse- oder Gyokurosortierungen zaubern können: ein Handpflücken, eine Handverarbeitung von großer Könnerschaft ist dem dann doch, und das ist gut so, weit überlegen. Ich musste mich "opfern" und öffnete eine Packung des Temomi Sencha Yabukita, um Ihnen eine Zubereitungsempfehlung mitzugeben. 50g sind etwas wenig, um da herum zu doktern, das gebe ich gern zu. In Geschmack und in Verarbeitung ein kaum zu überbietendes Gesamtes zeigen die Ergebnisse des jährlichen Temomi-Wettbewerbes, ein Zeugnis Japanischer Teekunst par excellence.
Duft und Tasse sind geprägt von kompakt eingebetteter Süße, Unami, das Blatt ist sichtbar beschattet worden, die Dämpfung eher leicht. Dieser Umstand und die Besonderheit des Handgerollten führt sicherlich zu einer etwas schnelleren Entwicklung im Aufguss, die fein-nadligen Blätter entfalten sich früher als gewohnt. Nichtsdestotrotz, in eigener Abwägung der Zubereitung von 90 Sekunden im 1.Aufguss empfehle ich eine relativ hohe Temperatur von 75°C. Das ist eine Besonderheit, welche ich des öfteren bei Feinstsortierungen mehrheitlich aus Uji feststellte. Ein normaler Tee ist das ja sowieso nicht, mein Rat zur Dosierung ist gleichsam der Hinweis wirklich nur ein kleines Zubereitungsgefäß zu gebrauchen. Noch jetzt, gut eine Stunde nach dem Genuss zweier Yunomi- Bechertassen bin ich im positiven Sinne etwas angeschlagen und möchte durch andere Tees heute nicht mehr gestört werden. Wie bei allem Guten gilt: wenig ist noch im Lager, aber falls Sie sich wirklich etwas Ungewöhnliches gönnen wollen, Anlässe gibt es ja immer oder lassen sich (er-)finden, dann sollten Sie nicht lange zögern.
 


35,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 70,00 €

Lagerbestand: 2

Unter den ehemals drei Kukicha-Verarbeitungen im Angebot, jetzt sind es zur Zeit zwei, ist diese mit Sicherheit am nächsten einem Sencha ähnlich, da der Blattrippenanteil deutlich geringer ist als sonst. Der Karigane Kukicha aus Mie hat von sich aus bereits einen höheren Blattanteil gegenüber den Kukis, wodurch seine Tasse dies auch zum Ausdruck zu bringen weiß. Das wird aber deutlich durch den Shiraore der Familie Morimoto aus Miyazaki übertroffen. Die Sortierung, das schrieb ich ja bereits, hat eher marginale Einsprängselungen von flachen Kukis, der Tee stammt aus der Siebung des Tokujou Kabuse der ersten Ernte mit höherer Dämpfung und zusätzlicher Beschattung. Ein Hochgenuss für mich, zugleich vital spritzig und süßlich, erzielt mittels jener Abdeeckung der Büsche, eine raffinierte Komposition. Kukicha ist das Ergebnis von Siebung in der Senchaverarbeitung, der Shiraore ist die feinstmögliche, heißt mit dem geringsten Blattrippenanteil überhaupt. Die Tasse ist in seiner Brillanz sehr an Shincha Tees erinnernd mit mehrfachen Aufgüssen und hier auf Grund stärkeren Dämpfens dementsprechend ergiebig bei leuchtend grünem Tassenbild. Jener Tee ist diesjährig wie sämtliche Tees der Morimotos abgedeckt worden, um ihm in der Wachstumsperiode süßlich Tiefe zu entlocken und ein stark grünes Erscheinungsbild der Blätter zu betonen. Das gleich einen Kabuse Tee zu bezeichnen, wäre wohl etwas übertrieben, doch geschmacklich wird neben heller Farbigkeit gerade ein süßlicher Aspekt betont. Ganz im Süden auf der Halbinsel Kyushu gelegen produziert der Familienbetrieb seit Jahren ausschließlich kontrolliert-ökölogischen Grüntee - altbekannt bei Ihnen dürften deren Sencha Morimoto sein, guter einfacher und bewährter Alltagstees, zum Primarius des Okumidori Kabuse Cha gesellt sich der aus dem Tokujou Kabuse feingesiebte Shiraore Cha, ein Spitzentee für den besonderen Anlass. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


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Nicht-EU-Landwirtschaft

20,00 / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 1,425 g

40g Dose

Zielsetzung für mich ist, wenn ich von Matcha spreche, ein Produkt von Güte vorzustellen, dass meinem Gebrauch in der Teezeremonie genügt, was wiederum einen hohen Standard darstellt. Einen höheren als gemeinhin leider auf dem Markt angeboten wird. Entgegen anderer Anbieter wird man beim Genuss des Ikuyo-no-mukashi sofort feststellen, dass die Basis, die Teeblätter also, deutlich länger beschattet wurden, wodurch selbst eben in pulverisierter Form nachhaltige Süße Ausdruck verliehen wird.
Die Firma Ippodo verarbeitet seit nahezu drei Jahrhunderten feinste Tees aus Kyoto und der nächsten Umgebung. Der Ikuyo-no-mukashi ist von dunklem Grün, kräftig-pointiertem Entré mit sämig-leichtbittersüßer Präsenz, wobei das Bittere im Verkosten umgehend schwindet und ein geschlossen Harmonisches verbleibt.
Ein schnörkelloser, "einfacher", aber eben guter Matcha.
Wenn nicht Solo genossen, so empfiehlt sich dieser Pulvertee als kleine Zugabe zum Sencha oder Kukicha am Morgen - besser, schneller und vor allem gesünder kann die morgendliche Müdigkeit nicht überwältigt werden,
das sei gewiss! Ist Ihnen nach einem Mehr an Qualität und Geschmack wie Nachhaltigkeit, so empfehle ich den Kan-no Shiro Matcha Premium.

27,00 / Dose(n) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 67,50 €

Lagerbestand: 20

40g Dose

Die Firma Ippodo verarbeitet seit nahezu drei Jahrhunderten feinste Tees aus Kyoto und der nächsten Umgebung. Man könnte sagen, Kan-no-shiro sei bereits ein High-End Matcha, vielleicht noch kein Koicha, doch bereits ein kaum zu überbietender Usucha. Über Ikuyo-no mukashi, welchen ich ebenfalls hier im Shop anbiete, erstrahlt dieser Matcha in Brillanz und Geschmacksintensität - dies ist ein absolutes Muss für Matcha-Freunde, ein Hochgenuss von Grün!

 

32,00 / Dose(n) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 80,00 €

Lagerbestand: 12

Mie_Yamanoka_Kabusecha_0009

80g Metallfolienbeutel mit zip-Verschluss

Unbestreitbar ein beeindruckender Tee, ein Neuzugang aus dem Bio-Anbau der Familie Hayashi . Lange schon hatte ich keinen Tee aus der Präfektur Mie, erst ließ ich den Tokujou Sencha von dort auslaufen und dann  tauschte ich den Kukicha gegen den Kukicha der Familie Morimoto - einmal gefiel mir die Sortierung nicht mehr, das andere mal fehlte das Alleinstellungsmerkmal - bei über 50 Japanischen Grüntees sind Ähnlichkeiten mit einem bestehenden Produkt nur dann geduldet, wenn sich wirklich eine Stammkundschaft diesem Tee annimmt. Nun ist nach ein paar Jahren ein Mie-Tee wieder mit dabei und das freut mich, und zwar nicht nur für den Anbieter, sondern es ist ein Plus in der Vielfalt insgesamt. Der Yamanoka Kabuse Cha erscheint zunächst einmal nicht das was er im Namen zum Ausdruck bringt, denn die Folgetassen nach dem 1. Aufguss zeigen eigentlich unverwechselbar einen stark gedämpften Fukamushi-Teetyp. Selbstverständlich ist die Süße eines Kabuse erfahrbar im Geschmack, doch machen wir uns nichts vor, das ist ein wuchtiger Tee mit großer Wirkung. Stark gedämpften Tees mangelt es gerade auf Grund dieser Verarbeitungsbesonderheit, und das mit ansteigender Dämpfzeit, an Differenzierbarkeit und es ist denn auch so: mein Sohn traf es quasi auf den Kopf, in dem er kommentierte, eigentlich Matcha nur ohne Schaum! Ja, so könnte man es auch beschreiben, fulminant moosig, tiefgrün! Dann gibt es eine geschmackliche Besonderheit mit der ich latent hadere: einige Bauern praktizieren ein Anwelken ihres Tees, Herr Matsumoto tut es mit dem Sakura-no Sencha und Herr Hayashi aus Mie (nicht zuverwechseln mit seinem Namensvetter aus Kagoshima!) ebenso. Geringfügig oder wie ich hörte gar über Nacht erwirkt dies bei großer Intensität bzw. Dauer des Anwelkens eine geschmackliche Präsenz von überreifen Früchten. Und ich selbst mag dies persönlich eigentlich nicht, doch hier, beim Yamanoka Kabuse ist ein ungemein eigenständiger Charakter entstanden, welcher sehr reizvoll ist. Lange habe ich nach Worten gesucht (und das ich...) und nun kam es mir vor kurzem: Süßholz, Salmiak, Sauerteig, Moos und Alge und letztere intensiv, selbst der 4. Aufguss zeigt einen undurchdringlich grünen Teich. Angesichts der Ergibigkeit scheint mir der "Aufwand" von 17,- und Bio-Anbau überraschend günstig. Zwei "Aber" möchte und muss ich formulieren: es ist ein Tee, den man unbedingt in einer kleinen Kyusu oder einem Shiboridahi/Hobin zubereiten sollte. Denn selbst der 3. Aufguss hat bei mir nicht mehr als 5 Sekunden Brühdauer und der 2. Aufguss hat wie bei allen Fukamushitees die Bezeichnung "sofort" als Ziehzeit - der Tee sollte nur gespült werden, vollständlig aufgequollen sind sämtliche Poren der Blätter sperrangelweit offen. ABER, eine kleine Kyusu allein genügt noch nicht mal, die Siebung sollte auf keinen Fall allzu fein sein, denn ab Aufguss 2 steht ein Berg an Tee vor der Siebung, daß fast kein Durchkommen ist. Es gibt Kyusus, welche eine gewisse gröbere Tüllensiebung anbieten (und diese Kannen finden Sie in der Regel sogar im günstigeren Segment ), doch am besten haben sich die Handgießer aus Steinzeugkeramik bewährt, die eine Lochsiebung im Korpus anbieten. Diese habe ich in der Regel aus Japan in Bizen Keramik (Noburo Hirabayashi sei hier genannt) und natürlich private Japanische Exemplare bei mir im Geschäft und daheim, doch die Shirobidashi aus Tschechien von Herrn Dancak rangieren in Funktionalität gleich dahinter.
Dieser Tee ist so bemerkenswert, daß er Teil der kommenden Verkostung am 8. September sein muss! und darüber hinaus keine saisonale Eintagsfliege ist, sondern sich fest ins Sortiment einbetten wird.


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Yamanoka Kabuse ChaYamanoka Kabuse Cha
 

 

17,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 105 g
100 g = 21,25 €

Lagerbestand: 4

50g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

Das sofort Auffällige ist für mich die für einen Gyokuro von der ersten Tasse an bereits stark grüne Tassenfarbe, dann Duft wie Geschmack zeichnen neben der Süße eine erkennbare Würze, welche von einem Gast in einer Verkostung gar als Brühwürze bezeichnet wurde. Dies geht mir zwar ein wenig zu weit, doch ein salziges Empfinden möchte ich dem Geschmack nicht absprechen, das ist richtig. Interessant ist unabhängig der noch etwas ungenauen Suche nach der besten Variante im Gießen, - jeder Tee, jeder Gyokuro ist anders als die anderen – der zweite Aufguss hatte sogar eine Steigerung für uns alle zu bieten und das ist nicht unbedingt Allgemeingut bei Schattentees. Eine Überraschung ist hierbei der für Bio-Gyokuro moderate Einstiegspreis, die Sortierung ist bei Kleinbauern wie die von Herrn Watanabe sicher nicht vergleichbar mit denen von Grossproduzenten oder Wettbewerbs-Spezialsortierungen, doch schön genug ist er allemal, was die Bilder auch zeigen dürften. Die Bezeichnung Tennen Gyokuro meint natürliche Gyokurosüße aus der Blattsorte resultierend, die Beschatttung ist mit 14 Tagen im Ergebnis nicht mit den bis zu 4 Wochen der Auslesesortierungen in der Verarbeitungsgruppe gleichzusetzen. Nichts destotrotz, das Besondere ist die Strauchsorte Asatsuyu, die daraus resultierende süß-würzige Komposition ist sein ungewöhnliches Alleinstellungsmerkmal und sagte ich das eigentlich schon: er mundet vorzüglich!

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Tennen_Gyokuro_Schattentee_003

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

30,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 140 g
100 g = 60,00 €

Lagerbestand: 7

100g Originalverpackung m. zip-Verschluss

Ensemble von Sencha Sakurano Bio-Anbau Ein brillanter Tee aus Kumamoto von der Halbinsel Kyushu und in der Vergangenheit einer der beliebteste Japanischen Tees meines Kundenstammes:
Sakura-No Sencha trägt in dieser Ernte für mich eher blumige Facetten, die bei aller Fülle des Aufgusses lang anhält und ihn unverkennbar zeichnet. Für diesen Tee wird das gut sortierte Pflückmaterial der Mai-Ernte verwendet und die Tees der Kleinbauern zeigen stets jahrgangsspezifische Veränderungen. Im letzten Jahr begann ich mir ein wenig Sorgen zu machen, da mir ein Charakter fehlte, ein Wiedererkennungswert, doch dies ist in diesem Jahr nicht gegeben, ganz im Gegenteil und ich bin froh, diesen Tee nicht aufgegeben zu haben. Auf Kyushu kann auf Grund des Klimas in der Regel bereits früher als in den nördlich gelegenen Teepräfekturen geerntet werden. Die Tasse ist zunächst hellgelb-grün gießend, sich üppig dunkel-grün mit den weiteren Tassen entwickelnd. Trotz stärkerer Dämpfung und der entsprechenden Nachhaltigkeit bleibt abklingend eine erfrischende Milde zurück, wobei ich anmerken möchte, daß ich nicht unbedingt mehr als 65°C in der Zubereitung empfehlen möchte.
Das scheinen Aussagen zu sein, die sich widersprechen, aber auf der Zunge erleben wir ähnlich wie beim Hamamatsu Sencha einen erstaunlichen Facettenreichtum in Geschmack und Wirkung.
Aus dem Garten Sakura En der Familie Matsumoto führe ich darüberhinaus den Ausnahmetee, den Shincha Moe - die Vorernte zum 1.flush. Sakura En ist ein Garten natürlichen Anbaus unter Verzicht des Einsatzes von Pestiziden.

 

26,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 7

100g Originalverpackung m. Zip-Verschluss

Imposant -so eine weitere Variante eines Fukamushi-Tees. Geschmacklich eine Wonne für jeden Liebhaber des satten Grüns...Broccoli war meine erste Assoziation, und sehr, sehr nachhaltig, vielleicht ähnlich dem Jyudan-No Cha, doch ohne Pfannenhitze. Dieser Tee hat mich auch an den Tamaryokucha Gold erinnert, den ich so sehr mit einem reinen Grün in Verbindung bringe. Daß Fukamushi-Tees etwas konturlos aus den Fugen gehen kann, wird ihm häufig nachgesagt und das hat sicher seine Berechtigung, stimmt jedoch bei diesem Tee nicht. Gut bestückt, großzügig, ausladend – alles richtig, doch weder difus oder schwammig. Ein excellenter Grüntee betonter Körpersprache.....und nach der Verkostung ist vor der Verkostung: war ich doch etwas irritiert über mein Ergebnis des Aufgusses in der Teeprobe an einem Samstag, so musste dieser nochmals sein Inneres nach Außen kehren. Das Fazit ist ein neues Etikett, da mir ein Schreibfehler ein Bein stellte: 10 Sekunden bei einer Vorgabe von 30 Sekunden sind viel! Meine Kunden, welche diesen Tee bereits haben, empfehle statt der 25-30 Sekunden bitte es mit 10 Sekunden mehr zu gestalten – der Unterschied ist ein deutlicher.


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Akegata_Fukamushi_Cha
27,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Matcha Kukicha

Einer Eingebung folgend hatte ich mir persönlich einen Matcha-Kukicha Blend zusammen gemischt. Durch den Matcha haben wir eine von Blattgrün und Koffein betonte Tasse, der Aufguss ist dabei wunderbar duftend süß geblieben. Mein momentaner Morgentee, welcher neben erweckender Kraft seine Eleganz nicht eingebüßt hat. Meinen Kunden empfehlend, dies mit dem bereits gekauften Matcha und dem Kukicha zu tun, führte jetzt im nachhinein dazu, Ihnen eine frisch von mir abgemischte Partie anzubieten.
Eine zweite Variante noch stärkerer Gradierung oder Dosierung mit Matcha darf natürlich nicht fehlen. Nebenbei, die abgebildete Teeschale Shirokuro ist ebenfalls im Zubehörbereich erhältlich.

 

16,00 / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 500 g

50g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

Exklusiv, direkt vom Teefarmer aus Kagoshima und dessen Region Kirishima im Süden Japans entstammt diese Feinkost. Gyokuro, Voll-Schattentee, zwischen 4 - 6 Wochen separat unter Bambusdächern beschattet, erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance in der Welt des Tees. Die durch die lange Beschattung dunkelgrüne Färbung der Blätter, dessen in Nadelform gebrachte Verarbeitung nah einem Schwarz kommt, erbringt in stofflicher Dichte des Aufgusses eine tiefweite Süße, geminderte Gerbstoffe und hohen Anteilen von Antioxidantien. Seine Nachhaltigkeit ähnelt in gewisser Weise wirklich guter dunkler Schokolade und so ist es nicht ungewöhnlich, daß beide Genussmittel die gleichen Kenner gefunden haben. Bei all den Gyokurosortierungen, welche ich zur Zeit vorstelle, ist der Kazue eine, welche eine gewissen Variantenreichtum anbietet. Je nach verändertem Parameter in der Zubereitungsgleichung von Gramm pro Milliliter und einer spezifischen Temperatur erzielte ich in einem fort ein gutes Ergebnis. Jede Tasse hatte seinen Reiz, seine Berechtigung - doch wenn Sie mich nach einer persönlichen Präferenz bezogen auf diesen Tee festnageln möchten, so habe ich eine etwas höhere Temperatur (fast 65°C) gewählt als sonst, die Grammzahl ein Tic reduziert und dann doch die Ziehzeit auf 2min geschoben. Er zeigt hierbei eine interessante Würze, eine begleitende Bitternis, welche schwindet und versiegend einer dunklen Süße Nachhall Raum und Wirkung überlässt - sehr eindrucksvoll!


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Gyokuro Kazue

 

38,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g
100 g = 76,00 €

Lagerbestand: 2

Matcha Kukicha

Einer Eingebung folgend hatte ich mir persönlich einen Matcha-Kukicha Blend zusammen gemischt. Dies ist die zweite und stärkere Variante mit deutlich mehr Matchapulver, sichtbar und geschmacklich präsenter im Aufguss. Durch den Matcha haben wir eine von Blattgrün und Koffein betonte Tasse, der Aufguss ist dabei wunderbar duftend süß geblieben. Mein momentaner Morgentee, welcher neben erweckender Kraft seine Eleganz nicht eingebüßt hat. Meinen Kunden empfehlend, dies mit dem bereits gekauften Matcha und dem Kukicha zu tun, führte jetzt im nachhinein dazu, Ihnen eine frisch von mir abgemischte Partie anzubieten.
Die etwas leichter dosierte Variante mit Matcha ist Basis und steht im übrigen auch Pate für das Bildmaterial . Nebenbei, die abgebildete Teeschale Shirokuro ist ebenfalls im Zubehörbereich erhältlich.


Matcha Kukicha

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20,00 / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 450 g

Fukamushi Sencha Bio-Anbau Von den drei unterschiedlichen Dämpfgraden, welche pauschal in Japan den Tees zugeordnet werden, ist der Begriff fukamushi, die stärkste Dämpfung, so prägend, daß zumeißt der dazu gehörige Verarbeitungsname, hier Sencha, weggelassen wird. Bei dem Oku Yutaka der Familie Morimoto nicht, Oku Yutaka bezeichnet im übrigen die verwendetet Blattsorte, der Vollständigkeit halber heißt er Fukamushi Sencha. Diese Verarbeitung des stärkeren Dämpfens ist eine im Süden Japans häufig verwendete - und meine Rede ist immer,  Sie erkennen das an der Tassenfarbe des zweiten Aufgusses, "nach Fukamushi kann nur noch Matcha folgen, noch grüner geht es nicht mehr". Bewusst eingesetzt soll die starke Dämpfung bei Fukamushi Tee ein Möglichstes an Inhaltstoffen ausschwemmen lassen, deswegen die intensiv grüne Tassenpräsenz. Der Tee ist selbstverständlich mächtig und ist daher unter den japanophilen Teetrinkern, welche eine große kompakte Tasse bevorzugen, ungemein beliebt. Interessanterweise muss es nicht automatisch bedeuten, daß jene Tees zu mehr Bitterkeit neigen, ganz im Gegenteil findet sich sich bei aller Wucht ein, ja ich kann sogar sagen, milder Nachhall. Vorsicht sei nur geboten, die Teeblätter sollten im zweiten Aufguss mehr oder minder einfach nur abgespült werden, die Ergiebigkeit von Fukamushi Tee hat im zweiten Ziehen eine doch ungewöhnliche Wucht. Lange habe ich gesucht und ich bin froh, den ersten Bio-Tee dieser Machart bei der Familie Morimoto gefunden zu haben. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.

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Fukamushi SenchaFukamushi Sencha


 

24,00 / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 500 g

100g Originalverpackung

Aus Uji führe ich zwei Sencha-Partien, welche in stabiler Verarbeitung über die Jahre erfolgreich mein Sortiment anführen. Der Sencha Wazuka ist ungeachtet seines höheren Preises im Grunde erfolgreicher, weil eben "das Bessere immer der Feind des Guten" bleibt, sage ich mal.
So gewinnend der Haru sich im Alltag bewährt, und ich weiß das ganz besonders, dabei bereits einen Ausblick auf feinste Grüntees Japans zeigt, so steht auf dem Siegertreppchen der Wazuka stets und ständig über dem Haru. Ausgesprochen belebend wie gleichsam harmonisch einschmeichelnd zaubert sich ein wirklich guter Tee in das Verlangen, anspruchsvollen Genuss erfüllt zu sehen. Bekömmlich mild und zugleich vollmundig hat der Tee mehr Süße als der Haru Sencha.
Der ausladene Aufguss bildet eine intensiveres Dämpfen ab, welches aber noch immer den Pfad des typischen Uji-Tee nie verlässt. Betrachten wir die Sortierung, so ist auch der Vergleich zu Gunsten des Wazuka Tees: feinere Blattstruktur, bereits Feinnadeliges findet sich in der Sortierung.
Die Tasse im schönsten Hell-Grün leuchtet, lieblich ist der Duft - ein gehobene Sencha-Sortierung für entsprechenden Anspruch von Genuss im Alltag.

 

20,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 10

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