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Wilhelm Reichs Werk

Wilhelm Reichs Werk

Wilhelm Reich wurde 1897 in Galizien geboren. Während seines Medizinstudiums in Wien wurde er Schüler von Sigmund Freud und emigrierte, während in Deutschland die Nationalsozialisten herrschten, nach Norwegen. Von Norwegen emigrierte er nur wenige Jahre später in Folge einer Rufmordkampagne in die USA. Hier forschte er weiter bis ihm die Anwendung der von ihm entwickelten Orgonakkumulatoren verboten wurde und all seine Bücher und Schriften, die sich mit Orgonenergie befassten, ebenfalls verboten und aus dem Verkehr gezogen wurden. Er starb 1957 kurz vor Ende einer Haftstrafe im Gefängnis von Lewisburg, Pennsylvania an Herzversagen.

Einen kleinen Einblick in sein Schaffen geben die hier hinterlegten Auszüge aus einigen seiner Bücher.

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Die Entdeckung des Orgons I
Die Funktion des Orgasmus
Sexualökonomische Grundprobleme der biologischen Energie

Vorwort zur zweiten Auflage
Die Entdeckung des Orgons war das Ergebnis beständiger klinischer Erforschung des Begriffs „psychische Energie“, anfangs auf dem Gebiet der Psychiatrie. Das vorliegende Werk kann als eine umfassende Einführung in dies neu eröffnete Gebiet der Orgon-Biophysik betrachtet werden. Viele Ergebnisse der biophysikalischen und physikalischen Orgonforschung, die etwa 1934 begann, wurden veröffentlicht im International Journal of Sex-economy and Orgone Research, 1942–1945, und sollen nun im zweiten Band der Entdeckung des Orgons herausgebracht werden unter dem Titel Die Krebs-Biopathie. Die Erfahrung hat zweifelsfrei gezeigt, dass die Kenntnis der emotionalen Funktionen der biologischen Energie für das Verständnis ihrer physiologischen und physikalischen Funktionen unentbehrlich ist. Die biologischen Emotionen, die die psychischen Prozesse beherrschen, sind in sich der unmittelbare Ausdruck einer rein physikalischen Energie, des kosmischen Orgons.

Wilhelm Reich. New York, Februar 1947

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Die Entdeckung des Orgons II
Der Krebs

Vorwort zum zweiten Band
Der vorliegende zweite Band meines Buches The Discovery Of The Orgone (dtsch. Die Entdeckung des Orgons) ist die unmittelbare Fortsetzung des ersten Bandes, The Function of the Orgasm (dtsch. Die Funktion des Orgasmus, Köln 1969). Er setzt sich aus mehreren Abhandlungen zusammen, die in den Jahren 1942 bis 1945 im International Journal of Sex Economy and Orgone Research in New York erschienen und über die Entdeckung der kosmischen Orgon-Energie berichteten. Die Zusammenfassung dieser Abhandlungen in Buchform bietet für den Leser den Vorteil, dass die Orgon-Biophysik als eine logische Folge der vorgenommenen Beobachtungen, Experimente und Arbeitshypothesen klarer hervortritt. Der unvoreingenommene Leser kann sich nun besser als durch die einzelnen Abhandlungen überzeugen, dass der Entdecker der Orgon-Energie weit eher ein Werkzeug naturwissenschaftlicher Logik und Konsequenz als ein Schöpfer „neuer Theorien“ war. Kein menschlicher Verstand vermag die Fülle der Beziehungen und Tatsachen auszudenken, die in diesem Bande vorgelegt werden. Meine Aufgabe im Prozess der Entdeckung der kosmischen Orgon-Energie war nicht die, Theorien zu bauen, sondern einzig und allein die, den Beobachtungen aufmerksam und mit ehrlicher Selbstkontrolle zu folgen, sie durch entsprechende Experimente zu verifizieren und die logischen Denkbrücken zu bauen, die von einem Funktionsgebiet ins andere hinüberführten.

Ich habe meine früher publizierten Abhandlungen zum Teil neu angeordnet, so dass Wiederholungen vermieden wurden und die zeitliche Folge im wesentlichen zum Ausdruck kam. Es wurde eine Darstellung der Irrtümer eingefügt, die mit der „Luftkeimtheorie“ verbunden sind; es wurde ferner für den spezialisierten Krebsforscher ein Abschnitt angefügt, der die Verbindung zwischen der klassischen und der orgonomischen Krebsforschung herzustellen versucht. Am Ende der orgon-physikalischen Darlegungen findet sich eine kurze Notiz über den Nachweis des atmosphärischen Orgons mittels des Geiger-Müller-Apparats. Es war nicht mehr möglich, diese höchst bedeutsame Tatsache ausführlich darzustellen, da sie erst im Verlaufe der Sommermonate des Jahres 1947 aufgefunden wurde.

Ich glaube – und hoffe –, dass dieser Band auch dem nicht speziell geschulten Leser zugänglich ist, wenn er sich mit den Grundsätzen naturwissenschaftlicher Forschung im allgemeinen und mit denen der Orgonomie im besonderen vertraut gemacht hat. Die allzu spezialisierten Abschnitte können übergangen werden, ohne dass das Verständnis des Ganzen darunter leiden würde.

[...]

Ich schicke dieses Buch nicht ohne große Sorge in die Öffentlichkeit hinaus. Den Kern meiner Sorge bildet die Erwartung so vieler Leser unserer Literatur, dass nun ein Allheilmittel für den Krebs gefunden wurde. Dies muss ich strikt ablehnen. Es ist richtig, dass das Rätsel der Krebserkrankung durch die Entdeckung des Orgons voll zugänglich wurde. Doch es ist unrichtig zu glauben, dass nun jeder Krebskranke gerettet werden kann. Es wird harte, lange und kooperative Arbeit erfordern, ehe wir wissen werden, wieviel die Orgon-Energie in bestimmten Fällen von Krebs zu leisten vermag. Der Anfang ist gewiss gemacht.

Wilhelm Reich. Orgonon, im September 1947

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Bild: Wilhelm Reich

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Die Bionexperimente
Zur Entstehung des Lebens

Vorwort
Ich übergebe die vorliegenden experimentellen Ergebnisse über die Entstehung des vegetativen Lebens der Öffentlichkeit nicht ohne große Sorge. Sie betrifft in keiner Weise die Korrektheit und Genauigkeit der Tatsachenangaben, mag sich auch hier oder dort ein unbedeutender Fehler oder eine schiefe Formulierung finden. In diesem umfassenden, jedoch nicht abschließenden Bericht findet sich keine Tatsachenmeldung, die nicht durch hundertfache Bestätigung gesichert wäre. Nicht gesicherte Beobachtungen habe ich weggelassen. Ich war bemüht, die Methodik so genau wie möglich zu beschreiben, so dass Nachprüfung möglich ist. Die Grundtatsachen wie etwa der blasige Zerfall der Materie bei Quellung oder die Kultivierbarkeit der Bione sind bei einigermaßen korrekter Befolgung der Angaben gar nicht zu übersehen. Ich bin mir dessen bewusst, dass man über meine Interpretation anderer Meinung aufgrund derselben Tatsachen sein kann. Deshalb schied ich den Tatsachenbericht im ersten sorgfältig von den Interpretationen im zweiten Teil.

Meine Sorge betrifft die Möglichkeit, dass man mir Unbescheidenheit in den gezogenen Konsequenzen vorwerfen könnte. Ich habe mich nicht über den Rahmen hinausbewegt, den mir eine nunmehr achtzehnjährige klinische Arbeit am vegetativ kranken Organismus und eine zehnjährige intensive Studienarbeit an der einschlägigen biologischen und physiologischen Literatur vorschrieb. Die Abschnitte über die Kolloide und die dialektisch-materialistische Methode der Forschung lagen viele Jahre fertig, doch unpubliziert in meiner Schreibtischlade. Sie waren Versuche, meine Erfahrungen als Psychotherapeut am Kranken mit meinen allgemeinen biologischen Studien in Einklang zu bringen. Als ich im Jahre 1926 das Buch von Fr. Kraus über die Pathologie der Person (Syzygiologie) für eine wissenschaftliche Zeitschrift zu referieren hatte, stellte sich mir der Zusammenhang mit den psychoanalytischen Erkenntnissen auf der Basis meiner Orgasmustheorie unmittelbar her.

Ich ahnte nicht, dass ich zehn Jahre später naturphilosophische Annahmen und die dialektisch-materialistische Methode derart würde verifizieren können. Dass die Orgasmustheorie in der Richtung des Lebensproblems lag, wusste ich freilich. Es liegt keine zufällige Entdeckung vor, sondern die Entwicklung jahrelanger Arbeit am Problem der vegetativen Funktion. Die Grundlagen einer erst auszuarbeitenden Theorie der Biogenese enthüllten sich Schritt um Schritt. Ich möchte nicht verhehlen, dass mir Tatsachen, die ich fand, zunächst unglaubhaft schienen. Doch Tatsache reihte sich an Tatsache. Jede einzelne bestätigte das Bild, das ich mir vorher am Kranken von der Lebensfunktion und ihren Störungen entworfen hatte. Als ich die experimentellen Ergebnisse über „die elektrische Funktion von Sexualität und Angst“ 1937 publizierte, lagen bereits die Kulturergebnisse der Bionforschung vor. Und jetzt, da ich dem Entschluss zu ihrer Publikation freien Lauf lasse, verfüge ich bereits über weitere Ergebnisse auf benachbartem Gebiet, die jene bestätigen und ihre Fortsetzung bilden.

Abgeschlossen, Oktober 1937. Wilhelm Reich

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Die kosmische Überlagerung
Über die orgonotischen Wurzeln des Menschen in der Natur

O Mensch! Gib acht!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
„Ich schlief, ich schlief – ,
„Aus tiefem Traum bin ich erwacht: –
„Die Welt ist tief,
„Und tiefer als der Tag gedacht.
„Tief ist ihr Weh –,
„Lust – tiefer noch als Herzeleid:
„Weh spricht: Vergeh!
„Doch alle Lust will Ewigkeit –,
„– will tiefe, tiefe Ewigkeit!“

Friedrich Nietzsche. Also sprach Zarathustra

Kapitel 1
Bühne und Wiese
Das Hauptinteresse dieses Werkes gilt nicht der Astrophysik, sondern dem Menschen. In welcher Weise ist der Mensch in der Natur verwurzelt? lautet die Frage, um die es in dieser Erörterung geht. Zweifellos ist es die Funktion der Orgonenergie im Denken des Menschen, die eine Brücke zur Realität schlägt.

Wie sich das Schicksal der Menschheit und unsere Lebensbedingungen in naher Zukunft gestalten werden, hängt von der Charakterstruktur der Menschen, der erstarrten Geschichte ihrer Gesellschaft in den letzten vier- bis sechstausend Jahren, ab. Den dichten Nebel durchdringend, der unseren Blick nun schon seit vielen Jahrzehnten trübt, habe ich mich bemüht, die letzten Konsequenzen aus dem Wissen über die Funktionsweise des Menschen zu ziehen, das ich mir in mehr als dreißig Jahren intimer Kenntnis der charakterologischen Vorgänge hinter der Bühne des Lebens angeeignet habe. Allerdings wird auf diesen Seiten nur wenig über das konkrete Drama der heutigen sozialen Auseinandersetzung zu finden sein. Es ist nicht meine Absicht aufzuzeigen, wie sich die Vorgänge hinter den Kulissen auf das Bühnengeschehen vor aller Augen auswirken. Im Gegenteil, ich öffne die Tür, die von den Räumen hinter der Bühne auf das weite Feld und die Wiese führt, die das Theater des gegenwärtigen Alltagslebens umgibt. Für einen Betrachter, der auf dieser Wiese steht, über sich die schimmernden Sterne am endlos weiten Firmament, wird das Schauspiel auf der Bühne befremdlich sein. Es hat den Anschein, als stünde der weite Himmel der stillen Nacht in keinem Zusammenhang mit dem aufgeführten Stück und seiner Thematik. Alles, was zur Aufführung gehört, wirkt fern, unwirklich und völlig unangebracht, wenn man es von außerhalb betrachtet.

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Das ORANUR-Experiment (I)
Erster Bericht (1947–1951)

1. Einführung und Überblick
Mit dieser Veröffentlichung wird der erste Bericht über das ORANUR-EXPERIMENT (Nr. XXX,1) vorgelegt. Die Versuchsplanung wurde im Dezember 1950 im Orgone Energy Emergency Bulletin veröffentlicht. Dieser Bericht ist lediglich vorläufig; seine Ergebnisse bedürfen weiterer Ausarbeitung und möglicherweise auch Änderung der Konzeption. Immerhin scheinen die wesentlichen Aussagen hinreichend sicher zu sein, so dass sie bereits jetzt Veröffentlichung verdienen. Unter friedlichen Umständen hätte ich es vorgezogen, noch länger mit der Vorlage der Ergebnisse zu warten. Die Anspannung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation macht jedoch die Veröffentlichung dieser ersten Ergebnisse über den Einfluss von Orgonenergie (OR) auf nukleare Energie (NR) zwingend.

Die erste Serie des eigentlichen Oranur-Experiments wurde zwischen Mitte Dezember 1950 und Mai 1951 durchgeführt. Die ersten drei Abschnitte dieses Berichts betreffen rein physikalische Gegebenheiten; sie behandeln ausschließlich physikalische OR-Energiephänomene, die zum grundsätzlichen Verständnis der OR-Energie und des eigentlichen Oranur-Experiments unerlässlich sind. Die beiden Abschnitte über die Geiger-Müller-Reaktion der OR-Energie und über die OR-Phänomene im Hochvakuum umfassen eine Experimentierphase von vier Jahren, von 1947 bis 1950. Den in diesen beiden Abschnitten enthaltenen Ergebnissen gingen viele unsystematische, zufällige Beobachtungen und Experimente voraus, die während der Jahre von der Entdeckung der OR-Energie in den SAPA-Bionen (1939) bis zum Beginn der systematischen Untersuchung der physikalischen Quanteneigenschaften der atmosphärischen OR-Energie während des Frühsommers 1947 gemacht worden waren. Einige dieser Ergebnisse wurden in unregelmäßigen Abständen in Form kurzer Mitteilungen im International Journal of Sex-economy and Orgone Research und im Orgone Energy Bulletin veröffentlicht.

Die physikalischen OR-Energiefunktionen sind eng verwandt und häufig identisch mit bioenergetischen OR-Funktionen. Tatsächlich ist es ganz unmöglich und auch unzulässig, sie zu trennen, da die bioenergetischen Funktionen der OR-Energie im lebenden Organismus bloße Variationen der OR-Energiefunktionen in der Atmosphäre und im Universum insgesamt sind.

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Das ORANUR-Experiment (II)
Zweiter Bericht (1951–1956)
Contact With Space / OROP Wüste Ea (1954–1955)

Vorwort
FACHAUTORITÄTEN GIBT ES HIER KEINE
„Was gilt als Beweis? Muss ein UFO am Flusstor zum Pentagon vor der Nase der versammelten Generalstabschefs landen? Oder ist es ein Beweis, wenn eine Bodenradarstation ein UFO entdeckt und einen Abfangjäger hochsendet, wenn der betreffende Pilot das Objekt sieht und mit seinem Radar erfasst – woraufhin es mit phänomenaler Geschwindigkeit davonsaust? Ist es ein Beweis, wenn ein Düsenjägerpilot auf ein UFO schießt und auch dann bei seiner Geschichte bleibt, wenn man ihm mit dem Kriegsgericht droht? Ist das ein Beweis?

Vielleicht ist die Antwort auf diese immer wieder heiß umstrittene Frage auch die Antwort auf die Frage: „Gibt es UFOs wirklich?“

Ich werde Ihnen die Fakten nennen – alle Fakten. Sie müssen selbst entscheiden.“

E. J. Ruppelt, „The Report on Unidentified Flying Objects “, Doubleday & Co., Garden City, New York, 1956, S. 8

“WELCHE ART VON BEWEIS WILL MAN HIER FORDERN?”
Beweise gibt es nicht. In dieser Sache gibt es keine Fachautoritäten.

Kein Präsident, keine Akademie, kein Gerichtshof, kein Kongress oder Senat dieser Erde verfügt über das Wissen oder die Macht, zu entscheiden, was das Wissen von morgen sein wird. Es ist sinnlos, einem Menschen, der das Unbekannte nicht wahrhaben will oder dessen drohende Übermacht fürchtet, das Unbekannte beweisen zu wollen. Nur die guten und bewährten Regeln des Lernens werden uns schließlich dazu führen, dass wir begreifen, was sich in unser irdisches Leben gedrängt hat. Lasst diejenigen, die nichts lernen wollen, links liegen, während jene, die wissen, was Lernen heißt, kraftvoll den Weg ins Unbekannte bahnen.

Wissensdurst ist das höchste menschliche Bestreben.

Es kann und darf nur von den Regeln des Lernens geleitet werden.

April 1956 [Wilhelm Reich]

HINWEISE AUF EINEN INTERPLANETAREN „KRIEG“
„MacArthur deutet die Möglichkeit eines Weltraumkrieges an. Die von CRIFO vertretenen Ansichten werden durch das unterstützt, was General Douglas MacArthur nüchtern und zur rechten Zeit zum Ausdruck gebracht hat, bevor er am 7. Oktober 1955 den Bürgermeister von Neapel, Achille Lauro, im Waldorf-Astoria in New York aufsuchte. Der Bürgermeister gab die Aussagen des Generals gegenüber der New York Times folgendermaßen wieder: ‚Er denkt, dass ein weiterer Krieg doppelter Selbstmord wäre und dass die Menschen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs genügend Verstand besitzen, ihn zu verhindern… Er glaubt, dass aufgrund des wissenschaftlichen Fortschritts alle Länder der Erde zusammenhalten müssen, um zu überleben, dass sie gemeinsam Front machen müssen gegen Angriffe, die von anderen Planeten gegen uns gerichtet werden.‘ Der Bürgermeister fügte hinzu, dass nach Ansicht des Generals die Politik der Zukunft kosmisch oder interplanetarer Art sein wird.“

Aus: C.R.I.F.O., Orbit, Band II, Nr. 8 vom 4. November 1955

Der folgende Bericht handelt von Experimenten, die die oben zitierte Ansicht eines führenden Militärs bestätigen.

Ea ist die Abkürzung für Besucher aus dem Weltraum, die in den Jahren 1954 und 1955 sowie in der ersten Hälfte des Jahres 1956 in der Atmosphäre unseres Planeten entdeckt und beobachtet und an verschiedenen Orten der USA in Experimenten mit der sogenannten „Raumkanone“ angegriffen wurden. Das „E“ steht für „Energie“, das „a“ für alpha oder primordial. Gelegentlich wurde Ea auch als Kürzel für „Enigma“ verwendet.

Ich mache den Vorschlag, ein Weltbürgerkomitee aus Experten zu gründen, das über genügend arbeitsdemokratische, organisatorische und gesetzgeberische Macht verfügt, um die gesellschaftliche Umstrukturierung des Planeten Erde voranzutreiben und die Ea-Operationen der Zukunft verantwortlich durchzuführen.

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OROP Wüste
Raumschiffe, DOR und Dürre

Einleitung
Die Geschichte von OROP WÜSTE ist lang und kompliziert. Beginnen wir mit dem Begriff OROP. Es ist ein Kunstwort für Operationen aller Art, die von Menschen in bezug auf die Wüste durchgeführt werden. Unter Wüste verstehen wir Dürre und im weiteren Sinn auch atmosphärische Bedingungen, die zu Trockenheit und Wüstenbildung führen, unter OROP auch die auf wissenschaftlicher Naturerkenntnis beruhenden technischen Mittel, mit den möglicherweise etwas gegen Dürre und Wüstenbildung unternommen werden kann.

Der Wortbestandteil „OR“ weist darauf hin, dass die naturwissenschaftlichen Ergebnisse, die unseren technischen Kenntnissen über die Wüstenbildung zugrunde liegen, sowohl im Rahmen und mit Methoden wie auch im Verlaufe der empirischen und technischen Weiterentwicklung der Orgonomie gewonnen wurden, einer Disziplin, die sich von anderen Denksystemen dadurch unterscheidet, dass sie weder mechanistisch noch mystisch ist, sondern funktional, energetisch.

„OROP“ steht also für technische Operationen unter Nutzung und Manipulation von FUNKTIONEN KOSMISCHER ENERGIE.

Das ist jedoch noch nicht alles, was vorweg zu OROP WÜSTE gesagt werden muss. Die physische Wüste, draußen in der Natur, ist das Ergebnis einer unendlichen Vielzahl kosmischer Vorgänge. Viele Gebiete auf unserem Planeten waren einmal blühende, grüne, fruchtbare Landschaften, die reiche und glückliche menschliche Kulturen ernährten. Von Archäologen und Geologen wissen wir, dass der Südwesten der USA vor nur fünfundzwanzigtausend Jahren ein grünes, von Menschen besiedeltes Land war. Dasselbe gilt, ohne dass es hier im einzelnen nachgewiesen werden müsste, für das Nildelta und das Land, wo vor nur zweitausend Jahren Jesus lebte, die ganze Region um Nazareth, die man heute „Nahost“ nennt. Wie wir von den Historikern wissen, waren auch andere, heute von Armut und Kargheit geprägte Landstriche, wie die Ebenen und Täler Mexikos und Südamerikas, einmal reich und fruchtbar. Ich denke, dass dies auch für das Römische Reich gilt, gegenüber dem das Italien von heute arm und verwüstet wirkt.

Was liegt der Wüstenbildung zugrunde?

Offenkundig sind Wüsten nicht nur das Ergebnis irgendwelcher unbekannter Naturvorgänge; sie dehnen sich über immer größere Teile unserer Erdkugel aus. Die schweren Dürreperioden, die alles menschliche Leben auszulöschen drohen, sind in Wahrheit Funktionen der Wüstenbildung. […]

Wenn man sich mit dem Problem der Wüstenbildung befasst, ist es wichtig, Folgendes zu bedenken:

Wüsten beruhen auf natürlichen Funktionen, die eine Austrocknung der Atmosphäre und des Bodens bewirken, das heißt Leben vernichten. Der Mensch wäre jedoch in der Lage gewesen, die Wüste zu besiegen und der Wüstenbildung Einhalt zu gebieten, hätte er nicht selbst einen seine emotionale Struktur prägenden Prozess durchgemacht, den wir als

„EMOTIONALE WÜSTE“

bezeichnen werden. Der Mensch selbst ist dafür verantwortlich, ob die Wüste sich ausbreitet oder ob sie aufgehalten wird. Der Mensch verfügt heute über die wissenschaftlichen und auch über die technischen Mittel, um die Wüstenbildung zu bekämpfen, ja sogar um existierende Wüsten wieder in üppiges Grünland für Mensch und Tier zu verwandeln.

DAS ERSTE HINDERNIS, MIT DEM OROP WÜSTE FERTIG WERDEN MUSS, IST NICHT DIE ÄUSSERLICHE WÜSTE, SONDERN DIE INNERE, EMOTIONALE WÜSTE IM MENSCHEN.

Wir sind uns der Verantwortung bewusst, wenn wir eine Behauptung von solcher Tragweite aufstellen; um sie zu untermauern, bedarf es handfester Fakten.

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Äther, Gott und Teufel

Was ist das Schwerste von allem?
Was dir das leichteste dünket:
Mit den Augen zu sehen,
Was vor den Augen dir liegt.

(Goethe)

Kapitel 1
Die Werkstätte des orgonomischen Funktionalismus
Die kosmische Orgonenergie wurde infolge konsequenter Anwendung der funktionellen Denktechnik entdeckt. Es waren methodisch streng kontrollierte Denkakte, die von einer Tatsache zur anderen hinführten, über eine Zeitspanne von etwa 25 Jahren scheinbar weitab voneinander liegende Tatsachen zu einem einheitlichen Bilde der Naturfunktionen verwoben, das heute, 1947, als noch unfertiges Lehrgebäude der Orgonomie dem Urteil der Welt überlassen ist. Es ist daher notwendig, die „Funktionelle Denktechnik“ zu beschreiben.

Es ist vorteilhaft, den ernsten Studenten der Naturwissenschaft nicht nur das Ergebnis sehen zu lassen, sondern ihn auch in die Geheimnisse der Werkstätte einzuweihen, in der das Produkt sich mit mühevoller Anstrengung formt. Ich betrachte es als einen Fehler im wissenschaftlichen Verkehr, dass meist nur die schön polierten und einwandfreien Ergebnisse der Naturforschung wie in einer Kunstausstellung vorgeführt werden. Eine Schaustellung der fertigen Produkte allein enthält viele Nachteile und Gefahren, sowohl für ihren Schöpfer wie für ihre Nutznießer. Der Schöpfer des Produkts wird leicht all zu sehr darauf bedacht sein, Vollkommenheit und Fehlerfreiheit zu präsentieren, dagegen die Lücken, Unsicherheiten und disharmonischen Widersprüche in der Naturerkenntnis zu verbergen. Dadurch schädigt er den Sinn für den wirklichen Prozess der Naturforschung. Der Genießer des Produkts wird keinen Sinn für die Härte und Strenge der Anforderungen haben, die an den Naturforscher gestellt sind, wenn er Rätsel der Natur brauchbar enthüllen und beschreiben soll. Er wird es nie lernen, selbst mitzudenken und mitzusorgen. Die wenigsten Autofahrer haben eine korrekte Vorstellung von der Fülle der Denkakte und der Handgriffe, die zur Herstellung eines Automobils notwendig sind. Es sähe in unserer Welt besser aus, wenn die Nutznießer der Arbeit mehr über den Prozess der Arbeit und das Erlebnis des Arbeitenden wüssten, wenn sie die Arbeitsfrüchte anderer nicht so sorglos pflückten.

Die Darstellung eines Stücks der Werkstättenarbeit ist im Falle der Orgonomie besonders geboten. Die größte Schwierigkeit, die Orgontheorie zu begreifen, ist die, dass die Entdeckung des Orgons zu viele und zu große Probleme auf einmal gelöst hat: das biologische Fundament der seelischen Erkrankungen, die Biogenese und damit die Krebsbiopathie, den Äther, die kosmische Sehnsucht der Menschentiere, eine neue physikalische Theorie u.s.f. Es war immer zu viel, was sich in der Werkstätte abspielte und darbot: Ein Zuviel an Tatsachen, neuen Zusammenhängen, Korrekturen alter und unrichtiger Anschauungen, an Verbindungen der verschiedenen Zweige der naturwissenschaftlichen Spezialforschung. Demzufolge hatte ich mich oft gegen den Vorwurf zu verteidigen, dass ich mich wissenschaftlich nicht beschränkte, dass ich „zu viel auf einmal“ unternommen hätte. Ich habe nicht zu viel auf einmal unternommen, und ich war nicht wissenschaftlich unbescheiden. Das Zuviel ist von niemandem so schmerzlich empfunden worden wie von mir selbst. Ich bin nicht den Tatsachen nachgegangen, sondern die Tatsachen und Zusammenhänge strömten mir in Überfülle zu. Ich hatte Mühe, ihnen aufmerksam zu begegnen und sie säuberlich zu ordnen. Viele, sehr viele Tatsachen von großer Bedeutung gingen dabei verloren, andere blieben unverstanden. Doch das Wesentliche und Grundsätzliche an der Entdeckung der kosmischen Energie scheint mir gesichert und so weit brauchbar geordnet zu sein, dass andere fortfahren können, am Gerüst zu bauen, das ich nicht vollenden konnte.

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Charakteranalyse

Vorwort zur dritten Auflage
Die zweite Auflage dieses Buches (1945) war bald vergriffen, und mehr als zwei Jahre lang konnte die große Nachfrage nicht befriedigt werden. Unser Verlag war mit Veröffentlichungen über das neuere Gebiet der Orgonbiophysik beschäftigt (The Discovery oft he Orgone, Vol. II: The Cancer Biopathy, 1948, etc.). Darüber hinaus zögerte ich, eine neue Auflage der Charakteranalyse herauszugeben. Dieses Buch bedient sich noch der psychoanalytischen Terminologie und einer psychologischen Beschreibung der Neurosen. In den 15 Jahren seit der Veröffentlichung der ersten Auflage musste ich unsere Vorstellung vom emotionalen Leiden neu entwerfen und neu beschreiben. Während dieser Zeit gab es viele wichtige Entwicklungen: „Charakter“ wurde ein Begriff, der das typische biophysische Verhalten kennzeichnete. Die „Emotionen“ mussten immer mehr als Manifestationen einer realen BIONERGIE, der organismischen Orgonenergie, angesehen werden. Langsam lernten wir, praktisch damit umzugehen, indem wir anwandten, was heute „medizinische Orgontherapie“ genannt wird. Im Vorwort zur zweiten Auflage betonte ich, dass „Charakteranalyse“ immer noch Gültigkeit hat für das Gebiet der Tiefenpsychologie, der sie entstammt und zu der sie noch gehört. Wir wenden die Charakteranalyse nicht mehr so an, wie sie in diesem Buch beschrieben wird. Jedoch bedienen wir uns der charakteranalytischen Methode in bestimmten Situationen; wir gelangen immer noch über die charakterliche Einstellung zu den Tiefen menschlicher Erfahrung. Aber in der Orgontherapie gehen wir bioenergetisch vor und nicht mehr psychologisch.

Warum also veröffentlichen wir eine dritte Auflage dieses Werkes in der ursprünglichen Fassung? Der Hauptgrund liegt in der Tatsache, dass man den Weg zum Verständnis der Orgonomie und der medizinischen Orgontherapie nur schwer finden kann, wenn man nicht mit ihrer Entwicklung aus der Erforschung der menschlichen emotionalen Pathologie vor 20 oder 25 Jahren vertraut ist. Die Charakteranalyse ist immer noch gültig und hilfreich in der Psychotherapie, aber sie ist weit davon entfernt, dem bioenergetischen Kern emotionaler Funktionen genügend gewachsen zu sein. Sie ist unerlässlich für den medizinischen Orgontherapeuten, der unmittelbar zur Orgonbiophysik der 40er Jahre gelangt ist, ohne Psychoanalyse studiert zu haben. Der Psychiater, der die bioenergetischen Funktionen der Emotionen nicht studiert hat, neigt dazu, den eigentlichen Organismus zu übersehen und in der Psychologie der Wörter und Assoziationen steckenzubleiben. Er wird den Weg zum bioenergetischen Hintergrund und zum Ursprung jeder Art von Emotion nicht finden. Auf der anderen Seite mag der Orgontherapeut, der geschult ist, den Patienten in erster Linie als biologischen Organismus zu sehen, leicht vergessen, dass es neben der muskulären Panzerung, den körperlichen Empfindungen, den orgonotischen Strömungen, orgonotischen Anfällen, der Zwerchfell- und Beckenblockierung usw. ein weites Gebiet des Funktionierens gibt wie das eheliche Misstrauen, spezifisch verzerrte Vorstellungen über die genitalen Funktionen in der Pubertät, bestimmte soziale Unsicherheiten und Ängste, unbewusste Intentionen, rationale soziale Befürchtungen usw. Obwohl der „psychische Bereich“ der Emotionen viel enger ist als ihr „bioenergetischer Bereich“, obwohl gewisse Leiden wie hoher Blutdruck nicht mit psychologischen Mitteln angepackt werden können, obwohl die Sprach- und Gedankeassoziationen nicht tiefer einzudringen vermögen als bis zur Phase der Sprachentwicklung, also bis etwa zum zweiten Lebensjahr, bleibt der psychologische Aspekt des emotionalen Leidens bedeutsam und unerlässlich, obwohl er nicht mehr der wichtigste Aspekt der orgonomischen Biopsychiatrie ist.

Die dritte Auflage der Charakteranalyse ist beträchtlich erweitert worden. Ich habe „Die emotionelle Pest“, einen Artikel, der zuerst im International Journal of Sex-economy and Orgone Research 1945 veröffentlicht wurde, hinzugefügt. Ebenfalls eine Schrift über Die Ausdruckssprache des Lebendigen, die nicht vorher veröffentlicht wurde. Dieser Artikel handelt vom Bereich des biophysikalischen emotionellen Ausdrucks, dem Hauptgebiet der medizinischen Orgontherapie. Schließich soll eine ausführliche Krankengeschichte einer paranoiden Schizophrenie den Studenten der menschlichen Natur in das neue Feld der Biopathologie einführen, das erst vor wenigen Jahren durch die Entdeckung der organischen Orgonenergie (gleich Bioenergie) erschlossen worden ist. Diese Krankengeschichte wird den Leser davon überzeugen, dass die organismische Orgonenergie die physikalische Wirklichkeit ist, die dem klassischen bloß psychologischen Konzept der „psychischen Energie“ entspricht.

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Rede an den kleinen Mann

„Ihr falschen Biederlinge, die ihr mein lacht!
Wovon lebt eure Politik, seit ihr die Welt regiert?
Vom Abstechen und Gemorde…“

De Coster, Till Ulenspiegel

Vorbemerkungen
Diese „Rede an den kleinen Mann“ ist ein menschliches, kein wissenschaftliches Dokument. Es wurde im Sommer 1946 für das Archiv des Orgon-Instituts abgefasst, ohne Absicht, es je zu publizieren. Es war das Ergebnis der inneren Stürme eines Naturforschers und Arztes, der jahrzehntelang zunächst mit Naivität, dann mit Staunen und schließlich mit Entsetzen erlebte, was der kleine Mann aus dem Volke sich selbst antut; wie er leidet, rebelliert, seine Feinde verehrt und seine Freunde mordet; wie er, wo immer er als „Volksvertreter“ Macht in seine Hände bekommt, sie missbraucht und grausamer handhabt als die Macht, die er vorher seitens einzelner Sadisten der oberen Klassen zu erdulden hatte.

Die „Rede“ war die Antwort auf Geschwätz und Diffamierung. Als sie abgefasst wurde, ahnte niemand, dass eine Regierungsstelle, die Gesundheit zu schützen hat, in Gemeinschaft mit Politikern und psychoanalytischen Geschäftemachern die Orgonforschung angreifen würde. Der Versuch seitens der „seelischen Pest“ im Jahre 1947, die Orgonforschung zu vernichten (wohlgemerkt: nicht als unrichtig zu erweisen, sondern durch Ehrabschneidung zu vernichten), wurde zum Anlass der Publikation der „Rede“ als eines historischen Dokuments. Die Überlegung lautete dabei: Es ist notwendig, dass der „Mann aus dem Volke“ erfahre, wie ein Wissenschaftler und Psychiater tatsächlich arbeitet, und wie er, der kleine Mann, seinem erfahrenen Blick erscheint. Er muss es lernen, die Wirklichkeit zu erkennen, die allein seiner verderblichen Autoritätssucht entgegenwirken kann. Man muss ihm klar sagen, welche Verantwortung er trägt, ob er nun arbeitet, liebt, hasst oder schwätzt. Er muss erfahren, wie er zum schwarzen oder roten Faschisten wird. Wer für die Sicherheit des Lebendigen und für den Schutz unserer Kinder kämpft, muss gegen den schwarzen wie gegen den roten Faschisten sein. Nicht weil heute der rote Faschist, wie früher der schwarze, eine mörderische Ideologie hat, sondern weil er lebendige und gesund geborene Kinder zu Krüppeln, Marionetten und moralischen Idioten macht; weil ihm der Staat vor Recht, Lüge vor Wahrheit, Krieg vor Leben geht; weil das Kind, und der Schutz des Lebendigen im Kinde, die einzige Hoffnung bilden, die uns übrigbleibt. Es gibt für den Erzieher und Arzt nur eine Loyalität: die zum Lebendigen im Kinde und zum Kranken. Ist diese Loyalität einmal erreicht, dann lösen sich die großen Fragen der „außenpolitischen Interessen“ auf einfache Weise.

Die „Rede“ fordert nicht, dass man sie zum Vorbilde seiner Existenz mache. Sie beschreibt Stürme im emotionellen Leben eines produktiven, lebensfrohen Menschen. Die „Rede“ will niemand überzeugen, gewinnen oder erobern. Sie bildet Erleben ab, wie ein Gemälde ein Gewitter abbildet. Der Leser ist nicht aufgefordert, ihr Sympathie zu bezeugen. Sie enthält keinerlei Absichten oder Programme. Sie verlangt bloß für den Forscher und Denker das Recht der persönlichen Äußerung, das man dem Dichter oder Philosophen nie bestritten hat. Sie ist ein Protest gegen die gemeine und unerkannte Absicht der „seelischen Pest“, wohlgeschützt, aus sicherem Hinterhalt, ihre giftigen Pfeile auf den hart arbeitenden Forscher abschießen zu können. Sie zeigt, was „seelische Pest“ ist, wie sie funktioniert und den Fortschritt hemmt. Sie bezeugt auch das Vertrauen in die ungehobenen Riesenschätze, die im Grunde der „menschlichen Natur“ ruhen, bereit, in den Dienst der Erfüllung menschlicher Hoffnungen gestellt zu werden.

Das Lebendige ist in seinen sozialen und menschlichen Beziehungen gütig, naiv und daher unter den bestehenden Verhältnissen gefährdet. Es schließt von sich auf andere. Es nimmt an, dass auch der Mitmensch nach den Gesetzen des Lebendigen gebend, gütig und hilfreich denkt und handelt. Diese natürliche Grundhaltung, die dem gesunden Kinde wie dem primitiven Menschen eigen ist, wird zur größten Gefahr im Kampfe um rationale Lebensgestaltung, solange es „seelische Pest“ gibt. Denn auch der Pestkranke schreibt dem Mitmenschen die Eigenart seines Denkens und Handelns zu. Der Gütige glaubt, dass alle Menschen gütig sind und gütig handeln. Der Pestkranke glaubt, dass alle Menschen lügen, schwindeln und betrügen, machtbesessen sind. Es ist offenkundig, dass sich aus diesen Gründen das Lebendige im Nachteil und in Gefahr befindet. Wo es den Pestkranken gibt, wird es ausgesaugt und nachher verlacht oder verraten; und wo es vertraut, wird es betrogen.

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