Drucken

Verlagsprogramm

Verlagsprogramm


Anzeige pro Seite
Sortieren nach
1 - 20 von 21 Ergebnissen
Artikel-Nr.: 52

Erst im 88. Lebensjahr hat Arndt seine Wanderungen mit dem Freiherrn vom Stein verfaßt; er tat dies in einer lebhaften und anschaulichen Sprache, die ein feines politisches und psychologisches Gespür verrät. Neben skizzenhaften Porträts bedeutender Zeitgenossen, denen er und Stein begegneten, neben völkerpsychologischen Exkursen und physiognomischen Charakteristiken kehrt er immer wieder zu Stein als der Hauptperson zurück; in ihm sieht er die politische Lage personifiziert.

14,80 *
Artikel-Nr.: 25

Zweite um den Essay »Das einzig Wahre oder Hoheslied auf das zwanzigste Jahrhundert« erweiterte Auflage.

12,80 *


innerhalb 3-4 Tagen lieferbar

Artikel-Nr.: 47

Ein später Schüler Schopenhauers: Ulrich Horstmann. So bezeichnete der Spiegel" Ulrich Horstmann in einem Beitrag zur Verleihung des Kleist-Preises: Mit wahrhaft deutscher Gründlichkeit räumt Professor Horstmann - ein Radikaler im öffentlichen Dienst - die humanistischen Scheinwerfer ab, die den Homo sapiens seit der Antike als Krone der Schöpfung" erstrahlen lassen.

14,80 *
Artikel-Nr.: 55

Nach „Hirnschlag" (1984), „Inferodrom" (1994) und „Einfallstor" (1998) ist „Hoffnungsträger" die vierte Aphorismensammlung des Autors. „Jede Schublehre beweist, nach der Lektüre ist ein Buch dicker. Dabei wollen die Leser doch immer etwas mitgenommen haben." „Zynismus heißt die Innenarmierung, welche verhindert, daß einem das Herz bricht."

12,80 *
Artikel-Nr.: 59

Nach einer Ehetragödie läßt ein Wittwer 1887 seine vier Söhne im Stich. 1995 eröffnet der Urenkel die Jagd auf den Verschollenen und scheitert.. Zehn Jahre später wird er rückfällig – als Spurenlöser und Schriftsteller. Diese Mal behält er seinen „Erzeugererzeugererzeuger“ im Visier, verfolgt ihn bis nach Südafrika und in den Burenkrieg. Während sich in der Gegenwart die Ausweglosigkeiten der Familiengeschichte zu wiederholen scheinen, wechselt der Totenbeschwörer die Seiten…

16,80 *
Artikel-Nr.: 43

Man muß ihn mögen, diesen Roderick Random. Nun gut, ein wenig schurkisch ist er schon, und auch Skrupel beschweren ihn nicht übermäßig. Aber wer will ihm das verdenken, bei all diesen Kalamitäten. Der steinherzige Großvater, die Gauner und Halunken, die ihm auf dem Weg nach London begegnen, die englische Hauptstadt selbst mit all ihren Wirrnissen und nicht zuletzt die große Schlacht von Cartagena sind nur einige der zu umschiffenden Klippen.

16,80 *
Artikel-Nr.: 57

Alexis de Tocquevilles 1856 erschienene historische Untersuchung Der alte Staat und die Revolution ist die Analyse und Rekonstruktion eines Ereignisses, dessen Folgen bis in unsere Zeit ausstrahlen. Tocqueville zeichnet die Geschichte der Französischen Revolution von der Auflösung der Feudalherrschaft bis zur Deklaration der Menschenrechte von 1789, den demokratischen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts und der autokratischen Herrschaft Napoleons III. nach.

19,80 *
Artikel-Nr.: 50

In seinem Essay „Belphegor oder wie ich euch hasse“ pries Arno Schmidt das „pan-diabolische“ Wezel-Werk als eines der drei Bücher „ehrwürdigsten Gott-, Welt- und Menschenhasses“, die das 18. Jahrhundert hervorbrachte. Die beiden anderen: Jonathan Swifts „Gulliver“ (1726) und Voltaires „Candide“ (1759). Mit dem sarkastischen Roman Voltaires hat der „Belphegor“ in der Tat recht viel gemeinsam: Wezel verfaßte ihn nach „Candide“-Muster, um auch seinerseits zu beweisen, daß die Welt wirklich nicht die beste der möglichen ist, wie der optimistische Philosoph Leibniz behauptet hatte.

16,80 *
Artikel-Nr.: 21

Es charakterisiert Josef Hofmiller, wenn er in seinem 1932 geschriebenen Aufsatz „Die Bücher und wir“ sich den Ausspruch von Alfons von Kastilien zu eigen macht, der Mensch brauche drei Dinge, um glücklich zu sein: gute Freunde zur Gesellschaft, guten Wein zum Trinken und gute Bücher zum Lesen – er dann aber schließt: „die guten Freunde sterben uns einer nach dem andern, der gute Wein ist noch vergänglicher als die guten Freunde – was sich aber am besten hält, sind die Bücher. Sie sterben nicht, sie werden nicht sauer, sie sind immer bereit zu uns zu sprechen, sofern wir nur den guten Willen haben, ihnen zuzuhören.“

19,80 *
Artikel-Nr.: 23

Die Schwierigkeit gegenüber Hippolyte Taine beginnt bezeichnenderweise damit, daß es sich kaum in eine Formel bringen läßt, was er war. Er begann als Literarhistoriker über Lafontaine und Livius und als Geschichtsschreiber der englischen Literatur. Er hat mit der spiritualistischen Kathederphilosophie seiner Zeit ein Duell ausgefochten in einem kleinen Buche, in dem jeder Satz ein wuchtiger Hieb ist oder ein tödlicher Stich. Er schrieb glänzende Reiseschilderungen, geistsprühende Pariser Feuilletons, ein grundlegendes Werk über Probleme der Erkenntnistheorie, Vorlesungen über die Kunst, die Künstler, die Heimatländer der großen Kunst.

19,80 *
Artikel-Nr.: 411

Noch ehe die Französische Revolution ihre eigenen Kinder verschlang, warnte der britische Publizist und Politiker Edmund Burke vor dem kommenden Unheil. In seinen 'Reflections an the Revolution in France', die am i. November 1790 in Form eines langen Briefes an einen französischen Freund bei Dodsley in London publiziert worden sind, prophezeite er ein Terrorregime, dem eine Militärdiktatur folgen würde. Tatsächlich trat drei Jahre später Maximilien Robespierre seine Schreckensherrschaft an, und sechs Jahre danach ergriff General Napoleon Bonaparte die Macht.
 

36,00 *
Artikel-Nr.: 03

»Adam Müller war einer der großen Meister deutscher Beredsamkeit, ein Stilist, dem – ungeachtet mancher Einschränkungen – selbst Carl Schmitt Respekt bezeugt. Es ist der Tenor der protestantischen Predigt, die Weise eines stilisierten geistlichen Zuspruchs, die seinen Reden Glanz und Pathos verleiht.
 

16,80 *
Artikel-Nr.: 05

Die berühmten Schulden Balzacs lieferten der Öffentlichkeit viel Gesprächsstoff. Balzac selbst liebte es, alle Welt damit in Atem zu halten, nicht nur in Frankreich, sondern sogar auch im Ausland; mit jedermann redete er darüber und dies stets mit einer unverwüstlichen, ansteckenden Munterkeit. Kurz, jene Schulden drohten nachgerade fast ebenso berühmt zu werden wie Balzacs Werke.
 

12,80 *
Artikel-Nr.: 27

Diese Monographie des Historikers Bernhard Erdmannsdörffer über Mirabeau zeigt alle großen Eigenschaften dieses hervorragenden Historikers in hellstem Lichte: souveräne Beherrschung des Stoffes, vollendete künstlerische Gestaltung und vollkommene Objektivität, eine Eigenschaft, die ihn so sehr von den 'Politischen Historikern' unterscheidet, als deren letzter Vertreter er wohl gelegentlich bezeichnet wird. Erdmannsdörffers Mirabeau darf zu den Meisterwerken der deutschen Geschichtsschreibung gerechnet werden.

13,80 *
Artikel-Nr.: 15

Schopenhauers vernichtende Kritik an den meisten Philosophen seiner Zeit ist bis heute in ihrer bissigen Schärfe, die gleichwohl die argumentative Gegensätzlichkeit zu benennen weiß, unerreicht geblieben. Liebste Gegner sind ihm der »Windbeutel« Fichte, der »Schwätzer« Schelling und als Objekt einer stets abrufbaren, nicht mehr zu überbietenden Wut der »ekelhafte Unsinnschmierer« Hegel mit seiner »Bierwirts-Physiognomie« und dem Gefolge seiner »erbärmlichen Gesellen«. Schopenhauers brillante Polemik Dieser »mit heiligem Zorn« und boshafter Maßlosigkeit geführte Rundschlag gegen die »Kathederphilosophen« ist in erster Linie ein besonderes Lesevergnügen, das die Kunst der Polemik auf hohem Niveau vorführt.

108 Seiten, 10,8 x 16,8 cm, Kart. € 9,80

ISBN 978-3-936345-15-5

9,80 *
Artikel-Nr.: 90

Der erste Band der Werkausgabe umfaßt die Essays und Interviews.
Wenn Essay Versuch bedeutet, gibt Ulrich Horstmann keine Ruhe, bis er bei der Versuchung angekommen ist. Er denkt unbotmäßig: den Menschen als Untier oder beschwingten Unglücksraben, Gift als Labsal, den Lebensmüden als Kämpfernatur und das Ungeschehenmachen als die größte Herausforderung unseres Tatendrangs.
Auch wo sie Rede und Antwort stehen, halten der Interviewpartner Horstmann und sein Doppelgänger Klaus Steintal dieser gewitzten Widersetzlichkeit die Treue.

48,00 *
Artikel-Nr.: 97

Ulrich Horstmann (1949-2022) nennt sich einen Gattungsstreuner. Aber wie es sich gehört, lassen sich seine Aphorismenbände (1984, 1994, 1998, 2006) an einer Hand abzählen. Und mit Schlußlichterloh sind wir beim kleinen Finger angekommen, um den er das wickelt, was sich andere mit geballten Fäusten vom Leib zu halten suchen.

 

16,80 *
Artikel-Nr.: 48

Alles Handeln, auch das Handeln („Praxis“) des Arztes, bleibt eingebunden in die nie aufzuhebenden Begrenzungen der Umstände – der „Behandlungs“-Situation des Patienten und auch des Arztes, etwa der ihm gerade zur Verfügung stehenden Instrumente. Der Kampf in der medizinischen Kultur – erinnert sei an C.P. Snows „Two Cultures“ – findet inzwischen aber auch in allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern innerhalb der Fachkulturen statt: angefangen in der alten Leitwissenschaft Philosophie zwischen „analytischer“ Philosophie (mit ihren Urklassikern Frege und Wittgenstein bis zu Popper und Hans Albert) und der um „Rehabilitierung“ (Manfred Riedel) bemühten „praktischen Philosophie“ – in Deutschland in den Jahren nach 1945 repräsentativ vertreten durch Joachim Ritter und seine Münsteraner Schule.

16,80 *
Artikel-Nr.: 99

Der dritte Band der Werkausgabe  versammelt die Gedichte und Aphorismen. Als Fachmann für blitzschnelle  Doppelbelichtungen und heimtückische Zeitzündereffekte widmete Horstmann  beiden Gattungen, denen er über  Jahrzehnte die Treue hielt, ein gutes  Dutzend Buchveröffentlichungen. Und von den Miniaturen aus der  Menschenleere über »leicht verderbliche« Göttinnen bis zum Rückstau mit seinen  rotstichigen Auffahrern und  Kolonnenspringern erwarten den Leser   die Zumutungen und Wonnen des unverwandten Blicks.

68,00 *
Artikel-Nr.: 01

»Ich gehöre zu den Lesern Schopenhauers, welche, nach dem sie die erste Seite von ihm gelesen haben, mit Bestimmtheit wissen, daß sie alle Seiten lesen und auf jedes Wort hören werden, das er überhaupt gesagt hat. Mein Vertrauen zu ihm war sofort da und ist jetzt noch dasselbe wie vor neun Jahren. Ich verstand ihn, als ob er für mich geschrieben hätte: um mich verständlich, aber unbescheiden und töricht auszudrücken.

Friedrich Nietzsche

14,80 *
*
Preise inkl. MwSt., inkl. Versand
1 - 20 von 21 Ergebnissen