Alltägliches im Nebeneinander von Außergewöhnlichem
Ein Refugium guter Tees

 

Tee ist wie eine Formel, ein Synonym für ein Sichzurückziehen an einen Ort der Ruhe,
der Entspannung und des Genusses, wohl aber auch der Kreativität oder Konzentration auf das Wesentliche,
je nachdem, ob wir arbeiten oder genießen wollen. Tee verleiht dem gewöhnlichen Leben ein Muster,
eine ästhetische Struktur und transportiert Lebensart in den Alltag bis zur charakterlichen Ausformung im verfeinerten Genuss einer Spezialität. Ensemble Japanischer Tee auf Tablett
Ausgehend von einer Jahrtausende alten Trinkkultur mit den verschiedensten Strömungen und Entwicklungen bis in die heutige Zeit, biete ich in meinem Geschäft Teefeinkost TAN Momentaufnahmen von Erträgen im Teeanbau an,
die von Einfachheit bis hin zur Tee-Kunst reichen.
Im namenlosen Meer der Masse statt Klasse, von Billig entgegen Gutem versteht sich Teefeinkost TAN wie eine Enklave oder eine Insel für den Teeliebhaber.
Im Sortiment stelle ich sämtliche Verarbeitungen der Teepflanze dar, wobei in reichhaltiger Auswahl und ausnehmender Betonung exklusive Grüne Tees vornehmlich aus Japan und Oolongs (halb-oxidierte Tees) aus Taiwan (Formosa).
Nicht minder stark präsentiert sich mein Angebot orthodox verarbeiteter Schwarzer Tees Indiens,
aus Darjeeling und Assam - Pflückerträge Schwarzer und Grüner Tees aus China, Ceylon, Kenia und Nepal vervollständigen das Angebot. Neuzugänge frischer Tees und Zubehör finden Sie in der Regel in der Kategorie der jeweiligen Teeverarbeitung bzw. des Zubehörbereichs.


Das Geschäft in Berlin-Schöneberg befindet sich in der Crellestraße 7 und ist geöffnet von Montag - Freitag ab 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr am Abend, der Samstag hat eine verkürzte Öffnungszeit von 11:00 bis 16:00 Uhr -  ein Besuch außerhalb der Geschäftszeiten können Sie telefonisch oder per E-Mail:post@tee-feinkost-tan.de vereinbaren.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich über Fragen zum Tee sowie jede Anregung zur Verbesserung des Shops.

Freundlichst
Tan Kutay

 


Hong Cha Mao Feng Mittlerweile werden Gute Chinesische Schwarztees mehr und mehr als Feinkost wahrgenommen. Endlich muss ich sagen, endlich bleibt es nicht nur ein paar wenigen vorbehalten, Ihrem Genuss zu frönen. Schwarzer Tee aus China heißt jetzt denn auch Alltag, Alltag in dem Sinne von Alltag mit Anspruch. Mein Sortiment trägt dann zur Zeit mehr Varianten von Chinesischen Schwarztees denn Assampartien. In Vielfalt und Verarbeitungsqualität  treibt das Chinablatt immer interessantere Blüten als mir die tropischen Anbauregionen anbieten können. Ich bedaure dies, denn ich weiß, es ginge auch anders. Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann zum letzten mal ich mich für einen Ceylon- oder Assamtee innerhalb meines Newsletters begeisterte. Das nur so nebenbei, komme ich lieber zum Angebot: der Dian Hong Mao Feng Golden Tip, aus Yunnan übrigens, zeichnet ungewöhlich fruchtige Tiefe. Gespült erinnern mich die feuchten Blättern an kandierten Obst. Der für Yunnan typische Holz/Tabakton kombiniert gedörrte Früchte, Rosine und Aprikose, ist weich, sanft und erlaubt ein langes Ziehenlassen, 5 -6min sind geboten (eigentlich geht es auch länger...), die Zunge wird sich nicht beschweren. Der Tee bleibt immer ohne Schärfe, so tief die Tasse sich auch entwickelt, sie entgleitet denn aber auch wieder nicht, eine feine authentische Würze verbleibt konstant. Neben einem langen Ziehenlassen des Pflückguts habe ich eine weitere Form der Zubereitung für mich gewonnen, welche mit deutliche mehr Blättern, einem graduell längeren Spülvorgang und einer reduzierten Ziehzeit von 2,5  - 3min zu einem mehr brillanten Auftritt des Golden Tip führt und zu weiteren Aufgüssen einlädt.


Detailansichten

Hong Cha Mao FengHong Cha Mao Feng
9,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 6,000 g

Tokoname Kyusu von HikirimatsuJede Japanische Kyusu - Teekanne in Handarbeit gefertigt, ist ein Einzelstück, ein Kleinod.

Das besondere Detail bei dieser Teekanne könnte eventuell in dessen Schlichtheit wahrgenommen werden, und es braucht den üblichen zweiten Blick, um dem Stück die Feinheit seiner Verarbeitung und somit seine innewohnende Schönheit zu entlocken. Nicht schwarz, ein dunkles Schokoladenbraun ist Grundfarbe der kugeligen Seitenstielkanne. Die Oberfläche ist so akurat poliert, daß sie mir fast beim Greifen entgleitet, das Sieb natürlich, ist aus ebenfalls aus Keramik innen hinein vor der Tülle eingearbeitet. Das geschnitzte Ornament auf dem Rücken und im Übergang von Deckel zur Schulter der Kanne zeigt bei genauerem Blick ein florales Moment, es sind ausschnitthaft Orchideenstempel - nicht kleine Flaschenkürbisse, Tokkuri zur Aufbewahrung im Ausschenken von Sake, da irrte ich. Nach dem Ausverkauf setzte ich unbedingt auf einen erneuten Bezug dieser schönen und handwerklich sehenswerten Kanne, welche im Rahmen von Möglichkeiten in Bezug Japanischer Keramik im Preis immer noch moderat verbleibt.


Tokoname Kyusu von HikirimatsuTokoname Kyusu von Hikirimatsu
140,00 € *
Versandgewicht: 600 g
ca. 200ml

Shiboridashi_Dancak_aus_Porzellan,_ca.170ml_025Die erste Erfahrung mit jenen Einhand-Teekannen hatten Sie wie auch ich in der Regel mit Stücken aus Japan. Klassisch werden diese kleineren Zubereitungsgefäße für hochwertige Tees verwendet: also recht gutsortierte Sencha-Tees, vor allem dann vorzugsweise Kabuse und Gyokuro. Eigentlich findet sich in Japan in nahezu allen bekannten Keramikstilen dieser Typus wieder, es dominieren aus meiner Erfahrung hier Hagi und Bizen, seltener findet sich Shigaraki oder Iga-Keramik - ich besaß einst einen Hobin im Takatori-Stil und vor längerer Zeit gestattete ich mir persönlich einen Hobin im Echizen-Stil, - auch ich investiere in meine Liebhabereien. Bizen Hohin führe ich verstärkt von dem Töpfer Noburo HIRYBAYASHI, welcher diese auch mal in größeren Volumina produziert. In auffallend guter Qualität folgten dann die ersten Stücke dieser Art Teekeramik aus Tscheschien. Eine gelungene Keramik von Schlichtheit, die den Fokus ganz auf Form und Funktion legt: ein in Holzbefeuerung außen glasurlos nur von Ascheanflug leicht gezeichnetes Tee-Utensil, einige wenige biete ich in farbiger Glasur an, mitunter dann nicht unbedingt Steinzeugkeramik sondern auch mal auf Porzellanbasis gebrannt. Die Glasuren entwickeln hierbei eine "andere", ich finde aquarell-farbige Präsenz. Im Allgemeinen gibt es traditionell drei Fertigungsarten betreffend der Siebung des Tees: zu einen wird ein gestochenes Sieb in den Korpus eingefügt - siehe Hirabayashi -, das in eine angesetzte Tülle übergeht. Ohne angesetzte Tülle gibt es Hobin, welche eine spezielle Rillenführung zur Ausgusslippe haben. Zwei weitere Varianten arbeiten wiederum mit einer Lochsiebung mittels eines horizontal eingefügten Segmentbereichs vor der Ausgusslippe oder aber wie hier mit einem gelochten Deckelrand. Shiboridashi oder Hobin sind sind bei meine Kunden recht populär geworden, da sie kaum Platz im Alltag wie z. Bsp. auf dem Schreibtisch einnehmen. Die Zubereitung gelingt auch mit Tees, wo ein "rasantes" Abgießen erforderlich ist bzw von mir empfohlen wird. Damit gemeint sind stärker gedämpfte Japanische Grüntees. Doch ganz abgesehen davon, sind es handwerklich hervorragend gefertigte Keramikunikate, jedes Stück ist auf Grund seiner Verortung im Ofen bei unterschiedlicher Temperatur, Rauch, Asche und Flammung ebenso unterschiedlich in Gestalt. Shiboridashi_Dancak,_ca.200ml,_unglasiert_028Die zuletzt gekommene Charge zeigt im Innern des Hohin und auch unterhalb des Deckels eine dünne grau-grün-beige Glasur, wo vom grobporösen Scherben im gemeinsamen Schmelzen unregelmäßiges Aufblühen unterhalb der Glasur kenntlich wird. Dies ist zurückhaltend und unauffällig, und nur wer genauer schaut, erkennt in jedem Stück Einmaliges bzw. bei seinem Stück stets neu gefundene Momentaufnahmen des im Feuer geborenen. Diese kleinen Einhand-Teekannen stammen aus der Werkstatt von Herrn Dancak. Jedes Kännchen ist, ich sagte das bereits, natürlich für sich genommen ein kleines Unikat - so ist der Hohin mal etwas gedrungener oder gestaucht oder dann wieder eher zylindrisch, der Standort im Ofen bei unterschiedlicher Hitze wie auch Ascheflug hat zu partieller Abdunkelung bis ansatzweise leichter Verglasung geführt. Die Bilder zeigen verschiedenste Möglichkeiten, die Volumina bewegen sich zwischen 160 - 220ml. Andere Abweichungen durch farbliche Glasur, Porzellan statt Steinzeug und/ oder Volumen sind in Form von Variationen in gesonderter Auswahl festgehalten, diese bitte in der erweiteren Darstellung mit verschiedenen Werkstücken auswählen. Ein Hohin ist nicht nur ungemein praktisch betreffend des Genusses Japanischen Tees - Steinzeugkeramik dieser Qualität bietet für jede Teeverarbeitung eine adäquate Zubereitung und ich habe etliche in privater Nutzung. Die überzeugende Funktionalität und bei aller Einfachheit doch raffinierten Details haben den Hohin zu einem sehr populären Tee-Gut werden lassen.


Detailansicht

Shiboridashi_Dancak,_ca.200ml,_unglasiert_003
58,00 € *
Versandgewicht: 300 g

Lagerbestand: 9

Geschenkpackung, 70g Met.fol.pack.

Nagata-ni Hachijuuhachi Mit Sicherheit ein Sonderfall Japanischer Teeverarbeitung ähnlich dem Shincha ist dieser Tee, der "88-Tage-Tee". Ausgehend von einem Frühlingsfest in den ersten Tagen des Februars wird nach 88 Tagen genau jener Tee geerntet und verarbeitet. Die erzielte Menge ist diesbezüglich kontingentiert klein und fein! Das Muster, welches mich ganzheitlich zu überwältigen vermochte, ließ mich alten Genießer nicht Nein sagen, ein Muss, sagte ich mir. Da die Partie im Kontext der Gesamternte nachvollziehbar klein ausfällt, ist auch kein Nachkauf mehr möglich - die Nachfrage im Inland ist traditionell in Japan groß. 2016 bot es sich an die Belieferung aufzusplitten, die jetzige Ernte 2017 habe ich gleich alles auf einmal per Luftfracht kommen lassen. Nun, es bleibt bis heute für mich ein ausgesprochenes Rätsel, daß sich scheinbar ein Geistwesen herumtreibt, welches meinen Stammkunden außergewöhnliche Neuzugänge nächtens ins Ohr flüstert, ohne daß ich eine Nachricht zu versenden bräuchte: auch in diesem Jahr ist es nicht anders, daß ich mir manchmal die Frage der Notwendigkeit eines Newsletters stelle. Zum Tee: der kleinen Charge wegen sind unabhängig der akuraten Ansicht ohne Kukis einige Teeblätter sichtbar, welche ähnlich Aracha auffallend länger sind, auch umgebogen erscheinen. Der Duft süßlich fruchtig an Himbeere und Johannisbeere erinnernd, sattes Grün und im Aufguss eine weichbuttrige Tasse bei leichtem adstringierendem Prickeln auf der Zunge - grandiose Könnerschaft in Japanischer Teeverarbeitung, Sie werden es schmecken. Das Jahr ist ja noch nicht vorbei, doch meines Erachtens wird dieser Tee eines der Highlights Japanischer Grüntees werden Eine attraktive Geschenkverpackung umfasst das Ganze zu einer der schönsten Teebesonderheiten Japans.Nagata-ni Hachijuuhachi


28,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 110 g

Lagerbestand: 64

Nur auf Grund eines Mangels im Angebot der klassischen Jasminperlen bin ich zufällig auf diesen Tee gestoßen, und aus meiner Sicht gibt es nur noch mit Jasmin bedufteten Blattknospen- Weißtee, der diesen Tee toppen kann. 1 A sortiert, nicht zu Kugeln gerollt sondern gefaltet in eine Form von Vogel (Phoenix)- Augen gebracht. Der Tee, und das ist gerade für mich wichtig, ist ein vorzüglicher Grüntee und das Aroma bei Leibe nicht deplatziert künstlich wie so viele Fruchtbonbon-Jasminkanonaden des Tutti-Frutti-Sortiments. Die Tasse sehr hell gießend, eindringlich belebend – wer Jasmintee schätzt, genug von billigen Murkstees hat, der wird hocherfreut sein – es gibt exquisite Ausnahmen.

Fenghuang_Yanzhu_Phoenix_Eyes_Jasmintee_004
17,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 3,750 g

50g Folienbeute i. Geschenkbox

Unscheinbar sein Duft, aber schier sensationell im Aufguss: die Blätter werden nahezu neongrün, ein wunderbar abgestimmter Sencha mit wohlgestaltetem Körper im Aufguss, ein nicht zu wenig, ein nicht zu viel gedämpftes Pflückgut. Ein brillantes Erwecken, Koffein und Aroma, es geht vorstellbar kaum besser und der Marishi Sencha ist sogar noch „preiswerter“ als der handgepflückte und handverarbeitete Temomi Sencha – und das sagt schon genug, denke ich. Suchen Sie das Beste für einen besonderen Anlass und/oder ist Ihnen jeder Anlass ein besonderer, ich halte Sie nicht auf!

Honyama_Marishi_Sencha_019
48,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g

Lagerbestand: 5

Wieder am Start könnte man sagen, dieser Tee, lang ist's her, ihn hatte ich in Vorstellung des Gartens aus Saga, welcher zwar einen pestizidfreien Anbau betreibt, doch dessen Kompost mit Sake-Fermenten angereichert kein Bio-Zertifikat erringen kann, da es diesen in Bio-Qualität wohl nicht gibt, so mein Informationsstand. Beschattet und tief gedämpft, sattgrüne Tasse und sehr energetisch. Vor allen Dingen sollten Sie die bei Tamaryokucha typische Blattverarbeitung bedenken, welche stets kleiner ist und somit schneller Inhaltsstoffe abgibt – erhöht wird dies durch jene Intensivdämpfung des Fukamushitee-Typs, warum ich wirklich zu einer kleinen Kyusu, Hobin oder Shiboridashi rate. Meine Nase im Beutel versenkt, meine ich Weintrauben wahrzunehmen – ich und meine Wahrnehmung! Sie entscheiden. Die einfache Gradierung hatte aus meiner Sicht etwas gelitten, dass ich diesen Tee aus dem Sortiment entfernte, doch hat hierbei der Bauer sich ins Zeug gelegt und einen Spitzentee erstellt.


Soejima_Kabuse_Tamaryokucha_Saemidori_Premium_001Soejima_Kabuse_Tamaryokucha_Saemidori_Premium_011Soejima Kabuse Tamaryokucha Saemidori Premium – Fukamushi Typ

37,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 75 g

Lagerbestand: 15

50g Folienpackung i. Schmuckschachtel

Aus Kagoshima stammend ein Spitzen- Shincha diesen Jahres - nicht irgendeiner: einfach besser, schöner, weicher, erlesen die Sortierungsqualität, eigentlich das Beste unter der Shincha-Auswahl Japans. Und so weich, so fulminant anhaltend die Wirkung – zwischen Asa und Chou-mushi im Dämpfgrad breitet sich eine großzügige Tasse aus, die Blätter bieten Frucht ähnlich Stachelbeere, durch gezielte Beschattung entfaltet sich Umamifülle, wenig Gräserfarben, ich sagte schon eher Frucht heller Beeren bei wenig Säure. Ich bin in der vorzüglichen Situation ein Verkosten als Beruf zu haben, das Berauschen an den besten Tees als ein Arbeitseinsatz zu bezeichnen.


Kagoshima_Shincha_Yabukita_Premium_Bio-Anbau_024


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

27,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 54,00 €

Lagerbestand: 8

50g Originalverpackung mit Zip-Verschluss

Dieser Tee hat mich während meines Urlaubs begleitet und jeden Morgen freute es mich, den Tag mit ihm zu beginnen. Einige Kunden kennen vielleicht noch den Vorjahrs Sayuri Sencha Saemidori, dessen Brillanz und Blume zu begeistern wusste. Die beiden Tees vereinen neben dem gleichen Anbieter eine dem Inhalt nicht angemessene Verpackung – hier wurde leider gespart, jedenfalls finde ich die Umverpackung in einer eher nüchternen Metallfolienverpackung, wohl mit Zip-Verschluss, doch eher langweilig. Denn der Tee ist es wirklich wert, seine innere Schönheit in das Äußere der Verpackung zu tragen. Nun gut, das sei jetzt mal Nebensache, - der Tee zeigt bei einer Medium-Dämpfung sowie eindeutiger Beschattung gleichsam samtige Süße und einen ausgeprägt grünen Tassenguss. Vollmundig und nachhaltig, nicht grasig eher fruchtig im Duft, verführerisch dunkel. Ach ja, vergessen hatte ich zu erwähnen: Bio-Anbau. Mein Geheimtipp dieser Saison!


Detailansicht

Sayuri_Sencha_Okumidori_Premium_015 Aracha Shincha  

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-007.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

14,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 80 g
100 g = 28,00 €

Lagerbestand: 46

Ein 200g Kuchen von Brillanz und sehr guter Blattsortierung, schier nicht nachlassender Duftsüße in der Wandung der Tasse, wie so häufig Aprikose und Honig. Hierbei zeigt er auf Grund seiner jugendlichen Frische viel Kraft, dass selbst mit wenig Tee aufgießend, ich eine sehr kurze Ziehzeit empfehle. Diesem Tee kann ich nicht anders als Bestnoten geben, es macht einfach ungemein Freude diesen Tee zu verkosten. Auf den ersten Blick erschreckend im Preis, weiß im Grunde aber jeder Kenner, dass bei schier zweistelligen Aufgüssen, der Aufschrei im Teerausch erstickt.

2017_Lao_Man_Gushu_Huang_Pian_Sheng_Pu-erh_0282017_Lao_Man_Gushu_Huang_Pian_Sheng_Pu-erh_0152017 Lao Man e Gushu Huang Pian Sheng Pu-erh
0,60 € / g *
Versandgewicht: 1,5 g
100 g = 60,00 €

Lagerbestand: 395 g

Vielleicht erzähle ich etlichen Teetrinker ja nichts Neues, wenn angemerkt, es mich mitunter in der warmen Jahreszeit nach dunklem und gehaltvollem Tee förmlich gelüstet: am Nachmittag oder frühen Abend, auch nach körperlicher Anstrengung ist ein Assamtee geradezu erweckend! Nun hatte ich aber nicht mit einem solchen Pu-erh Tee gerechnet: schlank, kräftig, leicht rauchig bis harzig, dunkle Holzfarben auch Süßholz mischen sich mit ein, ein mit kaum nachlassenden Aufgüssen wunderbarer Kontrapunkt zum nussig-malzigen 0532 Menghai Cake bzw. dem 1.Grade Menghai. Das samtig Weiche ist fast schon ein Charakterzug der Menghai Tees und der Jingmai Tuocha bildet hierbei mit seiner Stringenz und Direktheit einen guten Konterpart. Und nicht nur das, er ist ihm vor allem in Nachhaltigkeit und Sortierungsqualität überlegen. Gepresst liegt er in ca. 100g Tuocha-Form vor, in Gestalt ähnlich einem großen rundlichen Pilzkopf und selbstverständlich ist es auch hier möglich kleinere Einheiten ab 25g zu bestellen.

2011_Jingmai_Wild_Arbor_Ripe_Tuocha_Pu-erh_014
0,34 € / g *
Versandgewicht: 1,5 g
100 g = 34,00 €

Lagerbestand: 650 g

Taiwan_Pinglin_Paochung_007

Die 8.Gradierung des leicht-oxidierten Oolong ist von einer bezaubernden Präsenz, welche neben großer Blume und Zitrustönen, im Aufguss beständig ansteigende Süße hervorbringt. Nach dem Genuss sammelt sich ein bezaubernder Duft von Pfirsich an der Wandung der Teeschale, dass man gar den Tee nur noch riechen möchte. Paochung sagt man innerhalb der Gruppe von Oolongtees nach, wenig ergiebig zu sein – das trifft hier aber nicht zu, nein, ganz und gar nicht. Bei aller lebendigen Spritzigkeit ein nur wenig adstringierender Tee, dessen Aufgüsse im weiteren Verlauf gehaltvoller und weich-fruchtiger werden, eine Ergänzung im Sortiment meiner leicht oxidierten Oolongs aus Taiwan.


Taiwan_Pinglin_Paochung_023
12,50 € / 50 g *
Versandgewicht: 80 g

Lagerbestand: 350 g

In Erst- und Zweitverkostung des Musters musste ich nochmals nach dem Preis spähen, da es mir überraschend günstig erscheint. Das Anhauchen der unaufgegossenen Teeblätter gab mir und wird Ihnen einen Vorgeschmack geben: leicht harzig, malzig und fruchtig an Orange erinnernd. Das Trockengut bereits und die Tasse dann ist verhältnismäßig dunkel, in ein sattes Rotbraun sich entwickelnd. Weit oxidiert, vollmundig, fast süß, nicht in ätherische Weiten abgleitend, sondern kompakt, griffig – ein gehaltvoller, mit Körper betonter Darjeeling, wie ich ihn schon lange nicht mehr hatte. Den längst ausverkauften Risheehat Second flush um Längen schlagend und selbst einem Spitzentee wie Jungpana – auch ausverkauft – Paroli bieten können, ungewöhnlich. Nur zwei Aspekte des Tees könnten Sie vom Kauf abhalten: es ist ein konventioneller Anbau, kein Bio-Tee und das zweite Argument ist die wirklich auch für 2nd flush dunkle Tasse. Doch vielleicht teilen Sie meine Begeisterung, für helle Tassen haben wir ja den 1st flush, nicht wahr!


Dj_85,_Darjeeling_Mim_002
8,70 € / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Finden Sie einmal die richtigen Worte für etwas, wo Sie doch im Grunde denken: das ist offensichtlich, das sieht man doch! Wozu hier viele Worte machen? Nun ist das in diesem Fall sicher keine gute Hilfe, denn eine Präsentation von Keramik im Netz scheitert stets an der im wörtlichen Sinne fehlenden Fassbarkeit der Dinge, welche man zu beschreiben sich bemüht, ein zwar nicht hoffnungsloses Unterfangen, doch hat es seine Grenzen. Seit einigen Jahren führe ich verstärkt Keramik aus Tschechien verschiedener Töpfer. Die Stücke sind mehrheitlich ausnehmend gut gearbeitet, führen die Tradition Japanischer- und Koreanischer Brenntechniken in Verknüpfung eigener nationaler Keramiktradition fort. Marek nun, - ehrlich gesagt, habe ich über diesen "Tonkünstler" Ihnen nicht gerade viel mitzuteilen als bisher seinen Namen und die hier ausgestellten Stücke zur Freude am Tee. Das ist ja zugegeben nicht gerade üppig, hoffe aber, daß die vorgestellten Werke für sich stehen und die Persönlichkeit, dessen Charakter so weit spiegeln, daß ein Nachtrag der Vita des Töpfers bis zur Verwirklichung entschuldigt bleibt. Keramikstücke aus einem Anagamabrand, ein Ein-Kammer-Ofen, Holzbrand von Steinzeugkeramik sowie auch wenige Stücke von Porzellan - dies sind die zusammen getragenen Werke von Herrn Marek. Einige Stücke sind in ihrer Qualität schöne Alltagskeramik, andere fallen über die Maßen aus dem Rahmen, sind Kleinode bester Keramikkunst. Urteilen Sie selbst!


Mk_Kleine_Chawan_z216-21_005
50,00 € *
Versandgewicht: 600 g

Lagerbestand: 21

Neue Ernte 2017

Morimoto Shincha

Morimoto ShinchaDie Vorernte des first flush in Japan genannt Shincha wird dort mit stetig wiederkehrender Begeisterung begrüßt, oftmals entstehen auf Grund der limitierten Erntemengen Schlangen in den Teegeschäften. Der Andrang und das Interesse ist so hoch wie hierzulande der Ansturm auf den Märkten bei den besten Anbieterständen, wenn Spargelsaison ist. Ich weiß jetzt nicht mehr, wann ich zuletzt den Shincha der Familie Morimoto aus Miyazaki im Angebot hatte. Der kontrolliert-ökologische Anbau begeistert seit Beginn mit einer guten Standardauswahl von Bancha und einfachen Sencha bis zu den mittlerweile leicht in das Spitzensegment hereinragenden Tokujou Sencha und Okumidori Kabuse Cha. Der Tokujou ist in der letzten Saison so erfolgreich gewesen, daß ausverkauft wir alle auf sein Eintreffen im Juli warten müssen, verschiffter Tee eben. Ihnen den Shincha zu beschreiben, hieße geschmacklich ein wenig auf den Tokujou verweisen, die Komposition ist ähnlich. Die Ernte fand in einer Zusammenführung zweier Strauchsorten Mitte April statt: für die blumig hellen Töne des Aufgusses ist das Yutaka Midori Blatt verantwortlich, für eine nachhaltig kräftige Tassenpräsenz zeichnet das Saki Midori Blatt. Das Ergebnis bildet den Auftakt des Jahres, die typisch spritzige Tasse eines Frühlingstees ab, welche mit Süße und Tiefe nachhaltig punktet. Ich empfehle dem Garten typischen cho mushi Dämpfung wegen die Ziehzeit im ersten Aufguss nicht über 30 Sekunden hinweg gehen zu lassen und gerade den zweiten Aufguss mehr oder minder nur zu spülen. Die euphorisierende energetische Wirkung von Shincha´s kann man sich kaum entziehen, ähnlich dem Flugtee Darjeeling ist es das Synonym für einen stimulierenden Elan, die Verve zu Beginn eines jeden neuen Jahres. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

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Morimoto ShinchaMorimoto Shincha


 

28,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Unter den ehemals drei Kukicha-Verarbeitungen im Angebot, jetzt sind es zur Zeit zwei, ist diese mit Sicherheit am nächsten einem Sencha ähnlich, da der Blattrippenanteil deutlich geringer ist als sonst. Der Karigane Kukicha aus Mie hat von sich aus bereits einen höheren Blattanteil gegenüber den Kukis, wodurch seine Tasse dies auch zum Ausdruck zu bringen weiß. Das wird aber deutlich durch den Shiraore der Familie Morimoto aus Miyazaki übertroffen. Die Sortierung, das schrieb ich ja bereits, hat eher marginale Einsprängselungen von flachen Kukis, der Tee stammt aus der Siebung des Tokujou Kabuse der ersten Ernte mit höherer Dämpfung und zusätzlicher Beschattung. Ein Hochgenuss für mich, zugleich vital spritzig und süßlich, erzielt mittels jener Abdeeckung der Büsche, eine raffinierte Komposition. Kukicha ist das Ergebnis von Siebung in der Senchaverarbeitung, der Shiraore ist die feinstmögliche, heißt mit dem geringsten Blattrippenanteil überhaupt. Die Tasse ist in seiner Brillanz sehr an Shincha Tees erinnernd mit mehrfachen Aufgüssen und hier auf Grund stärkeren Dämpfens dementsprechend ergiebig bei leuchtend grünem Tassenbild. Jener Tee ist diesjährig wie sämtliche Tees der Morimotos abgedeckt worden, um ihm in der Wachstumsperiode süßlich Tiefe zu entlocken und ein stark grünes Erscheinungsbild der Blätter zu betonen. Das gleich einen Kabuse Tee zu bezeichnen, wäre wohl etwas übertrieben, doch geschmacklich wird neben heller Farbigkeit gerade ein süßlicher Aspekt betont. Ganz im Süden auf der Halbinsel Kyushu gelegen produziert der Familienbetrieb seit Jahren ausschließlich kontrolliert-ökölogischen Grüntee - altbekannt bei Ihnen dürften deren Sencha Morimoto sein, guter einfacher und bewährter Alltagstees, zum Primarius des Okumidori Kabuse Cha gesellt sich der aus dem Tokujou Kabuse feingesiebte Shiraore Cha, ein Spitzentee für den besonderen Anlass. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

20,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,125 g

Geschenkpackung, 50g Met.fol.pack. - Shincha 2017

Watanabe Yakushima Kabuse Shincha Die Familie Watanabe kann für die Vorernte zum 1st flush, und gemeint ist der Shincha für den Export nach Deutschland, nur 30kg produzieren. Der Garten liegt auf der zu Kagoshima gehörenden Insel Yakushima. Die limitierten Mengen sind schnell vergriffen und in Japan stehen auch schon mal Schlangen im Verkauf: ein neues Jahr, ein neuer Tee! Die Charge zeigt im Gegensatz zu den Mitspielern aus Miyazaki, dem Morimoto Shincha, und aus Kumamoto, dem Shincha Moe, eine deutliche Beschattung. Es ist ein Kabuse Shincha und die durch den lichtminimierten Anbau sich aufbauende Süße ist geschmacklich deutlich spürbar. Ich hatte den Shincha der Watanabe´s ebenso im letzten Jahr, doch fiel er mir nicht so positiv auf wie diesjährig - er ist aus meiner Sicht wirklich harmonischer gelungen und macht dem Moe des Sakura-en Gartens mit seiner kompakten Gestalt gut Konkurrenz. Bitte glauben Sie im übrigen nicht, eine Süße, welche durch Beschattung hervorgerufen wurde, würde dem Tee Kraft rauben. Der Koffeingehalt des Tees ist erheblich, nur sind seine Gerbstoffe anbaubedingt geringer, was, wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sogar als Vorteil zu betrachten geht. Die mittlerweile vier Shincha Tees bei mir im Haus sind erfreulicherweise so von Grund auf verschieden, - ein jeder steht für eine gewisse Wahl der Strauchvarietäten, der Region, dem Boden und Klima dort und nicht zu vergessen, dem Gestaltungswillen des Bauerns -, daß Sie mit jedem neuen Tee ein ganz neues Tee-Erleben genießen dürfen - ich wünsche viel Freude damit!Watanabe Yakushima Kabuse Shincha


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

20,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 90 g

Lagerbestand: 3

Darjeeling Flugtee 2017, Dj2 Orange Valley

Belebend wie kaum ein ander, der Orange Valley - ein sehr guter Tee von Klasse und Charme! Dies schrieb ich im Frühling 2011 zu einer Partie des Flugtees dazumal. Mein zweiter Flugtee 2017 ist nun endlich eingetroffen und die Entscheidung für Orange Valley rührt aus dem letzten Jahr: es war offensichtlich, daß der Garten für dies Preissegment eines Flugtees Außergewöhnliches an Farben und Geschmacknuancen zu bieten hat und darüber hinaus brilliert in Gestalt und Pflückqualität. Ja, ich muss mir sogar eingestehen, die Sortierung ist besser als die des Namring Upper, meinen ersten Flugttee aus diesem Jahr. Doch habe ich über die Vorzüge des Namring Tees bereits auf dessen Seite geschreiben, es gibt natürlich Gründe, daß der Namring teurer ist - am besten Sie vergleichen beide nebeneinander, sehr interessant! So typisch für eine Chinablatt-Sortierung sind Schmiss, rasant brillantes Auftrumpfen und im Fall des Orange Valley meine ich von frischen Gräsern, noch nicht ganz reifen grünen Weintrauben oder grüner Apfel (meine Nichte meinte Quitte!), Maiglöckchen-Aroma und fruchtig frischer Zitrone sprechen zu dürfen. Exquisit und ungemein ausgewogen mit langem Nachhall kann dieser Flugtee auftrumpfen wie kaum ein anderer. 5min nach der Mailbenachrichtigung kaufte ich, 3 - 4 Tage später war die gesamte Invoice seitens des Großhandels bereits ausverkauft. Betrachten Sie Flugtee wie Spargel als ein saisonales Produkt, daß Sie besser nicht verpassen sollten. Ich bemühe mich zwar immer um eine gute Lagerung und Kleinstabpackungen, aber frisch genossen sind die ersten Monate aller Partien sensationell und unvergesslich. Folglich...

Darjeeling Flugtee 2017, Dj2 Orange Valley


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-005.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

21,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 2,200 g

180ml Volumen

Ein Klassiker Chinesischer Teekännchen aus Yixing Keramik ist die Black Pearl, nahezu kugelig mit leicht abgeflachter Schulter, aus welcher die etwas gekrümmte Tülle sich entwickelt. Stark in der Formgebung und harmonisch in den Proportionen, einfach ohne Schnörkel doch von akkurater Fertigung - eine vorzügliche Teekanne, welche in einem Seidenbeutel verpackt mitsamt einem Kästchen geliefert wird . Ebenfalls lieferbar ist selbiges Kännchen in der noch kleineren Größe mit 150ml Volumen.

95,00 € *
Versandgewicht: 600 g

Lagerbestand: 1

Darjeeling Flugtee sind die allerersten Pflückungen des first flush und diese sind für Flugtee 2016 Namring Upper ex 7die Wissenden unter den Tee-Gourmets das Beste, was die Teesaison zu bieten hat. Dementsprechend groß sind dann auch die Erwartungen. Und trotz des Hinweis seitens des Großhandels von Unwegsamkeiten mit gewissen Einbußen in Ertrag und Qualitätl, ist es schlicht eine Notwendigkeit Flugtee anzubieten. Bzw. eigentlich halte ich es auch für Ihre Pflicht jenen zu goutieren, weil es einfach viel zu schlechte Tees auf dem Markt gibt und ehrlich gesagt, und hier schreibt kein Darjeeelingliebhaber, doch ist Flugtee der einzige Grund für mich Darjeeling zu trinken! (..gut, ich gebe zu, daß es da ab und an ein paar wunderbare second flush Chargen gibt, die meiner Zunge enorm schmeicheln können...) Jedoch Flugtee - der schmeckt wirklich außerordentlich, lebendig und raffiniert zugleich. Sicherlich folgen ungewöhnliche Darjeeelingtees auch nach dem alljährlichen Run der ersten Pflückungen und selbstverständlich habe ich da immer wieder Invoice´s  zu empehlen, doch Flugtee!....Wer das verpasst, verpasst das Beste! Am letzten Samstag mit Buchhaltung zum Quartalswechsel im Geschäft beschäftigt wurde ich vom ersten Flugtee 2017 überrascht, ich ging von einer Anlieferung frühestens Montag aus. Ich ließ natürlich sofort alles stehen und liegen, was irgendwie mir nicht schwer fiel - Buchhaltung geht auch am Sonntag MIT Tee - Namring Upper, blind bestellt, war die letzten beiden Jahre schon sehr betöhrend, folglich, wo ist da ein Risiko? Und das Öffnen des ersten Kilopakets, das darauf folgende Verkosten ebenso bestätigten meine Entscheidung: genial! Der Garten mit der Invoice Dj ex7 zeigt sich bei vergleichender Ansicht zum Vorjahr filigraner, dh. kleiner im Blatt und mit weniger großen Tipps als 2016. Die Blätter zeigen auch mehr Oxidationsspuren. Dementsprechend sind grasig-spritzige Farben zurück gedrängt, der Aspekt fruchtiger Lieblichkeit ist vordergründig betörend. Der Großhandel spricht von reifen Mangos, ich glaubte zunächst Mandarine zu erkennen, einig sind wir uns was das Aroma gerösteter Mandeln betrifft - ich diffenziere aber in nur leicht angeröstet. Seidig weiche Tannine, besser kann ich es auch nicht beschreiben. Ich habe den Tee in der Kürze der Zeit nur einmal aufgegossen, ich hatte einen Termin, und ließ den Tee mit wenig Pflückgut, gerade mal den Boden einer 300ml Kanne bedeckt bei etwas über 80°C 5min ziehen - ich schrieb es bereits: ein Traum! Sicher geht es auch anders, sicher gehen zwei Aufgüsse und natürlich höher sprich normal dosiert - aber: es ist ein Muss für jeden Darjeeling-Liebhaber, jede Dajeeling-Liebhaberin. Der Tee muss in seinen weichen Tönen ja entsprechen, die typische Chinablattpflückung spritzig-brillanter Raffinesse erwartet uns mit meinem zweiten Flugtee Orange Valley, der Link wird dann sichtbar sein. Namring ist wie ein lauer Frühlingsvormittag sein sollte...


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Flugtee 2017 Namring Upper ex 7
25,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 2,640 g

Eine gute Medium-Qualität des Chinesischen Klassikers Long Jing Drachenbrunnen-Tee. Der leichte Kastanien-Ton ist unverwechselbar, die kräutrigen Noten der Vorjahresernte entledigt zeigt sich diese Partie von angenehmer Süße und nachhaltiger Kraft. Diese Partie setzt Maßstäbe für einen Grünen Tee, eine Wohltat für Körper und Geist den ganzen Tag lang.
Long Jing Dragon Well nimmt unter den den zehn berühmtesten Tees Chinas unangefochten den 1.Platz ein - unverwechselbar ist seine helle, jade-grüne Tassenfarbe, Duft und Süße wie auch die schöne Gestalt der Blätter.
Der beste Long Jing gedeiht an den Hügeln westlich des West-Lake See gelegen. Diese Gegend zeigt optimale Anbaubedingungen: ertragreiche Böden, gemäßigtes Klima mit großen Niederschlagsmengen - Nebel und Wolken umhüllen quasi ganzjährig die dortige Hügellandschaft.
Größte Sorgfalt im Anbau, perfektes Pflücken wie einzigartige so auch typisches Rösten der Blätter per Hand sind die Voraussetzung für das in aller Welt bekannte Spitzenprodukt. Auf 500g einer Spitzensortierung zählt man um die 26.000 Pflückungen (gewachsen bis zum 5.April), das Hand-Rösten dauert ca. 10 Stunden.
Der Long Jing ist von flachem gewalztem Aussehen, fester wohl geformter Gestaltung. Das Trockengut in länglicher Schuppenform quillt im Aufguss lamellenartig auf und zeigt erst nach einigen Aufgüssen die ursprünglich brillante Pflückqualität. Die Begleiter im Genuss sind das strahlende Hellgrün der Tasse, ein intensiver Duft und der erfrischend wie süßliche Geschmack. Dem Tee gelingt es in Harmonie einige Gegensätze als Ganzes zu vereinen: So ist er sanft im Wesen, doch zugleich nachhaltig intensiv von der Wirkung. Der exponierte Duft birgt eine liebliche Tasse und erfrischt gleichsam Herz und Geist. Der Long Jing, so sagt man, hat eine auf den Organismus kühlende Wirkung, so dass er populärer weise ein Getränk des Frühlings und Sommers ist. Der liebliche Charakter des Tees lässt diesen bei zu langer Ziehzeit, gewollt oder auch ungewollt, nicht bitter werden. Dragon Well wie auch andere Grüne Tees beinhalten einen hohen Anteil an Antioxidantien, denen eine vorbeugende Wirkung zur Entstehung von Krebserkrankungen nachgesagt wird. Darüberhinaus wirken sie helfend beim Abbau des Cholesterins mit und senken den Blutdruck.
Tee hat das Erfreuliche, wie Genuss und Gesundheit Hand in Hand gehen.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-005.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

12,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 140 g

Lagerbestand: 18,800 g

100g OriginalverpackungGokase Kamairi Tamaryokucha

Qualitativ eine besonders hochwertige Rarität aus der Region Gokase der Miyazaki Präfektur, eine der bedeutendsten Anbauregionen für Tamaryokucha in Japan überhaupt. Hier im Süden Japans treffen klimatische Bedingungen und nährstoffreiche Böden, begünstigt durch viele noch aktive Vulkane, aufeinander. Dass Bio-Anbau nur 3% der Gesamtproduktion Japanischer Tees ausmacht erfordert eindeutig ein hohes Maß an Expertise. Große traditionelle Könnerschaft im Tee-Anbau wie aber auch die Tatsache, daß fast der gesamte Ertrag im Bio-Landbau nicht in Japan sondern in Europa konsumiert wird fördern jedoch eine große Auswahl an Premiumtees im Angebot aus Bio-Anbau. Tamaryokucha wird im Gegensatz zu allgemein bekannten Sencha Grüntee nicht in Nadelform gebürstet, sondern in Tuben wie auch auf Pfannen gerollt und nachträglich geröstet. Das gekräuselte Blatt erinnert somit zunächst äußerlich an Chinesischen Tee. Die Röstung kann marginal kaum spürbar ausfallen oder, wie hier beim Gokase Tee, einen sagenhaft aromatisch nussigen fast schon mandelartigen Charakter entwickeln. Trotz der Hitze in der Verarbeitung verbleibt der Tee unabhängig seiner Intensität geschmeidig, also füllig und mild zugleich. In Japan gibt es der Heißtrocknung auf der Pfanne, der Röstnote, die Bezeichnung Kamairicha, was der Großhandel vielleicht der Vermeidung zu vieler Details dem Endverbraucher vorenthält, wer weiß. Der Gokase Kamairi Tamaryokucha ist seit dem Dezember 2016 erfolgreich im Programm, ein längerer Bezug war für mich dazumal nicht gesichert, daß ich ein Listen im Shop nicht vornahm.


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Gokase Kamairi TamaryokuchaGokase Kamairi Tamaryokucha

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32,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 21

Daß ein solcher Wettbewerbstee mittels Gongfu Cha genosssen werden sollte, das verstand sich in der Verkostung wie von selbst: Weihnachten, meinte jemand, ja richtig, wie Weihnachtsgebäck. Wettbewerbstees sind nachträglich noch einer Handröstung und- Sortierung unterzogen, ein wiederholtes Procedere im Grunde, denn Oolong ist de facto bereits der kreierte Tee, hier wird nur noch eine Veredelung zusätzlich vorgenommen. Der Luku Dongding, so herrlich nach exquisiten Gebäck riechend und auch schmeckend, diese Charge hat seinen Charakter nicht der Oxidation wegen, denn die liegt bei ca. 40-50%, es ist wirklich das Handanlegen. Ich selbst hatte in einer teereduzierten Form der Zubereitung vorab den Eindruck einer dunklen Edelschokolade mit deutlich fruchtigen Farben ( ja fast sogar bergamotte-artig) unter der kakaoigen Tasse. Der Eindruck kann auch einer etwas heißeren Zubereitung geschuldet sein, überhaupt liegt es stets ein wenig in Ihrer Hand, wie Sie den Tee geführt haben wollen. Während ich hier schreibe, gestehe ich mir und natürlich Ihnen ein Blackout: ich entsinne mich in Differenziertheit gerade nicht verglichen dem Erstplatzierten. Hole dies natürlich der Vollständigkeit nach. Ich weiß nur noch, daß ich für beide Tees eine schnelle Zusage nach Taiwan senden musste, die Bezugsmengen sind gering gewesen. Übrigens war es mir unmöglich an einem Tag den 3rd Premium bis zur vollständigen Entfaltung der gerollten Blätter zu gießen: der letzte Aufguss war der 9. mit Potential.


10,00 € / 25 g *
Versandgewicht: 35 g
100 g = 40,00 €

Lagerbestand: 700 g

Sindhupalchowk_White_Buds_019

Die Plantage wurde jüngst rekultiviert, um der Bevölkerung in Sindhupalchowk nach dem Erdbeben in Nepal Lohn und Brot zu geben. Komplett manuell hergestellt: handgepflückt, handgerollt, handverlesen – ein absoluter Glücksfall. Ein sehr weiches, vollblumiges Aromaprofil, welches an den Duft einer in voller Blüte stehenden Sommerwiese erinnert. Daneben entwicklet sich eine feine Würzigkeit, einem Kunden assozierte für sich Misu. Diese salzige Würze zeigt sich jedoch nicht geschmacklich übergreifend, die Blumigkeit, Farben von Gräsern dominieren und schaffen in der Gänze ein außergewöhnliches Tee-Erlebnis von übrigens deutlich nachhaltiger Wirkung! Hier habe ich mich der gesamten Partie ermächtigt, klein ist sie sowieso, doch ist guter Weißer Tee selten einer, der mich überzeugen konnte. Dieser tut es.


Sindhupalchowk_White_Buds_025

 

28,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 1,250 g

Sindhupalchowk SchwarzteeDieser Tee entstammt einer Region, welche 2015 besonders schwer vom Erdbeben in Nepal getroffen wurde und die Einwohner leben dort noch immer in Zelten. Ein handgepflückter und handverlesener Schwarztee ist ein Ergebnis eines der kleinsten Teegärten Nepals, welcher noch ohne Namen ist. In einem Dschungelgebiet wurden in den letzten Monaten die wild wachsenden Teebäume gerade soweit kultiviert, um daraus eine fast urtümlichen, ja Wild-Tee herstellen zu können. Dies Produkt ist somit chargenrein, ungeblendet und der Bezug ist gewachsen aus einem Hilfsprojekt, die Erträge dementsprechend gering. Wäre nicht die ungewöhnliche Qualität, es hätte sich der Einkauf nicht gelohnt: ein schwarzer Tee, den man in seiner Ausgewogenheit, Milde und Aromenvielfalt im Angebot aller schwarzen Tees sehr lange sucht.Vollmundig, ein ausgewogenes frisches Honig-Haselnussaroma, das abgerundet wird durch eine Zitrus-Rosenduftnote bis leichter Bergamottefarbe. Sein virtuose Geschmacksvielfalt (und virtuose Beschreibung...ich weiß!) ist auch erkaltet noch ein großer Genuss. 1/3 der Charge ist leider bereits verkauft, doch trage ich die Hoffnung im Sommer eine adäquate Nachfolgequalität zu ergattern.

 


Sindhupalchowk 2nd flush Schwarztee
22,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 175 g

 

Der eigenunternehmerisch geführte Garten in Westbengalen im Rungbong-Tal, dessen Tee bis auf 2000 Höhenmeter angebaut wird - wegen seiner Höhe erhielt der Garten den Namen Avongrove, was Vogelnest bedeutet - und damit jedoch immer noch etwas niedriger liegt als die oben aufgeführten Tees aus Nepal, - jener Tee ist zumindest in zweierlei Hinsicht eine Überraschung: ein spritzig-frischer Darjeeling ohne Schärfe aber Lieblichkeit wie man ihn von früher vielleicht noch kennt und heute lange suchen muss und dabei trägt es eine relativ späte Invoicenummer. Der zweite Aspekt ist der für Sie attraktive Preis, den Sie am Absatzende sehen werden. Für mich zieht er qualitativ mindestens gleich auf mit dem Balasun, dessen Charge zur Neige geht.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

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11,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 2,050 g

Der Yin Hou von dort ist eine großzügige Pflückung buschiger Tips und herrlichen Blättern. Er ist mit Sicherheit angewelkt worden, die weich blumige Tönung erklärt sich mir nur so - Narzisse, Tulpe? Auf jeden Fall ein Tee, der in die Kategorie Semi Grün-Weißer Tees fällt. Umsichtig trocken gebacken ist der Tee im Finish von fast betörender Wirkung, nachhaltig und sanft zugleich – der deutlich bessere Grüntee aus China, ein Spitzentee moderaten Preises.

19,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 2,400 g

Ein einfacher und guter Tee - Bancha geröstet ist der Alltagstee Japans, populärer als normaler Bancha.
Er passt wunderbar zu und vor allem nach dem Essen, die kräftige Tasse des Houjichas kann der Würze und Intensität von Fleisch- und Fischspeisen etwas entgegen halten ohne unter zu gehen. Der ungemeine Vorteil des Tees ist seine Magenfreundlichkeit mit geringer Säure und des verminderten Koffeingehaltes.
Ein guter Begleiter und einer der abschließt und nicht nachtreibt. Das Anbaugebiet liegt in der Präfektur Kagoshima, in den Bergen Kirishimas auf der Südinsel Kyushu. Von der Familie Familie Hayashi präsentieren sich somit aktuell 4  Tees, neben dem einfacheren Yanagicha, welcher ungeröstet ist, bemerkenswerte Sortierungen: der Tokujou Sencha, der Tennen Gyokuro und nun hier der Houjicha.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
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9,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,450 g

Qimen Mao Feng

Nicht der Schwarztee aus Yunnan ist der am höchst angesehene in China, es ist der Keemun Tea aus Anhui. Qimen benannt nach der Provinzhauptstadt, hier in Erscheinung für viele eventuell etwas ungewohnt eine Mao Feng Sortierung mit großen Blättern. Dieser Tee ist ein Klassiker und es ist ebenso schwierig für ein Ausverkauf, einen ebenbürtigen Ersatz in Qualität und Preis zu finden. So stark dunkelsüßlich blumig und toastig, fast aufdringlich im Duft, so generell mild ist die Tasse, ja es gilt als einer der bekömmlichsten Schwarzen Tees überhaupt. Die empfohlene Ziehzeit liegt bei mir pauschal immer bei mndestens 5min, mehr schadet dem Gaumen nie.


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Qimen Mao Feng
7,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 1,300 g

Obwohl diese Teekanne wie der Artikel z305 eher zu einer Standardkanne für die "Grundausstattung" zu zählen gilt, kann man nicht umhin gehen und ebenso hier bemerkenswerte Qualitäten feststellen. Natürlich, die Farbe, ein klassisches Schwarz, wodurch eine kraftvolle Raumwirkung entsteht, Korpus, Seitengriff und Tüll sind mit Sicherheit aus einer Form gegossen und selbstverständlich perfekt zusammen gefügt. Die besondere Handarbeit erfolgte auf der Oberfläche der Kyusu mit einer gebürsteten Gestaltung, daß eine unregelmäßige Oberfläche rindenartig sich zeigt. Nicht zu vergessen, auch hier sieht man im Innern ein per Hand eingesetztes Keramiksieb, was ich persönlich als Basisvoraussetzung für eine Japanische Teekanne betrachte, da, und das wissen die meisten Grünteeliebhaber in Bezug auf Japanischen Tee wahscheinlich sowieso, der Tee auf Grund des Dämpfens zu Beginn der Verarbeitung dann im späteren Aufguss sich im Volumen extrem vergrößert. Das aufgefächerte Sieb lässt so den Abguss zügiger geschehen - nicht zuletzt, verzichte ich wirklich nur zu gern auf Metall im Kontakt mit Tee.


Tokoname_Kyusu_z304_001

82,00 € *
Versandgewicht: 450 g

Lagerbestand: 1

100g Originalverpackung m. zip-Verschluss

Ensemble von Sencha Sakurano Bio-Anbau Ein brillanter Tee aus Kumamoto von der Halbinsel Kyushu und in der Vergangenheit einer der beliebteste Japanischen Tees meines Kundenstammes:
Sakura-No Sencha trägt in dieser Ernte für mich eher blumige Facetten, die bei aller Fülle des Aufgusses lang anhält und ihn unverkennbar zeichnet. Für diesen Tee wird das gut sortierte Pflückmaterial der Mai-Ernte verwendet und die Tees der Kleinbauern zeigen stets jahrgangsspezifische Veränderungen. Im letzten Jahr begann ich mir ein wenig Sorgen zu machen, da mir ein Charakter fehlte, ein Wiedererkennungswert, doch dies ist in diesem Jahr nicht gegeben, ganz im Gegenteil und ich bin froh, diesen Tee nicht aufgegeben zu haben. Auf Kyushu kann auf Grund des Klimas in der Regel bereits früher als in den nördlich gelegenen Teepräfekturen geerntet werden. Die Tasse ist zunächst hellgelb-grün gießend, sich üppig dunkel-grün mit den weiteren Tassen entwickelnd. Trotz stärkerer Dämpfung und der entsprechenden Nachhaltigkeit bleibt abklingend eine erfrischende Milde zurück, wobei ich anmerken möchte, daß ich nicht unbedingt mehr als 65°C in der Zubereitung empfehlen möchte.
Das scheinen Aussagen zu sein, die sich widersprechen, aber auf der Zunge erleben wir ähnlich wie beim Hamamatsu Sencha einen erstaunlichen Facettenreichtum in Geschmack und Wirkung.
Aus dem Garten Sakura En der Familie Matsumoto führe ich darüberhinaus den Ausnahmetee, den Shincha Moe - die Vorernte zum 1.flush. Sakura En ist ein Garten natürlichen Anbaus mit dem Verzicht von Pflanzen- und Düngemittel.

 

26,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 10

Selbst auf die Gefahr hin sich zu wiederholen, möchte ich einleitend hervorheben, daß es kein Selbstverständnis ist, guten Standardtee zu einem annehmbaren Preis anbieten zu können. Entweder, und das ist die Regel,  passt der Preis oder das Atrribut "gut" nicht zum Tee, manchmal auch beides. Und weil ich jetzt so beginne, werden Sie sicher schon ahnen, worauf ich hinaus will: der Wu Lu ist ein guter Standard- Grüntee aus China. Zumeist verbindet sich mit dem Preis von 6, Euro/ 100g ein Tee, welcher nicht mit Gerbstoffen spart, dessen Blattsortierung auch etwas durchwachsen ist. Daß ich hier nicht mit einer Spitzenpflückung aufwarten kann, ist sicher nachvollziehbar, nichtsdestotrotz leidet das Auge wirklich nicht, der Tee zeigt ein ansehnliches Bild. Doch vor allem ist sein Duft und Geschmack ausgeglichen rund, harmonisch und klar. Nicht rauchig - häufiges Merkmal bei einfachen Tees - und dann wenig Gerbstoffe bei längerer Ziehzeit: das ist wirklich selten. Der Tee fordert dies auch heraus und so bekomme ich den Duft seines dunkel eingefärbten Grüns durch leichte Pfannenhitze bei 80°C, was ja nicht wenig ist,  und 2min Ziehzeit in die Tasse. Das Ergebnis ist in Betrachtung seines Preises außerordentlich. Wie immer sollten Sie sich eines zweiten Aufgusses annehmen, ein dritter ist mir persönlich zu leicht, doch bin ich höchstwahrscheinlich durch großzügige Tassen Japanischer Grüntees im 3.Aufguss verwöhnt.


Wu_Lu_organic_007

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-005.
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4,90 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 4,350 g

Jaipur Upper Assam

 

Sichtbar, eine ebenmäßiges Blattsortierung mit sehr vielen goldenen Tips, selten sieht man einen so einnehmende Partie eines Assams. Während meines letzten Urlaubs in den Bergen ein wunderbarer, Kraft gebender Tee nach langen Wanderungen und somit Bestätigung, den richtigen Tee erwählt zu haben. Dibrugarh Jaipur Upper Assam, sein vollständiger Name, eröffnet sich vor allem mit folgenden Eigenschaften: nicht malzig, eher von harziger Süße gleitet der Aufguss in eine gewisse Cremigkeit, ich sage mal eine weiche Körperlichkeit, die jedoch fern von Schwäche ist. Die Kraft eines Tropentees lässt sich nicht verbergen, es kommt nur mit einer gewissen Verzögerung. Vergleichsweise hat der Mangalam Assam in meinem Angebot eine direkte Kopfnote von dunkler Schokolade und treibender Energie. Der Tee offenbart sich bereits beim Erschnuppern aus meinem großen Krug im Verkauf: eine fast schon fruchtige Präsenz, welche sich mit Sicherheit durch die große Dichte von Blattknospen erklärt. Ein Gewinn für eine an sonsten Beliebigkeit von Assamtee, die sich nur über Kraft und Gerbstoffen auszudrücken weiß. Es geht wahrlich auch anders.


Jaipur Upper AssamJaipur Upper Assam
11,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 16,850 g

Sencha Minami SayakaHaruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung und wie sämtlichst alle Erzeugnisse der Familie Morimoto, so ist auch dieser Tee aus kontrolliert-ökologischen Anbau und es ist recht interessant die beiden Standards, den Okumidori Sencha und jetzt den Minami Sayaka nebeneinander zu verkosten. Beides Basistees, ja, so weiß jedoch der Minami Sayaka durch eine feinere Sortierung und getragen von der Blattsorte mit hellgrasigen und lieblichfruchtigen Farben aufzufallen. Der Tee hat gleichsam einen etwas längere Dämpfung genossen, der Aufguss dadurch stärker eintrübend und generell von einem prägnanteren Grün. Der Okumidori ist von sich aus eher der robustere Tee, zeigt eine eher algig-süßliche Tasse, ist kompakt und sicher in der Zubereitung. Der Minami Sayaka brilliert vom ersten Ziehen an, sollte jedoch nicht mit der gleichen Hitze zubereitet werden, da der in Mischung beschattete Tee im Nachhall eine Nachsüße reifen lässt, welche bei größerer Hitze quasi nieder gewalzt wird. Ich bin gespannt auf Ihre Aufnahme, Ihre Meinung.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
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Sencha Minami Sayaka

 

12,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 2,250 g

100g Originalverpackung

Nicht unbekannt solte die preislich attraktive Partie des Kabuse Cha aus der 2.Ernte sein, für eine first flush Pflückung ergab sich bis jetzt keine Notwendigkeit - jedoch war ich bei der Erstverkostung so verblüfft seiner vitalisierenden, ja man könnte auch sagen euphorisierenden Wirkung wegen. Die Tees aus dem Anbau von der Familie Morimoto sind mir eigentlich von der Art her ein wenig zu spritzig gehalten, die Verarbeitung gleichermaßen zu einem Halbschatten-Tee lässt jedoch in der 1.Ernte den Aspekt der nachhaltigen Süße stark hervortreten. Und das meine ich mit dem Verblüfftsein, ich spürte quasi wie der stattliche Koffeinanteil meine Pupillen erweiterte und sich nach kurzer Zeit dann eine angenehme runde Süße dazu gesellte. Ich habe letztens den „einfacheren“ Tokujou der Morimotos mit dem Tokujou der Familie Hayashi aus Mie getauscht, was ich auch nicht reue. Ich kann es aber in dem Fall nicht lassen, die beschattete Variante aus dem Anbau aus Miyazaki Ihnen vorzuenthalten. Es ist glaube ich von mir schon alles gesagt, was zu sagen wäre: wer beim Japanischen Tee das grasige Element sucht bzw. finden möchte und der größeren Inhaltsstoffe wegen auf beschattete Tees setzt, der/die ist mit dieser Partie genau richtig liegend.
Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


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Morimoto_Tokujou_Kabuse_Cha_007

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28,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 10

Nantou Dongding Oolong Exzellenz

Seit einiger Zeit habe ich es mir zur Gewohnheit werden lassen, jeden Arbeitstag im Geschäft mit einem Tee des Tages beginnen zu lassen. Was ich damit meine ist in der Regel ein Oolong, den ich in der Deckeltasse, einem Gaiwan, bis zur Neige trinke. Und das ist wie viele wissen eine lange Zeit, die Ergibigkeit in dieser Verarbeitungsgruppe ist nur noch mit Pu-erh vergleichbar...wenn man das Timing bezogen auf den Tee beherrscht, dauert es den ganzen Tag. Nebenbei erfülle ich selbstverständlich die Pflichten des Teehändlers, koste kreuz und quer, berate meine Kundschaft, so sie sich einfindet. Ich nutze diese Form natürlich auch um einen eventuell neuen Oolng auf Herz und Nieren zu prüfen. Für diesen Oolong aus Nantou war eine Neujustierung notwendig geworden, da als Charge der Tee sich völlig von dem bestellten Muster unterschied. Eine Fehllieferung im Grunde und dann entpuppten sich in der Verkostung Qualitäten, daß ich von einer Reklamation absah. Es wäre sowieso sinnlos, ich sehe auch eine gewisse Kommunikationsschwäche von meiner Seite aus und nehme die Dinge so wie sie sind und sie sind ja nicht schlecht! Was ich bestellt zu meinen glaubte, war ein blumiger, süßlich schmeichelnder Tee und bekommen habe ich ein deutlich gebackenen Oolong. Die Blume ist wohl auch dabei, nur deutlich dunkler und auch an Süße mangelts nicht - doch der Charakter ist nun wirklich ein ganz anderer, herzhafter, so man es zulässt natürlich, recht ausdrucksstark. Der Röstung wegen sollte man den Tee entweder heiß und nur kurz ziehen oder aber trotz der höheren Oxidationsstufe + Röstung sich in der Temperaturwahl zu nicht all zu großer Hitze verleiten lassen, wenn man ein längeres Ziehenlassen bevorzugt. Die Verarbeitung Oolong läd ja quasi zum Spielen ein, unterschiedliche Variablen der Fertigung erlauben ebenso mannigfache Zubereitungsmöglichkeiten. Das ist mitunter auch der Knackpunkt, wenn man mich festhalten möchte, für eine bestimmte Zubereitung zu voten. So einfach ist es dann nicht und wäre im Grunde auch etwas langweilig.

Nantou Dongding Oolong Exzellenz

 

15,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 3,400 g

100g Originalverpackung m. zip-Verschluss
Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi Die Begrifflichkeit Tokujou als beste Sencha Sortierung des Anbieters, das hat sich bei vielen meiner Kunden so weit schon herum gesprochen. Doch kann es in meinem Angbeot des Sortiments zur Zeit wirklich zu einer gewissen Verwirrung führen, da ich zwei Tokujou aus (oder von) Kyushu und einen aus der Präfektur Mie führe. Alle drei stammen aus dem kontrolliert-ökologischen Anbau - und zur Unterstützung versehentlich den "Falschen" (obwohl eigentlich alle drei keine Fehlgriffe sind!) gegriffen zu haben, heißen der Bauer aus Mie und der jetzige aus Kirishima mit Familiennamen Hayashi. Ich habe unterstützend, oder wie böse Zungen flüstern noch mehr zur Verwirrung beitragend, den Vornamen des Farmers Shutaro mit beigefügt. Der (ausgeschrieben) Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi avanciert seit der Bemusterung zu einem meiner Lieblingstees überhaupt. Die Gründe sind deren viele: zum einen, er sieht für einen Grünen Tee aus ökologischen Anbau eines Kleinbauern ungewöhnlich gut sortiert aus, das Auge trinkt ja mit! - und ich bitte das nicht als Kritik gegenüber den anderen Farmern zu betrachten. Den Grund hierfür erklärte mir einer der Importeure, daß die Familie Hayshi (aus Kirishima) ihre Erträge separat beauftragt endverabeiten und sortieren lässt, also nicht im Alleingang. Der Tee ist im Vergleich feinnadeliger sowie einheitlicher sortiert, in der Endverarbeitung etwas heißer getrocknet, was ihm eine süß-dunkle Note gibt, weswegen ich ihm auch entgegen der Zubereitungsempfehlung des Imports mit einer leicht höheren Temperatur zubereite, dafür aber kürzer ziehen lasse. Die dunkle Tönung im Duft und Geschmack lassen jedoch das satte Grün des Tees nicht in den Hintergrund treten, wie die Bilder gut zeigen können. Der Tee ist ausgewogen vollmundig wie harmonisch, kraftvoll doch nicht herb (wenn man den Tee nicht vergisst abzugießen natürlich...), eher ist sein Charakter von einer reifen Süße geprägt, die höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, daß der Anbau ebenso beschattete Strauchsorten mit in den Blend einbettet. Die nicht zu starke Dämpfung, die beschriebene Enderhitzung und die Sortierungsgüte geben ihm einen klaren und dabei imposanten Auftritt - viel Spaß dabei!


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25,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 3

50g Originalpackung m. zip-VerschlussSencha_Saemidori_Premium_Bio_004

Dies ist unverkennbar ein gut gemachter Tee und da Sie es (noch) nicht riechen können: beim Öffnen der Verpackung entströmt dem Beutel ein innig süßlicher Duft, welcher ein Lächeln auf das Antlitz eines jeden Teeliebhabers zu zaubern weiß - ein Garant, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, die Vorfreude auf den kommenden Genuss! Wissen Sie, es ist überhaupt nicht schwierig für mich, aus all den vielen, vielen Teemustern die "richtigen" Tees auszusuchen - es ist eher schwierig, den richtigen Filter der Auswahl zu setzen, und sich nicht unnötig zu wiederholen. Mein Sortiment zeigt mittlerweile innerhalb Japanischer Tees eine recht große Vielfalt, gleiches trifft im übrigen auch auf die Auswahl Taiwanischer Oolongs zu. So manövriere ich mich durch die Musterbeutel und ich muss mich stets bremsen, nicht immer gleich JA zu sagen. Es muss doch passen - und dieser Sencha passt: aus Kagoshima stammend mit einer aus dieser Region eher untypisch geringen Dämpfung verarbeitet. Die eng gebürsteten Nadeln brauchen dann auch neben einer optional wählbaren hohen Zubereitungstemperatur vor allem eine längere Ziehzeit, ehe sich sein Aroma charakteristisch entfaltet. Der Tee zeigt dann eine weiche, schmeichelnde Tasse - ich bin schon fast geneigt zu sagen samtig weich, doch wäre das übertrieben. Es ist aber ein deutlich spürbarer Aspekt, neben grüngrasigen und fruchtig-süßlichen. Die Tasse bleibt auch nach dem ersten Aufguss hell, mit einer feine nicht aufdringlichen Säure. Dieser Tee ist ein überraschender Eingang, ein Spitzentee. So auffällig, daß es nicht mehr möglich war, diese Ernte in Japan nachzuordern, die vormalige 100g Packung ist mittlerweile ausverkauft. Doch fand sich für mich die Alternative, diesen Tee noch im 50g Gebinde anzubieten.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-007.
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16,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 125 g

Lagerbestand: 4

You-Hseng Li Shan Hochland-OolongWie seltsam es ist, im Genuss einen Moment innehalten zu müssen, gar nicht anders können als einen Augenblick zu warten, der Schönheit eine Zeitspanne zu geben sich auszubreiten, den Raum zu füllen. So wie es mich davon abhält, nach einem berückendem Konzert unmittelbar den verdienten Applaus zu spenden, ich das eigene Klatschen als Störung der soeben verstummten Musik empfinde, so hing ich zunächst nur über der Tasse dieses Oolongs und ich wollte einfach nicht trinken, wollte nur riechen, sein Bouquet einatmen. Das kennen Sie sicherlich auch, da wird die Handlung des Trinkens, der eigene Schluck schier profan im Vergleich mit einer die Sinne entführenden Duftkomposition. Manch einer sagt sich, hier übertreibt einer aber ganz schön - ehrlich gesagt, denke ich genau das Gegenteil. Im Grunde halte ich mich noch zurück, verrate nicht alle Assoziationssprünge, welche mir hier das Odeur einer wirklich guten Tasse Tee spendet, das kann dann doch schnell etwas privat werden. Nun denn, Sie merken, der Li Shan hier hat mich verzaubert, eingewebt in ein Netz lieblicher Blumigkeit mit einer Süße, welche ich schon lange nicht mehr hatte. Die Eigenart gering-oxidierter Oolongs im Grunde auch mit Säure nicht zu sparen, überrascht hier mit einer Zurückhaltung, daß ich nach Bemusterung ad hoc eine für seinen(verdienten) Preis deutlich größere Menge reservieren ließ. Dieser Tee wird auffallen, sagte ich mir, muss auffallen und deswegen in Taiwan bald ausverkauft sein. Dieses Jahr scheint ein noch besseres Ernte-Jahr zu werden, jedenfalls kann ich das bereits bezüglich der Oolongernte Taiwans sagen. Sicher bin ich mir jetzt gerade nicht, doch glaube ich Ihnen 6 Aufgussansichten präsentiert zu haben - der Duft der gespülten Trockenmasse war bereits so apart, daß ich mir vornahm, möglichst bis zu einer Aufgusszahl zu kommen, daß die Entwicklung, das Öffnen der Oolongperlen, abgeschlossen ist. Mit dem - es war der 6.- letzten Aufguss hatte es für die Präsentation ein Ende, das Trinken noch längst nicht. Auch dies ungewöhnlich: zumeist brillieren diese Art leicht-oxidierten Tees mit "berühmt-berüchtigten" Namen nur in den ersten drei Tassen und fallen dann leider hinter ihren preislichen Erwartungen zurück, dieser hier nicht. Wie sich Blütenduft, zuckriger Schmelz mit leichter Adstringenz vermengt und im Verlauf der weiteren Aufgüsse Fruchtsüße sich ausbreitet: Sie merken, der Tee hat ganz meine Begeisterung - es sollte die ihrige werden!

You-Hseng Li Shan Hochland-Oolong
0,45 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 45,00 €

Lagerbestand: 450 g

50g Originalverpackung m. zip-Verschluss

Aus Uji stammend ist dies eine limitierte Charge eines Gyokuros auf Basis des Okumidori-Blattes, was zum einen ungewöhnlich für die Anbauregion ist, doch vor allen Dingen ein uniques Tassenfinish zaubert bei relativ hoher Zubereitungstemperatur, was allesamt verblüfft mich eingeschlossen. Die Sortierung war im Vorjahr der Menge wegen ein Rohtee-Aracha durchwachsen mit vielen sehr großen Blätter mit unübersehbaren Kukis. Die Charge hatte ich des Aussehens etwas beanstandet, den Aufguss bei Leibe nicht und ich stellte auch einen leicht niedrigen Einkaufspreis fest. Diesjährig fehlt die Bezeichnung Aracha, der Tee ist feinsortiert und ohne Kukis, von schöner ebenmäßiger Gestalt. Leider sind sich dessen die Verkäufer auch bewusst, so ist der Preis deutlich höher als im Vorjahr. Doch wie so häufig, die Qualität siegt und wir goutieren das Bessere, das Bedauern ist angesichts des Genusses nur halbherzig. Eine weitere Besonderheit ist die Bezeichnung Shincha Gyokuro und die Frage ist berechtigt, was wir darunter zu verstehen haben. Im Grunde eine verkürzte Abdeckzeit, so daß man vielleicht auch von Kabuse sprechen könnte, die verwendeten Sträucher hierbei jedoch andere sind - meine bisherigen Information geben diesem Tee trotz allem 21 Tage Beschattung, was dann doch deutlich über die bei Kabuse liegt, doch nicht die volle Abdeckzeit bei normalem Gyokuro darstellt. Das Spannende ist ein gleichzeitig spritzig-grasiges Moment, was es eigentlich bei normalem Gyokuro nicht gibt und der üblichen Unami-Süße. Der Tee ist somit sehr vollmundig und großzügig im Mundraum sich ausbreitend mit kompakter Süße, zeigt daneben dann aber auch Leichtigkeit und Brillanz. Das Frappierende bleibt die Zubereitunghitze von 65-70°C, was bei 90sek Ziehzeit im 1.Aufguss zu verblüffen vermag. Ich habe mich persönlich dann in der Zubereitungsdosierung etwas an einem Kabuse angenähert, doch finden Sie die Details dann auf dem Etikett. Auch diesmal bleibt die Charge exklusiv auf meinen Bezug beschränkt, limitiert und Sie sollten ihn bei Interesse nicht verpassen- ein etwas anderer Uji-Tee und ein Tipp für Einsteiger, die sich mit Schattentee probieren wollen.


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Okimidori Shincha Gyokuro

 

31,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 80 g

Lagerbestand: 2

Nilgiri Frost Tea

Der Name sagt es bereits: eine Charge, welche bei angehenden Frost geerntet wird und von einem bezaubernd mangoartigen Duft begleitet wird und der Verarbeitung Darjeeling mehr gleicht als der Kala Moti. Doch auch hier sehen wir eine deutlich bessere Blattqualität mit weniger Bruchstellen, längeres drahtiges Pflückgut dunkler Erscheinung, welches aufgegossen dann doch weniger Oxidationstufe zeigt. Wieder das Bild eines 2nd flushs, meint man und richtig, die Nähe zu den Erträgen der zweiten Ernte ist greifbar nur aus meiner Sicht ungeachtet seines vitalen Auftretens gefälliger auf der Zunge und das beschriebene Fruchtaroma gibt auch diesem Tee eine einzigartige Präsenz.


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Nilgiri Frost Tea
10,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 7,000 g

Minggu Ali Shan Oolong

Dieser und auch der kürzlich wieder eingetroffene Cui-Feng Ali Shan ersetzen mir denke ich den wahrscheinlich in seiner alten Gestalt nicht mehr aufgestellten Minggu Dongding – die Bäuerin hat das Verarbeiten der Oolongs ganz ihrem Sohn übertragen. Folglich erreichen uns dann eher Näherungen, doch im Grunde ganz neue Verarbeitungsideen. Die Qualitäten bleiben ungebrochen gut, doch was schreibe ich: vorzüglich! Konstante Kompositionen, die sich über etliche Aufgüsse erstrecken und uns das Genießen so sehr zu verlängern gestatten. Beim Ali Shan hier ist es ein gelungenes Arrangement weich zuckriger Töne, Blumigkeit und frischen Gräsern. Vorsichtig gebacken ist der der Unterton nur vom hellen Keks, sowieso domieren der Schmelz von Blüten neben leicht säuerlichen Trauben.

Minggu Ali Shan Oolong
15,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,700 g

Hayashi Yanagicha Wer mich kennt - und was immer das auch heißen mag - im Kontext von Grünem Tee ist Bancha nicht gerade mein außerordentlicher Liebling in der Tasse. Dieser Tee deckt nun mal nicht meinen täglichen Koffeinbedarf und somit lasse ich diese Verarbeitung eher aus. Natürlich weiß ich um die Vorzüge dieses Tees, seine milde und schonende Tasse, die zurückhaltende Gerbstoffe, wenig Koffein. Ein Alltagstee eben, ein guter Begleiter, der den Körper in Ruhe lässt, doch mit grüner Kraft zu vesorgen weiß. Ich hatte vormals Bancha der Familie Morimoto aus Miyazaki im Sortiment und nur durch einen Engpass, einer ausbleibenden Schiffslieferung wurde ich auf diesen Tee aufmerksam. Eine Partie der Familie Hayashi aus Mie, der Karigane und Houjicha sollte einigen Kunden bekannt sein. Besser - warum viel Worte machen, wenn eines allein es gut zusammenzufassen weiß. Besser, fast blumig, auch grüner nebenbei bemerkt, harmonisch rund, dabei verglichen filigraner. Obwohl ich Bancha gerad eben auf ein Nebengleis geschoben habe, dieser ist kein Langweiler-Tee und für diese Pflückung bescheinige ich eine Best-Seller-Qualität. Bei aller Wertschätzung den Partien der Familie Morimoto gegenüber, der Bancha hier aus Mie ist ihm um Längen voraus. Die Bezeichnung Yanagicha könnte Verwirrung stiften, meint aber einen Bancha der besseren Sortierung.
 

 


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

7,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,450 g

Fukamushi Sencha Bio-Anbau Von den drei unterschiedlichen Dämpfgraden, welche pauschal in Japan den Tees zugeordnet werden, ist der Begriff fukamushi, die stärkste Dämpfung, so prägend, daß zumeißt der dazu gehörige Verarbeitungsname, hier Sencha, weggelassen wird. Bei dem Oku Yutaka der Familie Morimoto nicht, Oku Yutaka bezeichnet im übrigen die verwendetet Blattsorte, der Vollständigkeit halber heißt er Fukamushi Sencha. Diese Verarbeitung des stärkeren Dämpfens ist eine im Süden Japans häufig verwendete - und meine Rede ist immer,  Sie erkennen das an der Tassenfarbe des zweiten Aufgusses, "nach Fukamushi kann nur noch Matcha folgen, noch grüner geht es nicht mehr". Bewusst eingesetzt soll die starke Dämpfung bei Fukamushi Tee ein Möglichstes an Inhaltstoffen ausschwemmen lassen, deswegen die intensiv grüne Tassenpräsenz. Der Tee ist selbstverständlich mächtig und ist daher unter den japanophilen Teetrinkern, welche eine große kompakte Tasse bevorzugen, ungemein beliebt. Interessanterweise muss es nicht automatisch bedeuten, daß jene Tees zu mehr Bitterkeit neigen, ganz im Gegenteil findet sich sich bei aller Wucht ein, ja ich kann sogar sagen, milder Nachhall. Vorsicht sei nur geboten, die Teeblätter sollten im zweiten Aufguss mehr oder minder einfach nur abgespült werden, die Ergiebigkeit von Fukamushi Tee hat im zweiten Ziehen eine doch ungewöhnliche Wucht. Lange habe ich gesucht und ich bin froh, den ersten Bio-Tee dieser Machart bei der Familie Morimoto gefunden zu haben. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


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Fukamushi SenchaFukamushi Sencha


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

24,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 1,800 g

Neue Ernte

Cui-Feng Ali ShanAli Shan Tee stammt wie auch meine hier angebotenen Dong Ding Partien aus dem Hochland Zentral-Taiwans, der Bezug läuft jedoch aus dem Süden der Insel, wo ein Tee-Connaisseur,
eine Privatperson wobei ein Spezialist, ausgesuchte Tee-Partien aus Nantou einkauft und daheim per Hand verfeinert. Zum Erlebnis Tee jetzt:
die Tasse gelb-grün, im Duft feine Mandel und Zuckerguss halten sich die Waage und das heißt wir haben einen vielleicht 30% oxidierten Tee vor uns mit vorsichtigem Backen verfeinert. Geschmacklich bringt er einen Komplex leichter Blumentöne, stärker zeichnet sich assoziierend Apfelschale und Gräser. Im weiteren Verlauf steigert sich Süße sowie allgemeine Präsenz im Mundraum.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Erntesaison!


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15,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 50 g

Lagerbestand: 1,200 g

Nankang Laocha Paochung – 1973Zunächst für meine Oolongkunden: mit Sicherheit ist dieser Tee zu Beginn ein leicht-oxidierter Oolong gewesen, doch und das ist eminent wichtig zu wissen, falls Sie sich zu einem Bezug hinreißen lassen, was ich natürlich hoffe – der Tee hat in der Zeit seiner Reifung eine Wandlung vollzogen, die ihn eher in die Kategorie Pu-erh einfügt. Doch natürlich ist das kein Pu-erh Tee. Die faszinierende Blumigkeit von Rose oder Lilie und die Frucht von Pfirsich, welche den Paochungs gern zugeschrieben werden, und das zu recht – das werden Sie bei Leibe nicht mal ansatzweise wiederfinden. Ich lagere mittlerweile sämtliche Oolongs in kleineren Tonkrügen und der Duft der Blätter, welcher einem sich präsentiert – und daß ich hier nicht phantasiere, lasse ich mir stets seitens meiner Kunden bestätigen: Rote Beete und Ginseng, Paprika und Kartoffel. Was Sie in Trockenmasse im Duft zu erkennen glauben werden Sie als dann auch im Geschmack wiederfinden, vereinen sich harmonisch zu einem imposanten Gesamtbild. Die Blätter sind akurat die eines Paochung, dh. offen und längs gerollt, nicht zu Kugeln gefaltet oder gerollt. Wenn Sie dann an die Originalpartie eines „normalen“ Paochung mit vielleicht 15-20% Oxidation schnuppern, glauben Sie kaum das selbe Ausgangsmaterial vor sich zu sehen. Und geschmacklich, das schrieb ich ja bereits, bewegen wir uns in deutlicher Nähe zu Pu-erh – nur schlanker, klarer. Die Wirkung dieses Tees ist gelinde geschrieben beeindruckend: ich will das Bonmot eines Kunden „blitzschnell entschleunigt“ nicht überstrapazieren, doch drückt Sie der Tee sanft, jedoch mit Entschiedenheit sanft in den Sessel - Auszeit! Die Exklusivität auch dieser Partie braucht keine weitere Erklärung, die eingeschränkte Bezugsmenge muss kostspieliger sein, der Genuss ist ein außergewöhnlicher.

Nankang_Laocha_Paochung_1973_s029
0,85 € / g *
Versandgewicht: 3 g
100 g = 85,00 €

Lagerbestand: 210 g

Nilgiri Black Curls

In meinem Newsletter spreche ich pauschal Indischen Schwarztee jeglichen Vergleich mit Chinesischen Tees – Schwarzen Tees, wohl bemerkt - ab und schon folgt eine Ausnahme: auf ca. 2.000 Metern Höhe wird dieser exquisite Tee in außergewöhnlicher Sortierung bzw. Formung produziert. So sehr der Nilgiri-Tee dem Südindischen Klima verpflichtet ist, die Anbauhöhe und die Verarbeitung lassen uns leicht den Vergleich mit einem 2nd flush Darjeeling erkennen. Helle, hölzerne Farben und eine muskatelle Tasse erinnern wirklich sofort an eine zweite Ernte Darjeelings, - zerlaufene Butter, Schwarzwurzel oder Topinambur – auf jeden Fall süßliches Wurzelgemüse, mein Eindruck. Der Aufguss hat deutlich Kraft, selbst einem zweiten Aufguss ist zuzustimmen und der Blattsortierung gerecht, diese auch zu zeigen. Der Name sagt es bereits, Curls, auch dieser aus Indien ist in verdreht gerollter Formung verarbeitet und zufälligerweise dem Hong Zhu aus Yunnan ähnlich. Bei Darjeeling oder jeden Nicht-Tropentee empfehle ich kein kochenes Wasser in der Zubereitung, da sich ansonsten der Tee vor allem in seiner Kraf samt innewohnenden Bitterstoffen präsentiert, die Harmonie eines sehr wohl vollmundigen Tees Dank seines Aromas plötzlich etwas aus den Fugen gerät.
Wie lange? - das kann ich nicht sagen; ob der Tee eine saisonale Eigentümlichkeit darstellt und er dann leider bald nicht mehr lieferbar ist oder in eher bescheidener Qualität nachfolgt, das ist schwer voraus zu sehen. Nilgiri als Anbaugebiet zeigt einige seltene aber dann außergewöhnliche Tees, die Anbauhöhe gleicht der Darjeeling und gerade Gärten, bei denen orthodox verarbeitete Pflückungen vorliegen, liegen in der Regel recht hoch im Anbau. Damit werden dem ansonsten sehr heißen südindischen Klima einige Ausnahmen wie die der Black Curls abgerungen. Ein außergewöhnlicher Genuss!


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Nilgiri Black CurlsNilgiri Black CurlsNilgiri Black Curls
8,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 450 g

50g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

Exklusiv, direkt vom Teefarmer aus Kagoshima und dessen Region Kirishima im Süden Japans entstammt diese Feinkost. Gyokuro, Voll-Schattentee, zwischen 4 - 6 Wochen separat unter Bambusdächern beschattet, erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance in der Welt des Tees. Die durch die lange Beschattung dunkelgrüne Färbung der Blätter, dessen in Nadelform gebrachte Verarbeitung nah einem Schwarz kommt, erbringt in stofflicher Dichte des Aufgusses eine tiefweite Süße, geminderte Gerbstoffe und hohen Anteilen von Antioxidantien. Seine Nachhaltigkeit ähnelt in gewisser Weise wirklich guter dunkler Schokolade und so ist es nicht ungewöhnlich, daß beide Genussmittel die gleichen Kenner gefunden haben. Bei all den Gyokurosortierungen, welche ich zur Zeit vorstelle, ist der Kazue eine, welche eine gewissen Variantenreichtum anbietet. Je nach verändertem Parameter in der Zubereitungsgleichung von Gramm pro Milliliter und einer spezifischen Temperatur erzielte ich in einem fort ein gutes Ergebnis. Jede Tasse hatte seinen Reiz, seine Berechtigung - doch wenn Sie mich nach einer persönlichen Präferenz bezogen auf diesen Tee festnageln möchten, so habe ich eine etwas höhere Temperatur (fast 65°C) gewählt als sonst, die Grammzahl ein Tic reduziert und dann doch die Ziehzeit auf 2min geschoben. Er zeigt hierbei eine interessante Würze, eine begleitende Bitternis, welche schwindet und versiegend einer dunklen Süße Nachhall Raum und Wirkung überlässt - sehr eindrucksvoll!


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Gyokuro Kazue

 

38,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 14

Der Lu Bao Shi gewann in den Jahren 2008 und 2009 einen Goldenen Preis der China Tea Expo und der World Tea Union. Die Beschreibung „Smaragdperlen“ bringt es zum Ausdruck, der Tee ist von gerollter Verarbeitung. Typischerweise auf Pfannen geröstet und nach mehrfachen Aufgießen zeigt sich eine Spitzensortierung aus Knospe mit 1. und 2.Blatt. Der Tee hat eine Besonderheit, die ich Grünem Tee bisher versagt habe: er kann 3min ziehen ohne sich in Bitternis zu ergehen. Sicher eine ausladene Tasse, welche im Grund Kastanie und Wurzelgemüse geschmacklich zur Geltung bringt. Sicher fehlen die fruchtigen Farben nicht, doch die Süße ist geradezu frappierend. Für mich reizvoll ist die überraschende Spitzensortierung mit der Note des traditionellen Befeuerns mit Holz. Eine Komponente, die ihm eine unverkennbare Komponente belässt. Persönlich halte ich mir vor, den Tee in einzelnen kurzen Aufgüssen, und davon gelingen mir beim Lu Bao Shi durchschnittlich 4, die verblüffende Vielfalt von Geschmack und Duft hervor zu locken.


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Smaragdperlen

 

 

14,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 7,500 g

1,5 -2g Kugel

Black Dragon Pearls Unbedingt zu betonen sei, "Black Dragon Pearls", denn Kenner des Begriffs Dragon Pearls erinnern zu Recht einen gerollten Jasmintee, was dieser hier nun wirklich nicht ist. Ohne in Schleichwerbung zu verfallen, erinnert hat mich der Tee in Trockenmasse, sein Duft von dunklem Malz irgendwie auch an Ovomaltine, genau genommen an die dunkle Variante, welche ich aus der Schweiz kenne. Ach, im Grunde ist das unwichtig: der Tee hat einen dunkel-malzigen Duft, das wollte ich sagen. Auch eine gewisse Nougatnähe will ich nicht abstreiten. Die Tasse ist gehaltvoll im Aufguss und gewinnt deutlich bei längerer Ziehzeit, zwischen 4 und 4½min mundet er mir am besten. Die Tassenfarbe zeigt für einen Yunnantee auch bereits die für bessere Sortierungen übliche vom bräunlichen hin zu einer rötlich leuchtenden Ansicht. Die kompakte Geschlossenheit des Tees ohne die Bitternis eines Tropentees - das schätze ich sehr, doch Vorsicht, der Tee hat nachhaltige Kraft! Das für mich auch Verblüffende war aus einer Art verspielter Zubereitung entstanden, die Verarbeitung bot ja genau das an: die Kugelform - so experimentierte ich ein wenig in die Richtung und trank vom aufgegossenen Blatt aus dem Gaiwan, der Deckeltasse. Es geht sehr wohl, gerade die gebundene Form lässt die Blätter länger geschlossen bei einander und das Abtrinken gelingt leicht wie bei einem Grün- oder Oolongtee. Aber im Grunde halte ich eine ganz klassische Zubereitung für besser. Die Kugel wiegt durchschnittlich 1,5-2g und so verwende ich in Regel 4-5 Kugeln pro 500ml - ganz wunderbar, eine schöne Neuheit in Sachen Chinesischen Schwarztees! Vielleicht wäre es besser zu sagen, Neu im Sinne von Neuer Ernte, denn er jetzt erst wieder zu Beginn des Septembers ins Lager gekommen.


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Black Dragon Pearls
12,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 5,000 g

Endlich, das Warten hat sich gelohnt, eine wunderbare Partie und das eigentlich nur, weil ich mich etwas beschwerte:... "ich möchte keinen Shou Mee sondern Pai Mu Tan oder Bai Mu Dan. Bitte erfragen Sie wirklich grüne Chargen dieses Weißtees und nicht schon so weit oxidierte Sortierungen." So in etwa formulierte ich mein Anliegen und, das ist jetzt wirklich Lob auf den Großhandel, man nahm mein Anliegen ernst, zumal mittlerweile erkannt wird, daß Qualität mich mehr überzeugt als ein Schnäppchen, wie auch immer das in diesem Kontext überhaupt Sinn macht. In Bemusterung mit jenem Tee zeigte sich für mich eine seit Jahren beste Bai Mu Dan Sortierung, die mir und auch Ihnen untergekommen sein sollte. Ich bin über dessen Brillanz und Verve schier aus dem Häuschen, trotz der innewohnenden Leichtigkeit von Bai Mu Dan - die Aufgussfreudigkeit ist überdurchschnittlich, der zertifizierte Bio-Anbau bietet auf jeden Fall drei Infusionen. Es sind vielleicht ein Grad weniger Blattknospen als beim Guan Fu, die Sortierung der Blätter ist aber unübersehbar grüner.
Das Welken bei jedem Weißtee und so auch beim Bai Mu Dan führt zu einer leichten Oxidation, wohl nicht vergleichbar mit Oolongtee, aber sie ist durchaus spürbar und ist gleichsam Charakter bildend. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf eine relative Einheitlichkeit der Blätter legen und diese ist erfreulicherweise in Oxidationsgrad (wenig) und Sortierungsqualität geglückt.
Die Ergiebigkeit und Unkompliziertheit erheben ihn zur besten Wahl für den gehobenen Alltagstee.

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Wuhan Bai Mu Dan 1.GradeWuhan Bai Mu Dan 1.Grade

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-005.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

9,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 2,450 g

Neue Ernte

An Ji Bai Cha Obwohl der An Ji Bai Pian das Attribut Weißer Tee im Namen trägt, ist dieser im Grunde doch ein Grüner Tee. Seine jade-grüne Tassenfarbe präsentiert einen der besten Tees Chinas.
Das filigrane Pflückgut ergibt im Aufguss einen einzigartigen Geschmack nach frischen Gräsern und Kräutern duftend.
Zudem findet sich weniger Koffein als üblicherweise in der Infusion. Die Wirkung des Tees ist, obwohl Tassenfarbe und Süße im Geschmack zunächst etwas Anderes vermuten lassen, aber sehr nachhaltig.
An Ji, eine fast zwei Jahrtausende alte Kulturlandschaft mit Bergformationen, malerischen Schluchten und üppigen Bambuswälder, liegt im Nordwesten der Provinz Zhejiang unweit der Küstenmetropole Shanghai gelegen.
Der Jahresertrag der 45.000 Hektar großen Teeplantagen beträgt 3.300 Tonnen. An Ji White Tea, im Anbau eine Rarität, wächst nirgendwo sonst im Land und erzielt höhere Preise als der nicht minder berühmte Drachenbrunnen-Tee Long Jing.
Seine Besonderheit wie denn auch namensgebend ist ein wahrscheinlich genetischer Defekt des Blattes, welches im Frühling eine weiße Färbung der zarten Knospen zeigt, die sich bis Mitte April ausweitet und im Mai wieder zurückgeht ins Grüne.
Diese ganz eigene Wandlung in der Wachstumsperiode gab diesem Tee unter der lokalen Bevölkerung auch den Namen Fairy Grass Tea, dem Frühlingstee wurde zudem eine spirituell heilende Wirkung nachgesagt.



An Ji Bai Cha
0,30 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 30,00 €

Lagerbestand: 3,500 g

Die Ähnlichkeit zu den Smargdperlen ist wirklich rein zufällig. Auf der Suche nach einem besseren Standardtee aus China, fand sich dieses Muster und, was soll ich sagen, die Entscheidung fiel recht schnell, der sollte es sein. Verdreht eingefaltet sieht er dem Lu Bao Shi wirklich sehr ähnlich, wenn nicht dieser starke Flaumbesatz an Knospen und Blättern einen deutlichen Unterschied zeigt. Doch nicht nur optisch finden wir in Betrachtung Verschiedenartiges, divergierend nehmen wir den Pan Long sofort als eine völlig anderen Tee wahr: bei weniger Finish auf der Pfanne hat dieser ein klar grasig-kräutriges Aroma, leicht und lebendig, wobei mit deutlichem Nachhall. Die Trockenmasse erinnerte mich sogar zunächst an ein vertrautes Flair des Pi Luo Chun Klassikers, dessen bodenständige vollmundige Tasse er aber nicht hat. Fein, etwas für jeden Tag, wohl eigentlich auch zu jeder Gelegenheit, die sich anbietet über einen längeren Zeitraum Arbeit und Tee zu verbinden.


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Pan Long Yin Hao

 

 

13,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 600 g

Wu Fu Dong Ding Old Style, Aufguss im Ensemble

Ungachtet ihres Preises sind Oolongs und gerade die Kostspieligen unter ihnen, die Hochland-Oolongs aus Taiwan sehr begehrt. Der Wu Fu Dong Ding Old Style ist ein Bestseller in seiner Kategorie. In traditioneller und man kann schon fast sagen rustikaler Art verarbeitet bekommt dieser schöne Tee mittels eines intensiven Backvorgangs ein sehr ausdrucksstarkes Aroma von Gebäck und Nüssen.
Im Hintergrund der 50% Fermentation ruht schwer ein trauben-fruchtiges Fundament voll gehaltvoller Süße.
Dieser delikate Dong Ding Tee ist vielfältig im Gebrauch, so ist dessen Kraft durch gekonntes Dosieren an die jeweilige Kannengröße anpassbar. Die Blätter werden in der Verarbeitung eng und dicht in Kugelform gefaltet, was beim Brühen im Entfalten dann überraschend fülligen Ertrag zeigt. Dong Ding Oolong ist in der Herstellung recht komplexer Natur und Oolongs generell durchlaufen einige Arbeitsprozesse und Detailveredelungen mehr als jede andere Teeverarbeitung. Das Ergebnis ist immer eine hoch-aromatische Komposition. Im Vergleich zur letzten Partie ist es mir gelungen diesen Tee erfreulich günstiger einzukaufen, was auch Ihnen zu Gute kommt: 

Dong Ding Old Style in gerollter loser FormDong Ding Oolong Old Style Aufgussblätter und Tasse
12,00 € / 50 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,000 g

50g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

Das sofort Auffällige ist für mich die für einen Gyokuro von der ersten Tasse an bereits stark grüne Tassenfarbe, dann Duft wie Geschmack zeichnen neben der Süße eine erkennbare Würze, welche von einem Gast in einer Verkostung gar als Brühwürze bezeichnet wurde. Dies geht mir zwar ein wenig zu weit, doch ein salziges Empfinden möchte ich dem Geschmack nicht absprechen, das ist richtig. Interessant ist unabhängig der noch etwas ungenauen Suche nach der besten Variante im Gießen, - jeder Tee, jeder Gyokuro ist anders als die anderen – der zweite Aufguss hatte sogar eine Steigerung für uns alle zu bieten und das ist nicht unbedingt Allgemeingut bei Schattentees. Eine Überraschung ist hierbei der für Bio-Gyokuro moderate Einstiegspreis, die Sortierung ist bei Kleinbauern wie die von Herrn Watanabe sicher nicht vergleichbar mit denen von Grossproduzenten oder Wettbewerbs-Spezialsortierungen, doch schön genug ist er allemal, was die Bilder auch zeigen dürften. Die Bezeichnung Tennen Gyokuro meint natürliche Gyokurosüße aus der Blattsorte resultierend, die Beschatttung ist mit 14 Tagen im Ergebnis nicht mit den bis zu 4 Wochen der Auslesesortierungen in der Verarbeitungsgruppe gleichzusetzen. Nichts destotrotz, das Besondere ist die Strauchsorte Asatsuyu, die daraus resultierende süß-würzige Komposition ist sein ungewöhnliches Alleinstellungsmerkmal und sagte ich das eigentlich schon: er mundet vorzüglich!


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Tennen_Gyokuro_Schattentee_003

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

30,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 5

Dj19, Darjeeling Balasun

Dieses Jahr macht es mir ausgeprochen Freude, Darjeeling zu trinken und das ist ziemlich ungewohnt, bevorzuge ich doch bekanntermaßen Verarbeitungen des Grüntees aus Japan und China, Oolong aus Taiwan nicht zu vergessen. Was eine Renaissance jener Teeverarbeitung bei mir verursacht hat, kann ich gar nicht mal in ein zwei Sätze zusammenfassen. Verkürzend kann ich auch einfach nur sagen: es schmeckt mir ausgesprochen gut. Der Nuancenreichtum der Frühlingspflückung aus Darjeeling hat mich gepackt und jeden Tag erfreue ich mich an diesem Getränk. Wie viele Kunden wissen, stellt das hier ausgewiesene Flugteeangebot nicht die Gesamtheit meines Sortiments dar, die wichtigen finden sich aber hier vereint. Gelistet im Shop sind bisher Namring, Balasun und Sungma, zwei werden noch folgen. Und es ist hier wieder eine Charge des Gartens Balasun: nachdem ich leider die Invoice 4 des Balasun Flugtees nicht weiter aufstocken konnte, versicherte mir aber ein Lieferant auf Empfehlung ihres Teatasters eine Partie Balasun, welche wohl etwas später gepflückt, doch ungleich besser sogar sortiert sei. Dies kann ich, können sehr wohl auch die Bilder bestätigen. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie es kommt, daß ein doch besser sortierter Tee dann weniger kostet, so wäre der Vergleich wichtig, der Vergleich in der Tasse, im Genuss. Das kann aber nun wirklich Geschmackssache sein, da werden Sie mir mit Sicherheit Recht geben. Das Entscheidene ist der Zeitpunkt des Eingangs auf dem Teemarkt und die geringere Bezugsmenge der Invoice 4 gegenüber der Invoice 19 UND ich habe mehr gekauft. So, genug geschwafelt, ich komme zum Tee: es ist übrigens ebenfalls ein Flugtee, der Import ließ sich nicht lumpen hier auch den Tee schnellstmöglich den Tee zu Ihnen zu bringen. Der Begriff "china wonder" - nun, vielen sachkundigen Darjeellingfreunden ist der Mischanbau auf Grund der Höhenlage im Himalaya bekannt, die geschmackliche Besonderheit Darjeelings leitet sich im Grunde von der Anbaumöglichkeit des Chinablattes ab. Die Dj 19, Balasun ist eine typische Sortierung, welche mehrheitlich das Chinablatt zeigt, und wir schmecken es. Der Tee ist brillant, spritzig jedoch nicht nicht herb, erfrischend trifft es eher. Die erste Tasse ist hellgelb, fast so blass wie heller Spargel. Was ich bei dem Garten Balasun so schätze ist diese Unbeschwertheit, im Abkühlen duften die Blätter ählich einem Fruchtsalat. Auch die Tasse zeigt sich blumig bis fruchtig, ich kann mich da nicht einigen. Und am Überzeugendsten sollte angesichts der Qualitäten dieses Tees der ausgesprochen freundliche Bezugspreis sein.


Detailansichten

Dj_19,_Darjeeling_Balasun_012Dj19, Darjeeling Balasun
13,50 €
12,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Flugtee Dj 3-15 Sungma

Mit Bedacht, mit Bedacht wählte ich nach einiger Bemusterung und bereits vorhandenen Darjeelings der Flugteesaison diese Partie aus dem Pool der Musterbeutel heraus und nahm diesen Tee mit in das Sortiment auf. Auch ließ ich mich auf eine größere Menge im Angebot für Sie ein, denn es gibt hierbei eine Besonderheit, welche ich bei Darjeelingtees präferiere. Abgesehen von gartenspezifische Verarbeitungen, welche sich in steter Wiederkehr von Kennern auch schon herausschmecken lassen und ich bei dem Garten Sungma suchte, fand sich in dieser Pflückung eine leicht weitere Oxidation und bemerkbar geringere Adstringenz : der Tee ist vollmundig, rundet im Gaumen, hat eine deutlich blumige Ansprache mit wie vorab geschrieben wenigen Tanninen. Wenn ich beispielsweise nach einem second flush Ausschau halte, wird neben Castleton, Jungpana, Selimbong immer auch eine möglich Charge des Gartens Sungma von mir in Betracht gezogen, denn die Gärten stehen in langer Tradition jener Verarbeitung bei mir ganz weit oben stehend. So überraschte mich das Muster des hiesigen Flugtees der ersten Ernte mit der zum einen gefällig-blumigen Tasse, des langen Nachhalls mit eher clonal-typischer Fülle und der Kombination von Wiesenkräutern erhellend wie belebend zugleich. Die Aromen zeigen sich facettenreich ganz nach Maßgabe Ihrer Dosierung wie der gewählten Zubereitungstemperatur. Ich habe bei 6,5g und 80°C auf 500ml ein wunderbar harmonisches Bild genießen dürfen - 90 Sekunden reichen völlig-; daß selbstverständlich ein zweiter Aufguss bei leicht verlängerter Ziehzeit gelingt, wissen wir bereits. Verändern wir die Temperatur nur um 5° auf 85°C, zeichnet sich der Aufguss sogleich spritziger und energetisch mit mehr Verve und Tanninen, die Süße folgt dann im Abkühlen. Es bereitet stets Freude ein wenig in der Zubereitung zu experimentieren, wenn sich die Ergebnisse egal welcher Art geschmacklich lohnen -  und es lohnt, es lohnt!


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-001.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

Detailauswahl

Flugtee Dj 3-15 Sungma
19,00 €
17,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 2,175 g

60g Originalverpackung m. zip-Verschluss / alternativ in 15g Einheiten A-Rong Mi Hsiang Cha

Nach des ungemein erfreulichen Eingang des A-Rong Red Oolong in mein Sortiment, ein weit-oxidierter Oolong der Extra-Klasse, dazu noch aus einer Bio-Kooperative Taiwans stammend, folgten jetzt aus deren Anbau gleich zwei weitere Verarbeitungen und natürlich kann ich pro Seite nur einen Artikel beschreiben, die Variante wohl aber aufzeigen - ein großblättriger Schwarztee Mi Hsiang Cha, genannt nach seinem honigartigen Duft ist es noch. Hier ist es jetzt ein sehr gering-fermentierter Pouchong von maximal 20% Oxidation. Daß ein Bio-Oolong solch eine Intaktheit des Pflückguts zeigen kann, ist wirklich außergewöhnlich, mein Dokumentieren in der Bilderauswahl zeigt das auch zur Genüge. Geschmacklich ist dieser sehr hell gießende Tee für seine Brillanz bekannt, Pouchong oder auch mal Paochung geschrieben, sind so nah am Grünen Tee und dann finden wir doch ein ungemein facettenreiches Spektrum an Zitrustönen, daß sich ein Grüntee kaum vorstellen lässt. Diese Partie zeigt interessanterweise neben diesem charakteristischen Zug einen deutlich dunklen Aspekt von Pflanzenfaser, nicht grasig sondern eher in die Richtung Spinat weisend, wobei ich mittlerweile vorsichtig bin, meinen Kunden auf eine doch persönliche Fährte zu führen, was ich geschmacklich und im Duft bei und mit einem Tee assoziiere. Fakt ist auf jeden Fall, das Gesamtbild des Luyeh Pouchong ist nicht einheitlich homogen, sondern es spiegeln sich zwei klar diffenzierbare Aspekte wider. Wenn das nach einer Kritik am eigenen Artikel klingt, so ist das natürlich völlig unangemessen, denn daß hier ein Spitzentee vorliegt, sieht ein jeder sogleich. Ich habe nur ein wenig versucht meine Gedanken zum Produkt zu sortieren und das Herausragende der Bilder zum Geschmack hinzuführen: ein Oolong, um die mich einige beneiden werden, das weiß ich bereits jetzt. Im übrigen, die Aufgusstasse in Farbe hier der 4.Aufguss, der dunkelste von allen zuvor und natürlich nicht der letzte seiner Zahl. Die Größe des Pflückguts bei Pouchong ist normal, jedoch bedingt hierbei die Verarbeitung immer eine große Umverpackungen, weil Pouchongs nicht in Kugelform gerollt oder gefaltet werden wie die meisten Oolongs sondern längs eingefaltet vorliegen. Das macht diesen Tee recht sperrig und die Abpackung - eine 60g Originalverpackung mit zip-Verschluss -, ein großes Päckchen, Sie werden es sehen. Alternativ ist durch größeren Bezug der Tee ebenso in 15g Einheiten bestellbar.

A-Rong Mi Hsiang Cha
0,55 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 55,00 €

Lagerbestand: 690 g

60g Originalverpackung m. zip-Verschluss Luyeh Pouchong

Nach des ungemein erfreulichen Eingang des A-Rong Red Oolong in mein Sortiment, ein weit-oxidierter Oolong der Extra-Klasse, dazu noch aus einer Bio-Kooperative Taiwans stammend, folgten jetzt aus deren Anbau gleich zwei weitere Verarbeitungen und natürlich kann ich pro Seite nur einen Artikel beschreiben, die Variante wohl aber aufzeigen - ein großblättriger Schwarztee Mi Hsiang Cha, genannt nach seinem honigartigen Duft ist es noch. Hier ist es jetzt ein sehr gering-fermentierter Pouchong von maximal 20% Oxidation. Daß ein Bio-Oolong solch eine Intaktheit des Pflückguts zeigen kann, ist wirklich außergewöhnlich, mein Dokumentieren in der Bilderauswahl zeigt das auch zur Genüge. Geschmacklich ist dieser sehr hell gießende Tee für seine Brillanz bekannt, Pouchong oder auch mal Paochung geschrieben, sind so nah am Grünen Tee und dann finden wir doch ein ungemein facettenreiches Spektrum an Zitrustönen, daß sich ein Grüntee kaum vorstellen lässt. Diese Partie zeigt interessanterweise neben diesem charakteristischen Zug einen deutlich dunklen Aspekt von Pflanzenfaser, nicht grasig sondern eher in die Richtung Spinat weisend, wobei ich mittlerweile vorsichtig bin, meinen Kunden auf eine doch persönliche Fährte zu führen, was ich geschmacklich und im Duft bei und mit einem Tee assoziiere. Fakt ist auf jeden Fall, das Gesamtbild des Luyeh Pouchong ist nicht einheitlich homogen, sondern es spiegeln sich zwei klar diffenzierbare Aspekte wider. Wenn das nach einer Kritik am eigenen Artikel klingt, so ist das natürlich völlig unangemessen, denn daß hier ein Spitzentee vorliegt, sieht ein jeder sogleich. Ich habe nur ein wenig versucht meine Gedanken zum Produkt zu sortieren und das Herausragende der Bilder zum Geschmack hinzuführen: ein Oolong, um die mich einige beneiden werden, das weiß ich bereits jetzt. Im übrigen, die Aufgusstasse in Farbe hier der 4.Aufguss, der dunkelste von allen zuvor und natürlich nicht der letzte seiner Zahl. Die Größe des Pflückguts bei Pouchong ist normal, jedoch bedingt hierbei die Verarbeitung immer eine große Umverpackungen, weil Pouchongs nicht in Kugelform gerollt oder gefaltet werden wie die meisten Oolongs sondern längs eingefaltet vorliegen. Das macht diesen Tee recht sperrig und die Abpackung - eine 60g Originalverpackung mit zip-Verschluss -, ein großes Päckchen, Sie werden es sehen.

Luyeh Pouchong
30,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 8

Als ich im Sommer das Muster zugesteckt bekam, dachte ich zunächst einen klein gerollten Schwarztee vor mir zu haben, doch stellte ich im Aufgießen sogleich mein Irrtum fest: das Aroma, und ich bin da nicht allein mit meiner Begeisterung, zeigt einen ausnehmend prächtigen Duft von süßwürziger Pflaume und ja wirklich, Hopfen, zudem hat der Oolong eine betont malzige Röstung ohne Schärfe erhalten, welche beides, Malz und Odeur, harmonisch über etliche Aufgüsse die Sinne zu erfreuen vermag. Der Oxidationsgrad liegt zwischen 85-90%, also deutlich am Ende. Der Tee ist ein Fest in der Gongfu Cha Zubereitung, aber egal wie Sie Oolong genießen, dieser Tee ist ein absolutes Muss, jedenfalls für Freunde dunkler Oolongs mit Sicherheit eine kleine Offenbarung. Noch ein Plus sollte ich nicht unter den Tisch fallen lassen: der Produzent gehört zu einer kleinen Kooperative, die in Taiwan Bio-Anbau betreiben.

0,55 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 55,00 €

Lagerbestand: 1,250 g

Dieser Ripe Pu-erh verblüfft schon durch sein Aussehen: zum einen sichtbar ein gehobener Sortierungsgrad mit einem ungewöhnlich hohen Anteil wohl gestalteter Blattknospen und mehrheitlich 1.Blättern. Eigentlich von Beginn an ist die fast hellkupfer farbene Gesamterscheinung quasi ins Auge springend. Der aparte Duft aus der Kiste, den fand ich dann auch in der Tasse wieder: dunkle Champignons, Maronen, Bambussprossen und weich-süßlich dunkles Holz. Kein Rauch, nix Fischiges, Teer oder Keller, - all diese Aspekte sind diesem Tee fern. Somit auch ein perfekter Einstieg für Vorsichtige. Mit persönlich liegen zwar die ausdrucksstarken gepressten Varianten näher, aber mit dieser Eleganz hat er einfach etwas zu bieten, was sonstige in Kraft protzenden Shou Pu-erh Tees nicht gelingt.


14,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 2,600 g

Aus der Präfektur Shimane, dem südlichen Ausläufer der Hauptinsel Honshu, stammt diese Charge eines gerösteten Bancha Tees. Geöffnet zeigt die großvolumige Umverpackung einen Basistee, welchen Kunden von Japanischen Grüntees selten bis gar nicht zu sehen bekommen: nahezu vollständig erhaltenes Pflückgut, kein geschreddertes Blatt. Der Bauer setzt auf den Erhalt von Gestalt und Form, die Blätter sollen selbst im Einfachen das Auge befriedigen können. Einziger Schwachpunkt vielleicht dieses für mich Ausnahmetees ist ein fehlendes Aussortieren der Blattstiele, welche in dieser Wildpflückung auch ungeschönt kleinfingerlang ausfallen können. Mich persönlich stört es nicht, aber die Frage darf man sich stellen, warum? Geschmacklich meinte ich jedoch keine Beeinträchtigung festzustellen. Nein, ganz im Gegenteil: ein sanftes Dämpfen, was im Aufgießen eine verhältnismäßig lange Ziehzeit erlaubt bzw. erfordert, dazu diese Röstung von einer Raffiniertheit und Ausdruckskraft, welche jenen Tee zu meiner besonderen Empfehlung machen lässt. Es gelingt eine Nähe zu einem sehr dunklen Zucker, ähnlich Zuckerrübensirup, ganz ungewöhnlich. Dieser Tee ist die geröstet Variante des Natsu Bancha Premium, ein Vergleich lohnt.


13,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 180 g

Lagerbestand: 3,150 g

1 Gramm / € 0,25

ca. 200g Kuchen

Bulang Shou Pu-erh

Gepresst sind mir sämtliche Pu-erh Tees lieber und das sagt nicht, daß ich es komplizierter mag mit dem ständigen Abbrechen. Es ist so, daß für mich jeder Cake (Kuchen) oder Ziegel oder was auch immer, einzigartig ist im Geschmack, da sich somit eine Partie, ein Lot, eine gewisse Klassifizierung des Tees zum Ausdruck bringt.
Der smarte 100g Bulang Shou Cake von 2011, leider sehr bald ausverkauft, sollte zunächst keine Nachfolge aus der Produktion von 2012 haben, denn ich wollte einen mehr ausgereiften Shou Pu-erh neben den Menghai von 2011 stellen. Dieser wirkt da fast im Kontrast noch jugendlich und die Bulang Partie fügte sich sehr gut zwischen ihm und den herrlich ausgereiften 1991 Fangcha, ein passendes Bindeglied sozusagen.
Die Produktion aus 2012, die mir im letzten Jahr angeboten wurde, als es klar war, den 2011 würde es nicht mehr geben - ich verzichtete, doch wurde ich letztens dann darauf hingewiesen, beide Jahrgänge seien mittlerweile kaum zu unterscheiden. Einzig der Anteil von goldenen Blattknospen ist vermindert und die Tasse etwas dezenter, wobei der Grundcharakter und die Differenz zum Menghai-Tee einen Nachbezug befürwortete: Dunkles Nougat, Rinde und altes Holz mit bereits viel malzig-weicher Süße.


Bulang Shou Pu-erhBulang Shou Pu-erhBulang Shou Pu-erhBulang Shou Pu-erhBulang Shou Pu-erhBulang Shou Pu-erhBulang Shou Pu-erh
0,30 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 30,00 €

Lagerbestand: 950 g

100g Originalverpackung m. Zip-Verschluss

Imposant -so eine weitere Variante eines Fukamushi-Tees. Geschmacklich eine Wonne für jeden Liebhaber des satten Grüns...Broccoli war meine erste Assoziation, und sehr, sehr nachhaltig, vielleicht ähnlich dem Jyudan-No Cha, doch ohne Pfannenhitze. Dieser Tee hat mich auch an den Tamaryokucha Gold erinnert, den ich so sehr mit einem reinen Grün in Verbindung bringe. Daß Fukamushi-Tees etwas konturlos aus den Fugen gehen kann, wird ihm häufig nachgesagt und das hat sicher seine Berechtigung, stimmt jedoch bei diesem Tee nicht. Gut bestückt, großzügig, ausladend – alles richtig, doch weder difus oder schwammig. Ein excellenter Grüntee betonter Körpersprache.....und nach der Verkostung ist vor der Verkostung: war ich doch etwas irritiert über mein Ergebnis des Aufgusses in der Teeprobe an einem Samstag, so musste dieser nochmals sein Inneres nach Außen kehren. Das Fazit ist ein neues Etikett, da mir ein Schreibfehler ein Bein stellte: 10 Sekunden bei einer Vorgabe von 30 Sekunden sind viel! Meine Kunden, welche diesen Tee bereits haben, empfehle statt der 25-30 Sekunden bitte es mit 10 Sekunden mehr zu gestalten – der Unterschied ist ein deutlicher.


Detailansicht

Akegata_Fukamushi_Cha
27,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 12

50g Originalverpackung m. Zip-Verschluss

Dieser Tee war sogleich erwählt, denn die Blattsorte Akebono als solche eher eine Unbekannte, der Aufguss dann, Geschmack und Duft sind von so hervorragender Güte, ich konnte unmöglich Nein sagen. Ganz charakteristisch wird jedem Genießenden neben dem etwas stärker gedämpften Sencha und der daher resultierenden Präsenz im Aufguss ein Duft wie auch Geschmack von, ich finde, Erdnuss gewahr. Von sattem Grün begleitet in jedem Aufguss ist diese Tönung nicht so röstig wie bei dem Kamairicha aus Ureshino, doch ist sie stets präsent, nur eben samtig, weicher. Für mich ist dieser Tee fast schon ein Fukamushi-Tee, die Tasse ist wirklich satt vollmundig. Daß ich von diesem Neuzugang schwer beeindruckt bin, merken Sie und ich kann es mir auch kaum vorstellen, daß Sie nicht die außerordentliche Qualität erkennen, goutieren werden – eine der spannendsten Neuerwerbung in Sachen guten Tees aus Japan.


Detailansicht

Asakaze_Sencha
19,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g

Lagerbestand: 17

40g Dose

Die Firma Ippodo verarbeitet seit nahezu drei Jahrhunderten feinste Tees aus Kyoto und der nächsten Umgebung. Man könnte sagen, Kan-no-shiro sei bereits ein High-End Matcha, vielleicht noch kein Koicha, doch bereits ein kaum zu überbietender Usucha. Über Ikuyo-no mukashi, welchen ich ebenfalls hier im Shop anbiete, erstrahlt dieser Matcha in Brillanz und Geschmacksintensität - dies ist ein absolutes Muss für Matcha-Freunde, ein Hochgenuss von Grün!

 

32,00 € / Dose(n) *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 9

↑ ca.9 x ○ 10cm x 13cm lang

Eine Kyusu wird für viele Japan-Tee-Trinker kein unbekanntes Etwas sein, ein(e) Hobin eventuell schon eher. Alles, was eine Tülle hat, ist dann zwar eine Teekanne bzw. Kyusu, dieser Teekannentyp hat aber keinen Griff und wird praktischerweise einhändig gegriffen, Daumen und Mittelfinger liegen seitlich an einer extra vorgesehenden Stelle, der Zeigefinger sichert den Deckel auf dem Knauf liegend - das heißt, es ginge im Grunde auch mit Links. Diese Etwas wird auch Hobin gennant. Mal wird der Tee mittels Rillen vor der Tüllenlippe, dann per oben gelegender Segmentsiebung filtriert - siehe auch die Gießerkanne von Herrn Novak! - hier bei der Hobin von Herrn Hirabayashi ist die Siebung innerhalb der Kanne, im Korpus beim Übergang zur Tülle. Diese Dinge sind in der Zubereitung Japanischer Tees ungemein praktisch. Da sie mit einer Hand gegriffen werden, ist vom Konzept her eine Grenze gegeben, wie groß sie sich ausmacht. Denn ab einer gewissen Proportion muss dann doch die zweite Hand zur Hilfe eilen. Und da verliert diese Variante an Bedeutung und Kannen mit Griff, entweder von der Seite oder klassisch chinesisch vom Rücken hinten, übernehmen dann größere Volumina. Dieser Hobin, irgendwie bin ich stets im Widerstreit, es männlich oder weiblich zu definieren, ist recht groß und kommt an die Grenze des Möglichen: es sind mit Sicherheit 280ml, welche das Volumen ausmacht. Abgesehen von meiner gestiegenen Präferenz für diese besondere Keramikherstellung des unglasierten Brennens mit Ascheanflug und die darauf folgende Oberflächengestaltung, ist es die Schlichtheit und Natürlichkeit des gestalterischen Objektes, das eingängig Unkomplizierte überhaupt: man sieht jeden Handgriff des Töpfers im Entstehen der Sache für etwas, den Zweck. Zugegeben ist es nicht elegant, da greife ich zu etwas anderem und im übrigen will es das auch nicht sein. Aber wofür gibt es die Vielfalt: Nicht jeder Ausdruck, nicht jede Charaktereigenschaft muss bedient sein bzw. erfüllt werden! Hier besticht die Fertigung im Sinne der praktischen Nutzung im Alltag, - daß jeder Tag nahezu perfekt zu gelingen habe, hier ist ein guter Begleiter! Acht Tage und Nächte hinterlassen Feuerspuren, hinterlassen eine Aura, die jeder Teemensch sofort wahrnehmen wird, das ist Teekeramik pur.
Die Werke Noburo Hirabayashi´s zeigen ähnliche im Detail jedoch unterschiedlichste Gestaltung der Oberfläche, dafür Position im Ofen, Nähe zum Feuer bzw. Rauch und Asche verantwortlich ist. Bizen-Stil heißt stets glasurloser Brand, der Ascheanflug zaubert ein Farbenspektrum auf den Scherben, das für Wissende unverkennbar ist. Das für mich Spektakuläre ist, all das wir sehen, steckt im Ton, im Werk verborgen. Feuerzungen, Asche, leichte Temperaturschwankungen in der Atmosphäre des Ofens gebären jene Vielfalt und jedes Stück zeigt einen einzigartigen Charakter. Die Textur der Oberfläche ist feinrauh, mal auch etwas gröber und meine Hände schmiegen sich gern um diesen Körper. Der Geschmack des Tees - ich sage dies immer wieder ist unverfälscht, ist ehrlich. So eine Begegnung ist mir lieber, nichts Vorgemachtes, keine Ablenkung, ungeschminkt, fundamental. Der, die, das Hobin, welches abgebildet ist, dies ist eines von aktuell 12 zur Zeit lieferbaren.


Kyusu Gießer, Hirabayashi, Bizen-Stil

 

185,00 € *
Versandgewicht: 650 g

Lagerbestand: 6

Gold Blend als BeutelwareBarry´s Gold Blend ist die populärste aller Mischungen, die die Irische Firma anbietet. Sie ist vielleicht die Ausgewogenste von allen, rund und harmonisch bei aller Tropenkraft. Der hohe Anteil an Assam-Tee ergibt einen kräftig-malzigen Geschmack.

Ich führe den Gold Blend ebenfalls als lose Ware in 250g Original-Abpackungen.
Es sei hier noch ausdrücklich erwähnt, dass zwischen den Tees in Teebeuteln und der losen Ware kein qualitativer Unterschied besteht. Den Gold Blend gibt es in zwei Verpackungseinheiten:
neben der hier beworbenen 80-Beutel-Packung ist eine 40-Beutel-Packung ebenfalls lieferbar.

 

6,95 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 335 g

Lagerbestand: 43

Im letzten Jahr und ich glaube auch bereits das Jahr zuvor entpuppte sich sich dieses Kännchen als gern gewählte Japanische Teekanne im Sortiment. Das Muster im Teehandel lag zunächst nur als ungenügende Bilddarstellung vor, sonst hätte ich es berits früher angeboten. Denn es ist eine schlichte und dabei recht elegante Kyusu. Das Weiß der Kanne wirkt wie immer etwas reserviert, doch hat die Form gleichsam sinnliche Aspekte, die Tülle zum Beispiel, die zu betrachten lohnt, ist perfekt geformt. Das Gesamterscheinungsbild ist bewußt ausgewogen und für den alltäglichen Gebrauch konzipiert. Im Innern der Kanne erarbeitet ein Obi-Sieb, ein Rundumsieb, einen zügigen wie gut gefilterten Tee-Aufguss. Ganz nüchtern weiß ist dann die Kanne doch nicht, so ist der Deckel, welcher tiefer als die Schulter liegend ihr eine Apfelform gibt, mit einer Verfärbung ins Hellgrüne versehen. Das Volumen der Kanne umfasst ca. 350ml, auf den ersten Blick einfach, die zweite Betrachtung der Kanne zeigt Einfachheit als Vorgabe und was in qualitativer Herstellung daraus erwachsen kann.

75,00 € *
Versandgewicht: 450 g

Lagerbestand: 1

Dieser Tee aus dem Südwesten Chinas ist ein Klassiker unter den Schwarzen Tees. Noch subtropisch gewachsen zeigt er schon deutlich mehr Kraft als sonstige Verwandte aus dem Reich der Mitte. Mit viel Süße und Duft von Trockenfrüchten zeichnet er ein unverkennbares Bild. Der ausgewogene Gerbstoffanteil macht ihn für mich dem Assam-Blatt überlegen und in Kraft zieht er nahezu gleich auf. Nach langem Hin und Her mit Musterlieferungen und ständigem Abwägen ob oder eben nicht, habe ich mich ganz impulsiv für diesen Tee, für diese Partie entschlosen. Den Yunnan Black auf den letzten Preis von € 3,- zu halten, ließ nach etlichen Mustern eben erkennen, daß für Sie der Tee dann immer mäßiger und schlechter werden würde. Fast schon am verzweifeln ergab sich ein wahrer Glücksgriff, eine Partie, die ich mir habe sichern lassen, da sich da eine doch unerwartete Qualität offenbart - sie erhalten einen ausgezeichneten Alltagsstandard, welcher mit langem Nachhall und fast honigartigem Duft jede neue Tasse, jede geleerte Kanne zum Vergnügen werden lässt. Und so darf Alltag ja dann auch mal sein, ein sich stets freundlich zu wiederholender Genuss, oder?

4,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 14,450 g

Morimoto Sencha

Fester Bestandteil meines Sortiments ist eine Auswahl von den Basistees Sencha und Bancha der Familie Morimoto. Im Süden Japans auf der Halbinsel Kyushu gelegen befindet sich in der Präfektur Miyazaki deren Teegärten, welche sie in den 80er Jahren Schritt für Schritt auf den ökologischen Landbau umstellten. Etwa 8 Hektar Bewirtschaftung dienen zur Kultivierung von vielen unterschiedlichen Strauchsorten und im Unterschied zur letztjährigen Partie ist der jetztige Zugang eine fast ausschließliche Sortierung auf Baiss des Okumidori-Blattes.
In der Verarbeitung selbst ist der Tee zudem weniger gedämpft worden als im Vorjahr, auch ist die Sortierung dieses mal nicht so auffällig mit Blattrippen und feinen Stielen durchzogen. Das spiegelt sich natürlich geschmacklich wieder, und so ist der Morimoto Sencha deutlich geschlossener wie harmonisch und - das ist mit Sicherheit jetzt grundlegend der Blattart geschuldet - milder als zuvor. Weniger Bitternis bei einer wie üblich großzügigen Tasse aus dem Süden Japans. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

Detailansichten

Morimoto SenchaMorimoto SenchaMorimoto Sencha

 

8,70 € / 100 g *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 2,300 g

Ich habe hier den vorjährigen Paochong als Basis-Tee abgelöst durch einen Tieguanyin, da die Blüten auf Grund des geöffneten Blattes des Paochongs leicht zu Boden fallen können. Der Oolong ist von seiner Art her lieblich und das leicht süßlich und fruchtige Aroma harmonisiert sehr gut mit dem Grundcharakter des Tees.
Mir persönlich behagt eine Osmanthus-Beduftung mehr als das Pendant mit Jasminblüten – das Arrangement ist weniger aufdringlich und erscheint mir harmonischer.
Die Mischung ist von eigener Hand, die Blüten stammen aus Taiwan.

9,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 500 g

Ungesehen und ungekostet kommt kein Tee in mein Angebot - in diesem Fall bin ich noch genauer in Bezug auf Reinheit und Qualität des Produktes. Bei Tee aus Vietnam hat man so seine Erfahrungswerte, die noch unschöner sein können als bei Chinesischen Teeverarbeitungen - aber dieser Oolong ist rückstandskontroliert und somit verkehrsfähig, wie es so schön heißt.
Und er ist nebenbei bemerkt ausgesprochen lecker und hochwertig, was mich ein wenig verärgert hätte, wenn ich auf diesen Tee hätte verzichten müssen.
Schauen Sie sich die Sortierung an, werfen Sie einen Blick auf sämtliche Tassenaufgüsse und die jeweiligen Stufen der Blattentwicklung, die ich in Bildern bis zum 4.Aufguss dokumentierte.
Eine gelungene Überraschung in Sachen Oolong Tee mit einem wirklich dankbaren Preis! Der Tee ist jetzt zuletzt im Februar als neue Partie eingetroffen und erscheint nunmehr im Charakter etwas grüner und lieblicher als zuvor ohne jedoch an Kraft, Stringenz eingebüßt zu haben.

 

8,50 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 13,600 g

100g Originalverpackung

Aus Uji führe ich zwei Sencha-Partien, welche in stabiler Verarbeitung über die Jahre erfolgreich mein Sortiment anführen. Der Sencha Wazuka ist ungeachtet seines höheren Preises im Grunde erfolgreicher, weil eben "das Bessere immer der Feind des Guten" bleibt, sage ich mal.
So gewinnend der Haru sich im Alltag bewährt, und ich weiß das ganz besonders, dabei bereits einen Ausblick auf feinste Grüntees Japans zeigt, so steht auf dem Siegertreppchen der Wazuka stets und ständig über dem Haru. Ausgesprochen belebend wie gleichsam harmonisch einschmeichelnd zaubert sich ein wirklich guter Tee in das Verlangen, anspruchsvollen Genuss erfüllt zu sehen. Bekömmlich mild und zugleich vollmundig hat der Tee mehr Süße als der Haru Sencha.
Der ausladene Aufguss bildet eine intensiveres Dämpfen ab, welches aber noch immer den Pfad des typischen Uji-Tee nie verlässt. Betrachten wir die Sortierung, so ist auch der Vergleich zu Gunsten des Wazuka Tees: feinere Blattstruktur, bereits Feinnadeliges findet sich in der Sortierung.
Die Tasse im schönsten Hell-Grün leuchtet, lieblich ist der Duft - ein gehobene Sencha-Sortierung für entsprechenden Anspruch von Genuss im Alltag.

 

20,00 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 150 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Die Zubereitung von Matcha hat neben dem Teebesen genannt Chasen einen traditionellen Löffel zur Dosierung des Teepulvers, den Chashaku. Wie bei dem Chasen ist es sicherlich kein Muss, ein Kann also, es geht mit Sicherheit auch anders. Die Sache als solche bindet mich persönlich zum Gebrauch eines Chashaku und wenn man beide Dinge, Chasen und Chashaku, mit Matcha im Einsatz hat, wird man dann auch merken, dass es wie ein Selbstverständnis zum Thema Matcha dazu gehört.

4,90 € *
Versandgewicht: 50 g

Lagerbestand: 3

100g Originalverpackung

Sencha Genmai PremiumIn Deutschland gibt es keine Genmaicha-Qualitäten, die mit denen in Japan auch nur ansatzweise mithalten können. Das liegt daran, dass der Teegroßhandel den Bereich aromatisierter Tees - und dazu gehört der Genmaicha auch - im überwiegenden Maß mit einfachen Basistees abdeckt. Das Bewusstsein des Konsumenten ist eigentlich nur bei traditionellen Aromatisierungen aufmerksamer, wie zum Beispiel bei Jasmintees oder Beduftungen mit der Osmanthusblüte. Genmaicha ist hierzulande eigentlich mit dem einfachen Bancha belegt, und obwohl ich mal das Glück hatte, einen Spitzen-Bancha als Basis mit geröstem Reis anbieten zu können, so finden sich in Japan auf Anhieb Mischungen mit Sencha und selbst Halbschatten-Tee also Kabuse hatte ich einmal privat direkt in Japan gekauft. Es ist im Grunde wieder eine Frage des Anspruchs, wohl aber ein Anspruch, den man auf jeden Fall schmeckt und an der Blattqualität selbstverständlich sieht. Der Tee ist wesentlich prägnanter, klarer im Aufguss und zeigt sich auch deutlich von der "grünen" Seite.
Mit prägnanter meine ich jedoch nicht, dass mein Sencha Genmai jetzt herber wäre. Sencha gegenüber Bancha ist pointierter und kräftiger, die Tasse ist niemals sämig breit angelegt und das leicht Tranige ist schon ein Charakterzug einfacher Banchasortierungen. Die Süße des gerösten Reises mildert immer den Aufguss in seiner vermeintlichen Bitterniss, welche beim Bancha eigentlich sowieso micht vorhanden ist und beim Sencha ich im Ziehen gar nicht erst zulasse - für mich ist der Reis wie eine Tönung ins Süß-nussige, mehr nicht, doch hier asugesprochen gelungen. Die Form hier mit einem Sencha ist bei weitem delikater im Geschmack, weil der Bereich Grüntee stärker zur Geltung kommt und Bestand hat neben der leicht dunkelsüßen Röstnote des Reises.
Und wenn Sie sich der Bilder annehmen, sieht man schon in Ansicht der Trockenmasse genug, dass weitere Worte eigentlich überflüssig sind.

 

12,50 € / Packung(en) *
Versandgewicht: 175 g

Lagerbestand: 8

Matcha Kukicha

Einer Eingebung folgend hatte ich mir persönlich einen Matcha-Kukicha Blend zusammen gemischt. Durch den Matcha haben wir eine von Blattgrün und Koffein betonte Tasse, der Aufguss ist dabei wunderbar duftend süß geblieben. Mein momentaner Morgentee, welcher neben erweckender Kraft seine Eleganz nicht eingebüßt hat. Meinen Kunden empfehlend, dies mit dem bereits gekauften Matcha und dem Kukicha zu tun, führte jetzt im nachhinein dazu, Ihnen eine frisch von mir abgemischte Partie anzubieten.
Eine zweite Variante noch stärkerer Gradierung oder Dosierung mit Matcha darf natürlich nicht fehlen. Nebenbei, die abgebildete Teeschale Shirokuro ist ebenfalls im Zubehörbereich erhältlich.

 

16,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 300 g

Karigane ist ein Kukicha mit einem im Vergleich zum Premium Kukicha Sencha Quality höheren Blattanteil im Verhältnis zu den Rippen und Stielen und hierdurch "grüner" im Geschmack. Die etwas stärkere Dämpfung chumushi sorgt dann zusätzlich für einen gehaltvollen Aufguss. Die Anbauregion Mie bürgt dabei jedoch für ein mildes Pazifikklima, was für den Teetrinker Japanischer Pflückungen ein Garant eines ebenso harmonisch milden Genusses darstellt. Somit haben wir eine Kombination aus vollmundigen Tassengenuss und geminderter Säure und Bitterkeit verglichen beispielsweise mit Tees aus dem Süden von Japan. Daß ich mich wiederholt für diesen Tee entschieden habe, liegt genau an der beschriebenen Eigenart und der im Vergleich zu dem bereits gelisteten Kukicha Sencha Quality differierenden Charakteristik. Dem Karigane fehlt die leicht getreideartige Note von Mais oder Sesam und dann schwebt über der Tasse eine ganz eigene Zitrusnote, überhaupt ist der Tee grasiger, wobei auch weicher insgesamt. Sowohl diesem Tee können Sie drei Aufgüsse abverlangen, Ergiebigkeit haben wir auch bei den geblendeten Sortierungen von Kukichaverarbeitungen.
Iwao Hayashi, Gründer des Teegartens in Mie, gilt als einer der Veteranen Japans im ökologischen Anbau. Seit 1978 werden die Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung bewirtschaftet.


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

Karigane_002E_2

 

14,00 € / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 2,125 g

1 Gramm / € 0,65 - Mindestbestellmenge 25g

 

Auf der Suche nach herausragenden Pu-erh Tees, welche in der Kategorie der natürlichen Alterung vorliegen, kam ich im letzten Jahr auf einen ausnehmend aromatischen jungen Tee, den Jingmai Gushu aus einer Produktion von 2013. Der Bezug kam kurz vor UND rechtzeitig zu meiner Verkostung der besten Tees des Erntejahrs 2013 in die Verkostungsliste und hat in Begeisterung Aufnahme finden können. Dass bisher eine Präsentation im Onlineshop fehlt, hat allein seine Gründe in der mir fehlenden Zeit und einer Prioritätenstzung, Tees aus anderen Verarbeitungsgruppen den Vorzug zu geben. Natürlich bedarf dies einer Korrektur und zu diesem eher marginal andeutenden Text seiner Güte in Sortierung und Aroma - Aprikose, fand die Mehrzahl der forschenden Zungen - ja fehlen Erkenntnis fördernde bzw. untermauernde Bilder. Ich komme dem nach, denn so kann man nun wirklich nicht als Verkäufer im Netz auftreten und ein Geheimnis umwittertes Produkt anbieten, nicht wahr? Hold the line!


0,65 € / g *
Versandgewicht: 2 g
100 g = 65,00 €

Lagerbestand: 775 g

Hirabayashi Yunomi Chawan mit Kintsugi-Reparatur, Bizen-StilAus dem Fiasko eines Bruchs suchte man noch das Beste zu machen und nahm sich der beschädigten Keramik an, welche zu reparieren gingen. In alter Tradition wird bis heute Keramik mittels einer Lackreparatur zeitaufwändig gekittet. Der in mehreren Schichten aufgetragende Urushi-Lack wird im Endstadium mit Goldstaub angereichert, was in finaler Gestalt eine Goldäderung auf dem Gefäß zeigt - Kintsugi. Es ist natürlich Ermessungsspielraum, eventuell eher Silber statt Gold zu verwenden -  dann Gintsugi -, oder einfach nur den reinen Lack. Im wahrsten Sinne des Ausspruches "wie ein Phoenix aus der Asche" - dieser Ausspruch kam mir nahezu als erstes in den Sinn. Und es berührte mich auch als ein Widerspruch, daß aus einem Zerbrechen nun geheilt mit vergoldetem Antlitz dieses Werk irgendwie schöner erscheint. Etwas in mir widersetzte sich dem - das darf doch nicht sein! Selbst im Fotografierung zögerte ich die hinreißende Reparatur der Frontansicht nicht offensichtlich zur Schau zu stellen. Unbeabsichtigt ist jetzt genau die Formulierung gefallen, die beim Positionieren der Chawan mich von mal zu mal zögern ließ: ein zur Schau stellen -  weil sich eine Frage einschlich: Ist dieses Stück nur wegen des Bruches und der dann gelungenen Reparatur überhaupt interessant geworden? Nun, ich habe versucht zu zeigen, daß dem nicht so ist, daß gerade auf der Oberfläche der Schale durch das Einwirken der Feuerzungen und Asche im Ofen atmosphärische Dichte und Stille sich abwechseln, künstlerische Kraft und Qualität des Werkes von Hirabayashi vor dem Bruch sich verewigte. Das Additive der Kintsugiarbeit teit das Ganze, strukturiert Bereiche, die schicksalshaft wie in Metamorphose ein Neues gebären. Daß ich zufälligerweise über viele Kintsugistücke verfüge, ist wirklich einem Transportunfall geschuldet und nicht wie einige denken mögen, einem absichtsvollen Plan. Hier sind es vier große Teeschalen - ich würde so weit gehen zu sagen: 2 Nodate Chawan bzw. zwei größere Yunomi Teebecher, eine kleinere Ido-Chawan, konisch geformt sowie eine hohe Tsu-Tsu Chawan. Geht man mit einem Filter zur Betrachtung der Werkstücke, so erkennt man unter dem vergoldeten Narbengeflecht herausragende Keramikarbeiten aus dem Holzbrand. In der Beurteilung mag es irgendwie fast zynisch klingen, daß hiernach das vergoldete Netz, die Qualität der filigran-ornamenthaften Verzierung in der Reparatur, die "Schönheit der Narben" in den zu bewertenden Fokus gerät. Kintsugi ist ein ungewöhnliches Handwerk und Frau Watanabe ist es besonders bei zwei Werken deutlicher gelungen, Kintsugi als Metapher eines Heilprozesses beispielhaft darzustellen. Die Kartographie des Unglücks gleicht einem Stilleben ein Schauspiel von Vergänglichkeit. Wir sehen denn nun beides: das ursprüngliche Stück und den Augenblick der Katastrophe. Die Reparatur, welche kunstvoll ausgeführt gemeinsam etwas Neues erschafft, zeigt sozusagen das erste Entstehen, die Geburt der Keramik und dessen Zerschellen sowie die Erneuerung, dessen Wiedergeburt und alles im Augenblick der Betrachtung zur gleichen Zeit. Es wird dadurch deutlich, daß sowohl unter handwerklichen aber auch künstlerischen Gesichtspunkten ein Kintsugi-Stück im Wert steigt, mitunter sogar erheblich. Die vier größeren Teeschalen hier habe ich ebenso wie die kleineren Teeschalen unterschiedlich bewertet, ein jedes ist für sich ein Unikat. Impressionen aller sind hoffe ich zur Genüge vorhanden. Bitte suchen Sie sich im Auswahlmenü das entsprechende Werkstück zur Betrachtung und beim Einkauf aus.


265,00 € *
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Chin-Ho_Minggu_Dongding_004Ein über Holzkohlen gerösteter Oolong der Familie Liu, dessen "grüner" Minggu Dongding ein Altbekannter unter den Oolongtrinkern sein müsste. Hier nun sollte man ein Freund dieses intensiven Geschmackserlebnisses sein, wo das Röstig-(rauchige), - das Feuer – im Vordergrund steht. Das für mich Erstaunliche geschieht bei diesem dunklen Tee in einem konzentrierten Gießen, entweder lang gezogen oder in Gongfu Cha Manier: ein Geschmack ähnlich eingelegter Pflaume/Sultaninen oder auch einem alten Sherry – bemerkenswert! Der Tee ist handgerösted, der daraus resultierenden Intensität kann (möchte) man sich nicht entziehen. Doch, was ich als Problem bei einigen anderen Oolongs starker Röstung wahrnehme und das nicht nur ich, sind erhöhte Bitterstoffe, aber dies ist erfreulicherweise bei diesem Tee nicht der Fall. Dunkle Hölzer voll geschmeidiger Süße sorgen für einen langen Nachhall...falls Sie sich an den Mao Kung Laocha Tikuanyin erinnern sollten, so gibt es eine gewisse Nähe bezüglich des Barrique-Charakter. Der Chin-Ho Minggu Dongding zeichnet im Ergebnis mehr das fruchtig-süßliche aus ungeachtet des großzügigen Holzbouquets.

14,50 € / 50 g *
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Dass ich relativ verzögert die Kategorie Zubehör mit verschiedenen Teekannen zum Genuss des Japanischen Tees adäquat fülle, das hat mit einem gewissen Zeitaufwand in der Präsentation sowie mit der Problematik zu tun, hier mehrheitlich Einzelstücke zu listen. Doch gibt es auch im Bereich Japanischer Keramik Angebote von handwerklicher Könnerschaft, welche in Serien produziert und angeboten werden. Die folgende Tokoname Kyusu, ein Prototyp der Kugelbauchkanne mit eingearbeiteten Keramiksieb und durchschnittlichen 300ml, zeigt auf der Oberfläche eine Holzsaschenglasur, welche von Kanne zu Kanne stets ein wenig abweicht. Diese Varianten sind jedoch von marginaler Natur, als dass man ein neues Einzelstück erkennen wollte. Die Funkionalität ist durch das weit verlaufende und kleingelochte Sieb von großer Effektivität. Ich selbst finde und das recht reizvoll den Innenraum der Kanne in Farbe und feinrauher Oberflächenstruktur an Kork erinnernd. Die Oberfläche spielt mit der verglasten Holzasche von braun nach olivgrün verlaufend und gewisse Freiflächen können leichte Metallikeffekte ins Bronzene erzielen.


Tokoname_Kyusu_z305_006

94,00 € *
Versandgewicht: 450 g

Lagerbestand: 1

In handwerklicher Könnerschaft, welche Meisterkannen bzw. Unikate hervorbringen, dies zeigt die folgende Tokoname Kyusu von Masahito. Man mag zu der Motivik stehen wie man möchte, doch ein jeder wird die Kunstfertigkeit erkennen, mit der an dieser Teekanne gearbeitet wurde. Diese rote Keramik heißt auch Shudei, die per Hand aufgetragenden Kirschblütengirlanden sind vorzüglich getroffen und natürlich, es rutscht delikat nah am Kitsch vorbei. Vorbei deswegen, weil ich mir einfach sagen muss, diese Kanne ist einfach schön und zeigt ein so freundliches Äußeres, daß man nicht von Kitsch sprechen sollte. Handsigniert vom Töpfer am Boden der Kanne, sowie ein eingezeichnet ist ein poetischer Bezug, welcher mir aber entfallen ist - neben den Blüten gibt es einen Vermerk, welchen ich versuche zu erläutern, demnächst hoffe ich mehr zu wissen. Im Innern, wie kann es anders sein, finden wir natürlich ein eingebautes Keramiksieb wieder, das Fassungsvermögen der Kanne ist ein wenig höher als sonst, es liegt bei 380ml. Dies macht sie mehr zu einer Kanne für mindestens zwei Personen, da die Mehrfachaufgüsse, und in der Regel gelingen bei japanischem Tee drei Aufgüsse ohne Qualitätsverlust, einen zu üppigen Ertrag für einen allein erbringen würden. Ich allein käme mit der Kanne morgens nicht zurecht, wobei so etwas Schmuckes am Morgen natürlich seinen Reiz hat.


Tokoname_Teekannen_060

175,00 € *
Versandgewicht: 450 g

Lagerbestand: 1

Flugtee 2016 Flugtee 2016, Dj 2 Risheehat china flowery special

Mit "Best Of Season" wird bei Leibe im Teehandel nicht geprahlt - denn das ist nicht zu toppen, besser geht es wirklich nicht. Die Königsklasse an Teeverarbeitung Indischer Tees fällt zusammen mit der Flugteesaison Darjeelings einiger weniger Gärten. Im letzten Jahr war es der Garten Singbulli, diese Saison ist es wieder mal der Garten Risheehat. Wieder mal, denn nur im Jahr 2015 fand ich zu meiner eigenen Überraschung keine mich überzeugene Pflückung, die Jahre davor, war es eher eine Konstante auf dem Teemarkt. Namring, diesjährig ebenso wieder in wunderbarer Flugteequalität und zuerst ins Lager gekommen, wird durch zwei Partien des Risheehat-Gartens noch übertrumpft: ein Lob auf Schönheit und Akkuratesse ihrer Verarbeitung, eine schiere Augenweide – das einzige Makel ist, keine Ecke und Kanten vorzufinden, an denen sich ein kritischer Geist reiben mögen wollte. Die Partie, wie sollte es auch anders sein, ist von geringer Oxidation. Frische Gräser schillern auf der Oberfläche eines fulminant blumigen Tees. Die Intensität ist betörend in Duft und Geschmack, man kann sich gar nicht satt trinken daran, möchte nicht. Meine Begeisterung ist unübersehbar, vor allem sind es beide Parien, die jetzige Invoice Dj 2 und die nachfolgende Invoice Dj 3, welche ebenfalls ein Ohnegleichen vedient. Wenn Sie sich für Feinkost entscheiden, so bedarf es kein weiteres Wort: jetzt ist die Zeit, Flugteeezeit!


Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-005.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.


Ausgewählte Ansichten

Flugtee 2016, Dj 2 Risheehat china flowery specialFlugtee 2016, Dj 2 Risheehat china flowery special
25,00 € / 100 g *
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Frische und Qualität

Alle gelisteten Produkte bei Teefeinkost TAN stammen von Herstellern, die mir als verlässliche Zulieferer in Ihrer Sorgfaltspflicht bekannt sind. Unabhängig von regelmäßig durchgeführten Schadstoffanalysen lege ich großen Wert auf Teeprodukte aus dem ökologischen Anbau.
Die Tees verlassen das Geschäft in einwandfreiem Zustand, gehobene Qualitäten und Spezialitäten werden, wenn nicht schon vorab unterverpackt, beim Versand zusätzlich eingeschweißt, jedoch nicht vakuumverpackt, da hierbei Blattmaterial brechen kann. Sollten Sie trotz allem Grund zur Beanstandung haben gilt ein Widerrufsrecht innerhalb einer Frist von 14 Tagen.
Näheres entnehmen Sie den AGB .


Tee aus Bio-Anbau

In einem Credo meines Geschäftskonzeptes hatte ich einst gesagt, daß mein Sortiment den guten einfachen Tee bis hin zum herausragenden wie komplexen Spitzentee zeigen soll. Nichts daran hat sich geändert, das tut es noch immer. Abgesehen natürlich, daß beide Produkte Tees sind, Standard wie Auslese, haben sie einen für mich noch übergeordneten gemeinsamen Nenner, nämlich Qualität.
Eine gute Qualität im Standard, eine gute Qualität im High-End-Segment. Und ersteres ist mit viel mehr Mühe der Suche bzw. Finden verbunden. Beim letzteren entscheide ich mich, ob ich das Produkt unbedingt will und in den Kauf investieren möchte - in der erhofften Erwartung natürlich, Sie sich diesem Tee zuwenden werden. Beim Standardtee ist es aber eher andersherum - hier ist mein Gedanke: Sind Sie bereit den wahrscheinlich etwas höheren Einstiegspreis als gemeinhin üblich bezüglich dieses Standardtees zu bezahlen?
Es gibt nichts Bedauerliches als billigen Tee und das wollen wir uns nicht antun. Folglich macht mein Anspruch auch vor dem einfachen Tees nicht Halt.
Mein aufwendiges Verkosten einen "richtigen" Standardtee zu finden, den Aufwand habe ich mittlerweile etwas herunter gefahren. Es hat sich nämlich feststellen lassen, daß entweder ich im Standardtee Ihnen gar nicht so viel abverlangt habe oder aber der allgemeine Anspruch von uns Teetrinkern gestiegen ist. Ich denke beides stimmt irgendwie.
Warum diese große Vorrede, wenn die Überschrift eigentlich den Bio-Anbau beinhaltet?

Ich habe diese Geschäftsgründung nicht vorgenommen, ein Teevertrieb für Bio-Tees zu sein oder zu werden. So sehr ich mich auch für den Bio-Anbau in meinem Angebot engagiere, dieser hatte bisher nicht die große Mannigfaltigkeit aller Teeverarbeitungen wiedergegeben, jedenfalls nicht unter dem Aspekt Qualität. Doch ist der Anstieg hervorragender Bio-Tees in allen Teeverarbeitungen ein wirklich bemerkenswertes und erfreuliches Zeichen bedenkt man das Verhältnis der Erntemengen entgegen dem konventionellen Anbau. So hat es sich im Laufe der Zeit ergeben, daß ich bei der Auswahl einiger Tees mitunter nur noch den Bio-Anbau zulassen konnte und wollte oder aber bei nahezu gleicher Qualität ungeachtet des preislichen Unterschieds dem Bio-Produkt den Zuschlag gab.
Daß ich Bio für das an und für sich bessere Prinzip erachte, ändert nichts daran: Tees aus dem konventionellen Anbau, welche im Spitzensortiment dominierend hervorstechen - das wird noch lange so bleiben. Doch Sie als Kunde können durch Ihre Auswahl natürlich ebenso einen Einfluss auf die Entwicklung im Teehandel erzielen. Kontinuierlich erzielt Darjeeling im Bio-Anbau Spitzensortierungen. Zum Beispiel waren die vorzüglichen Darjeeling Flugtees 2015 aus Bio-Anbau mit klaren Abstand besser vor dem konventionellen Anbau. Doch auch bei Japanischem Grüntee verhält es sich ähnlich. Dort finden Sie mehr und mehr gerade im High-End-Segment nicht nur Vergleichbares, nein sondern richtig erlesene Feinkost mit Vorbild. Nach 8 Jahren Geschäftstätigkeit kann ich jetzt ohne genau zu zählen behaupten mehr als 50% Bio-Tees im Angebot zu führen, Tendenz steigend.

Mein Geschäftsmodell hat leider einen Dämpfer bekommen, als eine EU-Verordnung allen nicht-biozertifizierten Betrieben und somit auch mir es nicht mehr gestattet, den Begriff BIO in allen möglichen Modifikationen oder Umschreibungen zu verwenden.
Warum ich mich jetzt nicht zertifizieren lasse, fragen Sie sich?
Weil es natürlich zusätzlich Geld kostet, und zwar nicht nur Geld um der Sache wegen, sondern Geld für ein Geschäftsmodell, das alle nichtzertifizierten Betriebe im Grunde mit einem Generalverdacht belegt, Sie den Endverbraucher mit dem Produkt BIO hinters Licht führen zu wollen.
Da Sie als Kunde im Zuge einer Onlinebestellung nicht anwesend sein können, wenn ich den Tee aus einem Originalgebinde in die von Ihnen bestellte Verpackungseinheit umfülle, ist der Nachweis betreffend BIO (scheinbar) nicht mehr gewährleistet. Ich verstehe und auch Sie verstehen natürlich den Gedankengang, doch wenn mein Betrieb bio-zertifiziert ist, dann besteht plötzlich eine Gewährleistung! Sie fühlen Sie sich dann geschützter vor Betrug im Netz. Wie naiv muss man sein, daß man glaubt mit einer eher gut gemeinten Verordnung würde man Internetbetrug reduzieren können.
Wie auch immer, ich habe zwar weiß Gott schon genug zu tun, doch eher schreibe sämtliche Artikel aus Bio-Anbau neu, als daß ich mich zu einer Zertifizierung erpressen lasse.
Und im übrigen bleibt es dann doch wie immer beim alten: Kaufen ist Vertrauenssache!

Im Verständnis des "Vormals-Bio-Anbaus" werde ich bei in Frage kommenden Tees auf einen bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb mit Öko-Kontrollstelle hinweisen. Die Artikel selbst werden von dem Begriff BIO sukzessiv entkernt und gereinigt. Für weitere Fragen zu den Produkten stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


Angesichts der beängstigen Ereignisse im März 2011 waren und sind noch immer viele Konsumenten und Anbieter besorgt und im Zweifel bezüglich Qualität, Reinheit beziehungsweise Genießbarkeit der Japanischen Grüntees.
Es gelten jedoch im Handel mit Japan seitens der EU genaueste Bestimmungen, die den Export von Waren in die Länder der Gemeinschaft betreffen. In der Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen Japans wird ein Amtsblatt der EU für die Einfuhr in die Gemeinschaft bindend - wir als Händler erhalten unsere angeforderten Produkte ausschließlich mit einem Beipackzettel, welches die Ursprungs-Anbauregion genau angibt und insbesondere auf die Region Fukushima und Umgebung eingeht: allgemein sämtliche Exportgüter aus diesen Präfekturen Japans brauchen spezielle Zertifikate, dass diese überhaupt handelsfähig sind. Über diese staatliche Regulierung hinaus gaben wir als Importeure und Kaufleute für Japan die Empfehlung aus, unabhängige Testergebniss der ihrigen Tee-Anbauregion vorzuweisen, da wir als Konsument mehr Gewissheit über die Reinheit der von uns so sehr geschätzten Japanischen Tees wünschen. Einige Grossisten in der EU und Deutschland haben sich dann extra dazu entschlossen, vor der Übernahme in den inländichen Vertrieb, die Tees innerhalb der EU bzw. in Deutschland testen zu lassen.
Seit April 2014 gibt es nach drei Jahren vorbildlicher Zusammenarbeit und Transparenz eine Erleichterung für die Japanischen Tee-Exporteure, welche das Herkunftszeugnis direkt dem hiesigen Lebensmittelaufsichtamt zusenden können und den Weg über die Japanische Behörde im wahrsten Sinne einsparen können. Nur die Kosten zur Prüfung in der EU bleiben für uns Importeure weiterhin bestehen, die Japanischen Zulieferer haben für den aus der Krise gebeutelten Export eine kleine Erleichterung erhalten, was aber an der Nachweispflicht nicht rüttelt.
Wie sich die weitere Situation in den Krisenregionen im Norden Japans auch entwickeln wird, - und selbstverständlich hofft hier jeder das Bestmöglichste, - es ist betreffend des Tees für uns, für Japan, Glück im Unglück: sämtliche Tee-Anbauregionen Japans liegen deutlich von dem Unglücksort Fukushima entfernt, dass wir Händler weiterhin sagen können:
Genießen Sie weiterhin eine gute Tasse Japanischen Tee!


Widerrufsrecht

Innerhalb des Widerrufsrecht haben sämtliche Verbraucher eine einheitliche Widerrufsfrist von 14 Tagen. Die Frist beginnt frühestens am Tag nach Erhalt der Ware und der nachstehenden Widerrufsbelehrung in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail). Bei Ausübung des Widerrufsrechts erfolgt die Rücksendung in jedem Fall auf meine Gefahr.
Widerrufsbelehrung
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir

Teefeinkost TAN
Inhaber: Tan Kutay
Crellestrasse 7
10827 Berlin

E-Mail: storno@tee-feinkost-tan.de
Tel./Fax.: 030-81701228

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das im Shop zu übernehmende Widerrufsformular als Vorlage verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von mir angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Ich kann die Rückzahlung verweigern, bis ich die Waren wieder zurückerhalten habe oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie mich über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an

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zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.