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Safran- Das Gold der Wüste

Geschichte

Bereits im Altertum war Safran Gegenstand vieler Sagen. Ihm wurden unterschiedlichste Heilwirkungen zugesprochen. In einer der berühmtesten Sagen aus der griechischen Mythologie heisst es, Zeus habe auf einem Bett aus Safran geschlafen. Perser, Ägypter, Phönizier, Inder und Römer verwendeten Safran als Heil- und Gewürzmittel. Die reichen Römer streuten Safranfäden auf ihre Hochzeitsbetten. Möglicherweise eine Erklärung für den lateinischen Spruch „dormivit in sacco croci“ (er schlief in einem Bett aus Safran), womit ein Zustand unbeschwerter Heiterkeit gemeint war.

Safran war schon früher ein bekanntes Allheilmittel. Vor allem bei Haut- und Augenkrankheiten nutzte man seine Heilkraft. Zudem galt er in der Frauenheilkunde als unverzichtbar. Heutzutage ist es medizinisch nachgewiesen, dass Safran eine verdauungsfördernde und herzstimulierende Wirkung hat.

Herstellung

Zum Gedeihen der Pflanze wird sehr viel Licht und Wärme benötigt. Die Hauptanbaugebiete sind Iran, Spanien, Marokko und Indien. Im Iran werden mehr als 90 % der Weltproduktion geerntet. Der verwendete Teil der Pflanze ist der Safranfaden (mittlerer Teil der Blüte). Die Safranfäden werden jährlich mühevoll per Hand geerntet und in der Sonne getrocknet. Man benötigt etwa 200.000 Blüten für ein Kilogramm getrockneten Safran; das entspricht typischerweise der Ernte von ca. 2.000 m2 Anbaufläche.

 

Verwendungstipp

Verwenden Sie Safran zu allen Reisgerichten. Den frisch geriebenen Safran in warmen Wasser auflösen und über den Reis giessen. 
Safran ist zwar das teuerste Gewürz der Welt, aber wahrscheinlich auch das ergiebigste. Um Reis für 4 Personen zu würzen, werden nur ca. 0,2g hochwertiger Safran benötigt.

Ausserdem können Sie die Safranfäden in jegliche Sossen verarbeiten und besonders bei Hähnchen und Fischgerichten hinzufügen.

Für Teeliebhaber ist die Verwendung von Safran zu Ceylon- Schwarztee zu empfehlen, da es ihrem Teegenuss ein einzigartiges Aroma verleiht. Dafür nur einige Safranfäden in die Teekanne hinzufügen und 5 Minuten ziehen lassen.

 

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