Teezubehör

Teezubehör

In dieser Abteilung möchte ich Ihnen einige Accessoires für den alltäglichen Genuss wie für den besonderen Augenblick listen: Ungeordnet finden Sie hier Japanische wie Chinesische Teekannen, Teeschalen und Tassen, Tee-Tische und sonstiges Zubehör zum Tee gehörend.
Beachten Sie, daß die Mehrheit dieser Artikel Einzelstücke darstellen und trotz der Sichtbarkeit im Shop, eine wiederholte Bestellung nach einmaligem Verkauf ich nicht gewährleisten kann. Diesen Umstand werde ich in der Produktbeschreibung aber kenntlich machen und bitte Sie bei Anfragen sich direkt an mich zu wenden.

 


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ca. 200ml

Shiboridashi_Dancak_aus_Porzellan,_ca.170ml_025Die erste Erfahrung mit jenen Einhand-Teekannen hatten Sie wie auch ich in der Regel mit Stücken aus Japan. Klassisch werden diese kleineren Zubereitungsgefäße für hochwertige Tees verwendet: also recht gutsortierte Sencha-Tees, vor allem dann vorzugsweise Kabuse und Gyokuro. Eigentlich findet sich in Japan in nahezu allen bekannten Keramikstilen dieser Typus wieder, es dominieren aus meiner Erfahrung hier Hagi und Bizen, seltener findet sich Shigaraki oder Iga-Keramik - ich besaß einst einen Hobin im Takatori-Stil und vor längerer Zeit gestattete ich mir persönlich einen Hobin im Echizen-Stil, - auch ich investiere in meine Liebhabereien. Bizen Hohin führe ich verstärkt von dem Töpfer Noburo HIRYBAYASHI, welcher diese auch mal in größeren Volumina produziert. In auffallend guter Qualität folgten dann die ersten Stücke dieser Art Teekeramik aus Tscheschien. Eine gelungene Keramik von Schlichtheit, die den Fokus ganz auf Form und Funktion legt: ein in Holzbefeuerung außen glasurlos nur von Ascheanflug leicht gezeichnetes Tee-Utensil, einige wenige biete ich in farbiger Glasur an, mitunter dann nicht unbedingt Steinzeugkeramik sondern auch mal auf Porzellanbasis gebrannt. Die Glasuren entwickeln hierbei eine "andere", ich finde aquarell-farbige Präsenz. Im Allgemeinen gibt es traditionell drei Fertigungsarten betreffend der Siebung des Tees: zu einen wird ein gestochenes Sieb in den Korpus eingefügt - siehe Hirabayashi -, das in eine angesetzte Tülle übergeht. Ohne angesetzte Tülle gibt es Hobin, welche eine spezielle Rillenführung zur Ausgusslippe haben. Zwei weitere Varianten arbeiten wiederum mit einer Lochsiebung mittels eines horizontal eingefügten Segmentbereichs vor der Ausgusslippe oder aber wie hier mit einem gelochten Deckelrand. Shiboridashi oder Hobin sind sind bei meine Kunden recht populär geworden, da sie kaum Platz im Alltag wie z. Bsp. auf dem Schreibtisch einnehmen. Die Zubereitung gelingt auch mit Tees, wo ein "rasantes" Abgießen erforderlich ist bzw von mir empfohlen wird. Damit gemeint sind stärker gedämpfte Japanische Grüntees. Doch ganz abgesehen davon, sind es handwerklich hervorragend gefertigte Keramikunikate, jedes Stück ist auf Grund seiner Verortung im Ofen bei unterschiedlicher Temperatur, Rauch, Asche und Flammung ebenso unterschiedlich in Gestalt. Shiboridashi_Dancak,_ca.200ml,_unglasiert_028Die zuletzt gekommene Charge zeigt im Innern des Hohin und auch unterhalb des Deckels eine dünne grau-grün-beige Glasur, wo vom grobporösen Scherben im gemeinsamen Schmelzen unregelmäßiges Aufblühen unterhalb der Glasur kenntlich wird. Dies ist zurückhaltend und unauffällig, und nur wer genauer schaut, erkennt in jedem Stück Einmaliges bzw. bei seinem Stück stets neu gefundene Momentaufnahmen des im Feuer geborenen. Diese kleinen Einhand-Teekannen stammen aus der Werkstatt von Herrn Dancak. Jedes Kännchen ist, ich sagte das bereits, natürlich für sich genommen ein kleines Unikat - so ist der Hohin mal etwas gedrungener oder gestaucht oder dann wieder eher zylindrisch, der Standort im Ofen bei unterschiedlicher Hitze wie auch Ascheflug hat zu partieller Abdunkelung bis ansatzweise leichter Verglasung geführt. Die Bilder zeigen verschiedenste Möglichkeiten, die Volumina bewegen sich zwischen 160 - 220ml. Andere Abweichungen durch farbliche Glasur, Porzellan statt Steinzeug und/ oder Volumen sind in Form von Variationen in gesonderter Auswahl festgehalten, diese bitte in der erweiteren Darstellung mit verschiedenen Werkstücken auswählen. Ein Hohin ist nicht nur ungemein praktisch betreffend des Genusses Japanischen Tees - Steinzeugkeramik dieser Qualität bietet für jede Teeverarbeitung eine adäquate Zubereitung und ich habe etliche in privater Nutzung. Die überzeugende Funktionalität und bei aller Einfachheit doch raffinierten Details haben den Hohin zu einem sehr populären Tee-Gut werden lassen.


Detailansicht

Shiboridashi_Dancak,_ca.200ml,_unglasiert_003
58,00 € *
Versandgewicht: 300 g

Lagerbestand: 4

Finden Sie einmal die richtigen Worte für etwas, wo Sie doch im Grunde denken: das ist offensichtlich, das sieht man doch! Wozu hier viele Worte machen? Nun ist das in diesem Fall sicher keine gute Hilfe, denn eine Präsentation von Keramik im Netz scheitert stets an der im wörtlichen Sinne fehlenden Fassbarkeit der Dinge, welche man zu beschreiben sich bemüht, ein zwar nicht hoffnungsloses Unterfangen, doch hat es seine Grenzen. Seit einigen Jahren führe ich verstärkt Keramik aus Tschechien verschiedener Töpfer. Die Stücke sind mehrheitlich ausnehmend gut gearbeitet, führen die Tradition Japanischer- und Koreanischer Brenntechniken in Verknüpfung eigener nationaler Keramiktradition fort. Marek nun, - ehrlich gesagt, habe ich über diesen "Tonkünstler" Ihnen nicht gerade viel mitzuteilen als bisher seinen Namen und die hier ausgestellten Stücke zur Freude am Tee. Das ist ja zugegeben nicht gerade üppig, hoffe aber, daß die vorgestellten Werke für sich stehen und die Persönlichkeit, dessen Charakter so weit spiegeln, daß ein Nachtrag der Vita des Töpfers bis zur Verwirklichung entschuldigt bleibt. Keramikstücke aus einem Anagamabrand, ein Ein-Kammer-Ofen, Holzbrand von Steinzeugkeramik sowie auch wenige Stücke von Porzellan - dies sind die zusammen getragenen Werke von Herrn Marek. Einige Stücke sind in ihrer Qualität schöne Alltagskeramik, andere fallen über die Maßen aus dem Rahmen, sind Kleinode bester Keramikkunst. Urteilen Sie selbst!


Mk_Kleine_Chawan_z216-21_005
50,00 € *
Versandgewicht: 600 g

Lagerbestand: 21

Ko Kato - im Dezember 2013 bekam ich zum ersten mal drei Teeschalen von diesem Keramikermeister und unterschiedlicher hätten die Stücke nicht sein können: einen weißen Shino Becher wie Sie auch jetzt zur Ansicht sehen können, eine völlig unglasierte Chawan abenteuerlich dünn gedreht und dann eine sehr feine roséfarbende Gebäckschale aus Porzellan. Ko Kato weiß, was er fordern kann, die Einstiegspreise liegen deutlich über dem Durchschnitt (was auch immer man darunter verstehen mag...). Ich werde in naher Zukunft etwas mehr Hintergrund zu seiner Vita nachreichen müssen. Daß trotz der gehobenen Einstiegspreise seiner Objekte besonders die Shino-Arbeiten sich großer Beliebtheit erfreuen, führt jetzt zur Vorstellung im Onlineshop. Ich habe mir extra einen im Gebrauch befindlichen eines Stammkunden ausgeliehen - nochmals meinen Dank, Andreas - um Ihnen die Besonderheit dieses Stückes vor Augen zu führen. Die weiße Shinoglasur, man sieht es in jeder Detailaufnahme, ist im Abkühlen aus dem Ofen stark craquelierend oberflächig durchbrochen. Im Gebrauch des Bechers wird durch das Einwirken des Tees und der Hitze das Craquelé dunkel eingefärbt und es wird das Objekt-Unikat nun auch durch Ihren Gebrauch personalisiert, einzigartig. Ich weise nochmals darauf hin, bitte die Bilder beider Yunomis zu unterscheiden. Das neue Stück wird im übrigen in einer Original Japanischen Holzkiste geliefert - ein wahres Schmuckstück!


Ko_Kato_Tsu-Tsu_Chawan_015

oben 8,8cm; unten 9,4 / 9,4cm

300,00 € *
Versandgewicht: 1.000 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Hirabayashi Yunomi Chawan mit Kintsugi-Reparatur, Bizen-StilAus dem Fiasko eines Bruchs suchte man noch das Beste zu machen und nahm sich der beschädigten Keramik an, welche zu reparieren gingen. In alter Tradition wird bis heute Keramik mittels einer Lackreparatur zeitaufwändig gekittet. Der in mehreren Schichten aufgetragende Urushi-Lack wird im Endstadium mit Goldstaub angereichert, was in finaler Gestalt eine Goldäderung auf dem Gefäß zeigt - Kintsugi. Es ist natürlich Ermessungsspielraum, eventuell eher Silber statt Gold zu verwenden -  dann Gintsugi -, oder einfach nur den reinen Lack. Im wahrsten Sinne des Ausspruches "wie ein Phoenix aus der Asche" - dieser Ausspruch kam mir nahezu als erstes in den Sinn. Und es berührte mich auch als ein Widerspruch, daß aus einem Zerbrechen nun geheilt mit vergoldetem Antlitz dieses Werk irgendwie schöner erscheint. Etwas in mir widersetzte sich dem - das darf doch nicht sein! Selbst im Fotografierung zögerte ich die hinreißende Reparatur der Frontansicht nicht offensichtlich zur Schau zu stellen. Unbeabsichtigt ist jetzt genau die Formulierung gefallen, die beim Positionieren der Chawan mich von mal zu mal zögern ließ: ein zur Schau stellen -  weil sich eine Frage einschlich: Ist dieses Stück nur wegen des Bruches und der dann gelungenen Reparatur überhaupt interessant geworden? Nun, ich habe versucht zu zeigen, daß dem nicht so ist, daß gerade auf der Oberfläche der Schale durch das Einwirken der Feuerzungen und Asche im Ofen atmosphärische Dichte und Stille sich abwechseln, künstlerische Kraft und Qualität des Werkes von Hirabayashi vor dem Bruch sich verewigte. Das Additive der Kintsugiarbeit teit das Ganze, strukturiert Bereiche, die schicksalshaft wie in Metamorphose ein Neues gebären. Daß ich zufälligerweise über viele Kintsugistücke verfüge, ist wirklich einem Transportunfall geschuldet und nicht wie einige denken mögen, einem absichtsvollen Plan. Hier sind es vier große Teeschalen - ich würde so weit gehen zu sagen: 2 Nodate Chawan bzw. zwei größere Yunomi Teebecher, eine kleinere Ido-Chawan, konisch geformt sowie eine hohe Tsu-Tsu Chawan. Geht man mit einem Filter zur Betrachtung der Werkstücke, so erkennt man unter dem vergoldeten Narbengeflecht herausragende Keramikarbeiten aus dem Holzbrand. In der Beurteilung mag es irgendwie fast zynisch klingen, daß hiernach das vergoldete Netz, die Qualität der filigran-ornamenthaften Verzierung in der Reparatur, die "Schönheit der Narben" in den zu bewertenden Fokus gerät. Kintsugi ist ein ungewöhnliches Handwerk und Frau Watanabe ist es besonders bei zwei Werken deutlicher gelungen, Kintsugi als Metapher eines Heilprozesses beispielhaft darzustellen. Die Kartographie des Unglücks gleicht einem Stilleben ein Schauspiel von Vergänglichkeit. Wir sehen denn nun beides: das ursprüngliche Stück und den Augenblick der Katastrophe. Die Reparatur, welche kunstvoll ausgeführt gemeinsam etwas Neues erschafft, zeigt sozusagen das erste Entstehen, die Geburt der Keramik und dessen Zerschellen sowie die Erneuerung, dessen Wiedergeburt und alles im Augenblick der Betrachtung zur gleichen Zeit. Es wird dadurch deutlich, daß sowohl unter handwerklichen aber auch künstlerischen Gesichtspunkten ein Kintsugi-Stück im Wert steigt, mitunter sogar erheblich. Die vier größeren Teeschalen hier habe ich ebenso wie die kleineren Teeschalen unterschiedlich bewertet, ein jedes ist für sich ein Unikat. Impressionen aller sind hoffe ich zur Genüge vorhanden. Bitte suchen Sie sich im Auswahlmenü das entsprechende Werkstück zur Betrachtung und beim Einkauf aus.


265,00 € *
Versandgewicht: 1.000 g

Lagerbestand: 2

Die hier abgebildete Chawan kombiniert subtil in Zurücknahmme,
Schlichtheit und fast Kälte der Form eine absichtslose oder gar kindliche Verspieltheit in Gestaltung von Glasurpinselführung auf der Schalenaußen- wie Innenseite.
NARIEDA Shinichiro zeigt hier wie nicht zum ersten mal einen modernen Stil Japanischer Keramik, zugleich aber sehen wir in der Einfachheit in der Form eine Abkehr vom Materialismus sowie die Nähe zum Teeweg,
Chado oder Sado, der Teeweg.

220,00 € *
Versandgewicht: 700 g

Zur Zeit nicht lieferbar

↑ ca.9 x ○ 10cm x 13cm lang

Eine Kyusu wird für viele Japan-Tee-Trinker kein unbekanntes Etwas sein, ein(e) Hobin eventuell schon eher. Alles, was eine Tülle hat, ist dann zwar eine Teekanne bzw. Kyusu, dieser Teekannentyp hat aber keinen Griff und wird praktischerweise einhändig gegriffen, Daumen und Mittelfinger liegen seitlich an einer extra vorgesehenden Stelle, der Zeigefinger sichert den Deckel auf dem Knauf liegend - das heißt, es ginge im Grunde auch mit Links. Diese Etwas wird auch Hobin gennant. Mal wird der Tee mittels Rillen vor der Tüllenlippe, dann per oben gelegender Segmentsiebung filtriert - siehe auch die Gießerkanne von Herrn Novak! - hier bei der Hobin von Herrn Hirabayashi ist die Siebung innerhalb der Kanne, im Korpus beim Übergang zur Tülle. Diese Dinge sind in der Zubereitung Japanischer Tees ungemein praktisch. Da sie mit einer Hand gegriffen werden, ist vom Konzept her eine Grenze gegeben, wie groß sie sich ausmacht. Denn ab einer gewissen Proportion muss dann doch die zweite Hand zur Hilfe eilen. Und da verliert diese Variante an Bedeutung und Kannen mit Griff, entweder von der Seite oder klassisch chinesisch vom Rücken hinten, übernehmen dann größere Volumina. Dieser Hobin, irgendwie bin ich stets im Widerstreit, es männlich oder weiblich zu definieren, ist recht groß und kommt an die Grenze des Möglichen: es sind mit Sicherheit 280ml, welche das Volumen ausmacht. Abgesehen von meiner gestiegenen Präferenz für diese besondere Keramikherstellung des unglasierten Brennens mit Ascheanflug und die darauf folgende Oberflächengestaltung, ist es die Schlichtheit und Natürlichkeit des gestalterischen Objektes, das eingängig Unkomplizierte überhaupt: man sieht jeden Handgriff des Töpfers im Entstehen der Sache für etwas, den Zweck. Zugegeben ist es nicht elegant, da greife ich zu etwas anderem und im übrigen will es das auch nicht sein. Aber wofür gibt es die Vielfalt: Nicht jeder Ausdruck, nicht jede Charaktereigenschaft muss bedient sein bzw. erfüllt werden! Hier besticht die Fertigung im Sinne der praktischen Nutzung im Alltag, - daß jeder Tag nahezu perfekt zu gelingen habe, hier ist ein guter Begleiter! Acht Tage und Nächte hinterlassen Feuerspuren, hinterlassen eine Aura, die jeder Teemensch sofort wahrnehmen wird, das ist Teekeramik pur.
Die Werke Noburo Hirabayashi´s zeigen ähnliche im Detail jedoch unterschiedlichste Gestaltung der Oberfläche, dafür Position im Ofen, Nähe zum Feuer bzw. Rauch und Asche verantwortlich ist. Bizen-Stil heißt stets glasurloser Brand, der Ascheanflug zaubert ein Farbenspektrum auf den Scherben, das für Wissende unverkennbar ist. Das für mich Spektakuläre ist, all das wir sehen, steckt im Ton, im Werk verborgen. Feuerzungen, Asche, leichte Temperaturschwankungen in der Atmosphäre des Ofens gebären jene Vielfalt und jedes Stück zeigt einen einzigartigen Charakter. Die Textur der Oberfläche ist feinrauh, mal auch etwas gröber und meine Hände schmiegen sich gern um diesen Körper. Der Geschmack des Tees - ich sage dies immer wieder ist unverfälscht, ist ehrlich. So eine Begegnung ist mir lieber, nichts Vorgemachtes, keine Ablenkung, ungeschminkt, fundamental. Der, die, das Hobin, welches abgebildet ist, dies ist eines von aktuell 12 zur Zeit lieferbaren.


Kyusu Gießer, Hirabayashi, Bizen-Stil

 

185,00 € *
Versandgewicht: 650 g

Lagerbestand: 6

? ca.6,5 x ? 8,5cm

Mit jedem Stück, mit jedem neuem Tonwerk, wie er es nennt, welches sich aus der Transportfolie schälte, breitete sich zunehmend eine innere Stille aus, eine Stille, als würden durch Frequenzfilter langsam aber stetig Tonhöhe und Lautstärke des ganz normalen Alltagswirrwarr abgedreht. Acht Tage und Nächte hinterlassen Feuerspuren, hinterlassen eine Aura, die jeder Teemensch sofort wahrnehmen wird, das ist Teekeramik pur. Nebenbei bemerkt sei, Nagano, die Geburtsstätte jener Keramik, ist nicht Bizen, die Brenntechnik jedoch wohl. Ich zeige Ihnen seinen Anagama-Ofen innerhalb einer jeden Werkbeschreibung, tunnelartig nimmt er zentral einen überdachten Bereich ein, wo um ihn herum aufgeschichtet sich Brennholz stapelt - 8 Tage zu feuern, die Flammen fordern viel Nahrung. Gleich am Tag des Eingangs bei mir traf ein Kundiger auf die neue Ware - und da wird nicht lange gezögert. Tags darauf traf es sich, daß wir in der Teeschule, daß ich Tee mit einer der Schalen machen wollte und konnte - glauben Sie mir, ich gebe sie wirklich nur ungern her. Ich werde seien Sie versichert deshalb in der Preisgestaltung nicht ungehörig werden, im Grunde freue ich mich auch, wenn ein Liebhaber einen großen Wunsch mit dem Kauf einer Teekeramik erfüllt sieht. Die Werke Noburo Hirabayashi´s zeigen ähnliche im Detail jedoch unterschiedlichste Gestaltung der Oberfläche, dafür Position im Ofen, Nähe zum Feuer bzw. Rauch und Asche verantwortlich ist. Bizen-Stil heißt stets glasurloser Brand, der Ascheanflug zaubert ein Farbenspektrum auf den Scherben, das für Wissende unverkennbar ist. Das für mich Spektakuläre ist, all das wir sehen, steckt im Ton, im Werk verborgen. Feuerzungen, Asche, leichte Temperaturschwankungen in der Atmosphäre des Ofens gebären jene Vielfalt und jedes Stück zeigt einen einzigartigen Charakter. Die Textur der Oberfläche ist feinrauh, mal auch etwas gröber und meine Hände schmiegen sich gern um diesen Körper. Der Geschmack des Tees - ich sage dies immer wieder ist unverfälscht, ist ehrlich. So eine Begegnung ist mir lieber, nichts Vorgemachtes, keine Ablenkung, ungeschminkt, fundamental.
Bitte beachten Sie, daß die hier abgebildete Teeschale eine Variante ist, jedes Stück, die kleineren Teeschalen wie auch die größeren Chawans, ist ein Unikat. Deswegen bin ich auch gern bereit, Ihnen aus dem Bestand Fotos einzelner Stücke zum Vergleich zuzusenden.


Werkstücke A bis E

Bizen_Yunomi-1,_Hirabayashi,_9-16_053Bizen_Yunomi-1,_Hirabayashi,_9-16_040Bizen_Yunomi-1,_Hirabayashi,_9-16_005Bizen_Yunomi-1,_Hirabayashi,_9-16_018Bizen_Yunomi-1,_Hirabayashi,_9-16_009

 

58,00 € *
Versandgewicht: 300 g

Zur Zeit nicht lieferbar

↑ ca.8,7 x ○ 10,6cm

Mit jedem Stück, mit jedem neuem Tonwerk, wie er es nennt, welches sich aus der Transportfolie schälte, breitete sich zunehmend eine innere Stille aus, eine Stille, als würden durch Frequenzfilter langsam aber stetig Tonhöhe und Lautstärke des ganz normalen Alltagswirrwarr abgedreht. Acht Tage und Nächte hinterlassen Feuerspuren, hinterlassen eine Aura, die jeder Teemensch sofort wahrnehmen wird, das ist Teekeramik pur. Nebenbei bemerkt sei, Nagano, die Geburtsstätte jener Teeschale, ist nicht Bizen, die Brenntechnik jedoch wohl. Ich zeige Ihnen seinen Anagama-Ofen innerhalb einer jeden erweiterten Werkbeschreibung. Tunnelartig nimmt er zentral einen überdachten Bereich ein, wo um ihn herum aufgeschichtet sich Brennholz stapelt - 8 Tage und Nächte zu feuern, die Flammen fordern viel Nahrung. Gleich am Tag des Eingangs bei mir traf ein Kundiger auf die neue Ware - und da wird nicht lange gezögert. Tags darauf traf es sich, daß wir in der Teeschule, daß ich Tee mit einer der Schalen machen wollte und konnte - glauben Sie mir, ich gebe sie wirklich nur ungern her. Und es ist genau diese hier, intuitiv gingen meine Hände sofort zu dieser Chawan. Ich werde seien Sie verschert deshalb in der Preisgestaltung nicht ungehörig werden, im Grunde freue ich mich auch, wenn ein Liebhaber einen großen Wunsch mit dem Kauf einer Teekeramik erfüllt sieht. Yakishime Keramik, und Bizen gehört ja dazu, verblüfft oft mit dem Gegensatz starker räumlicher Präsenz und relativ geringem Eigengewicht: 337g wiegt die Schale, also kein Brocken. Trotz des für meine Hände knapp bemessenen Durchmessers, war die Zubereitung von Matcha problemlos. Chawan No.5 - das meint natürlich, es ist eine von...ich glaube, es sind eingetroffen 10 Stück, und jedes ist natürlich ein Unikat.
Die Werke Noburo Hirabayashi´s zeigen ähnliche im Detail jedoch unterschiedlichste Gestaltung der Oberfläche, dafür Position im Ofen, Nähe zum Feuer bzw. Rauch und Asche verantwortlich ist. Bizen-Stil heißt stets glasurloser Brand, der Ascheanflug zaubert ein Farbenspektrum auf den Scherben, das für Wissende unverkennbar ist. Das für mich Spektakuläre ist, all das wir sehen, steckt im Ton, im Werk verborgen. Feuerzungen, Asche, leichte Temperaturschwankungen in der Atmosphäre des Ofens gebären jene Vielfalt und jedes Stück zeigt einen einzigartigen Charakter. Die Textur der Oberfläche ist feinrauh, mal auch etwas gröber und meine Hände schmiegen sich gern um diesen Körper. Der Geschmack des Tees - ich sage dies immer wieder ist unverfälscht, ist ehrlich. So eine Begegnung ist mir lieber, nichts Vorgemachtes, keine Ablenkung, ungeschminkt, fundamental.


Chawan No.5, Hirabayashi Bizen-Stil

 

200,00 € *
Versandgewicht: 750 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Die Zubereitung von Matcha hat neben dem Teebesen genannt Chasen einen traditionellen Löffel zur Dosierung des Teepulvers, den Chashaku. Wie bei dem Chasen ist es sicherlich kein Muss, ein Kann also, es geht mit Sicherheit auch anders. Die Sache als solche bindet mich persönlich zum Gebrauch eines Chashaku und wenn man beide Dinge, Chasen und Chashaku, mit Matcha im Einsatz hat, wird man dann auch merken, dass es wie ein Selbstverständnis zum Thema Matcha dazu gehört.

4,90 € *
Versandgewicht: 50 g

Lagerbestand: 3

Shirokuro Teeschale

Teeschale Shirokuro

Richtiges und Falsches, Schuld und Unschuld, Schwarz und Weiß - dies die Bedeutungen, die Übersetzungen, welche angeboten werden. Wie wir es auch betrachten, es ist eine Teeschale, etwas von UND, das wir immer in den Händen halten.

Die Herstellung - auch wenn "nur" ein Gebrauchsgut, die Fertigung ist spielerisch und gut überlegt. Der erste Blick könnte einen auch in die Irre führen. So sind die dunkel gehaltenen Stellen unterhalb der weißen Glasur liegend ja, eigentlich nicht schwarz, die zuerst aufgetragene Engobe ist von dunklem Braun - die weiße Glasur, welche hiernach folgt, lässt die Stellen frei, die durch Wachsauftrag sich ergeben haben. Lässt sie frei, denn jede Schale ist de facto ein Unikat, die Herausbildung der dunklen eigentlich abstrakten Motivik ist jedesmal neu und ohne Vorgabe gestaltet.

Shirokuro - da ich mir nicht sicher bin, was richtig oder falsch, schuldig oder unschuldig, schwarz oder weiß ist - ja selbst das ist nicht eindeutig, und so finde ich die Übersetzung UND am zutreffendsten.



Teeschale Shirokuro
33,00 € *
Versandgewicht: 200 g

Lagerbestand: 12

Porzellan-Giesserkanne,_weiss_180ml_007.JPG

Das hier aus Taiwan stammende Tee-Utensil wird dort als Teekanne bezeichnet, wo ich dies noch als Deckeltasse titulierte. Das ist eigentlich nicht sonderlich wichtig - es ist einfach nur schön und rundum funktional zugleich. Kunden bei mir Geschäft sehen mich recht häufig hiermit Tee verkosten, da es auf Grund des Materials Porzellan neutral und somit für jede Teeverarbeitung geeignet ist.
Der Deckel sitzt, es greift sich sicher und die drei Haltepunkte sind weit davon entfernt, empfindlich heiß zu werden. Das Fassungsvermögen beträgt 130ml, ein im Innern des Gießers befindliches Porzellan-Sieb verschönt den Aufguss. So unscheinbar dieses Utensil, ich möchte es nicht missen.


Detailansichten

Porzellan-Giesserkanne,_weiss_180ml_009.JPG Porzellan-Giesserkanne,_weiss_180ml_011.JPG
42,00 € *
Versandgewicht: 350 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Im letzten Jahr und ich glaube auch bereits das Jahr zuvor entpuppte sich sich dieses Kännchen als gern gewählte Japanische Teekanne im Sortiment. Das Muster im Teehandel lag zunächst nur als ungenügende Bilddarstellung vor, sonst hätte ich es berits früher angeboten. Denn es ist eine schlichte und dabei recht elegante Kyusu. Das Weiß der Kanne wirkt wie immer etwas reserviert, doch hat die Form gleichsam sinnliche Aspekte, die Tülle zum Beispiel, die zu betrachten lohnt, ist perfekt geformt. Das Gesamterscheinungsbild ist bewußt ausgewogen und für den alltäglichen Gebrauch konzipiert. Im Innern der Kanne erarbeitet ein Obi-Sieb, ein Rundumsieb, einen zügigen wie gut gefilterten Tee-Aufguss. Ganz nüchtern weiß ist dann die Kanne doch nicht, so ist der Deckel, welcher tiefer als die Schulter liegend ihr eine Apfelform gibt, mit einer Verfärbung ins Hellgrüne versehen. Das Volumen der Kanne umfasst ca. 350ml, auf den ersten Blick einfach, die zweite Betrachtung der Kanne zeigt Einfachheit als Vorgabe und was in qualitativer Herstellung daraus erwachsen kann.

75,00 € *
Versandgewicht: 450 g

Lagerbestand: 1

Ich benutze seit Jahren bei Verkostungen Japanischer Tees für kleinere Mengen oder für mich allein stets Hand-Kyusu´s, Gießer, welche über eine Rillensiebung vor der leicht schnabelartigen Tülle im Innenraum eine genügende Filterung erwirken, im Grunde aber es mir eigentlich fast egal ist, ob ein wenig Blattmaterial dabei mit in den Aufguss gelangt. Die Keramikart dieses Artikels trägt Herkunft, d.h. Stadt und Zusammensetzung des Tones im Namen. Shigaraki liegt in Zentral-Japan, der Keramikstil, welcher nach ihr benannt wurde, ist bekannt für seine Schlichtheit und Natürlichkeit. Dieses Hand-Kyusu-Set ist ganz traditionell ein Shigarakibrand jedoch mit einer modernen Glasur, die mit einem sehr schönen ausgewogenen Craquelé versehen Grün-, Grau- bis Rosétöne pastell vereint. Der Größe der Hand entsprechend werden diese Hand-Kyusu jedoch selten größer als 150-180ml, eher sogar kleiner, 80-100ml. Dann für außergewöhliche Tees, meißtens Schattentees - Gyokuro oder erlesene Kabuse-Tees. Vom gleichen Töpfer führe ich dieses Set bestehend aus Gießer zu 150ml und drei Tässchen à 50ml in tradioneller Machart. Typisch hierbei eine äußerlich raue anthrazit bis braun-rote Ascheglasur. Die zarten Farbverläufe und die durch den Gebrauch sich verinnerlichende Craqueléstruktur wird diese Utensilien kostbarer werden lassen. Darüberhinaus gibt es die Gießer auch einzeln ohne die jeweiligen Tässchen. Wie Sie sich auch entscheiden, ich habe es vor langer Zeit getan und bereue es nicht die Sekunde.


Hand-Kyusu-Set, Shigaraki pastell-beige Glasur
158,00 € / Set(s) *
Versandgewicht: 450 g

Lagerbestand: 1

Im Grunde erübrigen sich Worte, wenn man sich der Betrachtung des Kännchens hingibt und sich an der schlichten Form und feinrauhen Oberfläche erfreut.
Die Farbe ist ähnlich die von hellem Lehm - beige, und die Kanne zeigt eine charakteristische Steinpigmentierung - zugegeben ist das ein Genuss, der jetzt nur mir vorbehalten ist, wie sie so in meiner Hand liegt. Funktional betrachtet, gießtechnisch ist diese Kanne perfekt, sein 100-110ml Volumen eignet sich gerade auch ausgezeichnet zur Gongfu Cha. Grundsätzlich suche ich diese Kanne in drei unterschiedlichen Größen auf Lager zu führen: 110ml,  150ml und die dritte bewegt sich zwischen 180-200ml. Zusätzlich biete ich jede Kanne dann auch in verschiedenen Farben an - zur Zeit ist es bei diesem Stück in 110ml Werkstück A - beige, dann Werkstück B - braun (purple) sowie Werkstück C - anthrazit-schwarz.
Eine durch seine bauchige Gestalt typische Oolong-Teekanne.

95,00 € *
Versandgewicht: 350 g

Lagerbestand: 2

Ich benutze seit Jahren bei Verkostungen Japanischer Tees für kleinere Mengen oder mich allein stets Hand-Kyusu´s, Gießer, welche über eine Rillensiebung vor der leicht schnabelartigen Tülle im Innenraum eine genügende Filterung erwirken, im Grunde aber es mir eigentlich fast egal ist,
ob ein wenig Blattmaterial dabei mit in den Aufguss gelangt. Die Keramikart dieses Artikels trägt Herkunft, d.h. Stadt und Zusammensetzung des Tones im Namen. Shigaraki liegt in Zentral-Japan, der Keramikstil, welcher nach ihr benannt wurde, ist bekannt für seine Schlichtheit und Natürlichkeit. Dieses Hand-Kyusu-Set ist ganz traditionell ein Shigarakibrand mit eine typisch rauhe, natürlich bräunlich-rote Ascheglasur. In die Oberfläche aufgehende metallik-schiefer, anthrazitfarbene Schattierungen mit hellbraunen Ausläufern am Rand zeigen, dass ein sehr dünner Glasurauftrag zusätzlich verwendet wurde. Im Innern des Gießers findet sich eine graublaue Glasur, auch die Tassen weisen dies auf. Gerade die Tassen heben eine Besonderheit hervor, die mich ungemein fasziniert. Shigaraki zeigt mehr als deutlich, dass es ein Werk des Feuers ist, glühend der Erde entrisssen, gleichzeitig sind sie in Form leicht, ja fast lieblich, wenn auch von etwas spröder Haptik. Der Größe der Hand entsprechend werden diese Hand-Kyusu jedoch selten größer als 150-180ml, eher sogar kleiner, 80-100ml. Dann für außergewöhliche Tees, meißtens Schattentees - Gyokuro oder erlesene Kabuse-Tees. Vom gleichen Töpfer führe ich dieses Set bestehend aus Gießer zu 150ml und drei Tässchen à 50ml mit einer lichten Glasur, die mit einem sehr schönen ausgewogenen Craquelé versehen, Grün-, Grau- bis Rosétöne pastell vereint. Auch hier steht die Schlichtheit in Form und wohl auch der pastellen Glasur im Vordergrund. Die Gesamterscheinung ist im Vergleich zarter doch von selbstbewusster Eleganz. Darüberhinaus gibt es die Gießer auch einzeln ohne die jeweiligen Tässchen. Wie Sie sich auch entscheiden, ich habe es vor langer Zeit getan und bereue es nicht die Sekunde.


Hand-Kyusu-Set, Shigaraki Holzofenbrand
167,00 € / Set(s) *
Versandgewicht: 500 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Tokoname Kyusu von HikirimatsuJede Japanische Kyusu - Teekanne in Handarbeit gefertigt, ist ein Einzelstück, ein Kleinod.

Das besondere Detail bei dieser Teekanne könnte eventuell in dessen Schlichtheit wahrgenommen werden, und es braucht den üblichen zweiten Blick, um dem Stück die Feinheit seiner Verarbeitung und somit seine innewohnende Schönheit zu entlocken. Nicht schwarz, ein dunkles Schokoladenbraun ist Grundfarbe der kugeligen Seitenstielkanne. Die Oberfläche ist so akurat poliert, daß sie mir fast beim Greifen entgleitet, das Sieb natürlich, ist aus ebenfalls aus Keramik innen hinein vor der Tülle eingearbeitet. Das geschnitzte Ornament auf dem Rücken und im Übergang von Deckel zur Schulter der Kanne zeigt bei genauerem Blick ein florales Moment, es sind ausschnitthaft Orchideenstempel - nicht kleine Flaschenkürbisse, Tokkuri zur Aufbewahrung im Ausschenken von Sake, da irrte ich. Nach dem Ausverkauf setzte ich unbedingt auf einen erneuten Bezug dieser schönen und handwerklich sehenswerten Kanne, welche im Rahmen von Möglichkeiten in Bezug Japanischer Keramik im Preis immer noch moderat verbleibt.


Tokoname Kyusu von HikirimatsuTokoname Kyusu von Hikirimatsu
140,00 € *
Versandgewicht: 600 g

Lagerbestand: 1

Zu einem Chasen - einem Teebesen aus Bambus - gehört eigentlich eine dazu gehörige Halterung genannt Chasentate, welche im Grunde unabdingbar mit der Formgebung des in Gebrauch befindlichen Chasen verbunden ist. Denn er, der Teebesen, gerät unweigerlich aus der Form, das Material Bambus arbeitet und wird sich auf Dauer strecken und sicher auch irgendwann dann brechen. Die Halterung nun tut nichts Anderes als den inneren wie äußeren Ring in Form und Krümmung zu erhalten und darüberhinaus ein geregeltes Trocknen der einzelnen Kranzborsten des Besens zu gewährleisten.
Dieser Chasentate nun ist aus Holz, welches sich organischer mit dem Material Bambus des Besens verbindet als mit dem normalen Porzellanprodukt, das ich ebenfalls hier auf den Seiten anbiete.
Es ist sicherlich auch eine Sache der Ästhetik, denke ich - Holz oder Porzellan, wobei mir gerade noch der funktionale Aspekt in den Sinn kommt, dass besagtes Produkt aus Holz nicht so leicht auf dem Boden zerschellen kann...

35,00 € *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 2

Die Zubereitung von Matcha hat neben dem Teebesen genannt Chasen einen traditionellen Löffel zur Dosierung des Teepulvers, den Chashaku. Wie bei dem Chasen ist es sicherlich kein Muss, ein Kann also, es geht mit Sicherheit auch anders. Die Sache als solche bindet mich persönlich zum Gebrauch eines Chashaku und wenn man beide Dinge, Chasen und Chashaku, mit Matcha im Einsatz hat, wird man dann auch merken, dass es wie ein Selbstverständnis zum Thema Matcha dazu gehört.
Dieser Chashaku ist grau-schwarz, ein weiterer im typischen gelb-beigen Bambuston finden hier unter diesem Link.

8,50 € *
Versandgewicht: 50 g

Zur Zeit nicht lieferbar

150ml Volumen

Ein Klassiker Chinesischer Teekännchen aus Yixing Keramik ist die Black Pearl, nahezu kugelig mit leicht abgeflachter Schulter, aus welcher die etwas gekrümmte Tülle sich entwickelt. Stark in der Formgebung und harmonisch in den Proportionen, einfach ohne Schnörkel doch von akkurater Fertigung - eine vorzügliche Teekanne, welche in einem Seidenbeutel verpackt mitsamt einem Kästchen geliefert wird . Ebenfalls lieferbar ist selbiges Kännchen etwas größer mit 200ml Volumen.

95,00 € *
Versandgewicht: 550 g

Lagerbestand: 1

Zu einem Chasen - einem Teebesen aus Bambus - gehört eigentlich eine dazu gehörige Halterung genannt Chasentate, welche im Grunde unabdingbar mit der Formgebung des in Gebrauch befindlichen Chasen verbunden ist. Denn er, der Teebesen, gerät unweigerlich aus der Form, das Material Bambus arbeitet und wird sich auf Dauer strecken und sicher auch irgendwann dann brechen. Die Halterung nun tut nichts Anderes als den inneren wie äußeren Ring in Form und Krümmung zu erhalten und darüberhinaus ein geregeltes Trocknen der einzelnen Kranzborsten des Besens zu gewährleisten.
Dieser Chasentate hier ist aus Porzellan farblich ein warmes Pastell-Blau. Im Angebot gibt es derweil noch zwei Halter aus gedrechseltem Holz, die Ihnen noch eine weitere Auswahl im Bereich Materialäthethik sowie Funktionaliät geben.
Die Maße des Halters: der äußere Durchmesser beträgt 64mm, die Höhe 74mm und der Durchmesser für die innere Führung des Besen beträgt 30mm.

9,75 € *
Versandgewicht: 150 g

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Einfach die Form, wie ein abgeschnittener Kegel im Grunde, doch vorzüglich gießend und schlicht praktisch in der Handhabung. Eine sehr gute Alltags- Yixingkanne, dessen Volumen etwas über 200ml liegt

78,00 € *
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Eine äußerst sehenswerte Japanische Teekanne in Handarbeit gefertigt, ein wirkliches Unikat. Ein exellentes Handwerksstück, dazu gehörig ein Paar passende Teebecher - das Set ist makellos wie unvergleichbar.
Das Volumen der Kanne beträgt 720ml, die Bechermaße sind ca. 7,5 x 8,0cm.
Ein hoch gefeuerter Brand, die Kanne und die Becher sind leicht - trotz der vielen Bilder gäbe es noch viele Einstellungen diese Keramik zu fotografieren..

 

395,00 € / Set(s) *
Versandgewicht: 1.500 g

Lagerbestand: 1

Ich glaube, die erste Chinesische Teekanne, die ich bewusst wahrnahm, war jene welche, der ich jetzt den etwas plakativen Namen China Classic gegeben habe - sicherlich hat die Kanne einen Namen und es gibt eine Übersetzung aus dem Chinesischen, die ich beizeiten hinzufügen werde. Im Grunde ist es nicht ganz so wichtig für uns, die Funktionalität und ihre ruhende Schönheit sprechen im Grunde für sich. Die Yixingkanne mit 180ml Volumen hat auf ihrem Korpus einen buddhistischen Vers eingeschnitten, dessen Inhalt durch den jahrelangen Gebrauch der Kanne immer stärker hervortreten wird.

85,00 € *
Versandgewicht: 500 g

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180ml Volumen

Ein Klassiker Chinesischer Teekännchen aus Yixing Keramik ist die Black Pearl, nahezu kugelig mit leicht abgeflachter Schulter, aus welcher die etwas gekrümmte Tülle sich entwickelt. Stark in der Formgebung und harmonisch in den Proportionen, einfach ohne Schnörkel doch von akkurater Fertigung - eine vorzügliche Teekanne, welche in einem Seidenbeutel verpackt mitsamt einem Kästchen geliefert wird . Ebenfalls lieferbar ist selbiges Kännchen in der noch kleineren Größe mit 150ml Volumen.

95,00 € *
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Klein und kompakt, mit 220ml eine Japanische Teekanne für Individualisten - die Botschaft könnte lauten, daß hier nichts weiter als die Form spricht, eine rundum gute Sache eben. Dabei aber schon, wir schauen in das Kännchen hinein, großer Wert auf ein Keramiksieb gelegt wird. Diese Kanne war gleichwohl einst in roter Farbe lieferbar, jetzt zur Zeit nicht mehr.

98,00 € *
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Matcha ohne einen Teebesen genannt Chasen zu verrühren, schaumig zu schlagen, wird sich als ein schwieriges Unterfangen herausstellen. Die Besen werden traditionell aus Bambus gefertigt und haben je nach Ansprüchen und auch unterschiedlicher Matchazubereitung unterschiedliche Borstenzahl. In der Regel werden drei Kategorien 80, 100 und 120-er angeboten, was sich auf den gewählten Durchmesser des Bambus in der Verarbeitung bezieht. Daraus resultiert naturgegeben eine bei größerem Durchmesser höhere geschnittene Borstenzahl innen wie außen. Je mehr Borsten, desto besser bzw. einfacher oder effektiver verläuft das Schlagen des Tees, doch habe ich im Vergleich der jeweiligen Varianten festgestellt, daß die 80-er nicht ausreichend sind für die Zubereitung von geschäumten Matcha. Sie liegen auch besser in der Hand und meine ist nicht zart oder gar klein
Einsteiger auf dem Gebiet des Matchagenusses verzeihe ich es selbstverständlich, wenn zuerst vielleicht der Gebrauch eines Schneebesens Standard ist. Bedenken sollten wir aber, dass sich die Verbindung Metall und Tee eigentlich nicht empfiehlt, der Bambusbesen das Teepulver im Gebrauch zu einer Paste verstreichen kann, um die Klümpchenbildung zu mindern und zu guter Letzt hat es auch etwas mit Stil oder Teekultur zu tun, wenn wir einen Matchabesen bei der Zubereitung des Matchas verwenden.
Für die Pflege des Chasen rate ich zum Gebrauch eines Chasentate, eine für die längere Haltbarkeit des Besens spezielle Besenhalterung. Einen Tipp zuletzt noch: vor Gebrauch des Besens lohnt es sich diesen in Wasser für enen Moment einweichen zu lassen. Das verlängert die Lebensdauer Ihres Tee-Utensils erheblich...und Sie müssen nicht so bald wieder einen Chasen kaufen!

15,00 € *
Versandgewicht: 150 g

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↑ ca.6,5 x ○ 8,5cm

Hirabayashi Yunomi Teeschale mit Kintsugi-Reparatur, Bizen-StilIn einer der ersten Lieferungen von Keramik des Töpfers Hirabayashi geschah ein großes Transportunglück, daß mehr als die Hälfte der Lieferung durch Fahrlässigkeit der Transportdienstleister zerbrach. Aus diesem Fiasko suchte man das noch Beste heraus zu machen und nahm sich der beschädigten Stücke an, welche noch zu reparieren gingen. In alter Tradition wird bis heute noch Keramik mittels einer Lackreparatur zeitaufwändig gekittet. Der in mehreren Schichten aufgetragende Urushi-Lack wird im Endstadium mit Goldstaub angereichert, was in finaler Gestalt eine Goldäderung auf dem Gefäß zeigt. Es ist natürlich Ermessungsspielraum, eventuell eher Silber statt Gold zu verwenden oder einfach nur den reinen Lack. Das Aushärten des Lackes dauert selbst bei z.Bsp. kleinen Chips, Abplatzungen von Glasuren einen Monat. Die freundliche Japanerin, die sich diesen Stücken hier angenommen hatte, benötigte bei einer Chawan, einer größeren Teeschale von Hirabayashi (sie steht hinter mir im Regal) mehr als ein halbes Jahr. Auf die Frage, ob angesichts dieses Aufwands eine Reparatur sich noch lohnt, wird ein jeder mit JA antworten, wer ein Stück sein Eigen nennen darf, dessen Wert im Grunde ideeller Natur ist. Der damalige Anschaffungspreis hat vielleicht schon von Beginn an nicht die emotionale Bindung zur Sache dargestellt bzw. erreichen können, wenn nicht gar, was die Regel ist, die Zeit im Gebrauch der Dinge Spuren wie auch persönliche Geschichte hinterlässt, deren subjektiver Wert in einer anderen Sphäre liegt als monetär messbar. Im Unterschied nun zu ursprünglichen Kintsugi-Reparaturen liegen hier nun aktuell Stücke vor, Yunomi und Chawan, welche neu und unbenutzt zu Bruch gingen, d.h. in ihnen keine persönliche Geschichte eines Vorbestzers sich manifestiert hat. Man hätte im Grunde die Sache mit großem Bedauern auf sich beruhen lassen können, wenn nicht in dieser Lieferung so außerordentliche Werke waren, daß sich eine Kintsugireparatur als Option anbot trotz der Kosten. Hier sehen Sie vier Yunomi Teebecher, an und für sich schon ausgesprochen schön in Gestalt, die Kartographie des Unglücks gibt ein vergoldetes Netz mit, welche eine eigene filigran-ornamenthafte Verzierung zeigt, ein Dekor von Vergänglichkeit. Wir sehen denn nun beides: das ursprüngliche Stück und den Augenblick der Katastrophe. Die Reparatur, welche kunstvoll ausgeführt gemeinsam etwas Neues erschafft, zeigt sozusagen das erste Entstehen, die Geburt der Keramik und dessen Zerschellen sowie die Erneuerung, dessen Wiedergeburt und alles im Augenblick der Betrachtung zur gleichen Zeit. Es wird dadurch deutlich, daß sowohl unter handwerklichen aber auch künstlerischen Gesichtspunkten ein Kintsugi-Stück im Wert steigt, mitunter sogar erheblich. Die vier Yunomis habe ich demgemäß unterschiedlich bewertet, ein jedes ist für sich ein Unikat. Impressionen aller sind hoffe ich zur Genüge vorhanden. Bitte suchen Sie sich im Auswahlmenü das entsprechende Werkstück zur Betrachtung und beim Einkauf aus.


135,00 € *
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Dass ich relativ verzögert die Kategorie Zubehör mit verschiedenen Teekannen zum Genuss des Japanischen Tees adäquat fülle, das hat mit einem gewissen Zeitaufwand in der Präsentation sowie mit der Problematik zu tun, hier mehrheitlich Einzelstücke zu listen. Doch gibt es auch im Bereich Japanischer Keramik Angebote von handwerklicher Könnerschaft, welche in Serien produziert und angeboten werden. Die folgende Tokoname Kyusu, ein Prototyp der Kugelbauchkanne mit eingearbeiteten Keramiksieb und durchschnittlichen 300ml, zeigt auf der Oberfläche eine Holzsaschenglasur, welche von Kanne zu Kanne stets ein wenig abweicht. Diese Varianten sind jedoch von marginaler Natur, als dass man ein neues Einzelstück erkennen wollte. Die Funkionalität ist durch das weit verlaufende und kleingelochte Sieb von großer Effektivität. Ich selbst finde und das recht reizvoll den Innenraum der Kanne in Farbe und feinrauher Oberflächenstruktur an Kork erinnernd. Die Oberfläche spielt mit der verglasten Holzasche von braun nach olivgrün verlaufend und gewisse Freiflächen können leichte Metallikeffekte ins Bronzene erzielen.


Tokoname_Kyusu_z305_006

94,00 € *
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Lagerbestand: 3

In handwerklicher Könnerschaft, welche Meisterkannen bzw. Unikate hervorbringen, dies zeigt die folgende Tokoname Kyusu von Masahito. Man mag zu der Motivik stehen wie man möchte, doch ein jeder wird die Kunstfertigkeit erkennen, mit der an dieser Teekanne gearbeitet wurde. Diese rote Keramik heißt auch Shudei, die per Hand aufgetragenden Kirschblütengirlanden sind vorzüglich getroffen und natürlich, es rutscht delikat nah am Kitsch vorbei. Vorbei deswegen, weil ich mir einfach sagen muss, diese Kanne ist einfach schön und zeigt ein so freundliches Äußeres, daß man nicht von Kitsch sprechen sollte. Handsigniert vom Töpfer am Boden der Kanne, sowie ein eingezeichnet ist ein poetischer Bezug, welcher mir aber entfallen ist - neben den Blüten gibt es einen Vermerk, welchen ich versuche zu erläutern, demnächst hoffe ich mehr zu wissen. Im Innern, wie kann es anders sein, finden wir natürlich ein eingebautes Keramiksieb wieder, das Fassungsvermögen der Kanne ist ein wenig höher als sonst, es liegt bei 380ml. Dies macht sie mehr zu einer Kanne für mindestens zwei Personen, da die Mehrfachaufgüsse, und in der Regel gelingen bei japanischem Tee drei Aufgüsse ohne Qualitätsverlust, einen zu üppigen Ertrag für einen allein erbringen würden. Ich allein käme mit der Kanne morgens nicht zurecht, wobei so etwas Schmuckes am Morgen natürlich seinen Reiz hat.


Tokoname_Teekannen_060

175,00 € *
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Lagerbestand: 1

Obwohl diese Teekanne wie der Artikel z305 eher zu einer Standardkanne für die "Grundausstattung" zu zählen gilt, kann man nicht umhin gehen und ebenso hier bemerkenswerte Qualitäten feststellen. Natürlich, die Farbe, ein klassisches Schwarz, wodurch eine kraftvolle Raumwirkung entsteht, Korpus, Seitengriff und Tüll sind mit Sicherheit aus einer Form gegossen und selbstverständlich perfekt zusammen gefügt. Die besondere Handarbeit erfolgte auf der Oberfläche der Kyusu mit einer gebürsteten Gestaltung, daß eine unregelmäßige Oberfläche rindenartig sich zeigt. Nicht zu vergessen, auch hier sieht man im Innern ein per Hand eingesetztes Keramiksieb, was ich persönlich als Basisvoraussetzung für eine Japanische Teekanne betrachte, da, und das wissen die meisten Grünteeliebhaber in Bezug auf Japanischen Tee wahscheinlich sowieso, der Tee auf Grund des Dämpfens zu Beginn der Verarbeitung dann im späteren Aufguss sich im Volumen extrem vergrößert. Das aufgefächerte Sieb lässt so den Abguss zügiger geschehen - nicht zuletzt, verzichte ich wirklich nur zu gern auf Metall im Kontakt mit Tee.


Tokoname_Kyusu_z304_001

82,00 € *
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