Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand


Neu

Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand

Lagerbestand: 9

Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
Hohin - Shiboridashi, kl. Einhand-Teekanne - Holzofenbrand
58,00
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand
Versandgewicht: 300 g


ca. 200ml

Shiboridashi_Dancak,_ca.200ml,_unglasiert_017Die erste Erfahrung mit jenen Einhand-Teekannen hatten Sie wie auch ich in der Regel mit Stücken aus Japan. Klassisch werden diese kleineren Zubereitungsgefäße für hochwertige Tees verwendet: also recht gutsortierte Sencha-Tees, vor allem dann vorzugsweise Kabuse und Gyokuro. Eigentlich findet sich in Japan in nahezu allen bekannten Keramikstilen dieser Typus wieder, es dominieren aus meiner Erfahrung hier Hagi und Bizen, seltener findet sich Shigaraki oder Iga-Keramik - ich besaß einst einen Hobin im Takatori-Stil und vor längerer Zeit gestattete ich mir persönlich einen Hobin im Echizen-Stil, - auch ich investiere in meine Liebhabereien. Bizen Hohin führe ich verstärkt von dem Töpfer Noburo HIRYBAYASHI, welcher diese auch mal in größeren Volumina produziert. In auffallend guter Qualität folgten dann die ersten Stücke dieser Art Teekeramik aus Tscheschien. Eine gelungene Keramik von Schlichtheit, die den Fokus ganz auf Form und Funktion legt: ein in Holzbefeuerung außen glasurlos nur von Ascheanflug leicht gezeichnetes Tee-Utensil, einige wenige biete ich in farbiger Glasur an, mitunter dann nicht unbedingt Steinzeugkeramik sondern auch mal auf Porzellanbasis gebrannt. Die Glasuren entwickeln hierbei eine "andere", ich finde aquarell-farbige Präsenz. Im Allgemeinen gibt es traditionell drei Fertigungsarten betreffend der Siebung des Tees: zu einen wird ein gestochenes Sieb in den Korpus eingefügt - siehe Hirabayashi -, das in eine angesetzte Tülle übergeht. Ohne angesetzte Tülle gibt es Hobin, welche eine spezielle Rillenführung zur Ausgusslippe haben. Zwei weitere Varianten arbeiten wiederum mit einer Lochsiebung mittels eines horizontal eingefügten Segmentbereichs vor der Ausgusslippe oder aber wie hier mit einem gelochten Deckelrand. Shiboridashi oder Hobin sind sind bei meine Kunden recht populär geworden, da sie kaum Platz im Alltag wie z. Bsp. auf dem Schreibtisch einnehmen. Die Zubereitung gelingt auch mit Tees, wo ein "rasantes" Abgießen erforderlich ist bzw von mir empfohlen wird. Damit gemeint sind stärker gedämpfte Japanische Grüntees. Doch ganz abgesehen davon, sind es handwerklich hervorragend gefertigte Keramikunikate, jedes Stück ist auf Grund seiner Verortung im Ofen bei unterschiedlicher Temperatur, Rauch, Asche und Flammung ebenso unterschiedlich in Gestalt. Die zuletzt gekommene Charge zeigt im Innern des Hohin und auch unterhalb des Deckels eine dünne grau-grün-beige Glasur, wo vom grobporösen Scherben im gemeinsamen Schmelzen unregelmäßiges Aufblühen unterhalb der Glasur kenntlich wird. Dies ist zurückhaltend und unauffällig, und nur wer genauer schaut, erkennt in jedem Stück Einmaliges bzw. bei seinem Stück stets neu gefundene Momentaufnahmen des im Feuer geborenen. Diese kleinen Einhand-Teekannen stammen aus der Werkstatt von Herrn Dancak. Jedes Kännchen ist, ich sagte das bereits, natürlich für sich genommen ein kleines Unikat - so ist der Hohin mal etwas gedrungener oder gestaucht oder dann wieder eher zylindrisch, der Standort im Ofen bei unterschiedlicher Hitze wie auch Ascheflug hat zu partieller Abdunkelung bis ansatzweise leichter Verglasung geführt. Die Bilder zeigen verschiedenste Möglichkeiten, die Volumina bewegen sich zwischen 160 - 220ml. Andere Abweichungen durch farbliche Glasur, Porzellan statt Steinzeug und/ oder Volumen sind in Form von Variationen in gesonderter Auswahl festgehalten, diese bitte in der erweiteren Darstellung mit verschiedenen Werkstücken auswählen. Ein Hohin ist nicht nur ungemein praktisch betreffend des Genusses Japanischen Tees - Steinzeugkeramik dieser Qualität bietet für jede Teeverarbeitung eine adäquate Zubereitung und ich habe etliche in privater Nutzung. Die überzeugende Funktionalität und bei aller Einfachheit doch raffinierten Details haben den Hohin zu einem sehr populären Tee-Gut werden lassen.

Shiboridashi DancakShiborridashi Dancak

Auch diese Kategorien durchsuchen: Teezubehör, Startseite