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Korrektes Anpassen der gebisslosen Trense

Korrektes Anpassen der gebisslosen Trense

Korrektes Anpassen der gebisslosen Trense

 

Die gebisslose Trense hat zwei durchgehende (durchlaufende) Kehlriemen, die gekreuzt über den Unterkiefer durch Ringe an beiden Seiten des Nasenriemens verlaufen (im weiteren Verlauf 'gekreuzte Kieferriemen' genannt). Hieran werden die Zügel befestigt. Der Druck der beiden Zügel wird so über den Pferdekopf verteilt; man reitet also mit Druck auf den Nasenrücken. Die gekreuzten Kieferriemen schieben den Kopf in die gewünschte Richtung anstatt ihn durch Ziehen am Gebiss im Pferdemaul zu steuern.

 

Das korrekte Anpassen der Trense

 

Schritt 1 Nasenriemen auf der richtigen Höhe verschnallen. Es ist sehr entscheidend, dass der Nasenriemen an der richtigen Stelle liegt, nämlich auf dem Punkt des Nasenrückens, der besonders sensibel ist. Dieser Punkt befindet sich direkt über und neben dem Ansatz der Ausbuchtungen im Nasenknochen. Kontrolliere bei deinem Pferd mit den Fingern die Ausbuchtungen neben dem Nasenrücken; dort, wo die Ausbuchtungen (an der oberen Kante) aufhören, muss die Oberkante des Nasenriemens liegen. Vorsicht: Der Druck darf auf keinen Fall Verletzungen verursachen. Etwas höher verschnallen ist auch möglich, für den Fall, dass dein Pferd oder du selbst dies als angenehmer empfindest. Tiefer verschnallen ist gefährlich, da der Nasenknochen punktförmig ausläuft in Richtung Nasenflügel. Auf diesem schmalen Stück ist der Knochen weniger stabil und kann leicht brechen. Pass die Länge der Backenstücke so an, dass der Nasenriemen an der richtigen Stelle liegt.

Schritt 2 Nasenriemen befestigen. Der Nasenriemen muss enger verschnallt werden als bei einer Trense mit Gebiss. Mach den Kinnriemen so straff fest, dass ein platter, kräftiger Männerfinger oder 2 platte, schmale Damenfinger zwischen Kinn und Kinnriemen passen. Hierdurch wird dem Verrutschen der Trense von rechts nach links durch den Gebrauch der Zügel vorgebeugt. Eine nichtgutsitzende Trense, die leicht verrutscht, verliert ihre Einwirkung und kann auf Dauer Scheuerstellen verursachen. Der Nasenriemen sitzt zu lose, wenn die Backenstücke beim Annehmen der Zügel beträchtlich vom Kopf abstehen. Die Backenstücke wölben sich beim Annehmen der Zügel grundsätzlich etwas nach aussen. Achte darauf, dass keiner der beiden gekreuzten Kieferriemen unter den Kinnriemen verläuft und zu fest sitzt.

 

Schritt 3 Gekreuzte Kieferriemen verschnallen. Pass die Länge der zwei gekreuzten Kieferriemen mit Hilfe der Schnallen auf der Wange so an, dass ungefähr 8 cm oder etwas mehr zwischen dem Ring auf dem Nasenriemen und dem Ring, an dem der Zügel befestigt wird, verbleiben. Die gekreuzten Kieferriemen müssen platt entlang des Kopfes unter dem Kiefer kreuzen und durch die Ringe an beiden Seiten des Nasenriemens nach aussen verlaufen. Dort enden die Kreuzriemen in einem Ring, an dem die Zügel befestigt werden. Auf diese Art und Weise haben die Kreuzriemen genug Spielraum, um den Druck auf den Nasenriemen zu verringern.

 

Schritt 4 Stirnband kontrollieren. Kontrolliere, ob das Stirnband gut an der richtigen Stelle sitzt und nicht an der Unterseite der Ohren drückt und zieht.

Achtung: Binde dein Pferd niemals an den gekreuzten Kieferriemen fest!


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