Posts on topic: skiken

CROSS-SKATE BLOG


CROSS-SKATING BLOG - the german webshop blog
About Powerslide, SRB, Trailskate, Skike, product tests and more (in german language)

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Letzter Cross-Skating Kurs vor dem Sommerloch

Cross-Skating-Style-Watch-25Bevor das Sommerloch kommt, bieten wir am 9. Juni noch einen Cross-Skating Grundlagenkurs an. Weiter geht es dann mit den Kursen wieder am 29. Juli, 12. August, 26. August und natürlich den Rest des Jahres. .
http://www.cross-skate-shop.com/Skike-Cross-Skate-Kurs-I
Aktuell sind am 9. Juni noch einige Plätze frei, schnell anmelden und noch imSommer Cross-Skater werden!

Beste Grüße und sommerliches Cross-Skaten!

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Anfängerfragen zum Cross-Skating

Im Internet tauch immer wieder typische Anfängerfragen auf. Einige davonmöchten wir hier beantworten...

1) Welche Stile/techniken gibt es 1-zu-2, 1-zu1 und was sonst noch?

ANTWORT: Außerdem noch 1-zu-3, dann vaiable Takte (wechsel zwischen verschiedenen ganzzahligen Stock-Takten, systematisch oder unsystematisch), 1-zu-1,5 (den gibt es wirklich, eine wichtige Stilübung für die so genannte absoulten Stockrhythmus, den es eigentlich nicht gitb, Prüfungsaufgabe für B-Trainer). Was die Stilarten betrifft gibt es den Skatingschrit "pur, dann kombiniertmit 3-Punkt-Technik oder Wippdruck-Technik oder beides. Dann den Doppelstockschub und als Krönung die "komplexen Techniken, wie Permanentschub-Skating, Triple-Push. Es gibt insgesamt etwas mehr als 40 Stilkombinationen und -varineten, die Könner sehr fleißen ineinander übergehen lassen, ja nach Fahrsituation. Cross-Skatingist daher eine sher krative Bewegungssportart, auch das Gehirn stark kombiniert,wenn man esso vielfältig betreibt.
Cross-Skating hat sich sehr spezifsich weiterentwickelt und ist deutlich symmetrischer als Ski-Skating - auch bergauf - wir haben eben andere Sportgeräte. Man leist immerweider den Abklatschvon Sik-Skating von "Bla-Bla-symmetrisch" oder "Bla-Bla-asymmetrisch". Solche Verlegenheits-Fachauskünfte sollteman irgnorieren,der da wieß es offnabr jemand nciht besser. Die Platzverhältnisse,die Spur und die Länge der Cross-Skates mach Asymmetrie überweigend überflüssig. Asymmetrische Stile haben beim Cross-Skating andere Gründe und man muss  keinen "krummen Stil" speziell üben, wie das die (Ski!) Profis so tun -es gibt außerdem noch gar keine Cross-Skating (ernn) Profis und die würde auch symmetrischer fahren.

2) Wie überwinder man Hindernisse?

ANTWORT: Es  kommt auf die Art der Hindernisses an. Cross-Skates sind nicht so sprungfreudig, sie leiden ziemlich unter Sprüngen die höher als ca.10cmhoch oder tief gehen. Für einen Bordstein (nicht die 15 cm hohen), einen Ast, ein Schlagloch oder versetzte Betonplatten reicht die Agilität jedoch aus, sofern der Cross-SkaterdieTechnik beherrscht. Bordsteine entweder schräg anfahren und dann hochsteigen oder direkt und dann springen, dabei istman zwangsläufig etwas auf Stockeinsatz und den typischen Fersenabstoß angwiesen. Klappmechanismen oder eine Vorderfußabstoß verursachen dabei machmal leider Stürze,denn die Ferse muss für die Kontrolle immer am Skate bleiben.
Überfahrbare Hintenisse - was noch überrollbar ist, sagt einem die Erfahrung,da gibt es keine Zentimeter-Angaben - immermitdeutlicher Hinterradlst bewältigen, sonst belibt das Vorderrad stecken.

3) Wie fährt cross, Schotter, Keis Sand?

ANTWORT: Cross erst nach mindestens 100-150 km Asphalterfahrung mit vielen Stabilisierungsübungen, dann fängt man mit harten/trockenen Naturboden und Feinschotter an. Loser Grobschotter und tifer Sand geht grundsätzlich nicht, loser Kies auch nicht. Mit festen Untergrund ist es eine Frage der Erfahrung und der sportlichen Form. Grundsätzlich muss man cross,je schwerer es wird, ständigdie Technik des Hindernisse überfahrens anwenden, um überhaupt noch voranzukommen. Dasist eine sportliche Herausforderung, die viel Spaßmacht,aber ihre Grenzen hat. Der im Internet verbreitete Werbspruch Cross-Skates seinen "uneingeschränkt geländetauglich" ist so ziemlcih der inkompetenteste Unsinn derjemalsüber Cross-Skates verbreitet wurde. Je  schneller man cross fährt, desto leichter wird die Technik, aber die Anstrengung nimmt enorm zu. Ab ca. 18 km/h liegen Cross-Skates auch cross ziemlich stabil, aber kaum 10 % der männlichen Cross-Skater können diese Tempo dauerhaft fahren.

4) Wie verhält man sich gegenüber Hunden?

ANTWORT: Hunde sind oft irritiert durch unsere Stöcke und komischen Bewegungen. Wer nicht ständig anhalten möchte,soltle daran denken, dass der Hundebesitzer die Verantwortung für den Hund trägt, nicht den Cross-Skater. Man ist nicht verpflichtet anzuhalten, um die Bequemlichkeit/Versäumnisse des Besitzers auszubügeln. Wir haben eine Humangesellschaft, kein Rudel mit Beiß-Hierchie. Also nichts wie vorbei und den Hund dabei nicht anstarren, weil manche dadurch noch nervöser werden. Oft genug fliehen Hunde panisch vor uns  - eine Genugtuung für ehemalige Jogger, endlich den Spieß umdrehen! apropos Spieß, sollte der Hund angreifen, kann man jetzt gegenüber  seiner  früheren Rolle als "Beute". Apropos Spieß. Sollt der Hund schnappen, ruhig den Stock selbstbewusste als Waffe einsetzen, dann wird eben rechtmäßige Selbstverteidungung zur Maßnahmen verpasster Erziehung, man braucht sich nicht aus falsch verstanderer Tierleiebe verletzen zu lassen, denn weder der Hund, der einen beißt, noch der Besitzer, der das zulässt hat "einen lieb"...

5) Wie reinge ich Cross-Skates?

ANTWORT: a) schnell und schonend: trocken lassen und abbürsten; b) mit schöneren Resutat: mit weichem Wasserstrahl, damei die Radlager nicht direkt anspritzen.

6) Wie setzte ich die Stockspitzen auf?

ANTWORT: Grunsätzlich leise. Man spricht von der Sychronisationstangente, die man erlernen muss. Der Aufsetzpunkt ist hinter den Füßen - immer! Im Stock-ABC, das wir unseren Kunden beim Stockkauf mitliefern sind viele Tipps zum Stock einsatz aufgeführt. Die Stocktechnik erscheint zwar einfach, ist aber sehr feinmotorisch und sorgt beim Cross-Skating für etwa die Hälfe des Vortriebs. Eslohnt sich eine gefühlvolle und effiziente Stocktechink zu erlernen. Sie ist beimCross-Skating etwas schwieriger als beim Skilanglauf, bringt aber sportlich auch mehr, z.B.merh Bauchmuskel-Training.
 


 

 

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Wir sind "media-aktiv"

CSM-Jahrbuch2012-1Der Cross-Skate-Shop ist momentan immer noch der medien-präsenteste Cross-Skate Laden und Ausbildungsbetrieb für Cross-Skates. Laut sein in den kostenlosen Jedermanns-Medien, das kann jeder, auch einen Presseartikel für's Lokalblatt oder ein Video-Spot für den regionalen Sender ist schnell gemacht. Aber wenn es um seriöse Publikationen und vor allem um Ausdauer in der Cross-Skating Szene geht, ist es es schwer mit uns mitzuhalten. Wir nehmen gerne Vorschläge für weitere Themen an, auch Mitarbeit ist willkommen. Am 1. Juli haben wir jetzt die fünfte offizielle Publikation veröffentlicht, das zweite Jahrbuch des Cross-Skating Magazins. 

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Cross-Skating Videos des Jahres 2015

videocamWie jedes Jahr gibt es im Cross-Skaiting Magazin "was auf die Augen". Nein, tut gar nicht weh, es sind die Videos des Jahres 2015. Ein vielfältiger Sport, den man sich am besten per Video anschaut, falls man iihn noch nicht kennt. Wie immer, bei Fragen, einfach fragen!

 

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Cross-Skating während der dunklen Jahreszeit

Nordic Cross-Skating und Skiken im Winter

IIrritierende Lichteffekte lenken auch bei guter Beleuchtung oft vom Wesentlichen ab...

Cross-Skating oder auch Skiken ist eine Ganzjahrssportart, schlimmstenfalls mit Ausnahme der Zeit, wenn eine geschlossene Eis- und Schneedecke den Boden bedeckt. Im mitteleuropäischen Tiefland bedeutet dies mehr als 11 Monate im Jahr gute Bedingungen zum Ausüben des Cross-Skating Sports. Die dunkle Jahreszeit (im Text, nenne ich sie, etwas unkorrekt, nur "Winter“) konfrontiert den aktiven Nordic Cross-Skater mit gewissen Problemen:

  • es ist kälter und häufig windiger
  • es ist länger dunkel
  • die Sicht ist oft auch tagsüber schlechter
  • andere Verkehrsteilnehmer sehen die Nordic Cross-Skater schlechter und reagieren oft allgemein intoleranter auf andere Verkehrsteilnehmer
  • man ist häufiger Nässe und Schmutz ausgesetzt
  • man muss die Cross-Skates häufiger warten und reinigen
  • die Bodenhaftung ist im Durchschnitt etwas schlechter
  • verschmutzte oder nasse Bremsen sprechen eventuell schlechter oder später an
  • Kleidung und Schuhe trocken manchmal kaum bis zur nächsten Tag
  • Wenn man aufgeweichten Wegen in der Natur meiden muss, begegnet man automatisch häufiger Gullideckeln, Betonwegen und Wegplatten
  • die Motivation zum Training ist oft geringer

Das Alles sollte man berücksichtigen, aber vieles davon kann man ganz erheblich entschärfen.

Grundsätzlich sollte man sich in der Dunkelheit Helmpflicht auferlegen. Ein möglichst heller Helm mit Reflektoren sind eine gute Investition imm Winter und grundsätzlich für die Dämmerung. Sportkleidung hat heute meinstens Reklektoren und seine Stöcke kann man mit unseren Stockreflektoren aus dem Cross-Skate Shop leicht und kostengünstig aufrüsten.  Wer sich tagsüber durch seine eigenen „Fahrkünste“ sicher fühlen mag, ist nachts oft daraus angewiesen seine Wege mit anderen Verkehrsteilnehmern zu teilen und ist dadurch einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt als eine reicner "Alleinfahrer". Fahrkönnen hin oder her, durch die erschwerten Bedingungen im Dunkeln erhöht sich zudem generell die Wahrscheinlichkeit zu stürzen.

Kälte und Wind

Logisch ist es natürlich sich „dicker“ anzuziehen. Die Beweglichkeit und die Schweißabgabe dürfen dabei aber nicht stärker beeinträchtigt werden. Generell ist das „Zwiebelprinzip“ zu empfehlen, das bedeutet sich in mehreren nicht zu dicken Schichten einzukleiden. Auf der Haut benötig man Unterwäsche die den Schweiß gut abtransportiert, ohne sich voll zu saugen, damit man nicht auskühlt. Die darüberleigenden ein bis zwei Schichten müssen prinzipiell eine ähnliche Funktion erfüllen, sie dürfen aber nicht zu dick auftragen und müssen alle ähnlich geschnitten sein, damit man beweglich bleibt . Die Außenschicht sollte aus sehr feinmaschigem Gewebe und dadurch ziemlich windundurchlässig sein.
Oft ist die Oberbekleidung das Teuerste am textilen Outfit, besonders wenn man Kleidung trägt, die regendichte Klimamembranen enthalten. Die Menbranen tragen meistens Bezeichnungen mit „TEX“ im Namen. Bisher kann aber keine Klimamembran so viel Wasserdampf (= verdunstender Schweiß) durchlassen, wie es eine leichte Windjacke kann, die dann aber oft nur leicht wasserabweisend ist und niemals ganz wasserdicht. Bei intensivem Training im Regen steht man also von dem Dilemma, dass zwar der Regen draußen bleibt, aber durch eine Klimamembran kein Schweiß in größeren Mengen hindurch verdunsten kann Kalte Hände kann man mit Skilanglaufhandschuhen vermeiden und einem kalten Kopf beugt man mit einem dünnen Funktionskopftuch unter dem Helm vor.

Dunkelheit

Ein großes Problem ist, dass man schlechter gesehen wird. Dem kann man durch „Passivbeleuchtung“ vorbeugen, d.h. man bevorzugt helle Kleidung, möglichst mit integrierten Reflektoren. Trotzdem sollte man zur passiven Sicherheit auch Beleuchtung am Körper tragen. Kleine LED-Blinklichter kosten wenig und sollten schon in der Dämmerung an Gürtel, Rucksack oder Jacke befestigt werden. Eine weiße Lampe mit Abstrahlrichtung nach vorne macht den Cross-Skater viel eindeutiger als Verkehrsteilnehmer erkennbar. Zusätzliche Reflexfolien an den Stöcken fallen zusätzlich ins Auge. Wer darüber hinaus mehr sehen möchte, braucht eine gute Lampe, die fest am Gürtel oder am Helm befestigt werden sollte.
Über gute Lampen wurde schon viel geredet und die neue LED-Technik lässt im Vergleich zu früher die reinste Mitternachtssonne aufgehen. Wer sich informieren möchte, findet in unserem Forum und im Shop weitere Hinweise. Billige Lampen sind zwar noch ganz nett in der Stadt und auf guten Wegen. Im Gelände benötig man wirklich gute Lampen. Aber Vorsicht, die Sicht, besonders das räumliche Sehen und das Bewegungssehen, kann auch mit subjektiv sehr hellen Lampen nicht die Qualität bei Tageslicht erreichen. Gründe sind die Lichtrichtung (fast genau aus Richtung des Auges), die unnatürliche Lichtfarbe und die Ausleuchtung des Gesichtsfeldes. Dadurch ermüdet das Sehen bei diese Beleuchtung auch deutlich mehr. Wenn die Lampe am Gürtel oder sehr hoch am Helm befestigt ist, wird die Wahrnehmung durch den stärkeren Schattenwurf etwas plastischer.
Als "hell" wahrgenommen werden meist schon Lampen mit rund 30 Lumen Leuchtstärke, was immerhin heller als eine gute Fahrradbeleuchtung ist. In der "Königsklasse" der Outdoor Lampen werden aber vier bis sechsfache Leuchtstärken erreicht, was zwar zum Erkennen von Hindernisse mehr als ausreicht, aber das starke Streulicht lässt das räumliche Sehen fast so sicher wie bei Tageslicht zu. Man sollte also bei der Beleuchtungsstärke nicht zu sarsam sein, Sicherheit und Spaß werden dadruch deutlich erhöht.

Andere Verkehrsteilnehmer

Man sollt am besten zunächst davon ausgehen, dass man schlecht oder gar nicht gesehen wird, dann sich die eigenen Sicherheitsreserven am größten. Sinnvoll ist es auch, verkehrsreiche Strecken zu vermeiden, das gilt besonders in Dunkeln bei Gegenverkehr. Denn mancher tagsüber flotte Radweg wird nachts durch die Blendung des Gegenverkehrs zum „Schleichweg“. Viel besser als tagsüber sind an Feiertagen und nach Feierabend Industrie- und Gewebegebiete zu befahren, die dann praktisch verkehrsfrei sind.

Schmutz und Nässe

Schutz vor Spritzwasser können vor allem Schutzbleche oder Neoprenüberschuhe bieten. Eng anliegende Schutzbleche an Skates, wie beispielsweise von Skike, neigen im Schlamm leider dazu sich festzusetzen. Auch bei Verwendung von dickeren Reifen kann der Vortrieb durch schleifende Schutzbleche gehemmt werden. Momentan kann man daher zu den Skike-Schutzblechen sagen: auf der Straße ja, im Gelände nein. Viele Skike setzten iher Schutzbleche daher in Eigeninitiative etwas weiter vom Reifen weg. Powerslide Schutzbleche haben schon etwas größeren Abstand zum Reifen, doch auch sie können sich bei größeren Schlammmengen zusetzen.

Bodenhaftung und Bremsengrip

Auf festen Untergrund reicht die Bodenhaftung auch bei Nässe meistens immer noch zum sicheren Fahren. Gefährlich ist bei Nässe plötzliches Wegrutschen auf weißen Fahrbahnmarkierungen, auf glattem Metall und auf einzelnen größeren Blättern. An die leichte Verzögerung beim Bremsen kann man sich gewöhnen und es ist ratsam bei Nässe immer wieder kurz zu bremsen, damit man veränderte Bedingungen an der Bremse einschätzen kann. Trommenbremsen und Scheibenbremsen sprechen auch bei Nässe nahezu unverändert an.

Kleidung

Besonders Schuhe, trocknen im Winter schlecht. Ideal wären natürlich auch sonst mehrere Kleidungstücke der selben Art zum Wechseln, was zwar indirekt für preisgünstigere Kleidung spricht, damit man sich mehrere Bekleidungs-Sets leisten kann. Die kürzere Haltbarkeit dieses Textilien wiederspricht dem andererseits. Auch bei den Schuhen wird es kaum ohne ein zweiten Paar gehen.
Ein kleiner Trost: Oft motiviert gute Sportkleidung zum regelmäßigeren Training. Ein gutes Kleidungsmanagement (die Kleidung ist ja auch viel häufiger als sonst in der Wäsche) muss durchführt werden, damit Trainingsausfahrten nicht am Kleidungsmangel scheitern. Wer nur ein Paar Schuhe zum Cross-Skating besitzt, sollte ich einen elektrischen Schuhtrockner besorgen.

Andere Auswahl der Wege

Man sollte es sich technisch leicht machen, wenn man im Dunkeln fährt und deswegen leichtere Wege wählen. Und auch dann gilt es trotzdem immer die volle Konzentration ununterbrochen aufrecht zu erhalten. Gullideckel und Kanten im Straßenbelag werden schlechter wahrgenommen, sind aber so gefährlich wie eh und je. Gegen das Steckenbleiben der Stockspitzen zwischen Wegplatten (Verbundpflaster) kann man Halb-Pads auf die Stöcke ziehen, welche die Spitzen halb abdecken und dies überwiegend verhindern.

Alles in allem kämpfen wir mit erschwerten Bedingungen unter denn wir uns im Winter auf Cross-Skates bewegen, was aber auch eine gewisse Herausforderung darstellt und dessen erfolgreiche Bewältigung sogar Spaß machen kann. Und dann kommt der Tag an dem man bei strahlendem Sonnenschein, bei klarer Luft, auf fest gefrorenen Waldboden seine Lieblingsstrecke völlig unbeschwert bewältigt und man lernt Cross-Skating als einen ganz besonderen Wintersport kennen.

Viel Spaß beim aktiven Überwintern sei es mit Trailskates, Powerslide Nordic Cross-Skates, Skikes,  oder anderen offroad-Skates !

Ein Bericht über Lampen in der dunklen Jahrezeit folgt in Kürze
.

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Trainingslager auf Walcheren in den Niederlanden

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Die Halbinsel Walcheren in der Niederländischen Provinz Zeeland ist ein sehr empfehenswertes Urlaubs- und Trainingsparadies. Wie in den Niederlanden üblich, gibt es reichliche und gut beschilderte Radwege. Da die ehemalige Insel nur etwa 25 km Durchmesser hat, liegt etwa jeder zweite der zwei dutzend Orte an der Küste. Aber auch eine Fahrt zum Inselinnern ist leicht zu bewältigen und an sehr windigen Tagen, eher zu empfehlen als ein Küstentripp, der sonst das bessere Panorama bietet.

An einem Tag fuhren wir allerdings eine schöne kleine Tour, die zum Teil über den Veredamm führte und es faustdick hinter dem Ohren hatte. Der Hinweg war kurzweilig und angenehm, 33 Minuten bei sehr entspanntem Puls weil uns ein extremer Rückenwind auf Trab hielt. Das Tempo fiel dann direkt auf dem Damm nie unter 20 km/h (wenn man sich nur vom Wind schieben ließt), war sogar meist zwischen 26 und 32 km/h - ohne besondere Anstrengung. Ab dann bremste die innere "Muffe", sonst wären rund 40 km/h möglich gewesen.

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Dann der Rückweg, ohwei, spontan gingen nur 6 bis 8 km/h, mit der Zeit (man gewöhnt sich an alles) gingen sogar 9 km/h. Über rund 3 km war das auszuhalten, aber die Windgeräusche, die durch den ca. 30 km/h schnellen Gegenwind verursacht wurden, waren nichts für schwache Nerven, da man subjektiv fast "steht" oder glaubt rückwärts zu rollen wenn man nur eine Sekunde schwächelt. So schlimm war es dann aber auch wieder nicht und mit den deutlich windärmeren Abschnitten hinter den Dämmen, schafften wir den Rückweg immer noch in genau einer Stunde.

Die Natur auf Walcheren ist sehr abwechsungsreich mit Naturschutzgebieten, Wäldern (!) und zahreichen Dünen, die oft mit Sanddornbüschen bewachsen sind. Es gibt dort unglaublich viele Vögel. Auch Wanderer, Läufer und Radfahrer kommen natürlich auf ihre Kosten. Die Hardcore-Crossfans unter den Cross-Skatern finden sogar Waldwege die dann auch "artgerecht" schwierg zu fahren sind. Rücksicht muss man aber in den Naturschutzgebieten nehmen. Leider, für manchen ist es sogar eine Herausforderung, gibt es auch viele Klinkerwege, die sehr anspruchsvoll zu fahren sind. Sogar mit dem Fahrrad möchte man darauf auf eine Federung nicht verzichten.

Ungewohnt für Nicht-Niederländer, aber sehr positiv, ist die lückenlose Führung der Radwege. Durch die sauberen Übergange und Einfäderungen in andere Verkahrswege braucht man fast nie anzuhalten. Trotzdem sollte kein euphorischer Temporausch aufkommen, denn viele Kurven sind im Radius nur für "Genuss-Radfahrer" ausgelegt und manchmal nur mit mehr als 15 km/h kaum zu schaffen. Schnell erkennbar ist: Hier fahren fast alle Fahrzeugbenutzer defensiv und rücksichtsvoll. Auch Familienurlaub ist dort daher eine angenehme Angelegenheit.

Man kann hier ungestört unter Idelbedingungen Cross-Skating trainieren und sich dabei auch noch erholen. Beides war der Sinn des Aufhenthaltes auf dieser südniederländichen Insel. Der sportliche Zweck des umfangreichen Trainingslagers sollte die Verbesserung der seit 4 Jahren bestehenden Weltbestzeit von 1:57 Stunden über die Marathondistanz sein, was besonders durch den Anreiz eines daran geknüpften Lieferantenvertrages sehr interessant gestaltet wurde. Meine Trainingsverfassung deute auch ohne diese Formzuspitzung schon vorher auf runde 1:55 Stunden hin. Danach war die Form dicke ausreichend für einen erfolgreichen Versuch. Und sogar noch für einen Zweiten, ein Woche später, falls das Wetter am 23./24. Oktober nicht mitspielen sollte. Leider sind danach Umstände aufgetreten, die dies jetzt offenbar zu verhindern scheinen, ich werde dann später darüber berichten.

Das Klima in Zeeland ist relativ warm, natürlich oft windig und die Luftfeuchtigkeit bewegt sich häufig in Regionen zwischen 70 und 85 %. Trotzdem war das Trainingslager sehr angenehm und äußerst wirkungsvoll. Natürlich kann man hier auch hervorrangend andere Sportarten ausüben, selbstredend Radfahren, Laufen, Strandwandern und im Sommer auch Wassersport. Wir kommen gerne wieder!

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Nie so gut in Form gewesen wie nach diesem Trainingslager. Gute Tempoarbeit ergibt sich
schon aus den windigen Bedingungen. Ich habe nie bessere und sicherere Wege erlebt als hier.

 

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Vorschau: Cross-Skating Trainingslager auf Walcheren in den Niederlanden

Vorschau aus das Trainingslager auf Walcheren in den Niederlanden

Ich freue mich schon darauf, hier in Kürze von dem bevorstehenden Trainingslager auf der niederländischen Halbinsel Walcheren berichten zu können. Schon aus der Luft sieht die Gegend sehr einladend aus. Meine Frau und ich sind schon ganz wild auf die makellosen holländischen Radwege und stundenlange ungestörte Trainingseinheiten.

Die Saison verlief bis jetzt nahezu perfekt, meine letzte Halbmarathon-Bestzeit (übrigens Weltbestzeit) konnte von mir sogar im Training mehrfach fast erreicht werden. Alle Wettkampferfahrenen wissen, ja: "im Ernstfall gehen 10 % mehr". Na dann. Dies gibt auch meinen Sponsor für 2012 (ja!) und mir die sichere Zuversicht, die schon länger bestehende Weltbestzeit über die Marathondistanz zu knacken. Jetzt nur noch das Trainingslager drauf packen und das Projekt ist in trockenen Tüchern!

Warum ich davon so begeistert berichte? Schließlich ist es "nur" eine Bestzeit, die mir persölich eigentlich gar nicht so viel bedeutet. Auch für meine Kunden wird ein Erfolg über die Marathondistanz einen ganz erheblichen Vorteil bringen. Der Importeur des legendären BLACKARMADA Reifens, ist selbst Sportler und ist nach der Beobachtung meiner diesjährigen Saison, wie ich, der Überzeugung, dass ich die Weltbestzeit im Namen seines Produktes nach Hause holen werde. Daran will er, ebenso wie ich, eine große Werbekampage für die Blackarmada Reifen knüpfen, die seine Bekanntheit erheblich verbessern dürfte.

Warum auch nicht? Der Trainingsaufbau verlief störungsfrei, ich bin wie immer, verletzungsfrei und ohne die geringtsen Beschwerden. Ihr wisst ja selbst, wie verletzungsarm dieser Sport ist, für Fachleute vergleichbar mit Schwimmen. So kann ich das ganze Projekt recht entspannt und zuversichtlich angehen. Und bloß vorher keine Grippe einfangen, es gibt zwar noch einen Plan B, in Form eines Alternativtermins, doch der ist nur eine Woche später, dann schlägt das Zeitfenster zu

So und nun das Bonbon für die Kunden des Cross-Skate-Shops: Mit dem Liefervertrag für 2012 wird es dann keine Versorgungsengpässe mehr geben und ich garantiere dann auch über das gesamte kommende Jahr 2012 Preisstabilität von nicht mehr als 16,95 € pro Reifen. Es wird dann übrigens schon das neue 2012er Modell sein, das die maximale Druckkennzeichnung von 7,5 bar aufweisen wird. Ich bin den Reifen selbst schon gefahren, er läuft sehr geschmeidig und trotzdem pannensicher. Auch bei hohem Luftdruck haftet er hervorragend. Im Trainingslager werde ich ebenfalls auf den neuen Reifen unterwegs sein.

Ab 1. November, zum Beginn der Werbeaktion, wird es ein attraktives Vororderprogramm geben, für Kunden die größere Stückzahlen bestellen: Kostenlose Reifenwechsel-Schulungen hier im Haus, besonders interessant für Trainer und Wiederverkäufer. Somit können wir uns schon alle auf die 2012er Saison freuen. Pünklich Anfang Januar kann dann die Auslieferung der neuesten Reifenversion beginnen.

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78 Minuten voller surrealer Impressionen - wie aus einer Pflichtrunde ein Sinneserlebnis wurde

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Es sollte heute lediglich eine Ausfahrt zum Abschalten werden, eine Fahrt zum Fithalten, um nicht durch die tägliche Arbeitsbelastung vor die Hunde zu gehen, wurde dann aber ein eindrucksvolles Sinneserlebnis, an das ich noch lange denken werde. Cross-Skating ist Kopfsport, sage ich immer, doch nicht nur die motorische Intelligenz kommt auf ihre Kosten, heute musste ich vor allem Eindrücke verarbeiten.

Los ging es in Groß-Gerau bei schöner Abendsonne in Richtung Rhein. Doch diese Urlaubsstimmung hielt nur 10 Minuten an, dann schob sich eine Wolkenwand vor die bald unter gehende Sonne und fast der halbe Himmel verdunkelte sich bedrohlich. Es ging ohnehin nur etwas erschwert voran und ich rechnete bis zum Wendepunkt am Rhein mit pausenlos starkem Gegenwind, was dann auch der Fall war. Ich gewöhnte mich schnell daran, je nach Windstärke, mit 14 bis 18 km/h voranzukommen. Mit zunehmendem Wind wurden die Straßen verkehrsärmer und fast menschenleer. Und dann verstummten die Tiere. Sollte ich eine Unwetterwarnung überhört haben? Das "Unwetter" lag rechts von mir, mehr als einige verschwommene Regenzonen waren dort nicht zu sehen, noch nicht einmal Blitzte. So lange der Wind von vorn kam, bleib ich genau an der Trennlinie zwischen "Gut und Böse". Noch zweieinhalb Kilometer zum Rhein, wo ich wenden wollte. Wäre es vernünftiger die Tour zu verkürzen?

Die Atmopshäre war surreal links friedlicher blauer Himmel, rechts ein graue bedrohliche tubulente Masse, die in der Luft stand und an mir vorbei fegte ohne mir zu schaden. Dann hörte ich aus der Ferne Kranichschreie, sie kamen vom Rhein - die Zugvögel sammelten sich. Das entspannte die Stimmung und lockte mich hinein in den schönsten Abschnitt der abendlichen Tour. Die Kraniche tröteten, aber ich sah keinen einzigen von ihnen, dann zog in seltenem Tiefflug eine 100er Gruppe Gänse in fast perfekter V-Formation von einem der Seen aus der "Grauzone" hinüber in den blauen Himmel. Im nächsten Augenblick schwebten 30 Weißstörche in meiner Fahrtrichtung gegen den Wind in Zeitlupe über mich hinweg. Sie flogen auch im "V", nahmen es aber mit der Präzision nicht so genau und flogen auch einen lässigeren Stil als die etwas nervösen Gänse, was ihre Choreografie aber in keiner Wiese abwertete. Begleitet vom Gesang der unsichtbaren Kraniche drehten sie nach links ab, um den Gänsen in Richting Süden zu folgen. Ich vergaß einen Moment lang zu atmen. Nun zeigten sich die Schirme einer kleinen Radaranlage und kündigten den Wendepunkt der Strecke an.

Die 42 Minuten bis hier, voller Sinneseindrücke, hatten sich gelohnt. Nach der Wende packte mich eine unsichtbare Hand und schob mich nachdrücklich voran - Rückenwind. Und nochmals blieb mir vor Staunen die Luft weg: Exakt in meiner jetzigen Fahrtrichtung erhob sich ein riesiger Vollmond sandfarbig in dem noch blauen Himmel. Ich hatte das Gefühl, dass er näher kam, weil ich auf ihn zustürzte. Es rollte jetzt in dieser - für mich - nun Windstille fast geräuschlos. 22 km/h oft deutlich mehr als 25, waren jetzt mein Reisetempo, schade so würde ich viel schneller zu Hause sein und die Reise früher beenden. Vor mir dieser seltene Anblick des Mondes, rechts des Weges blauer Abendhimmel über dem, oben noch einige Zugvögel, hinter mir die kreischenden Kraniche und links ein verschwurbelter Van Gogh'scher Himmel bei dem William Turner seinen malerischen Eindruck hatte einfließen lassen, indem er etwas Düsternis und Dunst hinzumischte. Sehr detailliert zeichnete sich im warmen Licht der Odenwald rechts vor mir ab. Ich fuhr, besser gesagt schoss, durch dieses Gesamtkunstwerk und unweigerlich gingen mit die verschiedensten klassische Musikstücke durch den Kopf, welche die Stimmung näherungsweise beschreiben konnten.

Dann schweifte ich aber über Pink Floyd und schließlich zu den Rolling Stones ab, die mehr zum Cressendo der immer schneller werdenden Bewegungsfrequenz und dem gefühlten Fahrtempo passten. Eine kurze Ernüchterung zeigte der Tacho: 26 km/h, dann 28 km/h. Nur die Ruhe, nicht stürzen und die Fahrt genießen. Doch nein, es tat dem Genuss keinen Abbruch, egal was kam, es war ein Erlebnis, mein bewusstes Selbst war nur Fahrtgast, der staunend das Unterhaltungsprogramm konsumierte. Ich schoss nicht durch die Landschaft, ich floss und nicht ich, sondern "es" fuhr mich. Die Impressionen riefen Assoziazionen in meinem Unterbewussstsein hervor und dieser zweite Teil meines Ichs sorgte damit für das eindrucksvolle Unterhaltungsprogramm. Und ein fast nicht mehr wahrnehmbarer dritter Teil von mit fuhr, reagierte auf den Boden, wechslete den Stil, sorgte für flüssiges Vorankommen, ohne dass mir dies ständig bewusst war - es fuhr mich, es war der innere Busfahrer, dem ich heute fast 25 km weit meine Sicherheit anvertraute und Dank dem ich die Fahrt so genießen konnte. Cross-Skating einmal anders.

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Bitte nicht nachmachen...

So lautet es oft bei gefährlichen Aktionen in den Medien oder bei Dingen die ziemlich sicher schief gehen. Doch leider zu spät.
Fleet Skates werden jetzt nach dem gleichen Prinzip vermarktet, nach den schon Skikes an den Sportler gebracht werden sollten. So genannte, schnell ausgebildete  Trainer* erhalten besondere Konditionen und bilden demit den primären Kundenkreis. Ich muss da immer an meine "Tupper-Tante" denken. Abgesehen von der Qualität oder dem technischen der Produkte, was ebenfalls ein schnelles Aus eines Produktes berdeuten kann, Marketingsmethoden gehen schief. Dasist so sicher wie das Amen in der Kirche, der Markt sättig sich lang bevor die Produkte den Kunden wirklich bekannt werden.Es ergeben sich völlig ungeregelte Konkurrenzsituation under den Trainer, Händlern und anderen "Begünstigten", was automatisch zu häufigen unlauteren Werbemaßnahemen führt. Der Vertreibsleute kämpfen dann mit anderen Problem, statt mit echten Absatzproblem. Der ist übrigens auch schnell im Keller. Handels- und Trend-Experten sprechen von 2 bis 3 Jahren, aber spätesten 6 Jahren bis zum "System-Absturz".

Ein unerfreuliches Indiz auf dem Fleet Skates Markt ist die Beobachtung, dass derzeit vermehrt gebrauchte Fleet Skates angeboten werden (natürlich immer noch als das bessere Sportgerät als die Konkurrezprodukte), was auf eine Reduzierung des eigenen Fuhrparks für Kurse hindeutet. Wenn das weiteres Zeichen für eine Krise in der Cross-Skating Szene ist, sollte man ganz schnell gegensteuren udn so seriös wie möglich durchstarten.
Es wenn wird leider nicht seriöser, wenn alle möglichen Leute immSchnnverfahren mit "Trainer-Lizenzen" ausgestatte werden. Im Gegenteil, merken die Kunden dochh schnell, wie wenig die Trainer drauf haben, zum Beispiel in Sachen, spezielle Ausbildungsdidaktik, Langzeitbetreuung und Trainingsplanerstellung. Sttatdessen bliden jetzt sogar Cross-Skating fremde Sportverbände Trainer für Cross-Skating aus, obwohl ihr Hauptgeschäft sonst ganz anders aussieht.
Wenn das so weiter geht, könnten schwere Zeiten auf unsere Sportart zukommen.
Wir versuchen nur rechtzeitig zu warnen...

* Hauptqualifikation derartiger Trainer ist leider der Wille zum Verkaufen, weniger der Wille sich als aufwendig Trainer zu qualifizieren

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Trainingslager in Bad Dürrheim

Cross-Skater-im-SonnenuntergangMit diesem Beitrag eröffnen wir das Cross-Skating Magazin, den aktuellen Blog der Szene, der immer dicht am Geschehen und an den Aktiven bleibt. Von Anfang an konnte der Cross-Skating Shop die drei schreibfreudigsten Redakteure der Szene für sich gewinnen, man könnte also eher von einem "Umzug", als von einer Neueröffnung sprechen. Wir bemühen uns hier stets die authentischsten, kompetentesten und verbraucherorientiertesten Infos für die Szene bereitzustellen - das tun wir gern,das fällt uns leicht, denn wir wir leben den Sport. Auch Wuschtehmen werden gerne aufgegriffen...also wünscht euch was...!


Schon am 10. Juli wird es ernst, das erste Cross-Skating "Urlaubstrainingslager" des Jahres 2011 und das erste seiner Art (im Urlaub) überhaupt findet statt. Ich bin nervöser, als vor meinem ersten Marathonlauf und vor meinem ersten Triathlon zusammen. Nicht weil Unerwartetes kommt oder ich "Versagensängste" hätte. Nein, die Gegend im Baden-Württembergischen Bad Dürrheim ist ideal für ein anspruchsvolles Trainingslager mit Cross-Skates. Ich kenne die Gegend von mehrmaligen Urlauben und ettlichen Materialtests. Sie ist noch ganz klar mittelgebirgig, aber nicht mehr so "unbezwingbar" für Cross-Skater, wie große Teile des Hochschwarzwaldes und es gibt zwischen den Bergen breite, flache Täler - zum Beispiel das Donautal - wo man auch ausgedehnte längere Touren machen kann. Das alles ist gut zu bewältigen, kein wirklicher Grund also zur Nervosität.

DSCF2712b-mini.jpgEs ist bei mir auch nur die Vorfreude auf diesen lange geplanten Urlaub. Täglich steht Cross-Skating auf dem Programm, zusätzlich aber auch Wandern, Radfahren und Schwimmen. Außerdem, werden wir das Solebad und die Sauna besuchen. Es ist also eine Woche Sport und Erholung pur angesagt. Die Vorbereitung vor dem Trainingslager lief hervorragend, da in diesem Jahr bereits drei kostenlose 9-Tages-Trainingslager in Groß-Gerau, der "Hauptstadt des Cross-Skatings", erfolgreich durchgeführt wurden. Und jetzt eine Woche Cross-Skating pur, da muss sogar ein vom Cross-Skating-Bazillus infizierter, wie ich, nervös werden.

Eine kurzfristige kostenlose Teilnahme, mit meiner trainingstechnischen Betreuung, ist für alle möglich, die sich uns noch anschließen möchten! Spontanentschlossene können es auch in der Woche vom 10. bis 17. Juli unter meiner Handynummer (links auf dier Seite) bei mir versuchen und sicher noch Anschluss finden. Ich werde hier über das Trainingslager berichten.

Solche Trainingslager sind auch weiterhin geplant. Ein bis zwei Urlaubstrainingslager pro Jahr plus drei bis fünf Trainingslagerwochen im Kreis Groß-Gerau, macht zusammmen mindestens vier bis sieben Wochen "Intensiv-Spaß" jedes Jahr.

Video-Impession einer Ausfahrt

Hier der Bericht des Trainingslagers in Bad Dürrheim...

Das Angebot war breit, die Nachfrage aber gering: Das Cross-Skating Trainingslager in Bad Dürrheim war mit Sicherheit das bisher ausgeklügelste und vom Inhalt vielseitigste Cross-Skating-Trainingslager, das jemals angeboten wurde. Eine Woche Cross-Skating pur, mit Zusatzangeboten, bei denen jeweils nur Eintrittsgelder (Schwimmbad, Sauna, Massage...) bezahlt werden mussten.

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Die Trainingsbetreuung von mir gab es für alle Teilnehmer gratis. Der Kurort Bad Dürrheim am Südrand von Schwarzwald und Schwäbischer Alb bietet ideale Bedingungen für solche Trainingsaktivitäten. Die Infrastruktur ist dort ganz auf Sport, Gesundheit und Erholung ausgelegt und die Landschaft ist deutlich gemäßigter als beispielsweise der Hochschwarzwald. Berge gibt's dort aber trotzdem, später mehr dazu. Der Aufbau des Trainingsplans war systematisch, technische Korrekturen und Videoanalysen sorgten dafür, dass Fehler zunehmend vermieden wurden. Trotzdem behaupte ich, dass ich selbst am meisten dabei gelernt habe. Optional wurde auch Moderner Biathlon, Schwimmtraining (mit Technikeinweisung) und ein interessanter Bergwettkampf angeboten.

Video-Impression einer Ausfahrt

So 10.7.: Nach der Ankunft abends noch eine Stunde "Einrollen" über knapp 17 km mit einem Mix von 60 % Asphalt und 40 % Waldwegen. Kurz das Wittmannstal hinauf und schon war die Idee für einen kleinen Trainingswettkampf geboren. Die Temperatur war mit 28°C noch erträglich, aber die Luft war sehr feucht, wie auch an allen folgenden Tagen.

Mo 11.7.: 21 km, leichte Runde auf Asphaltwegen, die aber bei 31°C oft schon sehr klebrig waren.

Di 12.7.: Anfangs sehr lockere 25 km-Runde (anfangs Aspahlt), am Ende aber noch kurz das Wittmannstal hinunter und dann noch meinem alten "Feind" begegnet einer gerade einmal 750 Meter langen 8%igen Steigung, die allerdings mit (an diesem Tag) feuchtem Schotterbelag nicht zu den leichtesten gehörte. In 4:44 konnte ich sie in passabler Zeit "besiegen". Immerhin steht es jetzt 4:2 für mich, meine ersten 2 Versuche scheiterten, weil die Räder für eine offizielle "Befahrung" ständig rollen müssen (Steckenbleiben zählt als "gestolpert", Rücklaufsperrenbenutzung als "gegangen").

Mi 13.7.: Ruhetag - das Wetter spielte beinahe die ganze Woche mit, nur an diesem Tag, idealerweise der Vierte, regnete es den ganzen Tag, was Zeit gab für das Programm "Schwimmbad, Sauna, Massage, Kino". Dieser sportliche Erholungstag, hat die Wirkung der Trainingslagers, möglicherweise verbessert, denn tendenziell wird beim engagierteren Cross-Skating-Training vom Motto "Viel hilft viel" immer mehr abgegangen. Die Kurztraininglager in der 2011-Saison und ettliche Messungen scheinen den Sinn von mehr Trainingsqualität ebenfalls fast sicher zu bestätigen.

Do 14.7.: 33 km Tour auf Apshalt bei gerade einmal 16 °C Lufttemperatur. Am Ende gab es noch einen kleinen "Killerhügel", eine etwa 700 Meter lange Steigung mit sehr griffigem Aspahlt, deren Clou die ersten etwa 200 Meter sind, auf denen rund 30 Höhenmeter bewätigt werden müssten (maximale Steigung: über 16 %). Was uns nicht umbringt, macht uns nur lockerer.

Fr 15.7.: Knapp 20 km, Schwerpunkt Kraftausdauertraining, hautsächlich Waldwege. Das war dann jener der kleine "Bergdreikampf" (Bergtriathlon?), der zwar im Cross-Skating-Regelwerk schon seit Jahren existiert, aber bisher noch nicht durchgeführt wurde. Die Durchführung ist einfach: Man nehme einen Berg und fahre ind dreimal hoch, jeweils die Bergaufzeiten werden genommen und addiert. Dreimal deswegen, weil der erste Durchgang nur im Skatingschritt gefahren wird, der zweite im astreinen Stockschub (Doppel- oder Wechselstockschub ist frei gestellt) und der dritte Aufstieg "gut aufgewärmt" in der vollen Technik. Ähem, am Ende sahen es die übrigen Teilnehmer notgedrungen doch lieber nur als Training an, so dass nur ich meine Zeiten des 1,74 km langen Anstiegs gestoppt habe: 9:59 (10,3 km/h) + 7:45 (13,4 km/h) + 6:51 (15,2 km/h) = 24:35 Min. (5,22 km mit 12,7 km/h). Zusammenfassend kann man sagen, dass es zwar eine "Schinderei" war, die aber riesigen Spaß gemacht hat und sehr gut verkraftet wurde. Immerhin war offenbar der "Killerhügel" von gestern schon gut verdaut.

Video vom Berg-Dreikampf

Sa 16.7.: Lange Königsetappe über 39 km, erste Hälfte auf angenehmem Aspahlt, dann cross zum Schwenniger Moos (= Neckarquelle) und zum Abschluss, wie könnte es anders sein, das gesamte Wittmannstal hinauf bis zum Etappenende am allerhöchsten Punkt in Hochemmingen (= 5 km fast durchgehende Steigung). So 17.8.: Heimfahrt Der Abreisetag, war dann vor Ort zu kurz, um noch eine frühe Traininigsseinheit einzubauen, so waren von 7 aktiven Tagen 6 mit Cross-Skating Traininig (= 154 Trainings-Kilometer) erfüllt. In den Spitzenbelastungen war das Trainingslager erheblich intensiver als geplant, was aber nach Prüfung der Teilnehmerverfassungen durchaus zu verantworten war. So langsam haben wir jedenfalls den Dreh mit dem richtigen Trainingsaufbau heraus und diese Trainingslager rufen nach Wiederholung.

Fazit: Immer wieder gern... 

Frank Röder

P.S.: Trainingslager dieser Art sind auch weiterhin geplant - meistens kostenlos!

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