Alltägliches im Nebeneinander von Außergewöhnlichem
Ein Refugium guter Tees

 

Tee ist wie eine Formel, ein Synonym für ein Sichzurückziehen an einen Ort der Ruhe,
der Entspannung und des Genusses, wohl aber auch der Kreativität oder Konzentration auf das Wesentliche,
je nachdem, ob wir arbeiten oder genießen wollen. Tee verleiht dem gewöhnlichen Leben ein Muster,
eine ästhetische Struktur und transportiert Lebensart in den Alltag bis zur charakterlichen Ausformung im verfeinerten Genuss einer Spezialität. Ensemble Japanischer Tee auf Tablett
Ausgehend von einer Jahrtausende alten Trinkkultur mit den verschiedensten Strömungen und Entwicklungen bis in die heutige Zeit, biete ich in meinem Geschäft Teefeinkost TAN Momentaufnahmen von Erträgen im Teeanbau an, die von Einfachheit bis hin zur Tee-Kunst reichen.
Im namenlosen Meer der Masse statt Klasse, von Billig entgegen Gutem versteht sich Teefeinkost TAN wie eine Enklave oder eine Insel für den Teeliebhaber.
Im Sortiment stelle ich sämtliche Verarbeitungen der Teepflanze dar, in reichhaltiger Auswahl und ausnehmender Betonung dominieren hier vornehmlich Grüne Tees aus Japan und Oolong Tee (leicht, medium bis stärker oxidierte Tees) aus Taiwan (Formosa).
Nicht minder stark präsentiert sich mein Angebot orthodox verarbeiteter Schwarzer Tees Indiens,
- aus Darjeeling, Assam und Nilgiri - sowie Pflückerträge sämtlicher Teeverarbeitungen Chinas: Grün, Weiß, Gelb, Oolong, Schwarz und Pu-erh Tee. Diese Auswahl ist wie bei allen weiteren Anbaugebieten - also Nepal, Ceylon und Afrika - natürlich der mir vorliegenden aktuellen Angebotecsm_label-eu-bio-logo_e0c53b3a4a unterworfen. Neuzugänge frischer Tees und Zubehör finden Sie in der Regel in der Kategorie der jeweiligen Teeverarbeitung bzw. des Zubehörbereichs oder auch gleich auf der Startseite des Shops. Mein Sortiment hat ein ausgesuchtes Angebot an Tees aus dem biologischen Anbau, die diesbezügliche Zertifizierungsstelle ist die Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH - Göttingen DE-ÖKO-039. Bio-Tees weise ich sichtbar mit dem Eu-Bio-Banner aus.


Achtung neue Öffnungszeiten: Das Geschäft in Berlin-Schöneberg befindet sich in der Crellestraße 7 und hat Montag + Dienstag von 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Am Mittwoch bleibt das Geschäft geschlossen - dies ist ein Tag, der zusätzlich zum Versandhandel vor allem für die Ueda Tee-Schule für Japanische Teezeremonie vorbehalten sein soll. Am Donnertag habe ich verkürzt von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Der Freitag verläuft wie Montag und Dienstag von 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
Der Samstag hat wieder eine verkürzte Öffnungszeit von 11:00 bis 15:00 Uhr, ein Besuch außerhalb der Geschäftszeiten können Sie telefonisch oder per E-Mail:post@tee-feinkost-tan.de vereinbaren.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich über Fragen zum Tee sowie jede Anregung zur Verbesserung des Shops.

Freundlichst
Tan Kutay


Pekannuss, dachte ich bei mir...Joghurt, meinte ein Kunde, an der Kiste Darjeeling schnuppernd. Jede(r) hat so seine (ihre) Assoziationsmuster. Bannockburn Invoice 3 ist eine Partie fast unscheinbar, ein drahtiges Blatt, bei genauer Betrachtung sehr viel mehr einheitlicher als so manch ein anderer Flugtee. Vordergründig blumig würde ich ihn nicht beschreiben, wohl aber hoch aromatisch, das auf jeden Fall. Es gibt eine gewisse Überschneidung mit dem zeitgleich gekommenen Orange Valley Flugtee: Mohn, Butter und einem Sommerhonig...nur das der Aspekt Mohn beim Orange Valley noch ausgeprägter ist. Bannockburn hat Tannine, hat Säure, jedoch keine adstringierende Schärfe - diese Konturen drängen sich auf keinen Fall in den Vordergrund, sie stützen eine sehr nachhaltige geschlossene gelb-beige Tasse, geschmacklich kaum nachlassend. Von meiner eigenen Zubereitungsempfehlung abweichend fand sich in der Verkostung eine geringer dosierte Variante bei leicht erhöhter Temperatur und Ziehzeit. Seine Komplexität leidet darunter gar nicht.

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Nicht-EU-Landwirtschaft

24,00 / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 3,500 g

csm_label-eu-bio5-logo_e0c53b3a4aDE-ÖKO-005
Nicht-EU-Landwirtschaft

25,00 / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 4,000 g

Die ersten Tees Darjeelings, die Flugtees, kaufen wir in der Regel blind, ungekostet und verlassen uns auf die Taster des Großhandels. Spätere Chargen können wir dann mittels Bemusterung auswählen, Flugtee leider nicht. Wenn wir über die Jahre mit den Gärten vertraut sind, deren Verarbeitungsqualitäten im Allgemeinen kennen, so können wir diese Erfahrungen in unsere Wahl einfließen lassen: jedes Jahr schaue ich mit einer gewissen Hoffnung gerade auf den Garten Risheehat, denn - natürlich bin auch ich nicht ohne Präferenz - Risheehat war und ist über die Jahre mein Favorit, traf stets genau die Aspekte an Blumigkeit gekoppelt mit einer brillanten Tasse, welche ich selbst den Puttabong Chargen vorziehe. Dieses erfüllt er - zum Glück muss ich sagen - auch in diesem etwas schwierigen Jahr. Denn dass die Partien erst jetzt in den Handel kommen konnten und im Grunde aus meiner Sicht zu lange in Indien lagerten, lagern mussten auf grund des Logdown bis sie verschickt werden konnten, das hat allen Tees mit Sicherheit nicht gut getan. Nichtsdestotrotz Risheehat ist ein fantastischer Tee voller weicher Blumigkeit, Stachelbeere im Duft und wenigen Tanninen. Die Sortierung ist hübsch anzuschauen, der zweite Aufguss erbringt nicht nur eine sehr gute Tasse, wir sehen erst jetzt die exquisite Pflück- und Verarbeitungsqualität dieser Invoice.

csm_label-eu-bio5-logo_e0c53b3a4aDE-ÖKO-005
Nicht-EU-Landwirtschaft

26,00 / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 4,000 g

80g OriginalverpackungUji-Wazuka_Sencha_Samidori_Premium_10-Tage-Beschattung_0018

An diesem Tee muss sich so manch einer messen müssen und die meisten werden scheitern. Ein verblüffendes Details habe ich nämlich bisher verschwiegen: dieser Tee wurde vor der Ernte 10 Tage beschattet, auffällig zu erkennen im dunklen Grün der Blätter. Das findet sich dann natürlich auch im Aufguss wieder, wem sollte es wundern - ein sattes Umami. Regional etwas selten im Anbau und der Verarbeitung zum Sencha ist außerdem die Wahl des Kultivars Samidori. Und obwohl es fast schon in die Kategorie eines Kabuse fällt, so stringend greift die Tasse als Sencha. Erkennbar dann die wirklich schöne Sortierungsqualität. In dieser Saison könnte dieser Tee zu den Top-Tees des Jahres aufsteigen, da die Verknüpfung von beidem, Sencha und Kabuse, realtiv selten so gelingt wie in diesem Beispiel. Der Tee hat eine geringe Endhitze erhalten, wurde wenig gedämpft, die Beschattung sorgt für eine Süße im Nachhall, welche anschwillt ganz entgegen seiner zunächst hellen Aufgussfarbe. Eventuell kein Frühstücks-Tee, wenn es hurtig zur Arbeit gehen soll, denn dieser Genuss braucht Muße, Zeit - ein Tee zum Verweilen! eine meiner besten Empfehlungen in diesem Jahr....

 

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Sencha_Okumidori_Premium_Uji-Tawara_0002Uji-Wazuka_Sencha_Samidori_Premium_10-Tage-Beschattung_0018_0028
29,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 105 g
100 g = 36,25 €

Lagerbestand: 27

80g Originalverpackung

Ein Highlight im gehobenem Sortiment: dieser Frühsommer gebiert ganz bezaubernde Tees aus Japan. Hier ein Sencha exzellent sortiert, leicht bis medium gedämpft voll lebendiger Farbigkeit. Nach umsichtiger Endhitze in der Verarbeitung zeigt sich der Tee, wenn wir die Verpackung frisch öffnen mit einen überraschenden Duft von Sauerkirschen, grandios. Eine prägnante etwas grasig-süßliche Tasse mit gut eingebetteten Tanninen, welche eben raffiniert auf der Zunge spielen ohne sich in den Vordergrund zu tun - im Nachhall wünschen wir ein mehr, denken gleich an den Folgeaufguss!
So sind es wenig Worte geworden dieses mal, es braucht nicht mehr, der Tee ist einfach klasse!

 

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Sencha_Okumidori_Premium_Uji-Tawara_0002 Sencha Okumidori Premium aus Uji-Tawara  
29,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 105 g
100 g = 36,25 €

Lagerbestand: 29

Ansicht der Blätter und Aufguss des PaochungsFür mich sind diese Verarbeitungen, diese spezielle Verarbeitungsgruppe von Oolongs schon immer ein Highlight:
die außergewöhnlich hell gießenden und spritzig-duftigen Paochungs aus Taiwan.
Nicht mehr grün, mit ca. 15 bis 25% Fermentation aber noch nicht so schwer wie die große Mehrheit der Oolongs aus China und Taiwan.
Als Frühlingsernte kann ich aktuelle ein überragend duftige defacto Auslese anbieten. Brillanter und fruchtiger als zuvor, leicht und spritzig und trotz der geringen Fermentation von Ergiebigkeit zeigt sich der Pinglin Paochung Premium,.
Erst nach dem dritten Aufgießen sieht man wie sich aus der etwas unförmig-drahtigen Trockenmasse des Tees überraschend schöne Aufgussblätter entpuppen. Der Paochung zeigt den einnehmenden Vorteil auch in großen Kannen nichts von seiner Qualität einzubüßen.
Ein absoluter Spitzentee und nur in geringen Menge erhältlich.


 

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10,00 / 25 g *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 40,00 €

Lagerbestand: 800 g

Daß ein solcher Tee aus einem Wettbewerb mittels Gongfu Cha genosssen werden sollte, das verstand sich in der Verkostung wie von selbst: Weihnachten, meinte jemand, ja richtig, wie Weihnachtsgebäck. Wettbewerbstees sind nachträglich noch einer Handröstung und- Sortierung unterzogen, ein wiederholtes Procedere im Grunde, denn Oolong ist de facto bereits der kreierte Tee, hier wird nur noch eine Veredelung zusätzlich vorgenommen. Der Luku Dongding, so herrlich nach exquisiten Gebäck riechend und auch schmeckend, diese Charge hat seinen Charakter nicht der Oxidation wegen, denn die liegt bei ca. 40-50%, es ist wirklich das Handanlegen. Ich selbst hatte in einer teereduzierten Form der Zubereitung vorab den Eindruck einer dunklen Edelschokolade mit deutlich fruchtigen Farben ( ja fast sogar bergamotte-artig) unter der kakaoigen Tasse. Der Eindruck kann auch einer etwas heißeren Zubereitung geschuldet sein, überhaupt liegt es stets ein wenig in Ihrer Hand, wie Sie den Tee geführt haben wollen. Während ich hier schreibe, gestehe ich mir und natürlich Ihnen ein Blackout: ich entsinne mich in Differenziertheit gerade nicht verglichen dem Erstplatzierten. Hole dies natürlich der Vollständigkeit nach. Ich weiß nur noch, daß ich für beide Tees eine schnelle Zusage nach Taiwan senden musste, die Bezugsmengen sind gering gewesen. Übrigens war es mir unmöglich an einem Tag den 2nd Premium bis zur vollständigen Entfaltung der gerollten Blätter zu gießen: der letzte Aufguss war der 9. mit Potential.


10,50 / 25 g *
Versandgewicht: 35 g
100 g = 42,00 €

Lagerbestand: 1,375 g

Darjeeling Flugtee sind die allerersten Pflückungen des first flush und diese sind für die Wissenden unter den Tee-Gourmets das Beste, was die Teesaison zu bieten hat. Dementsprechend groß sind dann auch die Erwartungen. Daß die Erwartung dieses Jahr um so höher ist, liegt ebenso dem Logdown Indiens zu Grunde. Statt Ende März erfolgte der Eingang des Tees erst jetzt Mitte Juni. Mit dem ersten Tee des Jahres am Start kann ich selbstverständlich nichts zur allgemeinen Ertragslage Darjeelings oder dessen Qualität sagen. Wie dem dann auch sei, Darjeeling hat gerade erst begonnen.

Eigentlich halte ich es für Ihre Pflicht Flugtee zu goutieren, weil es einfach viel zu schlechte Tees auf dem Markt gibt und ehrlich gesagt, und hier schreibt kein Darjeelingliebhaber, doch ist Flugtee der einzige Grund für mich Darjeeling zu trinken! (..gut, ich gebe zu, daß es da ab und an ein paar wunderbare second flush Chargen gibt, die meiner Zunge enorm schmeicheln können...) Flugtee 2020, Namring Upper EX 4Jedoch Flugtee - der schmeckt wirklich außerordentlich, lebendig und raffiniert zugleich. Sicherlich folgen ungewöhnliche Darjeelingtees auch nach dem alljährlichen Run der ersten Pflückungen und selbstverständlich habe ich da immer wieder Invoice´s  zu empehlen, doch Flugtee!....Wer das verpasst, verpasst das Beste - das wäre genauso als verzichteten Sie auf frischen Spargel und/oder Erdbeeren! Namring Upper cl., spl.,Maya (ich hatte mich natürlich erkundigt, was die Bedeutung Maya hier zu suchen hat: es macht ihn nicht besser als er sowieso ist, - und er ist es! Maya ist nur ein Blumenmeer an Beschreibungen - also Namring ist mein erster Flugtee im Haus mit unübersehbar großen mit Silberflaum besetzte Tipps, überraschend fruchtig-ätherisch das Trockengut. Ich habe diesen Tee dreimal aufgegossen und gleich zu Beginn punktete die Tasse mit einer stringenden Klarheit einer transparent hell-gelben Tasse bei leichter Süße. Trotz der zunächst anmutigen Feinheit ist dieser Tee sehr nachhaltig, belebend vor allem. Im Zentrum stehen Gräser und eine Zitruspräsenz, die aufgegossen keinerlei Schärfe hinterlässt. Mein erster Eindruck war, nahezu einem Weißtee Darjeelings zu begegnen, eine vollmundig zuckrige Tasse wie in den Chargen 2015 und 2016 obwohl ein Clonal Special, dem ist dieses mal nicht so. Ehrlich gesagt ist mir das auch lieber so, wenn Darjeeling sich in Süße nicht so anbiedert - Namring ist ein Meisterwerk in Sortierung und weiß in Raffinesse ein Bouquet hinzulegen, das Präsenz über vitalisierender Nachhaltigkeit statt Volumen definiert. Ein außergewöhnlicher Flugtee 2020, dessen geringer Bezugsmenge Sie sich annehmen sollten!


Detailauswahl

Flugtee 2020, Namring Upper EX 4Flugtee 2020, Namring Upper EX 4
28,50 / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 1,950 g

80g Originalverpackung Kirishima Aracha Shincha– Kabuse Mishou Asatsuyu

Was für ein Reihe von Begriffen, die es zu erklären gilt: aus Kagoshima, der Region Kirishima, da habe ich mehr als einen Tee unterschiedlicher Anbieter und Teefarmer. Hierbei handelt es sich um ein Tee der Familie Hayashi – falls Sie bei der Präsentation des Bio-Teegartens mit Shutaro Hayashi und der Firma MARIMO dabei waren, so ist eine Zuordnung sicher leichter. Ansonsten sind Ihnen vielleicht die recht populären Tees des Bauern, sein Houjicha, vor allem der Tokujou Sencha und der Tennen Gyokuro vertraut. „Da es sich um einen Aracha handelt und durch ein Fehlen der finalen Erhitzung der Tee ca. 5% mehr Feuchtigkeit hat, empfehlen wir den Tee gut gekühlt zu lagern!“ Dies war ein sehr umsichtiger Hinweis der Großhandels für uns Händler und für Sie ein Hinweis zur Unterscheidung zum Sencha. Gut, Shincha als Begriff des ersten Tees der 1.Haupternte Japans, das dürfte den meißten Japanteeliebhabern vertraut sein: frühe Tees von großer Brillanz, gelten sie als Aushängeschild der Teebauern. Doch sind es noch viele kleine jedoch wesentliche Details im Anbau dieses Tees, welche ich vielleicht nur streife und im Nachhinein sukzessiv im Shop ergänze – die Firma MARIMO hatte bereits im Jahr 2017 während der Erntezeit bezüglich dieses Tees bemerkenswerte Erfahrungen und Detailberichte hinterlassen, daß ich da auch wirklich wenig Erbauliches hinzudoktern möchte, wohl aber doch meine Eindrücke des Pflückguts, des Tees in der Verkostung hier in Berlin hinzufüge. Noch kurz bemerkt sei das typische Erscheinungsbild eines Aracha  - und nochmal: Aracha ist im Grunde der Rohtee, welchem der letzte Cut zum in dem Fall Sencha (bzw. Shincha) und die finale Endhitze fehlt oder auch fehlen soll - die ebenso noch fehlende Endsortierung und für Sie die auffällige Unregelmäßigkeit und generell größere bzw. längere Sortierung der Blätter. Interessant ist in dieser Charge bzw. bemerkenswert der auffällig geringe Anteil von Kukis (Stengel/Blattrippen) – doch komme ich zum Tee in der Tasse. Ach ja, geschmacklich wichtig ist: Beschattung und Asatsuyu, die Blattsorte – beide Aspekte, die vollständige Abdeckzeit mit Netzen, 7 Tage bis zur Ernte am 24.April, und die daraus resultierende Süße (und zwar deutlich) sowie die Blattsorte Asatsuyu, welche eine ähnliche Charaktereigenschaft transportiert. Der Tee ist ein besonderer unter den Shincha, in der Regel sind nur wenig Beutel im Handel. So folgen Sie meiner Empfehlung so bald als möglich und schlagen Sie zu!


Detailansichten

Kirishima Aracha Shincha – Kabuse Mishou AsatsuyuKirishima Aracha Shincha– Kabuse Mishou Asatsuyu
22,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 105 g
100 g = 27,50 €

Lagerbestand: 14

50g Originalpackung mit ZipNagasaki_Tamaryokucha_Contest_Grade_0006

Ja, zugegeben sind 32,- Euro schon eine deutliche Ansage. Für 50g Tee ist das natürlich ein hoher Preis. Wobei ich jetzt bereits beim 5. Aufguss bin (es wird auch ein 6. gelingen...), dies wird leider all zu oft übersehen, nämlich: Japanischer Grüntee kann enorm ergibig sein und wie in diesem Fall, selbst in der vermeintlich letzten Tasse noch Mittelklassetees vom Podest zu schubsen weiß. Im ersten und zweiten Aufguss dachte ich, meine Güte, eigentlich ist meine Kyusu zu groß für diese Wucht an Bouquet und drängendem Nachhall. Lange habe ich nicht solch einen kräftigen Tamaryokucha erlebt. Und gleichsam bin ich dann auch irgendwie froh, nicht so ein "Zwitterprodukt" zu haben. Was ich meine, ist, daß für seine Verarbeitung ganz traditionell ein deutliches Erhitzen zum Ende hin gewählt wurde. Ehrlich gesagt, so mag ich nicht unbedingt einen Tamaryoukucha, welcher dann doch eher einem Sencha ähnelt. Gut, die Sortierung ist natürlich eine ganz andere: klein geschnitten und in Tuben oder Zylindern jeweils aus Bambus oder Gusseisen gerollt, wodurch deren eingekrümmte Gestalt herrührt. So ist in der Regel ein fein-nussiger Geschmack ein wesentliches Charakteristikum des Tamaryokucha. Ohne das sehe ich oft die Notwendigkeit gar nicht, mich für einen Tamaryokucha stark zu machen. Wenn dieses Attribut der Endhitze wie hier von großer Diktion gelingt, so wirklich meisterhaft und die Sortierung und Verarbeitung insgesamt sorgfältigst begleitet wurde, dann ja sind wir im Bereich der Spitzentees bzw. in dem Fall Wettbewerbstees angekommen. Über die Ausdruckskraft gebende Finalerhitzung hinaus, zeigt der Tee eine relativ intensive Dämpfung, was natürlich gekoppelt mit seiner kleineren Sortierungsgröße schnell zu einer fulminanten Tasse heran wächst. Obacht also, ich empfehle daher eher ein kleineres Zubereitungsgefäß wie ein Hobin bzw. Shiboridashi oder sei es eine kleinere Kyusu. Beides zusammen, sein energetisches Auftreten mit tiefgrüner Tasse sowie sein nussiger - und bitte nicht verwechseln: nicht röstig! - sein raffinierer Duft, begeistert: ein wunderbarer Tee!


 

Tamaryokucha Yabukita aus Nagasaki, Kansai TeewettbewerbTamaryokucha Yabukita aus Nagasaki, Kansai Teewettbewerb
32,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 64,00 €

Lagerbestand: 12

Golden Yunnan Bio-Anbau

Bei der Suche für die Nachfolge eines Qimen Hong Cha - eines Keemun Tees, bin per Zufall auf diesen Golden Yunnan gestoßen. Außergewöhnlich duftig, fast wie Karamell, und weicher und nicht so herzhaft wie der noch vorhandene konventionell angebaute Golden Yunnan und dabei doch ein typischer Yunnan Hong Cha. Die Qualität der Sortierung ist gemessen an dem Bezugspreis kaum zu glauben gut. Dies und dazu noch ein Tee aus dem Bio-Anbau hatten mich bewogen die bestehende Partie des Golden Yunnan auslaufen zu lassen. Der aktuelle Tee ist einfach besser und setzt einen Standard im Bio-Schwarztee aus China, den ich mir immer gewünscht hatte. Folglich: mit bester Empfehlung!


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Golden Yunnan Bio-Anbau
6,50 / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 11,800 g

Gyokuro_Samidori_Uji-Tawara_014

Matcha und Gyokuro sind die teuersten Tees Japans...  natürlich wenn diese beiden wirklich aus Japan stammen... und im Grunde ist der Anbau des Gyokuro die Basis zur Matchaproduktion... im Grunde... wenn nicht die Nachfrage so groß wäre und die "günstigeren" Angebote aus anderen Herkunftsländern die sonstigen Parameter des traditionellen Anbaus in Japan über Bord kippen... wie dem auch sei, der abgebildete Gyokuro stammt aus dem Herzen Japans, aus Uji-Tawara in der Präfektur Kyoto. Der Cultivar ist die Blattsorte Samidori, und es zeigt uns auf den ersten Blick in die Sortierung hinein für vergleichbare Schattentees eine etwas durchwachsene Ansicht: generell nicht ganz einheitlich, kleinteilig, verdreht und langnadelig - alles ist dabei und natürlich von einem so typisch dunklem Grün. Doch überschlagen ist das fast der einzige Grund, welcher ihn verhältnismäßig günstig erscheinen lässt. Denn im Aufguss, bzw. in den Aufgüssen!, werden die Augen groß, der Gaumen erfreut sich an großzügigen Tasse von Beginn an. Sicher ist der erste Aufguss noch typisch hell, leicht gelbgrün, ein warmes Umami seidig weich dicht kräutrige Farben einfängt. Je nach gewählter Temperatur, Menge des Tees und natürlich Ziehzeit ist der Aspekt von Kräutern und Gräsern unterschiedlich stark, wobei hinzugefügt sein sollte, dieser Gyokuro ist von etwas kräftiger Gestalt. Es erscheint auch möglich, daß eine Spur längere Dämpfzeit dies unterstützt: die Folgeaufgüsse sind von einem satten Grün, daß ein Kunde in der Verkostung die Assoziation bzw. Geschmack von Matcha hatte. Nun, nach 5 Aufgüssen wird dann doch ersichtlich, daß von bescheidener Sortierungsgüte kaum die Rede sein kann. So ist es ein sehr gut gemachter Schattentee - und wie ich es mir nicht nehmen lassen kann zu bemerken, ein eigentlich wirklich günstiger Vertreter seiner Verarbeitung - , dessen Qualität sich im Grunde hinter unklarer Sortierung verbirgt...und äußerliche Schönheit ist ja bekanntlich nicht alles.
Neben diesem Gyokuro Samidori aus Uji-Tawara haben sich mittlerweile etliche angesammelt, dass es mich fuchste sie nicht adäquat darzustellen - jetzt habe ich wenigsten eine Liste in Variation erstellt, so dass hiermal die Wahrheit ans Licht kommt. Bitte wählen Sie unter den Köstlichkeiten Ihren Favoriten aus, in der Regel kann bei den Wettbewerbs- Tees nur ein geringes Kontingent angeboten werden.


Gyokuro Samidori Uji-Tawara

 

ab 26,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 86,67 €

Lagerbestand: 4

Neue Ernte 2020

Morimoto Shincha,Bio-Anbau

Morimoto ShinchaDie frühe Ernte des first flush in Japan genannt Shincha wird dort mit stetig wiederkehrender Begeisterung begrüßt, oftmals entstehen auf Grund der limitierten Erntemengen Schlangen in den Teegeschäften. Der Andrang und das Interesse ist so hoch wie hierzulande der Ansturm auf den Märkten bei den besten Anbieterständen, wenn Spargelsaison ist. Der Shincha der Familie Morimoto aus Miyazaki ist ein nicht mehr aus dem Sortiment weg zu denkender Bestandteil und neben dem Kabuse Aracha Mishou der Familie Hayashi der erfolgreichste Bio-Shincha. Der kontrolliert-ökologische Anbau begeistert seit Beginn mit einer guten Standardauswahl bis ins Spitzensortiment hinein: von Bancha und einfachen Sencha bis zum Karigane Kukicha, dem Shiraore Kukicha, dem Tamamori Tamaryokucha und dem Spitzentee: den Tokujou Kabuse Sencha. Ihnen den Shincha zu beschreiben, hieße geschmacklich ein wenig auf den Tokujou verweisen, die Komposition ist ähnlich. Die Ernte fand in einer Zusammenführung zweier Strauchsorten Mitte April statt: für die blumig hellen Töne des Aufgusses ist das Yutaka Midori Blatt verantwortlich, für eine nachhaltig kräftige Tassenpräsenz zeichnet das Saki Midori Blatt. Das Ergebnis bildet den Auftakt des Jahres, die typisch spritzige Tasse eines Frühlingstees ab, welche mit Süße und Tiefe nachhaltig punktet. Ich empfehle dem Garten typischen cho mushi Dämpfung wegen die Ziehzeit im ersten Aufguss nicht über 30 Sekunden hinweg gehen zu lassen und gerade den zweiten Aufguss mehr oder minder nur zu spülen. Die euphorisierende energetische Wirkung von Shincha´s kann man sich kaum entziehen, ähnlich dem Flugtee Darjeeling ist es das Synonym für einen stimulierenden Elan, die Verve zu Beginn eines jeden neuen Jahres. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.

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Nicht-EU-Landwirtschaft


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Morimoto ShinchaMorimoto Shincha


 

16,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 32,00 €

Zur Zeit nicht lieferbar

Original Japanpapier-Umhüllung, 50g Met.fol.pack. - Shincha

Sakura-no Shincha Moe Der „normale“ 1st flush folgt in der Regel als Schiffslieferung im Spätsommer, Shincha als Vorernte der Frische wegen gern als Luftfracht genauso wie der Flugtee Darjeeling. Das nun Besondere an diesem Shincha ist im Unterschied zum „normalen“ Sakura No Sencha ein kürzeres und sanftes Dämpfen der Blätter, was zum einen eine weiche und hellere Tasse zaubert und dem Blattgut ein schöneres Aussehen belässt – die feinnadelige, dunkelgrüne Sortierung ist ein Augenschmaus. Also etwas weniger gedämpft asa mushi genannt, verwenden die Matsumoto´s ausschließlich die Strauchvariante Yabukita, welche im Gegensatz zum "normalen" Sakura-No Sencha mit anteiliger Beschattung, sich dann spritzig-brillanter darstellt. Hier ist nun etwas, das nachgereicht auf keinen Fall zu spät die Zubereitung betrifft: Shincha ist ja in der Regel weniger von Nachhaltigkeit denn von Brillanz gekennzeichnet. Doch diese Partie erfüllt beide Charakeristika perfekt, ich sehe von meiner Seite ein minmale Korrektur in der Zubereitungsempfehlung bezüglich der Temperatur vor allem aber der Ziehzeit. Ich teile Ihnen dies zusätzlich auf der Rückseite der Verpackung mit. Die für den Markt produzierte Shincha-Menge ist limitiert - Sie sollten bei der innerlich gestellten Frage des Bezugs diesen Aspekt folglich berücksichtigen! Sakura En ist ein Garten natürlichen Anbaus mit dem Verzicht von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln.

 

25,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 50,00 €

Lagerbestand: 22

Ungesehen und ungekostet kommt kein Tee in mein Angebot - in diesem Fall bin ich noch genauer in Bezug auf Reinheit und Qualität des Produktes. Bei Tee aus Vietnam hat man so seine Erfahrungswerte, die noch unschöner sein können als bei Chinesischen Teeverarbeitungen - aber dieser Oolong ist rückstandskontroliert und somit verkehrsfähig, wie es so schön heißt.
Und er ist nebenbei bemerkt ausgesprochen lecker und hochwertig, was mich ein wenig verärgert hätte, wenn ich auf diesen Tee hätte verzichten müssen.
Schauen Sie sich die Sortierung an, werfen Sie einen Blick auf sämtliche Tassenaufgüsse und die jeweiligen Stufen der Blattentwicklung, die ich in Bildern bis zum 4.Aufguss dokumentierte.
Oolong ist natürlich nicht nur ein Produkt, welches wir aus China und Taiwan kennen und schätzen gelernt haben. Thailand, Neuseeland, einige afrikanische Teeproduzenten versuchen sich darin und selbst auch Japan bietet gemäß seiner innewohnenden Suche in Perfektion Oolong-Highlights an. Die Partie des Mekong Oolong musste jetzt das dritte mal im Lieferanten wechseln und die jetzige kommt der ursprünglichen am nächsten: ein Tieguanyin-Oolong Typ, blumig helle Tasse und kraftvoll zugleich. In Unterscheidung zur letzten Charge habe ich jedoch den Tee aus dem Originalgebinde stammend seinen Namen mit eingefügt, denn es ist kein No-Name-Produkt. Eine gelungene Überraschung in Sachen Oolong Tee mit einem noch wirklich sehr dankbaren Preis!

9,50 / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 6,700 g

Der erste Shincha Japans, welcher mich erreicht, stammt aus Kagoshima und liegt seitens des Bauern in zwei unterschiedlichen Kultivaren vor: Asanoka und Saemidori. Beide Chargen zeigen beste Verarbeitungansicht für die Fans Japanischen Tees zu einem moderaten Preis, wie ich meine  - und die Chargen des Aracha Shincha 2020 sind ebenso abrufbar, dazu die weiterführende Sencha-Verarbeitung: Aracha wie dann Sencha etwas stärker gedämpft - tsumushi - der Sencha mit einer ungewöhnlichen Endhitze shiage !!! Der frühe erste Tee Japans ist für uns alle ein Fest, ein Verkünden des Frühlings, der Tee-Ernte im allgemeinen und ich trinke ihn jeden Tag mit wachsender Begeisterung. Das Besondere des Satsuma Shincha ist die Sortierung eines Aracha, im Grunde eines Roh-Tees, der der Frische, des Grünen Ausdrucks im Besonderen beinhaltet. Er wurde noch nicht weiter zum Sencha verarbeitet und das heißt, Feinschnitt sowie ein Finish durch kurzes Erhitzen ließ man außen vor. Die Brillanz, welche sich dabei einstellt, ist ungemein einnehmend und vitalisierend. Es ist erstaunlich, wenn man beide Tees nebeneinander trinkt - und ich kann mich ja diesem Luxus hingeben - wie verschieden sich beide Kultivare bei gleicher Verarbeitung im Duft und Geschmack ausnehmen. Welche der Ihrige ist, diese Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Vormalige Präferenzen bei mir sind dem Augenblick der Auswahl gewichen, das Neue in leicht verändertem Gewand lockt mich wesentlich mehr als der stete gleiche Tee - auch Ihnen sei die Wahl des Kultivars im Angebot.


 

Satsuma Shincha Aracha 2019Satsuma Shincha Aracha 2019


ab 18,00 / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 4,000 g

30g DoseNakanishi Premium Matcha Hanomi Bio-Anbau

Ein Matcha der Extraklasse, welcher bio-zertifiziert Maßstäbe zu setzen weiß. Denn welcher Bio-Matcha kann schon jenes Versprechen halten, das über den Bio-Anbau hinaus wirklich geschmacklichen Hochgenuss offeriert: ob geschäumt als Usucha oder gar angerührt als Koicha, der Tee zeigt sich in einer vollmundig, kräftigen Süße mit lang anhaltenem Nachhall. Hochgenuss eben, da es offentsichtlich wird, dass die Beschattung der handgepflückten Blätter hat während der Abdeckungszeit kaum Bitterstoffe entstehen lassen. Bio-Anbau ist grundsätzlich eine Herausforderung im Tee-Anbau, in der Produktion von Schattentee, also Gyokuro, und dann weiter verarbeitet zu Matcha - Hut ab, ein großes Risiko für die Bauern, größere Kosten als beim konventionellen Anbau und dann noch geringere Erträge. Ich musste jetzt zu meinem Bedauern feststellen, zu wenig von jenem Tee für meinen Vertrieb reserviert zu haben, meine Aufmerksamkeit war irgendwie andersweitig gefesselt. Ein Versprechen: dies wird nicht noch mal geschehen!

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Nicht-EU-Landwirtschaft


Nakanishi Premium Matcha Hanomi Bio-Anbau

 

50,00 / Dose(n) *
Versandgewicht: 75 g
100 g = 166,67 €

Lagerbestand: 18

Turzum_Enigma_1st_Bio_0023

Irgendwie habe ich bei diesem Tee das gewisse Bauchgefühl, einen Bestseller vor mir zu haben. Und das, obwohl ich nicht unbedingt ein Darjeeling-Liebhaber bin, so muss ich ihm einfach fast ausschließlich Bestnoten geben. Vor allem betrachtet man den Preis! Ausnahmsweise starte ich mit dem Hmmm...ein Clonal Darjeeling! Diese sind mir mehrheitlich zu konturlos bzw. zu gefällig weich. Aber natürlich könnte man meine "Kritik" ja auch umdrehen, und sagen, gerade daß ein 1. flush Darjeeeling nicht gleich kippt, wenn die Hitze in der Zubereitung ein Tic zu hoch war oder dieser in einer großen Kanne steht und steht...und dann doch nicht bittert....das sind doch Prädikate der Anerkennung, oder nicht? Turzum Clonal Enigma gelingt einfach und schmeckt gut! Was will man mehr? Vielschichtigkeit - nein, das ist nicht sein eigen, der Tee ist gerade heraus, rund und harmonisch mit wenig Gerbstoffen, wobei Sortierung und Kraft einen zweiten Aufguss zulassen und zwar nicht, um zu sparenö. Der Tee schmeckt einfach auch noch im wiederholten Ziehenlassen. Ja, Kanten fehlen ihm, besondere hervorstechende Nuancen, Rafinesse meinetwegen und der lange Nachhall eines Spitzen-Darjeelings. Jedoch der Duft des Aufgusses erinnert leicht an reife Bananen und die feuchten Blätter geben sich blumig sowie erinnert es mich an kandierte...Papaya? Da bin ich mit mir noch nicht selbst ganz einig. Ist aber nicht so wichtig, was da den feuchtwarmen Blättern entweicht - es bleibt ein bemerkenswerter Tee. Das Pflückgut sieht ein wenig dunkler aus, etwas weiter oxidiert. Selbstverständlich empfehle ich auch hier eine leichte Abkühlung des Wassers für die Zubereitung, 85°C im ersten "Durchgang", im zweiten Aufguss waren es sicher 90°C. Ein gehobener Standard- Darjeeling, der sich sehen lassen kann.
Ganz kurz verweise noch auf den 2nd flush Turzum, welcher dann wieder eine Klasse für sich ist...hatte ich überhaupt erwähnt - beide Chargen sind Bio-Tees!

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Nicht-EU-Landwirtschaft


Darjeeling FF Dj 22 Turzum Clonal Enigma Bio-AnbauTurzum_Enigma_1st_Bio_0016
10,70 / 100 g *
Versandgewicht: 125 g

Lagerbestand: 9,200 g

 

 

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Nicht-EU-Landwirtschaft


 
14,00 / 100 g *
Versandgewicht: 125 g

Lagerbestand: 1,950 g

Balasun_Kakra_Muscatel_2nd_0003Ich glaube, es war 2014, daß es mir gelang, neben spektakulären Flugteepartien in der Saison, eine Kiste eines fabelhaften 1st flush des Gartens Balasun zu ergattern. Der Tee vereinte robustes Auftreten mit floralen und grasigen Spitzen und war in dem Sinne ein famoser Standard-Darjeeling. Das Ungewöhnliche war nur der für mich günstige Einkauf, was die Kunden sehr erfreute, sich aber in den weiteren Jahren nur einmal und das in geringerer Menge mit dem Garten Orange Valley wiederholen ließ. Balasun verschwand dann etwas aus meinem Blickwinkel und erst in diesem Jahr wieder, wurde ich auf einen 2nd flush Muskatel Balasun aufmerksam. Ein Tee von großer Aromafülle und herrlichem Muskatel-Duft wie schon lang nicht mehr. Getrocknete Rosinen, Tabak und ein Finish von Heu, die Tasse im Aufguss mit viel Körper gebrannter Zucker und/oder herb-süßem Honig meine ich zu schmecken.
Kein Allerweltstee, weiß Gott nicht, betrachtet man die Sortierung lässt es sich dann wieder auch nicht als Top-Ware bezeichnen, wie der 2nd flush Turzum beispielsweise. Nichtsdestotrotz, was wir hier genießen können, das halten wir auf den ersten Schluck nun wirklich nicht für einen Darjeeling unter 10,- Eur, somit dies ebenso ein Frohlocken gleicht wie beim Jiuqu Hongmei aus China.
Doch nochmals zurück zum Tee: etwas kleinteiliger die Sortierung, Bruchanteile, wie wir es dann schon gewohnt sein müssen bei Tees in diesem Preissegment. Es entfaltet sich aber in erfreulicher Überraschung eine ansprechende Ansicht und zieht gleich auf mit seinem eindringlich großzügigem Tassenfinish. Ich empfehle eine Zubereitungszeit von 2,5 - 3min, daß wir die Gerbstofffe unter Kontrolle halten können. Was Sie aber nicht davon abhalten sollte, einmal lang gezogen mit weniger Tee auf ein weichmuskattigen Körper zu setzen. Guter Tee lässt einige gut durchdachte Varianten zu.


Balasun_Kakra_Muscatel_2nd_0014Darjeeling Balasun Kakra Muskatel
8,50 / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 3,650 g

Jiuqu_Hongmei_0008

Eine kleine Entdeckung, ein Tee aus Zhejiang, die Provinz, mit welcher man am ehesten Grünen Tee verbindet und zu recht: als Heimat des Long Jing Drachenbrunnentee oder des An Ji Bai Cha erwartet niemand sogleich einen Schwarzen Tee.
Ich sagte "Entdeckung", weil dieser bemerkenswerte Tee allen Widrigkeiten zum Trotz, im Besonderen eines von Kalk gesättigten Wassers während einer Verkostung brillant zu widerstehen vermochte,  und dabei sogar Profil zeigte.
Was bei einem Schwarzen Tee aus China mittlerweile kaum mehr überraschen dürfte, daß die Sortierungsqualitäten gesamtheitlich Indische Tees verblassen lassen. Mit Sicherheit ist die Verarbeitung traditionell eine andere, nichtsdestotrotz ist es immer ein Anliegen, beim Formen des Pflückgut innerhalb des Verarbeitungsprozesses zu gestalten, den Tees ein ästhetisches Antlitz zu geben.
Jedoch, Schönheit ist ja wie bekannt nicht Alles, was mich so für den Hongmei einnahm, das war bzw. ist seine Vielschichtigkeit im geschmacklichen Ausdruck neben der Eigenständigkeit in Abgrenzung zu den Chinesischen Hong Cha Tees im bestehenden Sortiment.
Die Sortierung zeigt uns bis zu kleinfingergroße, leicht verdrehte Blätter, welche angehaucht eine delikate Malzigkeit ähnlich braunem Zucker oder Kandis entlocken, gleichsam zeigen sich durchdringend ätherische Spitzen, die wiederum an einen Oriental Beauty oder feine Schwarztees aus Taiwan erinnern - das überrascht! Selbstverständlich erwartet niemand den Preis betrachtend, er könne es mit den als Beispiel aufgeführten Tees aufnehmen, jedoch verweist er auf jene Spitzenprodukte und es kann sich sehen lassen, was uns da geboten wird: vollmundig, obertonreich, wobei Gerbstoffe in Zaum gehalten werden. Ein ausgezeichneter Schwarztee unter 10,- Euro, ein höherer Preis wäre nicht abwegig!
Ich empfehle diesen Tee seines intensiven Duftes wegen höher dosiert zuzubereiten, in chinesischer Manier, wenn ich das so sagen darf, kurz gezogen bei brillanter Tasse. Auf dem Etikett habe ich zwei Varianten meiner favorisierten Zubereitung skizziert.


Detailansicht

Jiuqu HongmeiJiuqu Hongmei
8,90 / 100 g *
Versandgewicht: 140 g

Lagerbestand: 1,100 g

Der Lu Bao Shi gewann in den Jahren 2008 und 2009 einen Goldenen Preis der China Tea Expo und der World Tea Union. Die Beschreibung „Smaragdperlen“ bringt es zum Ausdruck, der Tee ist von gerollter Verarbeitung. Typischerweise auf Pfannen geröstet und nach mehrfachen Aufgießen zeigt sich eine Spitzensortierung aus Knospe mit 1. und 2.Blatt. Der Tee hat eine Besonderheit, die ich Grünem Tee bisher versagt habe: er kann 3min ziehen ohne sich in Bitternis zu ergehen. Sicher eine ausladene Tasse, welche im Grund Kastanie und Wurzelgemüse geschmacklich zur Geltung bringt. Sicher fehlen die fruchtigen Farben nicht, doch die Süße ist geradezu frappierend. Für mich reizvoll ist die überraschende Spitzensortierung mit der leichten Note eines traditionellen Befeuerns mit Holz. Eine Komponente, die ihm eine unverkennbare Komponente belässt. Persönlich halte ich mir vor, den Tee in einzelnen kurzen Aufgüssen, und davon gelingen mir beim Lu Bao Shi durchschnittlich 4, die verblüffende Vielfalt von Geschmack und Duft hervor zu locken. Mittlerweile zeigt sich der Erfolg dieses Tees in unterschiedlichen Ernten, Sortierung- und Qualitatätsabstufungen, welche sich nicht gleich dem Kunden erschließen. Dies ist ähnlich den Gradierungen des Drachenbrunnentees Long Jing und es stellen sich diese Chargen in unterschiedlichen Preisen wie Qualitäten dar. Bedauerlicherweise bleibt Ihnen keine andere Möglichkeit als diese, den Tee zu kosten, um sicher zu gehen, daß sich Ihre Erwartung mit dem angebotenen Preis deckt.
Vor kurzem entdeckte ich eine Charge diesen Tees mit überraschend identischen Namen zu 30% des Preises, die Qualität tat dies ihm aber gleich - nur der Endverbraucher kann das nicht sofort feststellen und es bleibt ihm nichts anderes übrig als zu kosten.
Mein Partie des Lu Bao Shi ist stets die der 1. Ernte des Jahres und für die gleichbleibende Qualität ist eine Vorab-Bemusterung auf der Hand liegend, selbstverständlich.


Detailansichten

Smaragdperlen

 

 

14,00 / 100 g *
Versandgewicht: 125 g

Lagerbestand: 11,300 g

Ein altbekannter Name, ein neuer Jahrgang in Sortierung und Auftritt - die Suche entwickelte sich nach einer im Heuhaufen. Fakt ist, dass die Qualitäten vergangener Jahre sich schwer wieder herstellen lassen. Assam schwächelt oder man könnte auch sagen, die Suche nach einem guten Assam dauert entschieden länger als früher.
Dikom ist für mich ein Klassiker eines harmonisch malzig und vollmundigen Assams mit dichter Textur - bereits in dieser Preisklasse finde ich bei Dikompartien die ölig-sirupartige Körperlichkeit, welche ich beim Assam sehr schätze. Erwarten sollten wir jedoch auch eine spürbare Adstringenz und leichte Bitternis im Nachhall - aber welcher wirkliche Assam hat das denn nicht bzw. ich würde es missen, wenn dem nicht so sein sollte. Dieser Aspekt bleibt wohlbemerkt zum Glück hinter seiner Aromafülle zurück, sein Nachhall hat mich zum Einkauf dieser Partie bewogen. Es ist natürlich immer eine Sache von Dosierung und Ziehzeit. Alles, was über 2min hinaus reicht, sollte bei einem Tropentee wie eines Assams dann eben mit Umsicht betrachtet werden.

6,50 / 100 g *
Versandgewicht: 125 g

Lagerbestand: 7,850 g

80g Originalverpackung

Kirishima Sencha Saemidori Bio-AnbauAus Kirishima in der Präfektur Kagoshima stammend, ein Spitzen- Sencha, der das Zeug hat, zu den Best Of diesen Jahres gekürt zu werden.
Ich erinnere mich gern eines Kunden, der zu mir sagte: "...können Sie sich bitte für mich daran erinnern - so muss der Tee für mich duften und die Namen vergesse ich ja immer wieder!"
So sei es denn meine Aufgabe, das Backup meiner Kunden zu sein es stört mich nicht im geringsten. Zum Tee: duftig ist ganz treffend bemerkt, etwas von Mirabelle, Pflaume, Rote Johannesbeere - so sehe ich es. Ein kleines, gut sortiertes Blatt des Kultivars Saemidori und ein Bio-Anbau. UND ich habe mir gleich eine repräsentative Menge in Japan reservieren lassen, denn selbst ohne Onlinesupport verkauft sich der Tee nahezu täglich.
Wenn es etwas gibt, worauf wir ein Augenmerk legen sollten, so ist es die Temperatur: ich bleibe unter bzw. ich empfehle nicht 65°C zu erreichen. Er brilliert mir dann zu stark. Dazwischen jedoch entwickelt sich eine harmonisch, samtige Tasse und auf der Zunge perlen nur äußerst dezent die Gerbstoffe, erweckend und vitalisierend genug. Der Tee liegt gedämpft zwischen asa und chou mushi und somit entwickelt sich der Tee auf Grund des kleineren Pflückguts zügig - man kann leicht nicht genug davon bekommen!

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Nicht-EU-Landwirtschaft


Kirishima Sencha Saemidori Bio-AnbauKirishima Sencha Saemidori Bio-Anbau


25,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 105 g
100 g = 31,25 €

Lagerbestand: 11

80g zip-Pack./Faltbox

Imuta Sencha Asanoka

Wie es gekommen ist, weiß ich wirklich nicht, doch versäumt ist versäumt - anders kann ich es nicht nennen - neben den fast jährlich bekannten Shincha Tees aus Bio-Anbau, fanden sich selbstvertändlich auch Tees der 1. Ernte aus konventionellen Anbaus bei mir ein - wie zum Beispiel den Shincha Tamae. Und nie ist es Konkurrenz, es ist eine Bereicherung im Sortiment, nie sollte sich das eine messen müssen am anderen, zumal die Auswahl, Ihre Auswahl eine des Geschmacks ist, oder etwa nicht? Nein, ist es nicht, selbstverständlich nicht, nicht im oberflächlichen Sinne, es vermengt sich, denn haben wir einen Anspruch am Produkt Tee, so dürfen wir, wenn wir ehrlich sind, nicht Halt machen und sagen, es sei nur eine Sache des Geschmacks. Nein, es ist mehr als das Wort zunächst zum besten gibt. So ist für mich Geschmack eigentlich gleich einem Erkennen eines Tees mir all seinen Verarbeitungsschritten, welche vom Anbau bis zum Verzehr in der Tasse eine Geschichte zu erzählen weiß - vor Jahren schrieb ich bezogen auf einen herausragenden Tee: ..."so suche ich nicht mehr die eine perfekte Tasse Tee, eher eine Geschichte, ein Verinnerlichen, ein Erwachen." Zugegeben, etwas viel Pathos, doch um noch einmal auf Geschmack zu kommen, Geschmack, das ist eigentlich Lebensart und dementsprechend mehr als...es schmeckt nach, was weiß ich. Oh je, jetzt habe ich mich etwas verzettelt und besser Sie überspringen gedanklich das letzte, nur um wenigstens dem Thema Bio und Non-Bio noch etwas hinzuzufügen: nicht jeder Bauer kann/leistet sich ein Bio-Zertifikat (leisten) und da ich selbst mittlerweile biozertifiziert bin (hört, hört!!), muss ich mich daran halten, und im Falle des Falles verschweigen, ob dieses Produkt nun doch eigentlich...aber...Wie dem auch sei, ich halte mich auch selbst daran, denn wenn ich etwas aus Versehen verwechseln sollte, das wäre mir nun überhaupt nicht recht. Jetzt aber endlich zu meinem Versäumnis: Imuta in der Präfektur Kagoshima, man glaube es kaum, doch ich schreibe hier, während sich zwei Shinchas von dort erfolgreich im Verkauf den Rang ablaufen und jetzt noch den Imuta Sencha Asanoka - das ist schon recht eigentümlich, wenn ich bedenke, was für einer Qualität wir hier begegnen. Die Shincha Tees liste ich sowie nachträglich, doch zunächst den Sencha Asanoka. Ein Cuvée aus eben jener Strauchsorte Asanoka mit Anteilen von Yabukita, der einfachheithalber heißt er Sencha Asanoka. So ist er im Öffnen des zip-Beutels tief-süßlich duftend, leicht dunkel, was auf eine leichte Endhitze hindeutet. Der Aufguss nach so viel versprechender Nase erfüllt dies mit gehaltvoller, doch nicht überbordener Tasse. Die Dämpfung liegt zwischen asa- und chou mushi  und die Geschmacksfülle setzt dann erst richtig im 2. Aufguss ein. Ein, ja ich würde fast sagen, fast typisch satter Grüntee, welcher fruchtig, mehr moosig denn irgendwie grasig daher kommt und mit einer leichten, doch gekonnt gesetzten Endhitze einen famose Tasse zaubert. Helle Gräser bleiben wie Reflexe mittig auf der Zunge, der Körper rund, satt. Wie beim Zarai Sencha hält auch hier die Sortierung etwas zurück, was wir zum Ende der Aufgüsse entdecken können: eine wirklich famose Blattsortierung. Jene Kunden, welche sich des Sayuri Sencha erinnern - dies ist endlich der versprochene Ersatz!

Imuta Sencha AsanokaImuta Sencha Asanoka

 

27,00 €
25,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 110 g
100 g = 31,25 €

Lagerbestand: 3

Sencha Haru

Sencha Haru Gesamtansicht im Ensemble In der Regel verblasste dieser Tee angesichts des Sencha Wazuka, doch hat er bereits im vergangenen Jahr erfreulich an Qualität gewonnen und wird von vielen Japan-Kunden hoch geschätzt: ein mittellanges gleichmäßig geformtes Blattgut dunkelgrüner Färbung erbringt gesunde Süße bei stabilen und resoluten Tassenaufgüssen, deren Gerbstoffe unauffällig bleiben und nie überwiegen.
Ein ausgezeichneter Japanischer Grüntee für den schon gehobenen Anspruch mit konstanter Kraft und Klasse. Seit sicher zwei Jahren findet sich jeden Morgen dieser Tee in meiner Kanne bzw. Tasse wieder


 

 

Sencha Haru in Vergrößerung

Sencha Haru Detailansicht der Blätter

 

15,00 / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 3,610 g

Hoshun_Samidori_Gyokuro-Sencha_0024

Nicht nur, dass man mich mit dem Schild des Puristen (zu recht) kennzeichnet, in puncto Innovationen aus den Herkunftsländern gar selbst, tue ich mich mitunter auch schwer: ein Blend aus einem Gyokuro und einem Sencha, das hielt ich zunächst für nicht erforderlich bzw. eine ins Leere verlaufende Spielerei. Solle man sich doch an das eine oder andere halten und wenn man etwas dazwischen goutieren möchte, so gibt es auch dies: Kabuse nämlich. Und ich wäre auch dabei geblieben, wenn mich in der Auflistung der Samples der Kilopreis nicht stutzig werden ließ und im Überschwang des letztjährigen Wettbewerbseinkaufs entschied ich mich neben etlichen Gyokuro, Sencha und Kabuse dann zusätzlich für diesen Tee: aus zwei Blattsorten bestehend, jeweils ein in Handpflückung erstellter Blend eines Hoshun Gyokuro aus Ayabe und eines Samidori Sencha aus Uji-Wazuka. Das Glückspiel, ohne Bemusterung und nur mit der Begeisterung des Lieferanten ausgestattet - wohl aber insgesamt im konkreten Filtern nach Blattkultivaren aus verschiedenen Anbaugebieten - dies Risiko wurde belohnt mit sensationellen Tees: Sencha, Kabuse, Tamaryokucha und Gyokuro, handgepflückt und/oder prämiert. Bei den meißten Tees hielt ich es der geringen Bezugsmenge wegen nicht für sinnvoll, ein Einarbeiten in den Onlineshop vorzunehmen. Einige Ausnahmen waren es dann doch wie der Saemidori Kabuse aus Kyoto, welcher im Kansai Tee-Wettbewerb prämiert wurde oder dann eben jetzt hier der Hoshun Samidori Gyokuro-Sencha. Wie sich Charaktereigenschaften eines Schattentees und mit denen eines Senchas zu einem Neuen zusammen finden können, das zeigt sich in diesem herausragenden Tee. Leicht eingetrübt und gelblich der Aufguss, vollmundig und dabei doch klar Konturen setzend, in Umami gesättigt die Tasse. Der Duft erinnert mich etwas an helles Fleisch, geschmacklich vegetabil, eiweiß-buttrig mit einer leichter Fruchtsäure im Nachhall (vor allem im 1. Aufguss). Bemerkenswert ist für mich die Sortierung, welche durch ein Handpflücken geschehen und nicht durch einen Feinschliff für Wettbewerbe eher etwas durchwachsen anmutet, ABER das Ergebnis: ich übertreibe nicht, dass ich mit 6 Aufgüssen Ihnen etwas vormache, was der Tee nicht zu halten vermag. Dass die kleinbäuerlichen Betriebe mal dann keine Maschinen haben, welche ein mikadoartiges Nadelprofil erstellt, das stört doch im Grunde nur Vollblutästheten. Wobei ich glaube, der wahre Japanenthusiast lässt sich nicht durch Äußerlichkeiten blenden. Denn was der Tee im Aufguss erbringt, an dieser Prämisse orientieren wir uns schlussendlich alle. Natürlich trinkt das Auge mit, das sicher, aber betrachten Sie die Entwicklung des Tees von Aufguss zu Aufguss in der Galerie: wir kommen auf unsere Kosten. Für Kunden, denen Gyokuro mal zu sphärisch weich erscheint und ein Sencha dann wieder zu wenig Umami hat oder dann einen geschmacklich hervortretenden höhreren Gerbstoffanteil transportiert- das ist ein Tee, welcher beides kann und in jeder Kategorie für sich genommen ein Top-Tee ist.


Hoshun Samidori Gyokuro-SenchaHoshun Samidori Gyokuro-SenchaHoshun Samidori Gyokuro-SenchaHoshun Samidori Gyokuro-Sencha

 

38,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 55 g
100 g = 126,67 €

Lagerbestand: 8

100g Originalverpackung

Sencha_Uji-Wazuka_0007Dieser Text bedurfte schon seit längerem einer Auffrischung und nun hat sich aus aktuellem Anlass eine zwingende Notwendigkeit ergeben. Doch zum ersten:"Aus Uji führe ich zwei Sencha-Partien, welche in stabiler Verarbeitung über die Jahre erfolgreich mein Sortiment anführen" - mit diesem Satz begann ich die Artikelbeschreibung. Schon diese Aussage ist auf Grund der Größe meines Sortiments nicht mehr stimmig, beide Tees, die Rede ist vom Sencha Haru und dem Sencha Wazuka, haben ebenso erfolgreiche Mitstreiter bekommen, und hauptsächlich im Bio-Sortiment. "Das Bessere ist immer der Feind des Guten", sage ich immer wieder. Es gab in Verarbeitung eine deutliche Nähe, der Sencha Wazuka blieb im Vergleich zum Haru der stets besser sortierte und nachhaltigere Tee, welcher grasige Nuancen und weiche Süße wesentlich deutlicher darzustellen vermag. Ich muss jetzt sagen, konnte, denn es hat sich in aktueller Ernte ein prägnanter Kontrapunkt ergeben, dass ich im Vertrieb der Sache auf den Grund gehen musste, ob eventuell sogar ein Lieferirrtum vorlag: konkret, Sie kennen den Tee als typisch grasig-süßlichen Grüntee, fast könnte man ihn als Prototyp des Japanischen Tees (wobei aus Uji...) bezeichnen. Diesjährig ist es anders, ganz anders - bei sämtlichen Tees aus Japan ist die finale Endhitze, das letzte Trocknen (Hire), maßgeblich für den geschmacklichen Charakter verantwortlich und die Hire ist von deutlicher Ausprägung. Der Tee duftet aus der Verpackung bereits in lieblicher Nussigkeit, erinnert an Getreide oder leicht geröstetem Sesam. Dieses erfüllt sich dann im Aufguss des Tees, Komponenten, die den Chargen vergangener Jahre völlig fremd waren. Da dieser Tee im Grunde ein spezifischer Standard meiner Stammkunden im Japansortiment ist, gilt diese Information gerade auch ihnen. Für einige könnte dieser neue Charakter zu überdenken sein, ob man meinetwegen alternativ zum Satsuma Aracha Shincha aus Kagoshima greift - preislich und natürlich geschmacklich bleibt man da in bekannten Regionen -, der Sencha Wazuka ist mit der 2019 Ernte im Grunde ein völlig neuer Tee, die Zubereitung empfehle ich dementsprechend korrigiert in Temperatur und Ziehzeit. So viel sei gesagt, er ist ungemein nachhaltig, kräftiger als zuvor und höher als 65°C gieße ich diesen Tee nicht. An der Verarbeitung, in Gestalt der Blätter, hat sich kaum etwas geändert, jedenfalls entzieht sich dies meinem Auge: eine feine und gleichmäßige Blattstruktur, die Tasse zunächst Blass-Grün, dickt farblich in den Folgeaufgüssen gelbgrün nach, und lieblich ist der Duft - es verbleibt ein gehobener Sencha-Tee für entsprechenden Anspruch von Genuss im Alltag. Aus meiner Sicht als Neuer Sencha Wazuka ein Geheimtip!


Sencha WazukaSencha Wazuka

 

20,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 8

Chawan und Schalen, Yunomi Becher und Vasen aus Shino-, Oribe- und Tenmuko-Bränden

KHS_z005_0044Seit vielen Jahren führe ich neben Teekeramik aus den Ursprungsländern der Teekunst Japan, China und Korea ebenso beispielhafte Keramik aus Werkstätten innerhalb Europas. In der Abteilung von Keramik aus Deutschland gesellt sich aktuell eine repräsentative Auswahl von Unikaten des Keramikers Hendrik Schöne aus der Oberlausitz.
Während den alltäglichen Geschäftsvorfällen geschieht es, dass es mir mitunter gewisse Mühe bereitet, flanierenden Gästen in meinem Geschäft die Besonderheit von Tee-Keramik zu erläutern, weil sich oft sehr schnell eine kaum abzufedernde Gemütserschütterung anbahnt. Dies geschieht in genau dem Augenblick, wenn sich ungeahnte Preise offenbaren. Ich spreche nicht von dem fehlenden Geld, um sich solcherlei Dinge leisten zu wollen oder zu können. Darum geht es mir nicht. Ich meine vielmehr das Phänomen, dass durch die industriellen Produktion von Alltagsdingen auch die Kenntnis über das Wie in der handwerklichen Herstellung verloren gegangen ist und somit einhergehend ein bodenloser Wertverfall. Dem Großteil aller Konsumenten ist der Arbeitsprozess, der Weg von der Idee bis zur eigentlichen Herstellung des Stückes, nicht mehr bekannt und dieses Malheur führt oft zu großem Erstaunen, wenn ich die Preise handwerklich exquisiter Stücke nenne. Aus einer Unkenntnis heraus entsteht, so scheint mir, bei manchen Kunden der Eindruck, als wolle ich sie eventuell hinters Licht führe. Ich befinde mich manchmal dann in einer Zwickmühle der Kundenberatung...
Handwerk ist im Ergebnis ein wirkliches Unikat, es ist einmalig und nicht eins zu eins reproduzierbar. Somit für sich genommen ein erwähltes Stück für den in diesem Augenblick betrachtenden Kunden, der - wenn es ihm oder ihr gefällt und mit nach Hause nimmt - eine wenn nicht lebenslange, dann nachhaltige Verbindung mit dem Stück eingeht. Das klingt jetzt vielleicht etwas pathetisch oder übertrieben, doch wenn Sie so wie ich ein paar wunderschöne Teeschalen besitzen (und ich besitze nicht wenige und verwalte umso mehr..) und diese Schalen in die Hand nehmen, so ist es, dass jedes Ding für sich genommen ein eigenes Stück Geschichte erzählt, von sich und einem selbst. Im Grunde ein Akt, wo die eigentümliche Verbundenheit zwischen dem Ding und dem Mensch still kommuniziert wird.
Es ergaben sich bei den Werkstücken von Herrn Schöne (wie auch bei anderen Keramikern) einige Fragen über Glasuren und Brenntechnik. Er schickte mir eine hoch spannende Beschreibung seines Arbeitsalltag, die ich hier in der erweiterten Beschreibung gern gekürzt zitieren möchte. Es wird dabei nämlich gerade auch offensichtlich, mit wie viel Zeit, Hingabe und Könnerschaft dieses Handwerk belegt ist, etwas was man sich immer wieder vergegenwärtigen sollte.


Tenmuko Schale - Hendrik Schöne

ab 65,00 *
Versandgewicht: 600 g

Lagerbestand: 21

Kabuse Saemidori Contest Grade

Was mich bewogen hat, es so lange hinaus zu zögern, weiß ich wirklich nicht. Der Saemidori Kabuse aus dem Kansai Tee-Wettbewerb ist im Grunde seit dem Herbst 2018 hier fest im Sortiment und doch erst jetzt nach sechs Monaten online gelistet. Kabuse ist bei mir nicht unbedingt vernachlässigt, jedoch ist meine Auswahl an Sencha und selbst Gyokuro (wobei auch hier nicht online sichtbar...) erheblich größer. So gesehen ist dies fortgesetzte Nichtbewerben gerade jenes Wettbewerbs- Kabuse ein Fauxpas, das muss ich mir eingestehen. Andererseits ließ mich die Popularität, hielt mich die Nachfrage im Geschäft sogar etwas davon ab: warum extra Werbung machen, wenn der Tee sowieso seinen Weg findet?! Der Tee ist einem Angebot während des Wettbewerbs geschuldet, wo ich fernmündlich und mit Fotos auf diese außergewöhnliche Sortierung UND den Preis dazu aufmerksam gemacht wurde, dass ich nahezu die gesamte Charge aufkaufte. Sensationell in Gestalt, sichtbar filigran sortiert, dunkelgrüne Nadeln: optisch ein nahezu perfekter Tee, was er gleichwohl im Aufguss erfüllt. Es war für mich ein Auftakt zur Wiederbelebung beschatteter Tees generell: Gyokuro und Kabuse. Bei Kabuse gehen wir in der Regel von einer 14-Tage-Beschattung durch Abdeckung mittels Netzen aus. Die Büsche entwickeln während dieser eingeschränkten Lichtaufnahme weniger Gerbstoffe, was wir geschmacklich als süßlich-weich wahrnehmen, die Geschmacksqualität umami steigt deutlich an. Einige Senchasortierungen werden ebenso ein paar Tage vor der Ernte beschattet, um einen Zuwachs an Süße und Blattgrün zu erzielen. Die Deutlichkeit geschmacklich werden wir aber erst nach der Dauer von zwei Wochen gewahr: Kabuse ist ein eleganter und weicher Grüntee, und gerade dadurch die bevorzugte Wahl von Kunden, die empfindlich der Bitterstoffe im Tees sind. Die hellgrüne Tasse ist leicht eingetrübt, was ich bei der Verarbeitung des Kultivar Saemidori mehrfach bemerkte. Von geschlossen-harmonischer Dichte, vegetabil und dabei etwas Blume zeigend. Der Kabuse Saemidori wird seiner Verarbeitung natürlich gerecht und adstringierende Momente werden Sie suchen müssen: feingliedrig und voller Anmut ist es ein Tee für ein Zurücklehnen, kein Alltagstee - das auf keinen Fall. Interessant war für mich die Veränderung in der Zubereitung, wie sich der Tee zunächst als ein sanfter Gyokuro darstellte, dann im zweiten Gießen als "Kabuse" profilierte und beim dritten Aufguss ein Bild eines "Sencha" demonstrierte: ein Tee mit drei Gesichtern, könnte man sagen. Darüber hinaus war es mir wichtig, die Qualität des Pflückguts wieder zu geben, die zum Teil petrolgrünen Blätter in herausragender Sortierung sind beeindruckend, sind neben der gustatorischen Wahrnehmung von sinnlicher Qualität.


Kabuse Saemidori Contest GradeKabuse Saemidori Contest Grade

 

28,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 85 g
100 g = 56,00 €

Zur Zeit nicht lieferbar

Premium + High Quality, 30g DoseUemura_Matcha_Samidori_Premium_0032

Ende letzten Jahres stockte ich das Angebot von Spitzen- Grüntees aus Japan deutlich auf, seitens eines Teebauerns waren es sogar vier verschiedene Tees: zwei Matcha in Premium und High Quality Abstufungen sowie zwei Gyokuro. Allesamt stammen aus Handpflückungen, die beiden Matcha haben als Kultivar die Blattsorte Samidori, die Unterteilung der Schattentees verläuft mit den beiden Kultivaren Gokô und Zairai. Der gesamte Einkauf vollzog sich im Kielwasser eines bedeutenen Teewettbewerbs in Japan, hochwertigste Wettbewerbe- Tees neben Ausnahmesortierungen aus Handpflückung renomierter Teefarmer - eine Vielfalt aufzeigend, die im normalen Teehandel ansonsten undenkbar ist. Ein wahres Teefest für Japanliebhaber ergab sich, noch nie hatte ich eine derartige Auswahl von Gyokuro oder Matcha. Um die beiden Uemura Matcha Samidori geht es jetzt hier - sollten Sie Interesse an den eben genannten Gyokuros haben und diese sind nich nicht online gelistet, so sprechen Sie mich an. Zurück zu dem Uemura Matcha Samidori: wenn ich die beiden Tees beschreiben wollte, so kommt mir als erstes das Wort opulent in den Sinn. Es gibt Matcha, welche in sofortiger Wirkung so vollmundig sind, dass in Üppigkeit ein jeder erdrückt wird. Überbordene Tees, ob Blattverarbeitung oder wie hier bei Matcha weiche ich lieber aus. Mich begeistern da mehr die Tees, welche in Nachhaltigkeit und Fülle in erstaunlich voluminöser Kraft sich entwickeln. Großzügiges Umami, intensiv, nicht überdimensional, jedoch satt. Die Blattsorte Samidori verspricht Körper und es wird natürlich erfüllt - die Premium Sortierung halte ich für den zur Zeit besten konventionellen Matcha neben dem aus Shirakawa stammenden Matcha Yabukita Premium. Dosiert in die erwärmte Chawan wird man eines wunderbar süßlich-kakaoartigen Duft gewahr, die Tee hat einfach keine Kanten, ein prächtiger tiefgüner Matcha der Spitzenklasse. Premium versus High Quality? Der Premium Matcha ist im Grunde natürlich eine Koicha-Qualität, obwohl ich gerade das zu schätzen weiß, er sowohl als Usucha geschäumt oder als Koicha gerührt köstlich mundet. Selbstverständlich ist der High Quality Samidori ein High Qualitity Matcha und für Kunden, welche ihn in Verkostung erprobten eine Offenbarung unter den Usucha Tees. Mitunter veranstalte ich neben Japanischen Teezeremonien auch reine Matchaverkostungen. Danach werden die Karten stets neu gemischt und deutlich erfahren, dass es absolute Werte nicht gibt.


Uemura Matcha Samidori Premium, Handpflückung aus Kyo-Tanabe

 

ab 27,00 / Dose(n) *
Versandgewicht: 75 g
100 g = 90,00 €

Lagerbestand: 50

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Obwohl sie nicht zu meinen Teefavoriten zählen, so weiß ich um die Notwendigkeit und eben auch Qualität dieser Teeverarbeitung: Weißer Tee ist zwar ein von mir eher selten goutierter Tee, nichts destotrotz, wenn es denn so sein soll, dann bitte keine Schwachmaten, wenn ich mir diese Formulierung erlauben darf. Ich meine damit, dass leider zu viele alte Partien  Weißen Tees sich auf dem Markt tummeln und passiert im Handel doch glatt weg, dass einem so ein überlagerter Weißtee als einer mit besonders sanfter Note lobend angepriesen wird. Blödsinn, sage ich! Weißer Tee wirkt nur deshalb sanft, weil diesem Tee auf Grund von Verarbeitung und vor allem Sortierung Gerbstoffe fehlen müssen. Die Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem ist deshalb zurückhaltend. Zunächst jedenfalls, denn der Koffeinanteil jedoch, welchen wir vor allem in den Blattknospen vorfinden, dieser ist gerade bei Weißtee üppig: die Sortierungen zeigen nicht selten reine Blattknospenpartien und selbst der als Blend produzierte Bai Mu Dan (oder Pai Mu Tan), zeigt je nach Gradierung in verschiedener Dichte sich tummelnde Blattknospen mit ihrem typisch silbirg-grauen Flaumbewuchs. So viele meine Kunden mich als japanophilen Teemenschen zu kennen meinen, guter Chinesischer Tee ist auch für mich eine Wonne! Und Weißer Tee ist in der Lagerung recht sensibel, dass ich von meinem Angebot vergangener Jahre einer Kistenware überdenkend wieder zurück zu Kleingebinde gekommen bin - der Tee bleibt so länger frisch. Wenn Sie im Handel gerade Weißen Tee kaufen, riechen Sie unbedingt an der Partie!
So jetzt aber zu meinem Angebot: eine Premium-Sortierung eines Bai Mu Dan, man kann sie Superior, Premium oder sonst wie nennen, bei mir heißt es jetzt 1. Grade. Die Sortierung zeigt viele Tipps (nicht zu viele, was ich immer etwas verdächtig finde...) und im Anwelken des Pflückguts ist ein sehr großer Anteil grüner Blätter verblieben. Der Tee riecht nicht nur fruchtig, ein wenig nach Pfirsich und hellen Trauben. Leicht dank fehlender Gerbstoffe und doch vitalisierend dank des hohen Koffeingehalts setzt sich eine sanfteanschwellende "Erweckung" ein - reizvoll, wirklich! Ich präferiere ja in seiner Dichte und Präsenz den Japanischen Tee, doch gestehe ich sehr wohl die Qualität jenes Bai Mu Dan ein.
Als Tee beste Alltagskost, fein-nuanciert dabei nachhaltig und ergiebig, selbst einem dritten Aufguss sollten Sie eine Chance geben.


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Bai Mu Dan 1.Grade Bai Mu Dan 1.Grade

 

9,00 / 100 g *
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Teeschale mit Koi-Karpfen

Schwimmende Koi-Karpfen

sind es, ein altbekanntes Motiv, wieder und wieder in Gebrauch und doch finden sich immer neue verblüffende Einfälle in der Gestaltung auf wie hier einem Teezubehör. Die Porzellan-Schale hat drei freie Stellen, welche mit einer durchsichtigen Glasur ausgefüllt den Eindruck von Bläschen im Wasser bzw. dann Tee erzeugen - ein genialer Einfall, gerade auch Lichteinfall im Teeaufguss sind entzückend zu betrachten...ich habe immer wieder Kunden, die zunächst fragen, ob man nicht aufpassen müsste, daß der Tee da nicht hinaustritt...Und wie schnell war diese Schale ausverkauft, zwei Jahre lang noch gab es Nachfragen, wann diese wieder lieferbar sei. Es ärgerte mich eine gewisse Zeit, dass sich kein Nachbezug ergeben wollte - zufälligerweise wurde ersichtlich, dass sich auf Grund eines Missverständnisses mit einer falsch zugeordneten Artikelnummer in Japan ich jetzt die Teeschale wieder anbieten kann.

Schalengröße: Höhe 5,3 cm, Durchmesser 10,4 cm


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Teeschale mit Koi-KarpfenTeeschale mit Koi-Karpfen
26,00 *
Versandgewicht: 180 g

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Eine gute Medium-Qualität des Chinesischen Klassikers Long Jing Drachenbrunnen-Tee. Der leichte Kastanien-Ton ist unverwechselbar, es zeigt sich eine Partie von Frische, angenehmer Süße und nachhaltiger Kraft. Diese Partie setzt Maßstäbe für einen Grünen Tee aus China - ich konnte mir eine gewisse Schadenfreude bei zufällig sich eingefundenen Mitstreitern auf dem Teemarkt nicht verkneifen - wohl es zwar kein Spitzentee ist, so war der Verkaufspreis für diese Charge weitaus höher eingestuft worden als ich es dann mitteilte. Das lange Ausbleiben dieses Chinesischen Grüntees par exellence wird durch das Eintreffen dieser Partie belohnt. Einen Kompromiss eingehen wollte ich auch nicht mehr, das heißt einen Long Jing als Basistee, welcher nicht im Bio-Anbau produziert wurde, kommt nicht mehr ins Angebot. Darüberhinaus sah ich die Notwendigkeit einer nicht zu unterschreitenden Qualitätslinie seiner Verarbeitung und Sortierung. Mein Angebot vormals hatte Long Jing in 3- 4 Sortierungsgraden, was dann auch ein einfaches Erzeugnis zuließ. Jetzt wäre ich froh, stieße ich auf einen weiteren Bio-Tee im Spitzensegment.
Long Jing Dragon Well nimmt unter den den zehn berühmtesten Tees Chinas unangefochten den 1.Platz ein - unverwechselbar ist seine helle, jade-grüne Tassenfarbe, Duft und Süße wie auch die schöne Gestalt der Blätter.
Der beste Long Jing gedeiht an den Hügeln westlich des West-Lake See gelegen. Diese Gegend zeigt optimale Anbaubedingungen: ertragreiche Böden, gemäßigtes Klima mit großen Niederschlagsmengen - Nebel und Wolken umhüllen quasi ganzjährig die dortige Hügellandschaft.
Größte Sorgfalt im Anbau, perfektes Pflücken wie einzigartige so auch typisches Rösten der Blätter per Hand sind die Voraussetzung für das in aller Welt bekannte Spitzenprodukt. Auf 500g einer Spitzensortierung zählt man um die 26.000 Pflückungen (gewachsen bis zum 5.April), das Hand-Rösten dauert ca. 10 Stunden.
Der Long Jing ist von flachem gewalztem Aussehen, fester wohl geformter Gestaltung. Das Trockengut in länglicher Schuppenform quillt im Aufguss lamellenartig auf und zeigt erst nach einigen Aufgüssen die ursprünglich brillante Pflückqualität. Die Begleiter im Genuss sind das strahlende Hellgrün der Tasse, ein intensiver Duft und der erfrischend wie süßliche Geschmack. Dem Tee gelingt es in Harmonie einige Gegensätze als Ganzes zu vereinen: So ist er sanft im Wesen, doch zugleich nachhaltig intensiv von der Wirkung. Der exponierte Duft birgt eine liebliche Tasse und erfrischt gleichsam Herz und Geist. Der Long Jing, so sagt man, hat eine auf den Organismus kühlende Wirkung, so dass er populärer weise ein Getränk des Frühlings und Sommers ist. Der liebliche Charakter des Tees lässt diesen bei zu langer Ziehzeit, gewollt oder auch ungewollt, nicht bitter werden. Dragon Well wie auch andere Grüne Tees beinhalten einen hohen Anteil an Antioxidantien, denen eine vorbeugende Wirkung zur Entstehung von Krebserkrankungen nachgesagt wird. Darüberhinaus wirken sie helfend beim Abbau des Cholesterins mit und senken den Blutdruck.
Tee hat das Erfreuliche, wie Genuss und Gesundheit Hand in Hand gehen.

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Long Jing Drachenbrunnen Bio-Anbau
13,00 / 100 g *
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100g OriginalverpackungGokase Kamairi Tamaryokucha

Qualitativ eine besonders hochwertige Rarität aus der Region Gokase der Miyazaki Präfektur, eine der bedeutendsten Anbauregionen für Tamaryokucha in Japan überhaupt. Hier im Süden Japans treffen klimatische Bedingungen und nährstoffreiche Böden, begünstigt durch viele noch aktive Vulkane, aufeinander. Dass Bio-Anbau nur 3% der Gesamtproduktion Japanischer Tees ausmacht erfordert eindeutig ein hohes Maß an Expertise. Große traditionelle Könnerschaft im Tee-Anbau wie aber auch die Tatsache, daß fast der gesamte Ertrag im Bio-Landbau nicht in Japan sondern in Europa konsumiert wird fördern jedoch eine große Auswahl an Premiumtees im Angebot aus Bio-Anbau. Tamaryokucha wird im Gegensatz zu allgemein bekannten Sencha Grüntee nicht in Nadelform gebürstet, sondern in Tuben wie auch auf Pfannen gerollt und nachträglich geröstet. Das gekräuselte Blatt erinnert somit zunächst äußerlich an Chinesischen Tee. Die Röstung kann marginal kaum spürbar ausfallen oder, wie hier beim Gokase Tee, einen sagenhaft aromatisch nussigen fast schon mandelartigen Charakter entwickeln. Trotz der Hitze in der Verarbeitung verbleibt der Tee unabhängig seiner Intensität geschmeidig, also füllig und mild zugleich. In Japan gibt es der Heißtrocknung auf der Pfanne, der Röstnote, die Bezeichnung Kamairicha, was der Großhandel vielleicht der Vermeidung zu vieler Details dem Endverbraucher vorenthält, wer weiß. Der Gokase Kamairi Tamaryokucha ist seit dem Dezember 2016 erfolgreich im Programm, ein längerer Bezug war für mich dazumal nicht gesichert, daß ich ein Listen im Shop nicht vornahm.

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Gokase Kamairi TamaryokuchaGokase Kamairi Tamaryokucha

 

32,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 5

Tamamori TamaryokuchaZu einer Jubiläumsveranstaltung anlässlich der 10-jährigen Zusammenarbeit der Firma MARIMO mit Japanischen Teebauern, dem Ehepaar Morimoto aus Miyazaki, wurde unter einigen Tees während der Teeprobe aus deren Gärten jener Neuzugang in meinem Sortiment verkostet. Der Tamamori ist kein Sencha sondern ein nach Dämpfung und Schnitt quasi gerollter Grüntee. Der Tamaryokucha wird in sich drehenden gusseisernen Zylindern gerollt sowie trocknend erhitzt. Die Blätter fallen in dem Prozess stets aufeiander, dass sie sich kommaförmig einkrümmen. Die Höhe und Dauer der Hitze erzielt je nachdem einen sanft nussigen bis auch röstigen Farbton. Der Tamamori Tamaryokucha zeichnet sich hierbei durch einen sehr dezenten Nusston aus, wesentlich Charakter bildend ist bei seiner Herstellung eine lange Dämpfung sowie in der Zeit bis zur Ernte im Juni eine Beschattung von 14 Tagen, also im Grunde ein Kabuse Tee. Sie sehen vor sich ein kleines Blattgut, dunkelgrün mit einzelnen Kukis darin. Überraschend ist die im Duft erlebbare Süße des Tees, die sich eben dann auch im Aufguss erfüllt. Erfischend und blumig, ja und eben süßlich. Zu Beginn noch zurückhaltend zeigt sich auf Grund der intensiven Dämpfung zum Fukamushi-Tee gekoppelt mit dem kleinen Blattgut ein von der zweiten Tasse an intensiv grüner Aufguss und insgesamt sollten Sie sich mindestens erst nach einem dreimaligen Aufgießen zufrieden geben, der Tee ist ergibig.


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Tamamori Tamryokucha

 

15,00 / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 4,600 g

100g Originalverpackung

Nicht unbekannt solte die preislich attraktive Partie des Kabuse Cha aus der 2.Ernte sein, für eine first flush Pflückung ergab sich bis jetzt keine Notwendigkeit - jedoch war ich bei der Erstverkostung so verblüfft seiner vitalisierenden, ja man könnte auch sagen euphorisierenden Wirkung wegen. Die Tees aus dem Anbau von der Familie Morimoto sind mir eigentlich von der Art her ein wenig zu spritzig gehalten, die Verarbeitung gleichermaßen zu einem Halbschatten-Tee lässt jedoch in der 1.Ernte den Aspekt der nachhaltigen Süße stark hervortreten. Und das meine ich mit dem Verblüfftsein, ich spürte quasi wie der stattliche Koffeinanteil meine Pupillen erweiterte und sich nach kurzer Zeit dann eine angenehme runde Süße dazu gesellte. Ich habe letztens den „einfacheren“ Tokujou der Morimotos mit dem Tokujou der Familie Hayashi aus Mie getauscht, was ich auch nicht reue. Ich kann es aber in dem Fall nicht lassen, die beschattete Variante aus dem Anbau aus Miyazaki Ihnen vorzuenthalten. Es ist glaube ich von mir schon alles gesagt, was zu sagen wäre: wer beim Japanischen Tee das grasige Element sucht bzw. finden möchte und der größeren Inhaltsstoffe wegen auf beschattete Tees setzt, der/die ist mit dieser Partie genau richtig liegend.
Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.

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Morimoto_Tokujou_Kabuse_Cha_007

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zuliefererbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

28,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 2

Zarai_Sencha_aus_Shiga_002

Seit einiger Zeit führe ich qualitativ hochwertige Grüntees direkt von Teebauern, wo ein Teil der produzierten Menge nicht den Weg über den Zwischenhandel innerhalb Japans geht, sondern eben direkt an Sie bzw. an mich weiter gereicht wird. Wir sollten nicht gleich urteilend denken, dass jener Zwischenhandel ausschließlich dazu dient, eine Verteuerung des Produktes Tee herbei zu führen, ein Aspekt des Marketing darstellt. Dies sicherlich auch, aber hier werden vor allen Dingen der Tee in seiner Rohform weiter verarbeitet, feingesiebt und zu unterschiedlichen Chargen sortiert. Es fehlen den Bauern in der Regel hierfür die notwendigen Maschinen, dies selbst auszuführen. Neben unseren verwöhnten Gaumen sollte es denn auch optisch zu überzeugen wissen, nicht wahr? Und gar meisterlich gelingt dies bei Tees aus den alljährlichen Tee-Wettbewerben, dass Partien feinstgesiebt, geschnitten und geblendet, bereinigt von Ecken und Kanten uns zu verzücken wissen. Gewisses Einzigartiges kann diesen Sortierungen aber abhanden gehen und seit einigen Wochen schon schwelge ich in Tees über Tees - man darf mich hierin mit Sicherheit beneiden. Einzig das Auswählen ist in der Menge an Mustern wegen wirklich nicht einfach ohne sich im Angebot später nicht zu wiederholen. Der Hinweis eines Lieferantens bezüglich des Zairai Sencha aus Shiga, - dies liegt im übrigen zwischen den Präfekturen Kyoto und Mie - dass ihm dieser Tee so ans Herz gewachsen sei, er ihn fast täglich trinkt. Nun, dies machte mich mehr als neugierig, mich mit dem Tee, dem Cultivar Zarai, zu beschäftigen. Es gab hinsichtlich der Strauchsorte Zarai in Vergangenheit bereits einen Tee im Sortiment, den Mukashi Sencha von Herrn Matsumoto aus Kumamoto. Die Eigentümlichkeit eines Anwelkens über Nacht missfiel mir aber auf Dauer geschmacklich dann doch, neben Sortierungsgüte und natürlich Einkaufspreis, dass ich jenes Experiment sehr gern in Vergessenheit geraten ließ. Jetzt aber, mit einem mittlerweile andauernden Siegeszug eher unbekannter Strauchsorten im Japanischen Teeanbau ist die Situation eine völlig andere.
Zu Beginn sehen wir ein eher durchwachsenes, wohl aber tiefgrünes Erscheinungsbild, einige Kukis, Blattrippen, hellen die Ansicht der Partie. Direkt vom Bauern mit bis mal auch 5cm langen gefalteteten Blättern überrascht der Tee dann schon nach 1. Aufguss mit einer unerwartet schönen Ansicht, welche sich von Aufguss zu Aufguss  steigert. Doch das wirklich Besondere dieses Tees ist sein ungewöhnlicher Geschmack, den ich ein wenig bei Bambussprosse und Bohnen einsortieren möchte. Die aufgegossenen Blätter duften wie in Butter gedünsteter Kohl, Kürbis oder Wachsbohnen. Die Dämpfung und auch die Enderhitzung der Blätter ist gering, zusammen sorgt es so für ein klares Grün in Eigenart der geschmacklichen Strauchsorte Zarai bei Fülle und gleichzeitiger Transparenz der Aromen. Die zu empfehende Temperatur ist mit 75°C (auch höher) relativ hoch, recht energetisch tut er sich besonders morgens mit gesichert drei Aufgüssen hervor. Die präsente Eigensüße dieser Partie hat mich dann dazu gebracht, ihn gern noch stärker zu dosieren, 75° Grad nicht zu überschreiten und dann sichere 5 Aufgüsse genießen zu dürfen. Für mich ein wirklich ganz besonderer Tee, da durch ungeblendeter Verwendung jener Blattsorte Zarai er kein Tee unter Vielen ist, sondern eben zum Charaktertee avanciert und eine dauerhafte Platzierung im Sortiment errungen hat - ein Kandidat zur Jahresverkostung 2018, denke ich...


Zarai Sencha
23,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 110 g
100 g = 28,75 €

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60g Originalpackung mit zip- Verschluss

Shincha Tamae Vielleicht der Shincha, welcher am meißten zu beeindrucken wusste - kaum einer konnte sich in der letzten Verkostung der Shincha Tees aus Japan mit diesem an Kraft messen. Ja, er war einigen sogar zu präsent, es war sogar die Rede von "zu perfekt". Zum Zeitpunkt der Verkostung lagen noch nicht sämtliche Angebote an Shincha vor, dazumal war der TAMAE an Gestalt des verarbeiteten Pflückguts und Kraft in der Tasse unangefochten die Nummer 1 in der Verkostungsliste (...jetzt nicht mehr!) Nichtsdestotrotz hat er gewisse Eigenheiten, welchen ihn in der Zubereitung nicht so leicht gelingen lassen. Schon im Öffnen der Verpackung zeigt sich ein eminentes Bouquet tiefer dunkler Frucht ähnlich Brombeeren, die Erwartung in den Aufguss gelegt erleben wir dann eine Überraschung: der Tee ist neben seinem fruchtig reifen Gewand deutlich heißer getrocknet, daß wir im Geschmack und Duft über dies vorab Beschriebene den Charakter von gerösteten Sesam erleben. Dies ist ein deutlicher Kontrapunkt zu den sonstigen Shinchas aus Japan und der Tee plaziert sich im Sortiment mit wenigen zusammen in eine kleineren Gruppe Grüntees, wo die Endhitze beim Trocknen größer ist - Sencha Seji, Kirishima Tokujou Sencha und vor allem der Gokase Kamairi Tamaryokucha. Die Kraft des TAMAE ist so groß, daß sich eine Temperatur zwischen 60-65°C bewährt, die Dämpfung zwischen asa-chou + der hi-ire Hitze in der Trocknung lassen keine Minute Ziehzeit zu, außer Sie schätzen die bitteren Komponenten im Grüntee - ich halte mich daran, die selbstgesetzte Grenze von 40 Sekunden im ersten Aufguss nicht zu überschreiten  und dies ist sogar ein tick weniger als ich auf dem Etikett empfehlend zu stehen habe. Das Ergebnis ist beeindruckend!Shincha Tamae


27,50 / Packung(en) *
Versandgewicht: 100 g
100 g = 45,83 €

Lagerbestand: 5

Marek Keramikkunst

Seit einigen Jahren führe ich neben den Ursprüngen der Teekeramik aus Japan, China, und Korea ebenso beipspielhafte Keramik aus Werkstätten innerhalb Europas. Deutsche Keramik von Herrn Riedinger und Münz, aus Frankreich zeigten sich lange Zeit bemerkenswerte Unikate von Herrn Leroux in meinem Sortiment. Mittlerweile gibt es bei mir in größerer Auswahl Tschechische Keramik verschiedener Töpfer - Novak, Hanus, Dancak, Marek. Früher schrieb ich, daß allesamt zu eigen ist, sie führten in den Ergebnissen die Tradition Japanischer- und Koreanischer Brenntechniken in Verknüpfung eigener nationaler und europäischer Keramiktradition fort - nun hangele ich mich aus dieser Beurteilung lieber hinaus. Wenn nämlich Asiatische Gäste mein Geschäft betreten, stellt sich regelmäßig heraus, daß diese irtümlich oft der Meinung sind, die gerade betrachtete Keramik sei eine Japanische oder Koreanische. Meine augenblickliche Meinung ist, daß wahre Teekeramik im Grunde kaum einem Kulturkreis zuzuordnen sein muss.
Der Töpfer Marek nun, - ehrlich gesagt, habe ich über diesen "Tonkünstler" Ihnen nicht gerade viel mitzuteilen als bisher seinen Namen und die hier ausgestellten Stücke zur Freude am Tee. Das ist ja zugegeben nicht gerade üppig, hoffe aber, daß die vorgestellten Werke für sich stehen und die Persönlichkeit, dessen Charakter so weit spiegeln, daß ein Nachtrag der Vita des Töpfers bis zur Verwirklichung entschuldigt bleibt. Keramikstücke aus einem Anagamabrand, ein Ein-Kammer-Ofen, Holzbrand von Steinzeugkeramik sowie auch wenige Stücke von Porzellan - dies sind die zusammen getragenen Werke von Herrn Marek. Einige Stücke sind in ihrer Qualität schöne Alltagskeramik, andere fallen über die Maßen aus dem Rahmen, sind Kleinode bester Keramikkunst. Urteilen Sie selbst und besuchen Sie die gelisteten Werkstücke in der Auswahl!


Mk_Kleine_Chawan_z216-21_005

ab 250,00 *
Versandgewicht: 600 g

Lagerbestand: 21

Nepal Dhankuta Jun Chiyabari

Die Plantage Jun Chiyabari aus Dhankuta steht für Partien, welche eher 1.flush Darjeeling gleichen, eben hier ist es jedoch ein dunkel geschmeidiger 2.flush, leicht würzig und malzig sich entwickelnder Schwarztee, geschlossen rund und gerade in großer Kanne nachziehend ein nicht bitter werdender Genuss. Für diesen und die beiden gleichzeitg eingetroffenen Nepali Charivange Black Oolong Type und Golden Selection empfehle ich keine höhere Aufgusstemperatur als 85°C, sowie überraschenderweise eine nicht all zu große Dosierung - letzteres braucht dieser Tee nicht, so meine Meinung, doch entscheiden Sie selbst. Hingegen werden alle Tees bei höheren Temperaturen gezogen im Grunde etwas spitz. Und das Vorurteil Nepal habe langweilige Tassen kann man nun wirklich von diesen drei Tees kaum sagen. Da diesen Hochland-Tees Gerbstoffe fehlen, welche sonst pointiert aufzutreten wissen, sind alle drei von großer Geschmacksfülle gezeichnet.


Nepal Dhankuta Jun Chiyabari
9,80 / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 2,300 g

Hong Cha Mao Feng Mittlerweile werden Gute Chinesische Schwarztees mehr und mehr als Feinkost wahrgenommen. Endlich muss ich sagen, endlich bleibt es nicht nur ein paar wenigen vorbehalten, Ihrem Genuss zu frönen. Schwarzer Tee aus China heißt jetzt denn auch Alltag, Alltag in dem Sinne von Alltag mit Anspruch. Mein Sortiment trägt dann zur Zeit mehr Varianten von Chinesischen Schwarztees denn Assampartien. In Vielfalt und Verarbeitungsqualität  treibt das Chinablatt immer interessantere Blüten als mir die tropischen Anbauregionen anbieten können. Ich bedaure dies, denn ich weiß, es ginge auch anders. Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann zum letzten mal ich mich für einen Ceylon- oder Assamtee innerhalb meines Newsletters begeisterte. Das nur so nebenbei, komme ich lieber zum Angebot: der Dian Hong Mao Feng Golden Tip, aus Yunnan übrigens, zeichnet ungewöhlich fruchtige Tiefe. Gespült erinnern mich die feuchten Blättern an kandierten Obst. Der für Yunnan typische Holz/Tabakton kombiniert gedörrte Früchte, Rosine und Aprikose, ist weich, sanft und erlaubt ein langes Ziehenlassen, 5 -6min sind geboten (eigentlich geht es auch länger...), die Zunge wird sich nicht beschweren. Der Tee bleibt immer ohne Schärfe, so tief die Tasse sich auch entwickelt, sie entgleitet denn aber auch wieder nicht, eine feine authentische Würze verbleibt konstant. Neben einem langen Ziehenlassen des Pflückguts habe ich eine weitere Form der Zubereitung für mich gewonnen, welche mit deutliche mehr Blättern, einem graduell längeren Spülvorgang und einer reduzierten Ziehzeit von 2,5  - 3min zu einem mehr brillanten Auftritt des Golden Tip führt und zu weiteren Aufgüssen einlädt.


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Hong Cha Mao FengHong Cha Mao Feng
9,50 / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 1,140 g

ca. 200ml

Shiboridashi_Dancak_aus_Porzellan,_ca.170ml_025Die erste Erfahrung mit jenen Einhand-Teekannen hatten Sie wie auch ich in der Regel mit Stücken aus Japan. Klassisch werden diese kleineren Zubereitungsgefäße für hochwertige Tees verwendet: also recht gutsortierte Sencha-Tees, vor allem dann vorzugsweise Kabuse und Gyokuro. Eigentlich findet sich in Japan in nahezu allen bekannten Keramikstilen dieser Typus wieder, es dominieren aus meiner Erfahrung hier Hagi und Bizen, seltener findet sich Shigaraki oder Iga-Keramik - ich besaß einst einen Hobin im Takatori-Stil und vor längerer Zeit gestattete ich mir persönlich einen Hobin im Echizen-Stil, - auch ich investiere in meine Liebhabereien. Bizen Hohin führte ich verstärkt von dem Töpfer Noburo HIRYBAYASHI, welcher diese auch mal in größeren Volumina produzierte. In auffallend guter Qualität folgten dann die ersten Stücke dieser Art Teekeramik aus Tscheschien. Eine gelungene Keramik von Schlichtheit, die den Fokus ganz auf Form und Funktion legt: ein in Holzbefeuerung außen glasurlos nur von Ascheanflug leicht gezeichnetes Tee-Utensil, einige wenige biete ich in farbiger Glasur an, mitunter dann nicht unbedingt Steinzeugkeramik sondern auch mal auf Porzellanbasis gebrannt. Die Glasuren entwickeln hierbei eine "andere", ich finde aquarell-farbige Präsenz. Im Allgemeinen gibt es traditionell drei Fertigungsarten betreffend der Siebung des Tees: zu einen wird ein gestochenes Sieb in den Korpus eingefügt - siehe Hirabayashi -, das in eine angesetzte Tülle übergeht. Ohne angesetzte Tülle gibt es Hobin, welche eine spezielle Rillenführung zur Ausgusslippe haben. Zwei weitere Varianten arbeiten wiederum mit einer Lochsiebung mittels eines horizontal eingefügten Segmentbereichs vor der Ausgusslippe oder aber wie hier abgebildet mit einem gelochten Deckelrand. Shiboridashi oder Hobin sind sind bei meine Kunden recht populär geworden, da sie kaum Platz im Alltag wie z. Bsp. auf dem Schreibtisch einnehmen. Die Zubereitung gelingt auch mit Tees, wo ein "rasantes" Abgießen erforderlich ist bzw von mir empfohlen wird. Damit gemeint sind stärker gedämpfte Japanische Grüntees. Doch ganz abgesehen davon, sind es handwerklich hervorragend gefertigte Keramikunikate, jedes Stück ist auf Grund seiner Verortung im Ofen bei unterschiedlicher Temperatur, Rauch, Asche und Flammung ebenso unterschiedlich in Gestalt. Shiboridashi_Dancak,_ca.200ml,_unglasiert_028Expressiv oder zurückhaltend, unauffällig, dass nur wer genauer schaut, man in jedem Stück Einmaliges bzw. bei seinem Stück stets neu gefundene Momentaufnahmen des im Feuer geborenen entdecken kann. Diese kleinen Einhand-Teekannen stammen aus verschiedenen Werkstätten aus Tschechien. Jedes Kännchen ist, ich sagte das bereits, natürlich für sich genommen ein kleines Unikat - so ist der Hohin mal etwas gedrungener oder gestaucht oder dann wieder eher zylindrisch, der Standort im Ofen bei unterschiedlicher Hitze wie auch Ascheflug hat zu partieller Abdunkelung bis ansatzweise leichter Verglasung geführt. Die Bilder zeigen verschiedenste Möglichkeiten, die Volumina bewegen sich zwischen 200 - 290ml. Andere Abweichungen durch farbliche Glasur, Porzellan statt Steinzeug und/ oder Volumen sind in Form von Variationen in gesonderter Auswahl festgehalten, diese bitte in der erweiteren Darstellung mit verschiedenen Werkstücken auswählen. Ein Hohin ist nicht nur ungemein praktisch betreffend des Genusses Japanischen Tees - Steinzeugkeramik dieser Qualität bietet für jede Teeverarbeitung eine adäquate Zubereitung und ich habe etliche in privater Nutzung. Die überzeugende Funktionalität und bei aller Einfachheit doch raffinierten Details haben den Hohin zu einem sehr populären Tee-Gut werden lassen.


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Shiboridashi_Dancak,_ca.200ml,_unglasiert_003
ab 78,00 *
Versandgewicht: 300 g

Lagerbestand: 10

Wieder am Start könnte man sagen, dieser Tee, lang ist's her, ihn hatte ich in Vorstellung des Gartens aus Saga, welcher zwar einen pestizidfreien Anbau betreibt, doch dessen Kompost mit Sake-Fermenten angereichert kein Bio-Zertifikat erringen kann, da es diesen in Bio-Qualität wohl nicht gibt, so mein Informationsstand. Beschattet und tief gedämpft, sattgrüne Tasse und sehr energetisch. Vor allen Dingen sollten Sie die bei Tamaryokucha typische Blattverarbeitung bedenken, welche stets kleiner ist und somit schneller Inhaltsstoffe abgibt – erhöht wird dies durch jene Intensivdämpfung des Fukamushitee-Typs, warum ich wirklich zu einer kleinen Kyusu, Hobin oder Shiboridashi rate. Meine Nase im Beutel versenkt, meine ich Weintrauben wahrzunehmen – ich und meine Wahrnehmung! Sie entscheiden. Die einfache Gradierung hatte aus meiner Sicht etwas gelitten, dass ich diesen Tee aus dem Sortiment entfernte, doch hat hierbei der Bauer sich ins Zeug gelegt und einen Spitzentee erstellt.


Soejima_Kabuse_Tamaryokucha_Saemidori_Premium_001Soejima_Kabuse_Tamaryokucha_Saemidori_Premium_011Soejima Kabuse Tamaryokucha Saemidori Premium – Fukamushi Typ

37,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 75 g
100 g = 74,00 €

Lagerbestand: 4

Ein 200g Kuchen von Brillanz und sehr guter Blattsortierung, schier nicht nachlassender Duftsüße in der Wandung der Tasse, wie so häufig Aprikose und Honig. Hierbei zeigt er auf Grund seiner jugendlichen Frische viel Kraft, dass selbst mit wenig Tee aufgießend, ich eine sehr kurze Ziehzeit empfehle. Diesem Tee kann ich nicht anders als Bestnoten geben, es macht einfach ungemein Freude diesen Tee zu verkosten. Auf den ersten Blick erschreckend im Preis, weiß im Grunde aber jeder Kenner, dass bei schier zweistelligen Aufgüssen, der Aufschrei im Teerausch erstickt.

2017_Lao_Man_Gushu_Huang_Pian_Sheng_Pu-erh_0282017_Lao_Man_Gushu_Huang_Pian_Sheng_Pu-erh_0152017 Lao Man e Gushu Huang Pian Sheng Pu-erh
12,00 / 20 g *
Versandgewicht: 30 g
100 g = 60,00 €

Lagerbestand: 1,440 g

Vielleicht erzähle ich etlichen Teetrinker ja nichts Neues, wenn angemerkt, es mich mitunter in der warmen Jahreszeit nach dunklem und gehaltvollem Tee förmlich gelüstet: am Nachmittag oder frühen Abend, auch nach körperlicher Anstrengung ist ein Assamtee geradezu erweckend! Nun hatte ich aber nicht mit einem solchen Pu-erh Tee gerechnet: schlank, kräftig, leicht rauchig bis harzig, dunkle Holzfarben auch Süßholz mischen sich mit ein, ein mit kaum nachlassenden Aufgüssen wunderbarer Kontrapunkt zum nussig-malzigen 0532 Menghai Cake bzw. dem 1.Grade Menghai. Das samtig Weiche ist fast schon ein Charakterzug der Menghai Tees und der Jingmai Tuocha bildet hierbei mit seiner Stringenz und Direktheit einen guten Konterpart. Und nicht nur das, er ist ihm vor allem in Nachhaltigkeit und Sortierungsqualität überlegen. Gepresst liegt er in ca. 100g Tuocha-Form vor, in Gestalt ähnlich einem großen rundlichen Pilzkopf und selbstverständlich ist es auch hier möglich kleinere Einheiten ab 25g zu bestellen.

2011_Jingmai_Wild_Arbor_Ripe_Tuocha_Pu-erh_014
8,50 / 25 g *
Versandgewicht: 35 g
100 g = 34,00 €

Lagerbestand: 450 g

Taiwan_Pinglin_Paochung_007

Die 8.Gradierung des leicht-oxidierten Oolong ist von einer bezaubernden Präsenz, welche neben großer Blume und Zitrustönen, im Aufguss beständig ansteigende Süße hervorbringt. Nach dem Genuss sammelt sich ein bezaubernder Duft von Pfirsich an der Wandung der Teeschale, dass man gar den Tee nur noch riechen möchte. Paochung sagt man innerhalb der Gruppe von Oolongtees nach, wenig ergiebig zu sein – das trifft hier aber nicht zu, nein, ganz und gar nicht. Bei aller lebendigen Spritzigkeit ein nur wenig adstringierender Tee, dessen Aufgüsse im weiteren Verlauf gehaltvoller und weich-fruchtiger werden, eine Ergänzung im Sortiment meiner leicht oxidierten Oolongs aus Taiwan.


Taiwan_Pinglin_Paochung_023
12,50 / 50 g *
Versandgewicht: 80 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Unter den ehemals drei Kukicha-Verarbeitungen im Angebot, jetzt sind es zur Zeit zwei, ist diese mit Sicherheit am nächsten einem Sencha ähnlich, da der Blattrippenanteil deutlich geringer ist als sonst. Der Karigane Kukicha aus Mie hat von sich aus bereits einen höheren Blattanteil gegenüber den Kukis, wodurch seine Tasse dies auch zum Ausdruck zu bringen weiß. Das wird aber deutlich durch den Shiraore der Familie Morimoto aus Miyazaki übertroffen. Die Sortierung, das schrieb ich ja bereits, hat eher marginale Einsprängselungen von flachen Kukis, der Tee stammt aus der Siebung des Tokujou Kabuse der ersten Ernte mit höherer Dämpfung und zusätzlicher Beschattung. Ein Hochgenuss für mich, zugleich vital spritzig und süßlich, erzielt mittels jener Abdeeckung der Büsche, eine raffinierte Komposition. Kukicha ist das Ergebnis von Siebung in der Senchaverarbeitung, der Shiraore ist die feinstmögliche, heißt mit dem geringsten Blattrippenanteil überhaupt. Die Tasse ist in seiner Brillanz sehr an Shincha Tees erinnernd mit mehrfachen Aufgüssen und hier auf Grund stärkeren Dämpfens dementsprechend ergiebig bei leuchtend grünem Tassenbild. Jener Tee ist diesjährig wie sämtliche Tees der Morimotos abgedeckt worden, um ihm in der Wachstumsperiode süßlich Tiefe zu entlocken und ein stark grünes Erscheinungsbild der Blätter zu betonen. Das gleich einen Kabuse Tee zu bezeichnen, wäre wohl etwas übertrieben, doch geschmacklich wird neben heller Farbigkeit gerade ein süßlicher Aspekt betont. Ganz im Süden auf der Halbinsel Kyushu gelegen produziert der Familienbetrieb seit Jahren ausschließlich kontrolliert-ökölogischen Grüntee - altbekannt bei Ihnen dürften deren Sencha Morimoto sein, guter einfacher und bewährter Alltagstees, zum Primarius des Okumidori Kabuse Cha gesellt sich der aus dem Tokujou Kabuse feingesiebte Shiraore Cha, ein Spitzentee für den besonderen Anlass. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.


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Nicht-EU-Landwirtschaft

20,00 / 100 g *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 1,660 g

Der Yin Hou von dort ist eine großzügige Pflückung buschiger Tips und herrlichen Blättern. Er ist mit Sicherheit angewelkt worden, die weich blumige Tönung erklärt sich mir nur so - Narzisse, Tulpe? Auf jeden Fall ein Tee, der in die Kategorie Semi Grün-Weißer Tees fällt. Umsichtig trocken gebacken ist der Tee im Finish von fast betörender Wirkung, nachhaltig und sanft zugleich – der deutlich bessere Grüntee aus China, ein Spitzentee moderaten Preises.

19,50 / 100 g *
Versandgewicht: 170 g

Lagerbestand: 800 g

Obwohl diese Teekanne wie der Artikel z305 eher zu einer Standardkanne für die "Grundausstattung" zu zählen gilt, kann man nicht umhin gehen und ebenso hier bemerkenswerte Qualitäten feststellen. Natürlich, die Farbe, ein klassisches Schwarz, wodurch eine kraftvolle Raumwirkung entsteht, Korpus, Seitengriff und Tüll sind mit Sicherheit aus einer Form gegossen und selbstverständlich perfekt zusammen gefügt. Die besondere Handarbeit erfolgte auf der Oberfläche der Kyusu mit einer gebürsteten Gestaltung, daß eine unregelmäßige Oberfläche rindenartig sich zeigt. Nicht zu vergessen, auch hier sieht man im Innern ein per Hand eingesetztes Keramiksieb, was ich persönlich als Basisvoraussetzung für eine Japanische Teekanne betrachte, da, und das wissen die meisten Grünteeliebhaber in Bezug auf Japanischen Tee wahscheinlich sowieso, der Tee auf Grund des Dämpfens zu Beginn der Verarbeitung dann im späteren Aufguss sich im Volumen extrem vergrößert. Das aufgefächerte Sieb lässt so den Abguss zügiger geschehen - nicht zuletzt, verzichte ich wirklich nur zu gern auf Metall im Kontakt mit Tee.


Tokoname_Kyusu_z304_001

82,00 *
Versandgewicht: 450 g

Lagerbestand: 4

100g Originalverpackung m. zip-Verschluss

Ensemble von Sencha Sakurano Bio-Anbau Ein brillanter Tee aus Kumamoto von der Halbinsel Kyushu und in der Vergangenheit einer der beliebteste Japanischen Tees meines Kundenstammes:
Sakura-No Sencha trägt in dieser Ernte für mich eher blumige Facetten, die bei aller Fülle des Aufgusses lang anhält und ihn unverkennbar zeichnet. Für diesen Tee wird das gut sortierte Pflückmaterial der Mai-Ernte verwendet und die Tees der Kleinbauern zeigen stets jahrgangsspezifische Veränderungen. Im letzten Jahr begann ich mir ein wenig Sorgen zu machen, da mir ein Charakter fehlte, ein Wiedererkennungswert, doch dies ist in diesem Jahr nicht gegeben, ganz im Gegenteil und ich bin froh, diesen Tee nicht aufgegeben zu haben. Auf Kyushu kann auf Grund des Klimas in der Regel bereits früher als in den nördlich gelegenen Teepräfekturen geerntet werden. Die Tasse ist zunächst hellgelb-grün gießend, sich üppig dunkel-grün mit den weiteren Tassen entwickelnd. Trotz stärkerer Dämpfung und der entsprechenden Nachhaltigkeit bleibt abklingend eine erfrischende Milde zurück, wobei ich anmerken möchte, daß ich nicht unbedingt mehr als 65°C in der Zubereitung empfehlen möchte.
Das scheinen Aussagen zu sein, die sich widersprechen, aber auf der Zunge erleben wir ähnlich wie beim Hamamatsu Sencha einen erstaunlichen Facettenreichtum in Geschmack und Wirkung.
Aus dem Garten Sakura En der Familie Matsumoto führe ich darüberhinaus den Ausnahmetee, den Shincha Moe - die Vorernte zum 1.flush. Sakura En ist ein Garten natürlichen Anbaus unter Verzicht des Einsatzes von Pestiziden.

 

26,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 135 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Sencha Minami SayakaHaruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung und wie sämtlichst alle Erzeugnisse der Familie Morimoto, so ist auch dieser Tee aus kontrolliert-ökologischen Anbau und es ist recht interessant die beiden Standards, den Okumidori Sencha und jetzt den Minami Sayaka nebeneinander zu verkosten. Beides Basistees, ja, so weiß jedoch der Minami Sayaka durch eine feinere Sortierung und getragen von der Blattsorte mit hellgrasigen und lieblichfruchtigen Farben aufzufallen. Der Tee hat gleichsam einen etwas längere Dämpfung genossen, der Aufguss dadurch stärker eintrübend und generell von einem prägnanteren Grün. Der Okumidori ist von sich aus eher der robustere Tee, zeigt eine eher algig-süßliche Tasse, ist kompakt und sicher in der Zubereitung. Der Minami Sayaka brilliert vom ersten Ziehen an, sollte jedoch nicht mit der gleichen Hitze zubereitet werden, da der in Mischung beschattete Tee im Nachhall eine Nachsüße reifen lässt, welche bei größerer Hitze quasi nieder gewalzt wird. Ich bin gespannt auf Ihre Aufnahme, Ihre Meinung.

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Sencha Minami Sayaka

 

12,00 / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Lagerbestand: 3,700 g

100g Originalverpackung m. zip-Verschluss
Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi Die Begrifflichkeit Tokujou als beste Sencha Sortierung des Anbieters, das hat sich bei vielen meiner Kunden so weit schon herum gesprochen. Doch kann es in meinem Angbeot des Sortiments zur Zeit wirklich zu einer gewissen Verwirrung führen, da ich zwei Tokujou aus (oder von) Kyushu und einen aus der Präfektur Mie führe. Alle drei stammen aus dem kontrolliert-ökologischen Anbau - und zur Unterstützung versehentlich den "Falschen" (obwohl eigentlich alle drei keine Fehlgriffe sind!) gegriffen zu haben, heißen der Bauer aus Mie und der jetzige aus Kirishima mit Familiennamen Hayashi. Ich habe unterstützend, oder wie böse Zungen flüstern noch mehr zur Verwirrung beitragend, den Vornamen des Farmers Shutaro mit beigefügt. Der (ausgeschrieben) Kirishima Tokujou Sencha Shutaro Hayashi avanciert seit der Bemusterung zu einem meiner Lieblingstees überhaupt. Die Gründe sind deren viele: zum einen, er sieht für einen Grünen Tee aus ökologischen Anbau eines Kleinbauern ungewöhnlich gut sortiert aus, das Auge trinkt ja mit! - und ich bitte das nicht als Kritik gegenüber den anderen Farmern zu betrachten. Den Grund hierfür erklärte mir einer der Importeure, daß die Familie Hayshi (aus Kirishima) ihre Erträge separat beauftragt endverabeiten und sortieren lässt, also nicht im Alleingang. Der Tee ist im Vergleich feinnadeliger sowie einheitlicher sortiert, in der Endverarbeitung etwas heißer getrocknet, was ihm eine süß-dunkle Note gibt, weswegen ich ihm auch entgegen der Zubereitungsempfehlung des Imports mit einer leicht höheren Temperatur zubereite, dafür aber kürzer ziehen lasse. Die dunkle Tönung im Duft und Geschmack lassen jedoch das satte Grün des Tees nicht in den Hintergrund treten, wie die Bilder gut zeigen können. Der Tee ist ausgewogen vollmundig wie harmonisch, kraftvoll doch nicht herb (wenn man den Tee nicht vergisst abzugießen natürlich...), eher ist sein Charakter von einer reifen Süße geprägt, die höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, daß der Anbau ebenso beschattete Strauchsorten mit in den Blend einbettet. Die nicht zu starke Dämpfung, die beschriebene Enderhitzung und die Sortierungsgüte geben ihm einen klaren und dabei imposanten Auftritt - viel Spaß dabei!

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25,00 €
22,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 135 g

Lagerbestand: 5

You-Hseng Li Shan Hochland-OolongWie seltsam es ist, im Genuss einen Moment innehalten zu müssen, gar nicht anders können als einen Augenblick zu warten, der Schönheit eine Zeitspanne zu geben sich auszubreiten, den Raum zu füllen. So wie es mich davon abhält, nach einem berückendem Konzert unmittelbar den verdienten Applaus zu spenden, ich das eigene Klatschen als Störung der soeben verstummten Musik empfinde, so hing ich zunächst nur über der Tasse dieses Oolongs und ich wollte einfach nicht trinken, wollte nur riechen, sein Bouquet einatmen. Das kennen Sie sicherlich auch, da wird die Handlung des Trinkens, der eigene Schluck schier profan im Vergleich mit einer die Sinne entführenden Duftkomposition. Manch einer sagt sich, hier übertreibt einer aber ganz schön - ehrlich gesagt, denke ich genau das Gegenteil. Im Grunde halte ich mich noch zurück, verrate nicht alle Assoziationssprünge, welche mir hier das Odeur einer wirklich guten Tasse Tee spendet, das kann dann doch schnell etwas privat werden. Nun denn, Sie merken, der Li Shan hier hat mich verzaubert, eingewebt in ein Netz lieblicher Blumigkeit mit einer Süße, welche ich schon lange nicht mehr hatte. Die Eigenart gering-oxidierter Oolongs im Grunde auch mit Säure nicht zu sparen, überrascht hier mit einer Zurückhaltung, daß ich nach Bemusterung ad hoc eine für seinen(verdienten) Preis deutlich größere Menge reservieren ließ. Dieser Tee wird auffallen, sagte ich mir, muss auffallen und deswegen in Taiwan bald ausverkauft sein. Dieses Jahr scheint ein noch besseres Ernte-Jahr zu werden, jedenfalls kann ich das bereits bezüglich der Oolongernte Taiwans sagen. Sicher bin ich mir jetzt gerade nicht, doch glaube ich Ihnen 6 Aufgussansichten präsentiert zu haben - der Duft der gespülten Trockenmasse war bereits so apart, daß ich mir vornahm, möglichst bis zu einer Aufgusszahl zu kommen, daß die Entwicklung, das Öffnen der Oolongperlen, abgeschlossen ist. Mit dem - es war der 6.- letzten Aufguss hatte es für die Präsentation ein Ende, das Trinken noch längst nicht. Auch dies ungewöhnlich: zumeist brillieren diese Art leicht-oxidierten Tees mit "berühmt-berüchtigten" Namen nur in den ersten drei Tassen und fallen dann leider hinter ihren preislichen Erwartungen zurück, dieser hier nicht. Wie sich Blütenduft, zuckriger Schmelz mit leichter Adstringenz vermengt und im Verlauf der weiteren Aufgüsse Fruchtsüße sich ausbreitet: Sie merken, der Tee hat ganz meine Begeisterung - es sollte die ihrige werden!

You-Hseng Li Shan Hochland-Oolong
11,25 / 25 g *
Versandgewicht: 40 g
100 g = 45,00 €

Lagerbestand: 850 g

Minggu Ali Shan Oolong

Dieser und auch der kürzlich wieder eingetroffene Cui-Feng Ali Shan ersetzen mir denke ich den wahrscheinlich in seiner alten Gestalt nicht mehr aufgestellten Minggu Dongding – die Bäuerin hat das Verarbeiten der Oolongs ganz ihrem Sohn übertragen. Folglich erreichen uns dann eher Näherungen, doch im Grunde ganz neue Verarbeitungsideen. Die Qualitäten bleiben ungebrochen gut, doch was schreibe ich: vorzüglich! Konstante Kompositionen, die sich über etliche Aufgüsse erstrecken und uns das Genießen so sehr zu verlängern gestatten. Beim Ali Shan hier ist es ein gelungenes Arrangement weich zuckriger Töne, Blumigkeit und frischen Gräsern. Vorsichtig gebacken ist der der Unterton nur vom hellen Keks, sowieso domieren der Schmelz von Blüten neben leicht säuerlichen Trauben.

Minggu Ali Shan Oolong
15,00 / 50 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 1,050 g

Fukamushi Sencha Bio-Anbau Von den drei unterschiedlichen Dämpfgraden, welche pauschal in Japan den Tees zugeordnet werden, ist der Begriff fukamushi, die stärkste Dämpfung, so prägend, daß zumeißt der dazu gehörige Verarbeitungsname, hier Sencha, weggelassen wird. Bei dem Oku Yutaka der Familie Morimoto nicht, Oku Yutaka bezeichnet im übrigen die verwendetet Blattsorte, der Vollständigkeit halber heißt er Fukamushi Sencha. Diese Verarbeitung des stärkeren Dämpfens ist eine im Süden Japans häufig verwendete - und meine Rede ist immer,  Sie erkennen das an der Tassenfarbe des zweiten Aufgusses, "nach Fukamushi kann nur noch Matcha folgen, noch grüner geht es nicht mehr". Bewusst eingesetzt soll die starke Dämpfung bei Fukamushi Tee ein Möglichstes an Inhaltstoffen ausschwemmen lassen, deswegen die intensiv grüne Tassenpräsenz. Der Tee ist selbstverständlich mächtig und ist daher unter den japanophilen Teetrinkern, welche eine große kompakte Tasse bevorzugen, ungemein beliebt. Interessanterweise muss es nicht automatisch bedeuten, daß jene Tees zu mehr Bitterkeit neigen, ganz im Gegenteil findet sich sich bei aller Wucht ein, ja ich kann sogar sagen, milder Nachhall. Vorsicht sei nur geboten, die Teeblätter sollten im zweiten Aufguss mehr oder minder einfach nur abgespült werden, die Ergiebigkeit von Fukamushi Tee hat im zweiten Ziehen eine doch ungewöhnliche Wucht. Lange habe ich gesucht und ich bin froh, den ersten Bio-Tee dieser Machart bei der Familie Morimoto gefunden zu haben. Haruyo & Shigeru Morimoto bewirtschaften ihre Anbauflächen unter Verzicht von Pflanzenschutzmitteln und künstlicher Düngung.

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Fukamushi SenchaFukamushi Sencha


 

24,00 / 100 g *
Versandgewicht: 130 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Neue Ernte

Cui-Feng Ali ShanAli Shan Tee stammt wie auch meine hier angebotenen Dong Ding Partien aus dem Hochland Zentral-Taiwans, der Bezug läuft jedoch aus dem Süden der Insel, wo ein Tee-Connaisseur,
eine Privatperson wobei ein Spezialist, ausgesuchte Tee-Partien aus Nantou einkauft und daheim per Hand verfeinert. Zum Erlebnis Tee jetzt:
die Tasse gelb-grün, im Duft feine Mandel und Zuckerguss halten sich die Waage und das heißt wir haben einen vielleicht 30% oxidierten Tee vor uns mit vorsichtigem Backen verfeinert. Geschmacklich bringt er einen Komplex leichter Blumentöne, stärker zeichnet sich assoziierend Apfelschale und Gräser. Im weiteren Verlauf steigert sich Süße sowie allgemeine Präsenz im Mundraum.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Erntesaison!


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15,00 / 50 g *
Versandgewicht: 65 g
100 g = 30,00 €

Lagerbestand: 500 g

Nankang Laocha Paochung – 1973Zunächst für meine Oolongkunden: mit Sicherheit ist dieser Tee zu Beginn ein leicht-oxidierter Oolong gewesen, doch und das ist eminent wichtig zu wissen, falls Sie sich zu einem Bezug hinreißen lassen, was ich natürlich hoffe – der Tee hat in der Zeit seiner Reifung eine Wandlung vollzogen, die ihn eher in die Kategorie Pu-erh einfügt. Doch natürlich ist das kein Pu-erh Tee. Die faszinierende Blumigkeit von Rose oder Lilie und die Frucht von Pfirsich, welche den Paochungs gern zugeschrieben werden, und das zu recht – das werden Sie bei Leibe nicht mal ansatzweise wiederfinden. Ich lagere mittlerweile sämtliche Oolongs in kleineren Tonkrügen und der Duft der Blätter, welcher einem sich präsentiert – und daß ich hier nicht phantasiere, lasse ich mir stets seitens meiner Kunden bestätigen: Rote Beete und Ginseng, Paprika und Kartoffel. Was Sie in Trockenmasse im Duft zu erkennen glauben werden Sie als dann auch im Geschmack wiederfinden, vereinen sich harmonisch zu einem imposanten Gesamtbild. Die Blätter sind akurat die eines Paochung, dh. offen und längs gerollt, nicht zu Kugeln gefaltet oder gerollt. Wenn Sie dann an die Originalpartie eines „normalen“ Paochung mit vielleicht 15-20% Oxidation schnuppern, glauben Sie kaum das selbe Ausgangsmaterial vor sich zu sehen. Und geschmacklich, das schrieb ich ja bereits, bewegen wir uns in deutlicher Nähe zu Pu-erh – nur schlanker, klarer. Die Wirkung dieses Tees ist gelinde geschrieben beeindruckend: ich will das Bonmot eines Kunden „blitzschnell entschleunigt“ nicht überstrapazieren, doch drückt Sie der Tee sanft, jedoch mit Entschiedenheit sanft in den Sessel - Auszeit! Die Exklusivität auch dieser Partie braucht keine weitere Erklärung, die eingeschränkte Bezugsmenge muss kostspieliger sein, der Genuss ist ein außergewöhnlicher.

Nankang_Laocha_Paochung_1973_s029
12,75 / 15 g *
Versandgewicht: 25 g
100 g = 85,00 €

Lagerbestand: 685 g

1,5 -2g Kugel

Black Dragon Pearls Unbedingt zu betonen sei, "Black Dragon Pearls", denn Kenner des Begriffs Dragon Pearls erinnern zu Recht einen gerollten Jasmintee, was dieser hier nun wirklich nicht ist. Ohne in Schleichwerbung zu verfallen, erinnert hat mich der Tee in Trockenmasse, sein Duft von dunklem Malz irgendwie auch an Ovomaltine, genau genommen an die dunkle Variante, welche ich aus der Schweiz kenne. Ach, im Grunde ist das unwichtig: der Tee hat einen dunkel-malzigen Duft, das wollte ich sagen. Auch eine gewisse Nougatnähe will ich nicht abstreiten. Die Tasse ist gehaltvoll im Aufguss und gewinnt deutlich bei längerer Ziehzeit, zwischen 4 und 4½min mundet er mir am besten. Die Tassenfarbe zeigt für einen Yunnantee auch bereits die für bessere Sortierungen übliche vom bräunlichen hin zu einer rötlich leuchtenden Ansicht. Die kompakte Geschlossenheit des Tees ohne die Bitternis eines Tropentees - das schätze ich sehr, doch Vorsicht, der Tee hat nachhaltige Kraft! Das für mich auch Verblüffende war aus einer Art verspielter Zubereitung entstanden, die Verarbeitung bot ja genau das an: die Kugelform - so experimentierte ich ein wenig in die Richtung und trank vom aufgegossenen Blatt aus dem Gaiwan, der Deckeltasse. Es geht sehr wohl, gerade die gebundene Form lässt die Blätter länger geschlossen bei einander und das Abtrinken gelingt leicht wie bei einem Grün- oder Oolongtee. Aber im Grunde halte ich eine ganz klassische Zubereitung für besser. Die Kugel wiegt durchschnittlich 1,5-2g und so verwende ich in Regel 4-5 Kugeln pro 500ml - ganz wunderbar, eine schöne Neuheit in Sachen Chinesischen Schwarztees! Vielleicht wäre es besser zu sagen, Neu im Sinne von Neuer Ernte, denn er jetzt erst wieder zu Beginn des Septembers ins Lager gekommen.


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Black Dragon Pearls
12,00 / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Zur Zeit nicht lieferbar

Wu Fu Dong Ding Old Style, Aufguss im Ensemble

Ungachtet ihres Preises sind Oolongs und gerade die Kostspieligen unter ihnen, die Hochland-Oolongs aus Taiwan sehr begehrt. Der Wu Fu Dong Ding Old Style ist ein Bestseller in seiner Kategorie. In traditioneller und man kann schon fast sagen rustikaler Art verarbeitet bekommt dieser schöne Tee mittels eines intensiven Backvorgangs ein sehr ausdrucksstarkes Aroma von Gebäck und Nüssen.
Im Hintergrund der 50% Fermentation ruht schwer ein trauben-fruchtiges Fundament voll gehaltvoller Süße.
Dieser delikate Dong Ding Tee ist vielfältig im Gebrauch, so ist dessen Kraft durch gekonntes Dosieren an die jeweilige Kannengröße anpassbar. Die Blätter werden in der Verarbeitung eng und dicht in Kugelform gefaltet, was beim Brühen im Entfalten dann überraschend fülligen Ertrag zeigt. Dong Ding Oolong ist in der Herstellung recht komplexer Natur und Oolongs generell durchlaufen einige Arbeitsprozesse und Detailveredelungen mehr als jede andere Teeverarbeitung. Das Ergebnis ist immer eine hoch-aromatische Komposition. Im Vergleich zur letzten Partie ist es mir gelungen diesen Tee erfreulich günstiger einzukaufen, was auch Ihnen zu Gute kommt: 

Dong Ding Old Style in gerollter loser FormDong Ding Oolong Old Style Aufgussblätter und Tasse
12,50 / 50 g *
Versandgewicht: 65 g
100 g = 25,00 €

Lagerbestand: 2,400 g

50g Met.fol.pack. i. Geschenkkarton

Das sofort Auffällige ist für mich die für einen Gyokuro von der ersten Tasse an bereits stark grüne Tassenfarbe, dann Duft wie Geschmack zeichnen neben der Süße eine erkennbare Würze, welche von einem Gast in einer Verkostung gar als Brühwürze bezeichnet wurde. Dies geht mir zwar ein wenig zu weit, doch ein salziges Empfinden möchte ich dem Geschmack nicht absprechen, das ist richtig. Interessant ist unabhängig der noch etwas ungenauen Suche nach der besten Variante im Gießen, - jeder Tee, jeder Gyokuro ist anders als die anderen – der zweite Aufguss hatte sogar eine Steigerung für uns alle zu bieten und das ist nicht unbedingt Allgemeingut bei Schattentees. Eine Überraschung ist hierbei der für Bio-Gyokuro moderate Einstiegspreis, die Sortierung ist bei Kleinbauern wie die von Herrn Watanabe sicher nicht vergleichbar mit denen von Grossproduzenten oder Wettbewerbs-Spezialsortierungen, doch schön genug ist er allemal, was die Bilder auch zeigen dürften. Die Bezeichnung Tennen Gyokuro meint natürliche Gyokurosüße aus der Blattsorte resultierend, die Beschatttung ist mit 14 Tagen im Ergebnis nicht mit den bis zu 4 Wochen der Auslesesortierungen in der Verarbeitungsgruppe gleichzusetzen. Nichts destotrotz, das Besondere ist die Strauchsorte Asatsuyu, die daraus resultierende süß-würzige Komposition ist sein ungewöhnliches Alleinstellungsmerkmal und sagte ich das eigentlich schon: er mundet vorzüglich!

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Tennen_Gyokuro_Schattentee_003

Dieser Tee stammt aus einem bio-zertifizierten Zulieferbetrieb, Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-039.
Für weitere Fragen zum Produkt stehe ich Ihnen gern telefonisch unter 030-81701228 oder per Mail unter post@tee-feinkost-tan.de zur Verfügung.

 

30,00 / Packung(en) *
Versandgewicht: 140 g
100 g = 60,00 €

Lagerbestand: 3

A-Rong Mi Hsiang Cha

Nach des ungemein erfreulichen Eingang des A-Rong Red Oolong in mein Sortiment, ein weit-oxidierter Oolong der Extra-Klasse,  folgte jetzt aus deren Anbau gleich eine weitere Verarbeitung ein großblättriger Schwarztee Mi Hsiang Cha genannt nach seinem honigartigen Duft. A-Rong Luyeh Mi Hsiang Cha Oriental Beauty Typ zugegeben ein recht langer Name und für uns wichtig ist die Begrifflichkeit Mi Hsiang Cha, ein Tee von Honigduft,- ich hatte vergangener Tage mal einen Oolong solchen Names, hier ist es ein Schwarzer Tee von selten guter Qualität, die Bilder bringen es an den Tag. Zusätzlich erscheint hier im Namen Oriental Beauty, was ein Anwelken noch am Strauch meint. Dieser Teetyp zeichnet sich neben seiner Nachhaltigkeit vor allem durch eine große Mildheit und weichen Tasse aus. Ungelogen, der Tee sollte aufgegossen mit kochendem Wasser zwischen 6 – 7min ziehen und was Sie nicht vorfinden sind Bitterstoffe, was für ein Tee! Was mich mitunter bei Oriental Beauty Oolongs stört, sind bei aller Raffinesse des Bouquets, des Dufts ein gewisses Nachsäuern im Mundraum – gibt es hier nicht. Etwas malzig, Leder, weiche ehrwürdige Hölzer, lang nachwirkend mit ansteigende Fülle. Im Olymp der Schwarzen Tee findet sich mit Sicherheit dieser Tee wieder. Fairerweise muss ich allen Assamtee-Liebhabern mitteilen: Lassen Sie die Finger davon, Sie werden sich nur ärgern.

A-Rong Mi Hsiang Cha
14,50 / 25 g *
Versandgewicht: 50 g
100 g = 58,00 €

Lagerbestand: 1,455 g

Dieser Ripe Pu-erh verblüfft schon durch sein Aussehen: zum einen sichtbar ein gehobener Sortierungsgrad mit einem ungewöhnlich hohen Anteil wohl gestalteter Blattknospen und mehrheitlich 1.Blättern. Eigentlich von Beginn an ist die fast hellkupfer farbene Gesamterscheinung quasi ins Auge springend. Der aparte Duft aus der Kiste, den fand ich dann auch in der Tasse wieder: dunkle Champignons, Maronen, Bambussprossen und weich-süßlich dunkles Holz. Kein Rauch, nix Fischiges, Teer oder Keller, - all diese Aspekte sind diesem Tee fern. Somit auch ein perfekter Einstieg für Vorsichtige. Mit persönlich liegen zwar die ausdrucksstarken gepressten Varianten näher, aber mit dieser Eleganz hat er einfach etwas zu bieten, was sonstige in Kraft protzenden Shou Pu-erh Tees nicht gelingt.


14,00 / 100 g *
Versandgewicht: 170 g
1 kg = 140,00 €

Lagerbestand: 2,100 g

Im letzten Jahr und ich glaube auch bereits das Jahr zuvor entpuppte sich sich dieses Kännchen als gern gewählte Japanische Teekanne im Sortiment. Das Muster im Teehandel lag zunächst nur als ungenügende Bilddarstellung vor, sonst hätte ich es berits früher angeboten. Denn es ist eine schlichte und dabei recht elegante Kyusu. Das Weiß der Kanne wirkt wie immer etwas reserviert, doch hat die Form gleichsam sinnliche Aspekte, die Tülle zum Beispiel, die zu betrachten lohnt, ist perfekt geformt. Das Gesamterscheinungsbild ist bewußt ausgewogen und für den alltäglichen Gebrauch konzipiert. Im Innern der Kanne erarbeitet ein Obi-Sieb, ein Rundumsieb, einen zügigen wie gut gefilterten Tee-Aufguss. Ganz nüchtern weiß ist dann die Kanne doch nicht, so ist der Deckel, welcher tiefer als die Schulter liegend ihr eine Apfelform gibt, mit einer Verfärbung ins Hellgrüne versehen. Das Volumen der Kanne umfasst ca. 290ml, auf den ersten Blick einfach, die zweite Betrachtung der Kanne zeigt Einfachheit als Vorgabe und was in qualitativer Herstellung daraus erwachsen kann.

75,00 *
Versandgewicht: 450 g

Lagerbestand: 1

Matcha Kukicha

Einer Eingebung folgend hatte ich mir persönlich einen Matcha-Kukicha Blend zusammen gemischt. Durch den Matcha haben wir eine von Blattgrün und Koffein betonte Tasse, der Aufguss ist dabei wunderbar duftend süß geblieben. Mein momentaner Morgentee, welcher neben erweckender Kraft seine Eleganz nicht eingebüßt hat. Meinen Kunden empfehlend, dies mit dem bereits gekauften Matcha und dem Kukicha zu tun, führte jetzt im nachhinein dazu, Ihnen eine frisch von mir abgemischte Partie anzubieten.
Eine zweite Variante noch stärkerer Gradierung oder Dosierung mit Matcha darf natürlich nicht fehlen. Nebenbei, die abgebildete Teeschale Shirokuro ist ebenfalls im Zubehörbereich erhältlich.

 

16,00 / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 300 g

Hier an dieser Stelle muss ich längstens nachbessern: nach verschiedensten Partien dieser Sortierung, der Siebung innerhalb der Herstellung zum Sencha - und Karigane drückt im Verhältnis, welcher Tee damit auch immer gemeint sei [ in meinem Sortiment findet sich auch mal eine Gyokuro Karigane], Blattmaterial zu Rippen und Stielen ein Übergewicht des Blattguts aus - also, nach etlichen Chargen ist bereits seit langem eine Partie geblieben: nämlich ein Blend der Familie Morimoto aus Miyazaki. Ich erbat mir im Großhandel extra einen hohen Blattanteil, die etwas stärkere Dämpfung chumushi sorgt dann zusätzlich für einen gehaltvollen Aufguss. Eine Kombination aus vollmundigen Tassengenuss und geminderter Säure und Bitterkeit verglichen mit der Verarbeitung zum Sencha. Dem Karigane Kukicha, in ihr fehlt die leicht getreideartige Note von Mais oder Sesam, wenn der Stielanteil hoch wird und eine etwas heißere Trocknung diese Färbung zu unterstützen mag, ist eine üppige Süße eigen und ein Duft einer frisch gemähten saftigen Wiese, herrlich! Als Standard zeigt diese Partie Klasse und übertrumpft in Qualität den Sencha Minami Sayaka der Teebauern. Einen weiteren Kukichatyp können Sie im Shiraore entdecken, ebenfalls eine Sortierung der Familie Morimoto, nur dann aus der ersten Ernte und zudem noch mit Netzen beschattet.


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Nicht-EU-Landwirtschaft

Karigane_002E_2

 

14,00 / 100 g *
Versandgewicht: 150 g

Lagerbestand: 450 g

* Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand

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gewichtsabhängig (Ware + Verpackung):
bis 0,5kg = 6,30 Euro (Warenpost International + Tracking)
bis 1kg = 9,50 Euro (Warenpost International + Tracking)
bis 2kg = 15,65 Euro (DHL Paket Int.+ Tracking)
bis 3kg = 16,70 Euro
bis 4kg = 17,70 Euro
bis 5kg = 18,70 Euro
bis 6kg = 19,70 Euro
bis 7kg = 20,70 Euro
bis 8kg = 21,75 Euro
bis 9kg = 22,75 Euro
bis 10kg = 23,75 Euro
bis 11kg = 24,75 Euro
bis 12kg = 25,75 Euro
bis 13kg = 26,80 Euro
bis 14kg = 27,80 Euro
bis 15kg = 28,80 Euro

Schweiz, Liechtenstein und Norwegen

Deutsche Post Warenpost International
bzw. DHL Paket International

gewichtsabhängig (Ware + Verpackung):

bis 0,5kg = 6,30 Euro (Warenpost International + Tracking)
bis 1kg = 9,50 Euro (Warenpost International + Tracking)
bis 2kg = 18,20 Euro (DHL Paket International + Tracking)
bis 3kg = 19,95 Euro
bis 4kg = 21,70 Euro
bis 5kg = 23,50 Euro
bis 6kg = 25,30 Euro
bis 7kg = 27,10 Euro
bis 8kg = 28,90 Euro
bis 9kg = 30,70 Euro
bis 10kg = 32,50 Euro
bis 11kg = 34,30 Euro
bis 12kg = 36,10 Euro
bis 13kg = 37,90 Euro
bis 14kg = 39,70 Euro
bis 15kg = 41,50 Euro




 
Der Versand ist für folgende Länder innerhalb der EU vorgesehen: Belgien, Bulgarien, Dänemark (außer Färöer, Grönland), Estland, Finnland (außer Ålandinseln), Frankreich (außer überseeische Gebiete und Departements),Griechenland (außer Berg Athos), Großbritannien (außer Kanalinseln), Irland,
Italien (außer Livigno und Campione d’Italia), Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco,
Niederlande (außer außereuropäische Gebiete), Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien (außer Kanarische Inseln, Ceuta + Melilla),Tschechische Republik, Ungarn, Zypern/Republik (außer Nordteil)

Unabhängig von DHL steht es Ihnen frei, einen anderen Versanddienstleister zu wählen. Die Kosten für den Versand müssen hierbei vor der Bezahlung des Auftrags von meiner Seite geklärt werden. Bitte beachrichtigen Sie mich, ob dies Ihr Wunsch ist und ich kontaktiere Sie über alternative Versandbedingungen.
 

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Als Erstkunde haben Sie die Wahl zwischen der vorgeingestellten Zahlungsmethode Vorkasse oder einer Paypalzahlung, wobei Sie bei zuletzt gewählter Möglichkeit über ein Kundenkonto bei Paypal verfügen müssen. Für Sie zwar verborgen, es entstehen aber für mich im Eingang Ihrer Zahlung Gebühren seitens Paypal. Diese muss ich zusätzlich auf die Paypalzahlung erheben und dies beträgt 3,5% auf die Rechnungssumme. Ergänzend differenziert die Bezahlung Paypal Plus eine lokale Zuordnung für Sie als Kunde in Deutschland, Nordeuropa, Europa I, Europa II. Hierbei benötigen Sie nicht zwangsläufig ein Paypalkonto, jedoch sind auf Grund stark abweichender Gebührenordnung seitens Paypal Ihre Auswahl nur in Ihrer Kundengruppe möglich. Falls Sie hierzu Fragen haben sollten, stehe Ihnen gern zur Verfügung.
Alternativ zum allgemeinen Vorkassenmodell steht Ihnen außerdem die Zahlungsmethode Bankeinzug und/oder Bankeinzug per Fax zur Verfügung. Sie müssen sich hierfür als Kunde registriert und die für mich erteilte Einzugsermächtigung mit Ihren Kontodaten im System hinterlegt bzw. alternativ per Fax übersandt haben. Das Faxdokument steht Ihnen im Warenkorb als pdf-Datei abrufbereit zur Verfügung. Wenn Sie bei mir im Online-Shop bereits als Stammkunde geführt werden, besteht darüberhinaus die Möglichkeit der Zahlungsmethode auf Rechnung.
Bei Bestellungen der Zahlungsmethoden Vorkasse erfolgt der Versand Ihrer Bestellung nach Eingang des Rechnungsbetrages. Ein unmittelbarer Versand erfolgt bei allen anderen Zahlungsmethoden. Das Zahlungsziel bei Bestellungen im Modus auf Rechnung und Bankeinzug beträgt 10 Tage nach in Rechnungsstellung. Bestelleingänge auf der Grundlage der Zahlungsmethode Vorkasse werden automatisch nach 7 Tagen storniert, sollte bis dahin kein Zahlungseingang vorliegen, eine Zahlungserinnerung ergeht Ihnen zeitnah vor dem Storno.Eine Reservierung von Artikeln kann nur dann vorgenommen werden, wenn diese vorab bezahlt wird jedoch zu einem späteren Zeitpunkt zugesendet werden soll als sonst üblich. Ausnahmeregelungen bitte ich mit mir telefonisch (030-81701228) oder per E-Mail (post@tee-feinkost-tan.de) abzusprechen.

Frische und Qualität

Alle gelisteten Produkte bei Teefeinkost TAN stammen von Herstellern, die mir als verlässliche Zulieferer in Ihrer Sorgfaltspflicht bekannt sind. Unabhängig von regelmäßig durchgeführten Schadstoffanalysen lege ich großen Wert auf Teeprodukte aus dem ökologischen Anbau.
Die Tees verlassen das Geschäft in einwandfreiem Zustand, gehobene Qualitäten und Spezialitäten werden, wenn nicht schon vorab unterverpackt, beim Versand zusätzlich eingeschweißt, jedoch nicht vakuumverpackt, da hierbei Blattmaterial brechen kann. Sollten Sie trotz allem Grund zur Beanstandung haben gilt ein Widerrufsrecht innerhalb einer Frist von 14 Tagen.
Näheres entnehmen Sie den AGB .


Angesichts der beängstigen Ereignisse im März 2011 waren und sind noch immer viele Konsumenten und Anbieter besorgt und im Zweifel bezüglich Qualität, Reinheit beziehungsweise Genießbarkeit der Japanischen Grüntees.
Es gelten jedoch im Handel mit Japan seitens der EU genaueste Bestimmungen, die den Export von Waren in die Länder der Gemeinschaft betreffen. In der Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen Japans wird ein Amtsblatt der EU für die Einfuhr in die Gemeinschaft bindend - wir als Händler erhalten unsere angeforderten Produkte ausschließlich mit einem Beipackzettel, welches die Ursprungs-Anbauregion genau angibt und insbesondere auf die Region Fukushima und Umgebung eingeht: allgemein sämtliche Exportgüter aus diesen Präfekturen Japans brauchen spezielle Zertifikate, dass diese überhaupt handelsfähig sind. Über diese staatliche Regulierung hinaus gaben wir als Importeure und Kaufleute für Japan die Empfehlung aus, unabhängige Testergebniss der ihrigen Tee-Anbauregion vorzuweisen, da wir als Konsument mehr Gewissheit über die Reinheit der von uns so sehr geschätzten Japanischen Tees wünschen. Einige Grossisten in der EU und Deutschland haben sich dann extra dazu entschlossen, vor der Übernahme in den inländichen Vertrieb, die Tees innerhalb der EU bzw. in Deutschland testen zu lassen.
Seit April 2014 gibt es nach drei Jahren vorbildlicher Zusammenarbeit und Transparenz eine Erleichterung für die Japanischen Tee-Exporteure, welche das Herkunftszeugnis direkt dem hiesigen Lebensmittelaufsichtamt zusenden können und den Weg über die Japanische Behörde im wahrsten Sinne einsparen können. Nur die Kosten zur Prüfung in der EU bleiben für uns Importeure weiterhin bestehen, die Japanischen Zulieferer haben für den aus der Krise gebeutelten Export eine kleine Erleichterung erhalten, was aber an der Nachweispflicht nicht rüttelt.
Wie sich die weitere Situation in den Krisenregionen im Norden Japans auch entwickeln wird, - und selbstverständlich hofft hier jeder das Bestmöglichste, - es ist betreffend des Tees für uns, für Japan, Glück im Unglück: sämtliche Tee-Anbauregionen Japans liegen deutlich von dem Unglücksort Fukushima entfernt, dass wir Händler weiterhin sagen können:
Genießen Sie weiterhin eine gute Tasse Japanischen Tee!


Widerrufsrecht

Innerhalb des Widerrufsrecht haben sämtliche Verbraucher eine einheitliche Widerrufsfrist von 14 Tagen. Die Frist beginnt frühestens am Tag nach Erhalt der Ware und der nachstehenden Widerrufsbelehrung in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail). Bei Ausübung des Widerrufsrechts erfolgt die Rücksendung in jedem Fall auf meine Gefahr.
Widerrufsbelehrung
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir

Teefeinkost TAN
Inhaber: Tan Kutay
Crellestrasse 7
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E-Mail: storno@tee-feinkost-tan.de
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mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das im Shop zu übernehmende Widerrufsformular als Vorlage verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von mir angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Ich kann die Rückzahlung verweigern, bis ich die Waren wieder zurückerhalten habe oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie mich über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an

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zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.