Minggu Hong Yu Ruby Tea - Schwarzer Tee aus Taiwan, Ernte Mai 2021

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Es sind oft zufällige Verkostungen von Mustern, welche zu einem Verkaufsschlager führen. Von etlichen samples aus Taiwan eingedeckt kostete ich irgendwann diesen Tee und war relativ bestürzt, dass dieser mir nie aufgefallen war. Das Warum führt zu weit, Fakt ist, dieser Tee hat kurz nach seinem Eintreffen zu einem schnellen Ausverkauf geführt, überraschend schnell, denn schließlich ist das schon ein stolzer Preis für einen Schwarzen Tee. Nur wenn man etwas vertraut ist mit Hochlandtees aus Taiwan, schwarzen Tees meine ich, dann verwundert es einen nicht - sie sind schnell und zu Recht in höheren Sphären sich aufhaltend, teurer. Zur Zeit kann ich die Blätter meinen Kunden anhauchend nicht unter die Nase führen, somit beschreibe ich Ihnen das aufsteigende Aroma eines intensiv beerig-harzigen Duftes mit gekoppelt leicht malziger Süße. Jetzt in der Ernte 2020 leicht malzig - die Partie zuvor hatte dies durch Lagerung verstärkter ausgeprägt. Umworben habe ich diesen Tee immer mit einer wunderbaren Eigenschaft, nämlich des Nicht bitterns in einer großen (für mich ca. 700ml) Kanne - welchen Schwarztee kennen Sie, dessen Blätter übergossen und in der Kannen stehen gelassen, wohl zur Intensität sich entwickelt, jedoch nicht bittert? Es gibt sie kaum, nicht wahr? Und diese Charaktereigenschaft hat er natürlich beibehalten. Nichtsdestotrotz ist dieser Tee natürlich bestens geeignet für Mehrfachaufgüsse in einer kleinen Kanne oder Gaiwan, bei dann entsprechend höherer Dosierung.
Es war für mich vom letzten Winter an bis zum Frühjahr mein Lieblings- Schwarztee am Abend. Das habe ich selten, dass mich ein einziger Tee in steter Frequenz im Alltag begleitet. Wobei ich bemerken muss, nur für die Abendstunden. Dies jedoch relativ konstant.
Somit war ich nach Ausverkauf selbstverständlich sehr gespannt auf die neue Ernte im Mai diesen Jahres. Umstände, welche allen mehr als genug bekannt sein sollten, führte auch hier zu einem verspäteten Bezug im beginnenden Herbst jetzt. Was ist anders an der neuen Ernte? Nicht viel - was ja eigentlich auch ganz gut so ist -, etwas sagte ich bereits, das Malzige ist noch etwas im Hintergrund. Wir können davon ausgehen, dass sich dieser Tee gelagert hervorragend entwickeln wird und es ist auch meine Absicht, eine bestimmte Menge für das nächste Jahr abzulagern. Was für ein brillant-luftigen Duft er hat, betörend und dabei trotz seines obertonreichen Bouquets, ein in Körper sich entwickelndes, nachhaltiges Tassenfinish. Folglich auch hier: mit bester Empfehlung!

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