Soundtracks virtueller Welten


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Soundtracks virtueller Welten
Musik in Videospielen

von Yvonne Stingel-Voigt

Februar 2014, Hardcover, 260 S., teilw. farb. Abb.

ISBN 978-3-86488-057-5, 29,90 € (D)

[Zugleich: Diss., FU Berlin, 2013]

 

Sound und Musik begleiten heute nahezu jedes Videospiel. Der Einsatz von Musik bedient dabei mehrere Ebenen: Einerseits rahmt Musik das Spiel ein, andererseits erfüllt sie den virtuellen Raum in der Absicht, eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen.

Hinter dem Begriff „Gamemusik“ steht eine ganze Industrie — er reicht vom käuflich erwerbbaren Soundtrack bis zum Livekonzert. So bildet Musik ein wichtiges und sehr bewusst eingesetztes Medium im Videospiel. Ähnlich wie bei der Filmmusik soll die im Spiel erklingende Musik bestimmte Gefühle beim Rezipienten hervorrufen. Anders als bei der Filmmusik folgt die Spielmusik aber nicht einem definierten, durch den zeitlichen Ablauf festgelegten immergleichen Muster, sondern wird durch die Partizipation des jeweiligen Spielers und den variablen Spielverlauf (mit-) bestimmt.

Die vorliegende Arbeit untersucht und kategorisiert die möglichen Funktionen von Musik in Videospielen anhand ausgesuchter Fallbeispiele. Daran schließen einzelne Kapitel an zu Adaptivität und Interaktivität, Musik im Egoshooter, Musik und Narration, zum Musikerauftritt im Spiel und zu Performativität. Dabei wurde betrachtet, wie Musik eine Immersion unterstützen und ein Spiel intensiver wirken lassen und wie Musik wiederum das Spielerverhalten beeinflussen kann.

 

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