Excursion Ukraine

Excursion Ukraine

      Militärhistorische Excursion

Kiew, Pervomaisk, Krim

Auch dieses Jahr begab sich eine Gruppe aus der Kreisgruppe MN unter der Leitung von

HFw d.R. Thomas Schneider (RK Murrhardt) in die Ukraine.

Berichte waren im Loyal / Zeitung der Reserviesten

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Es ging Freitagabend, 05.05.2011, mit dem Flugzeug von Memmingen nach Kiew. Nach einer abenteuerlichen Abfertigung am Flughafen Zhulyany wurden wir von Oberstleutnant a.D. Gamagin empfangen der uns ins Hotel begleitete. Oberstleutnant Gamagin übernahm die Organisation in Kiew

Am Samstagmorgen starteten wir früh ins 300 Kilometer südlich von Kiew gelegene Pervomaisk.

Auf dem Weg dahin besuchten wir den deutschen Soldatenfriedhof von Kiew wo ein Großonkel von   Fw d.R. Volker Zell Beigesetzt ist. Unterwegs begegneten uns aus der Geschichte bekannte Namen wie „Uman“ oder „Tscherkassy“.

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In Pervomaisk angekommen besuchten wir das „Interkontinentale Raketenmuseum“. Nach einer Filmvorführung über die Raketen der Roten Armee und Besichtigung einer Sammlung von Exponaten  hatten wir die Gelegenheit, eine SS18 (Satan) aus der Nähe zu sehen und in die Kommandozentrale im 11 Untergeschoß zu gehen. Auch sehr beindruckend für uns waren die Transportfahrzeuge und die Silos, die für Besucher offen standen und von Oben einzusehen waren. Am Abend waren wir wieder im Hotel in Kiew.

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Am Sonntagmorgen fuhren wir zum Komplex „Mütterchen Heimat“. In diesem Park sind sämtliche Fahrzeuge und Panzer der Roten Armee aus dem 2 Weltkrieg und dem Kalten Krieg zu sehen. Dank unseres Kameraden SFw d.R. Jürgen Karl wurden wir fachkundig in die Vor- und Nachteile der russischen Panzerwaffe eingewiesen.     

 

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Parallel dazu hatten wir die Gelegenheit die „Lavra“ zu besuchen. Die „Lavra“ mit dem Hölenkloster sind ein Religiöser Mittelpunkt in der Russisch-Orthodoxen Kirche.

 

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Um 12.30Uhr trafen wir auf Olga Bowduy, und fuhren auf die Krim nach Sewastopol. Wie gewohnt wurden wir von ihr gehegt und gepflegt.

Montagmorgen gegen 07.00Uhr kamen wir in Sewastopol an. Dort wartete schon Oberleutnant d.R. Wladislaw Stawrinow, der zusammen mit Olga Bowduy die Organisation auf der Krim übernommen hat. Gleich nach dem Aussteigen sahen wir einen T34 Panzer auf einem Hügel gegenüber dem Bahnhof. Direkt am Bahnhof konnten wir ein Eisenbahngeschütz besichtigen, das mit seiner Zugmaschine (einer Dampflock) am Bahnhof als Denkmal stand.100_0571.JPG

Nach einer kleinen Stadtbegehung bezogen wir einen günstigen Platz um

die Parade zum 9. Mai (Kriegsende) zu sehen. Bei der Aufstellung wurden wir als deutsche Gruppe von Veteranen erkannt und eingeladen mit den Veteranen mitzumarschieren (aus verständlichen Grund kamen wir diesem Wunsch nicht nach).

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Die Abnahme der Aufstellung erfolgte durch den Admiral der Schwarzmeer Flotte.

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Nach Bezug des Hotels ging es auf die „Sapun Höhen“, die in der Schlacht um Sewastopol sehr schwer umkämpft waren. Außer russischen Material stehen dort auch noch deutsche Geschütze in Feldstellungen. Anders wie bei unseren Museen können alle Panzer und Geschütze angefasst und bestiegen werden.

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Den Abend verbrachten wir am Hafen in Sewastopol wo wir ein Feuerwerk bewundern konnten.

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Dienstagmorgen fuhren wir nach Gonscharonje auf den deutschen Soldatenfriedhof, wo wir den Opfern des Krieges gedachten.

 

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Anschließend fuhren wir zum „Schwalbennest“, ein Wahrzeichen der Krim. Danach ging es nach Jalta

zum Zarenpalast „Liwadija“ in dem das „Drei Mächte Abkommen“ zwischen Stalin, Churchill und Roosevelt unterzeichnet wurde, das zur Teilung Deutschlands führte.

Dort konnten wir auch die Tatarische Küche kosten.

 

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Mittwochmorgen fuhren wir nach „Balaklawa“ und besichtigten den U-Boot Bunker, der jetzt dem Publikum zugänglich ist. Auch dort wurden wir von einem Veteranen angesprochen. Er war sehr erfreut uns in seiner Heimat begrüßen zu dürfen und schilderte uns seine Erlebnisse in der Schlacht auf der Krim.

Im Anschluss tauchten wir im Khanpalast der Krimtataren in „Bachtschiserei“ in eine andere Welt ein.

Es war eine Zeitreise in den tiefsten Orient. Diese wunderschöne, sehr gepflegte Anlage ist eine Reise wert. In einem tatarischen Restaurant hatten wir die Möglichkeit nach Tatarenart im Schneidersitz zu speisen .Nach einem steilen Aufstieg besuchten wir noch die Jüdischen Höhlenwohnungen aus den 4 Jahrhundert in „Chufut-Kale“, vorbei an orthodoxen Felsmalerei.

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Den Abend rundete ein Ukrainischer Grillabend mit Schaschlik ab.

Donnerstag früh fuhren wir zu dem Panzerfort Maxim Gorki 1. Es besteht aus zwei Drillingstürmen mit einem Kaliber von 38,5cm. Die Batterien stehen unter russischen Kommando und sind innerhalb von einem Tag wieder einsatzbereit.  

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Bevor es wieder zum Bahnhof ging machten wir noch eine Hafenrundfahrt durch den Kriegshafen und Besichtigten Schiffe die Schwarzmeer Flotte.

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Freitagmorgen kamen wir wieder in Kiew an um nach einer Stadtrundfahrt das Museum der ukrainischen Streitkräfte zu besuchen. Es verwunderte uns sehr zu sehen, wie selbstverständlich Schüler am Zerlegen und Zusammensetzen einer AK74 unterrichtet wurden. Auf dem Weg zum Flughafen hielten wir noch am

„Aviation Museum“. Dort standen eine Menge Hubschrauber und Flugzeuge, einschließlich der Strategischen Bomber der Ukrainischen Luftwaffe.

Um 20.00 Uhr Landeten wir, sehr geschaft aber glücklich, wieder in Memmingen.

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Info und Kontakt  :     Hollerbach1@web.de

 


In kürze wird diese Seite mit einem Link versehen der Euch weiter Interessante Bilder von der Reise vermittelt.